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Oma (Dezember 2019)

Oma (Dezember 2019)
Ihre Demenz schreitet leider zunehmend voran. Inzwischen erkennt sie uns nicht mehr als ihre Verwandten.
Sie redet kaum noch, und wenn, dann ganz leise. Sie sprach zwar schon immer eher leise, aber inzwischen spricht sie noch deutlich leiser - man versteht sie nicht mehr.
Sie ist inzwischen auch ziemlich teilnahmslos an ihrer Umgebung. Hat dann aber doch wieder kurze, helle Momente. Beispielsweise, wenn die Friseurin vom Altersheim vorbei läuft, die sie dann freudig begrüßt. Oder wenn Laura (eine Enkelin) sie fragt, ob sie sie denn noch kennen würde, und sie dann fröhlich ein "Nein" äußert - es ist scheinbar keine Trauer mehr bei ihr darüber, dass sie andere Menschen nicht mehr alle erkennt. Das war vor einiger Zeit noch anders, als man ihr die Traurigkeit und Verzweiflung anmerkte, wenn sie jemanden nicht erkannte. Über diesen Status ist sie inzwischen hinaus, inzwischen erscheint es ihr offenbar nicht mehr irritierend, wenn sie Personen nicht mehr erkennt, die sich länger mit ihr unterhalten (bzw. mit ihr sprechen - die Unterhaltungen sind dann ja doch eher einseitig inzwischen).

Aber als jemand auf einem Keyboard Weihnachtslieder spielte, sang sie mit und hatte sichtlich Freude daran.
Das war dann allerdings der Moment für mich, an dem ich dann ganz, ganz schnell weg musste.... Es schmerzt zu sehr. ;-(
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buonacoppi, Malik Raoulda, Ruesterstaude, ANNICK56 and 6 other people have particularly liked this photo


19 comments - The latest ones
 Sami Serola
Sami Serola club
Heartbreaking story. If only we could make sure they are happy inside. I suppose she is when singing along, but that can not be done 24/7.

I am lucky that my mother still remembers people. Although she is currently in "2-3 minute memory" on what comes to current conversations, asking or telling the same things again and again. Good school for me, to learn patience.
15 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to Sami Serola club
Yes, this 2-3 minutes-memory" you are telling about was the stage she had around 2 years ago - but these are also the time when she still recognize that she lost her remembering so for her this time might be harder than for the others. Well, now the things might changed in this way. But that´s ok, she´s still my grandma even if she doesn´t know it anymore...
Hope and all the best for your mum. Yes, indeed, patience is something which definitily will help with such people.
15 months ago. Edited 15 months ago.
Ruesterstaude club
has replied to Sami Serola club
Hallo Sami,
siehe meinen Kommentar unten!
Liebe Grüße,
Volker
12 months ago.
 Weard Bültena
Weard Bültena club
Moin,
es tut Weh, vor allem für die Angehörigen.
Weard
15 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to Weard Bültena club
Ja. Aber wie ich eben schon Sami schrieb - vor zwei Jahren war es eher für sie schmerzhaft, glaube ich - weil sie da noch bewusst wahrnahm, dass ihre Gedächtnisleistung deutlich nachlässt. Inzwischen ist sie halt an dem Punkt, wo es ihr nicht mehr bewusst zu sein scheint, dass da was nicht mehr funktioniert.
Aber ja, es ist traurig, den Verfall so mit zu erleben. Insbesondere, weil alles andere bei ihr noch bestens funktioniert - die ist fit wie nen Turnschuh...
15 months ago.
 Ernst Doro
Ernst Doro club
Schweres Thema!
Bei meiner Mutter (95) wird es gerade jeden Tag schlimmer. Alle nahen Verwandten werden noch erkannt. Aber sie fragt nach Ihren Eltern und meinem Vater, so als ob die alle noch leben würden. Und ich merke das sie sehr traurig wird, wenn ich ihr dann erkläre, dass die alle schon vor Ihr "gegeangen". Sie merkt dann, das etwas mit ihr nicht stimmt, und das macht sie traurig. Aber ich kann ihr ja nicht irgendwelche Geschichten erzähle, wo die sind und warum sie nicht zu ihr kommen.
Und das schlägt sich dann auf mein Gemüt.
15 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to Ernst Doro club
Ja. Kann ich sehr gut nachvollziehen. Als meine Oma in dem Stadium war fragte sie mich einmal, ob ich ihr Vater sei. Hat mich in dem Moment ziemlich irritiert, aber ich hab ihr dann halt einfach erklärt, dass ich jünger als sie sei und das das deswegen ja nicht ginge.
Nee, ich glaube auch nicht, dass es Sinn macht, denen dann irgendwas zu erzählen, was nicht stimmt. Vielleicht merken sie es dann ja doch, dass man ihnen Unsinn erzählt....

Und manchmal muss man sie auch einfach in ihrem "falschen" Glauben lassen, sonst streiten sie gerne mal. Dann bin ich eben mal ein paar Minuten ihr Vater....
15 months ago.
Ruesterstaude club
has replied to Ernst Doro club
Hallo Jörg,
siehe meinen Kommentar unten!
Liebe Grüße,
Volker
12 months ago.
winter*kind
has replied to Ernst Doro club
Monate später - aber ja, genau das kannst du (Geschichten erzählen) - und solltest Du.
@Ernst:
Diskutiere nie, stimme ihr zu und behalte schlechte Nachrichten für dich!
Lass alles weg, was deine Mutter beunruhigen könnte.

Meine Mutter ist nach 17 Jahren mit Demenz jetzt im August an den Folgen der Isolation gestorben. Vor 4 Jahren starb ziemlich überraschend ihre langjährige Freundin (die kannten sich seit den 60ern). Ich hatte meiner Mutter damals erzählt, dass es E. nicht gut geht. Meine Mutter schrumpfte sichtlich in sich zusammen. Sie konnte das alles nicht mehr recht einordnen und eigentlich war die Information auch recht schnell vergessen, aber das Unterbewusstsein reagiert und vergißt sowas nicht. Als E. dann gestorben ist, war ich lange unsicher, was ich machen soll und habe nichts gesagt. Das hat dann jemand ungebeten per Telefon erledigt - und in der Nacht darauf landete meine Mutter im Krankenhaus.
Die letzten Jahre haben wir ihr immer wieder Geschichten erzählt... z.B. von Bauer Hübner, der Mais vom Feld holt etc. Der lebt lange nicht mehr - aber bei Bauer Hübner sah man ihr an, dass ihr klar war, dass 'Hübner' zu ihrem Leben gehört. Eine Schulfreundin starb - also haben wir von Lissy erzählt und dass die umgezogen ist (isse ja irgendwie auch).

Ich habe ich alles mögliche erzählt, dem sie zustimmen konnte und wo man merkte, das erreicht sie. Wir haben 2 Jahre mit 'Endstadium' überstanden und niemand hat wirklich verstanden, wie/warum sie es schaffte, am Leben zu bleiben. Die Sprache war weitgehend weg, sie lang 2 Jahre nur im Bett (oder im Sessel), keine Mobiilisierung mehr möglich. Und doch lebte sie täglich auf, wenn ich abends zur Tür reinkkam, schlug die Augen auf, wenn sie bekannte Stimmen hörte (wenn meine Kinder mal da waren). Ihr war lange nicht mehr bewusst, wer da vor ihr stand - aber dass diese Stimme zu ihrem Leben gehörte wusste sie immer. Bis zum letzten Tag - obwohl sie in den letzten 3 Wochen fürs Pflegepersonal gar nicht mehr ansprechbar war.
5 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to winter*kind
Das tut mir leid, auch, wie es abgelaufen ist, aber es war sehr schön, mal wieder etwas von dir zu lesen. Ja, und ja, ich kann dir da nur zustimmen, lass beunruhigendes weg bei deinen Erzählungen oder erzähle es so, dass es nicht mehr beunruhigend ist. Die Variante von "E." und "Lissy" scheinen da sehr gut gewesen zu sein. Aufregung ist in der Situation nie gut und ängstigen nur und die Alten können mit beiden nicht mehr gut umgehen. Angst empfinden sie oft ohnehin oft genug (vor gänzlich normalen, eigentlich nicht beängstigenden Dingen)...

Corona findet für meine Oma nicht statt. Wir sind bloss alle total verschnupft und wollen halt nicht, dass sie auch Schnupfen bekommt und tragen deswegen einen Schnutenpulli. Und gerade jetzt, wo wir das tun, ist es sehr wichtig, mit der Stimme zu arbeiten - denn das ohnehin unbekannte Gesicht hat jetzt noch viel weniger Merkmale, anhand dessen man es erkennen könnte.....

Hey, winter*kind - wie gesagt, toll, mal wieder von dir und deiner Oma zu hören. Ich bin sicher, es ist gut, dass sie die aktuelle Situation nicht mehr selbst erlebt, auch wenn die Zeit bis August sicherlich schwer für sie war. Aber irgendwann ist alles mal vorbei, wird es vorbei sein...
5 months ago.
winter*kind
has replied to ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
Hey - das war meine Mutter, nicht die Oma.
Ja, es ist gut, dass ich und der Pflegedienst nicht nochmal in die Zwickmühle geraten. Selbst die Beisetzung wäre jetzt nicht mehr wirklich machbar aufgrund der Kontaktbeschränken - obwohl wir auch so nur 9 Personen waren.

Abseits meiner Mutter ist das Jahr für mich schon seit Januar für die Tonne. Neuer Schlaganfall beim Mann (der dritte), zum Glück war ich zuhause und habe den selbst in die Klinik gebracht, als es ganz komisch wurde. Er wurde eine Woche zuvor mit Überweisung wegen Wortfindungsstörungen bei 3 Neurologen abgewimmelt . Ostern war Reha etc durch und eigentlich ist alles wieder gut.
Naja, Konsequenz daraus ist, dass wir endlich heiraten wollten - und damit jetzt zum zweiten mal scheitern Corona sei Dank. Im Frühjahr war das Rathaus komplett dicht, dann hatte meine Mutter Vorrang und jetzt verhandele ich wieder nur per Mail mit dem Standesamt.

Schaun wir mal, was das alles noch wird.
Ich bin Zweckpessimist und sehe nichts Gutes.
Pass auf Dich auf!
:)
5 months ago.
 ANNICK56
ANNICK56 club
ca me rappelle le bon temps ou j'avais une OMA et un OPA,,
14 months ago.
Léopold club
has replied to ANNICK56 club
C'est quoi ces deux choses Annick ?
10 months ago.
 Ruesterstaude
Ruesterstaude club
Ich sehe jetzt erst deine Seite mit den traurigen Geschichten. Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Ich habe zwei derartige Fälle (Altersdemenz und Alzheimer) bei den allernächsten Familienangehörigen hinter mir, habe zum Schluss selbst gepflegt und kenne alle Gemütsregungen bei mir und den anderen Beteiligten. Wichtig ist, dass man mit allen Problemen, besonders auch organisatorischer Art, nicht alleine bleibt. Empfehlen kann ich, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, sofern in der Nähe vorhanden und angesichts der Kontaktsperren erreichbar. Ich bin aber auch für einen Austausch per PN oder auch telefonisch bereit. Die Hilfe, die ich erhielt, will ich gerne weitergeben, soweit möglich.
schöne Grüße aus dem Ruhrpott!
12 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to Ruesterstaude club
Moin, das ist sehr lieb von dir, brauche ich allerdings nicht. Sie ist wirklich in einem guten Heim, und das ich nicht vorbei kommen kann, kriegt sie zum Glück nicht mehr mit. Ich komme mit diesem "social distancing" aus anderen Gründen hervorragend klar, weil sich die jetzige Situation nicht wesentlich von meinem sonstigen Alltag unterscheidet. :-)
12 months ago.
winter*kind
has replied to ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
Hallo Stefan... da hast Du aber Glück.
Meine Mutter hat erst 3 Wochen durchweg geweint, bekam Antidepressiva (die nicht funktionierten) und verweigerte dann das Essen. Als sie nicht mehr ansprechbar war, durften die Betreuer der WG mich anrufen - das war Ende April. Ab da konnte ich wieder jederzeit zu ihr - und sie wollte wieder essen...
Aber diese 6 Wochen Isolation hatten zu viel Schaden gemacht. 25 Kilo Gewichtsverlust fängt man nicht wieder auf. Ende Juli hat sie ihren unbedingten Lebenswillen ganz verloren oder hatte gar keine Kraft mehr... sie wollte auch bei mir nicht mehr essen. Das war ihre Entscheidung. Bis dahin habe ich alles versucht (auch hochkalorische Trinknahrung - sie musste ohne Zwang den Mund aufmachen)
4 Wochen später ist sie gestorben.
5 months ago. Edited 5 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to winter*kind
;-(
Ansonsten: Was ich dir bei deiner Antwort an Ernst Doto schrieb...
5 months ago.
 Malik Raoulda
Malik Raoulda club
Grande émotion .. elles nous ont mis au monde,nous ont fait grandir et c'est a nous maintenant de nous en occuper...!
10 months ago.
ୱ Kiezkickerde ( ͡°… club
has replied to Malik Raoulda club
Ja. :-) Auch wenn es in den jetzigen Zeiten wegen des Corona-Pandemie - bedingten Besuchsverbots in ihrem Altersheim leider gerade etwas schwierig ist. Aber gedanklich sind wir uns sehr nah. :)
10 months ago.

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