Elbtalkurier auf dem Weg nach Gera

Dampflok - steam engine


Folder: Eisenbahn - railway

Der Geisterzug im Bahnhof Schlettau

18 Dec 2021 10 4 389
Kurz nach meiner Ankunft erreichte dann der Zug den Bahnhof Schlettau. Hier sollte der Zug eine Weile stehen bleiben. In dem gedeckten Güterwagen wurde zusätzliches Wasser mitgeführt und hier in den Tender umgepumpt, da bei der Bahn kaum noch Infrastruktur zur Versorgung von Dampflokomotiven vorhanden ist. Danach ging es für den Zug weiter Richtung Schwarzenberg und für mich nach dem auf der Strecke liegenden Markersbach.

Ausfahrt Annaberg-Buchholz unterer Bahnhof

18 Dec 2021 7 3 376
Eigentlich hatte ich vor von Scharfenstein direkt nach Schlettau zu fahren um wieder vor den Zug zu kommen. Als ich aber am Bahnhof Annaberg-Buchholz unt. Bahnhof mit dem PKW vorbeikamm sah ich, daß noch eine Fotografen und Schaulustige am Bahnhof standen. Der Zug hatte den Bahnhof also noch nicht erreicht. So entschloß ich mich schnell, den Bahnhof anzusteuern. Von hier sollte der Zug jetzt über Annaberg-Buchholz Süd weiter Richtung Schwarzenberg fahren. - Schnell ein Foto von der Ausfahrt gemacht und weiter nach Schlettau.

Zweite Etappe ...

18 Dec 2021 31 10 644
... meiner Fototour war die Zschopaubrücke kurz vor'm Bahnhof Scharfenstein. Ausgerechnet kurz vor Ankunft des Zuges stellte sich die Bäckersfrau mit ihrem Auto auf den Parkplatz. Ich bat sie noch, ob sie nicht ein paar Minuten warten könne, aber sie ließ sich nicht erweichen. - Man kann eben nicht alles haben. ;-) Im Hintergrund übrigens Burg Scharfenstein.

50 3648-8 vom SEM in Niederwiesa

18 Dec 2021 16 4 734
Das Sächsische Eisenbahnmuseum (SEM) hate in der Vorweihnachtszeit drei sogenannte Lichtl-Fahrten in's Erzgebirge geplant. Diese sollten nach Olbernhau, Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg stattfinden. Sowohl die Weihnachtsmärkte, die besucht werden sollten, als auch diese touristischen Sonderfahrten wurden leider aus bekannten Gründen abgesagt. Deshalb entschied sich der Verein des SEM aus wirtschaftlichen Gründen und auch, um im "Gespräch" zu bleiben, eine Geisterfahrt durch's Erzgebirge durchzuführen. Für diese Fahrt konnten Geistertickets in Höhe von 15,00 €, 25,00 €, oder 50,00 € als Spende erworben werden. Dafür bekam man dann bei genug verkauften Tickets den Fahrplan zugesandt. Am Donnerstag kam die Mail: "Die Fahrt findet statt!" Es konnten 400! Tickets verkauft werden. Die Fahrt ging von Chemnitz Hilbersdorf über Niederwiesa, Zschopau, Scharfenstein, Annaberg-Buchholz, Schlettau, Schwarzenberg, Aue, Zwönitz, Thalheim zurück nach Chemnitz-Hilbersdorf. Eigentlich wollte ich bei einer dieser Lichtlfahrten mitfahren, aber wenn einem der Verein auch in dieser so schwierigen Zeit am Herzen liegt, muß man auch mal etwas investieren. Also schon kurz nach bekanntwerden so ein Virtuelles Ticket erstanden und auf ging's zum Dampf inhalieren. Bei relativ bescheidenem Wetter war mein erster Anlaufpunkt gleich Niederwiesa. Wo die Runde startete. Hier steht 50 3648-8 mit einem gedeckten Güterwagen, in dem Wasser mitgeführt wurde mit 3 vereinseigenen Reisezugwagen zur Abfahrt bereit. Die Show konnte beginnen.

Sächsischer P8 Pendant, die Sächsische XII H2

21 Aug 2021 28 2 622
Die Lokomotiven der Gattung XII H2 (auch Sächsischer Rollwagen genannt) der Sächsischen Staatseisenbahnen wurden speziell für das hügelige Gelände Sachsens von Hartmann zwischen 1910 und 1927 in Chemnitz gebaut. Diese Personenzuglokomotive wurde zur gleichen Zeit mit den Schnellzuglokgattungen X H1 und XII H1 konstruiert. Bis 1922 wurden von dieser leistungsstarken Lokomotive 159 Exemplare gebaut. (insgesamt 169) Die Baureihe erhielt wohl den Spitznamen, weil die Lokomotiven gute Laufeigenschaften besaßen. Nach dem Ersten Weltkrieg existierten noch 124 Fahrzeuge (25 waren während des Krieges verlorengegangen oder mussten als Reparationsleistungen abgegeben worden), welche die Deutsche Reichsbahn als Baureihe 38.2–3 mit den Betriebsnummern 38 201 bis 38 324 übernahm. 1927 ließ man zehn Exemplare nachbauen, die die Betriebsnummern 38 325 bis 38 334 erhielten. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges kehrten 15 der an Frankreich abgegebenen XII H2 nach Deutschland zurück und wurden wieder bei der RBD Dresden beheimatet. Ein größerer Teil des Lokomotivbestandes der RBD Dresden wurde jedoch ab 1938 von Bahnbetriebswerken im Sudetenland eingesetzt. Dadurch verblieb nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch ca. die Hälfte des Altbestands der Rollwagen in Deutschland. Die 38 271 gelangte über Ungarn in den Bestand der Deutschen Bundesbahn. Dort wurde sie 1955 ausgemustert. Fünf aus Frankreich zurückgekehrte Loks blieben auch nach dem Krieg länger in Betrieb und erhielten bei der Deutschen Reichsbahn in den 50er Jahren die Betriebsnummern 38 204 und 38 351 bis 38 354. Die letzten Exemplare der BR 38.2 wurden bis 1971 abgestellt. Die erhaltene Museumslok 38 205 ist mittlerweile nicht mehr betriebsfähig. Die Lokomotive befindet sich im Besitz des DB-Museums Nürnberg und ist beim Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf als Leihgabe untergestellt. Leider liefen 1998 ihre Fristen ab. Eine erneute Hauptuntersuchung konnte aus Kostengründen nicht finanziert werden, so dass die letzte betriebsfähige Hartmannsche Regelspurlokomotive aus Chemnitz den Dienst quittieren musste. Nach diversen Abschlussfahrten wurde die Maschine abgestellt und ist seitdem als rollfähiges Museumsexponat im Sächsischen Eisenbahnmuseum Chemnitz Hilbersdorf zu bewundern. de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_XII_H2 www.sem-chemnitz.de/fahrzeuge/dampflok-38-205

44 1338 am Kohlehochbunker

Immer ein dankbares Motiv ...

21 Aug 2021 47 20 900
... das Wahrzeichen des Sächsischen Eisenbahnmuseums. Wenn ein BW-Fest ansteht werden die Schätze des Museums auch gern im Freien präsentiert, soweit sie rollfähig sind, natürlich auch unter dem Kohlehochbunker. Hier im Bild ist das die Badische G 12 (58 261) die 1921 bei Brown Boveri & Cie. (Mannheim) gebaut wurde (Fabriknummer: 5001) und 44 1338, gebaut 1942 bei Krupp. Beides Güterzugmaschinen.

Nach getaner Arbeit ...

21 Aug 2021 34 10 837
... drückt die 35er den Sonderzug im Sächsischen Eisenbahnmuseum auf's Abstellgleis. 50 3648, welche ebenfalls angeheizt ist, wartet hier darauf wieder auf's alte Güterzuggleis zu dürfen. Die Maschine ist heute für Führerstandsmitfahrten eingeteilt.

35 1097-1 im Bahnhof Hetzdorf

21 Aug 2021 17 2 623
Bereit für die Rückfahrt nach Chemnitz. 35 1097-1 ... 28.07.1959 Auslieferung an die Deutsche Reichsbahn als 23 1097; 01.06.1970 umzeichnung in 35 1097-1; 01.08.1974 bis 1978 Verwendung als Reserve-Triebfahrzeug und für DEFA Filmaufnahmen; 31.08.1978 z-Stellung; 07.11.1981 Verkauf an Privat (Frankfurt am Main), seit 03.10.1996 an Interessengemeinschaft Traditionslok 58 3047 e. V., Glauchau [D] "35 1097-1"

Sonderzug in's Flöhatal, Dampfschnupperfahrt nach…

21 Aug 2021 8 3 629
In diesem Jahr hätte das 30. Heizhausfest des Sächsischen Eisenbahnmuseums angestanden und man feiert auch das 30jährige Jubiläum des Museumsvereins. Leider konnte auch in diesem Jahr kein größeres Fest wegen der Corona-Einschränkungen organisiert werden. So hat man sich entschlossen an dem Wochenende wenigstens in kleinerem Rahmen "Dampftage" zu organisieren. An beiden Tagen wurde eine "Dampfschnupperfahrt" vom Museum zum alten Hetzdorfer Viadukt, den man hier im Hintergrund sieht organisiert. Am heutigen Tag wurde der Zug von 35 1097, die der Interessengemeinschaft Traditionslok 58 3047 e. V. aus Glauchau gehört, gezogen. Morgen wird die vereinseigene 50 3648 am Zughaken sein.

Sonderzug auf der Strecke Zwönitz-Chemnitz entlang…

28 Apr 2013 24 10 372
Auf diesem Teilstück der Strecke Zwönitz Chemnitz findet kaum noch Bahnverkehr statt. Seit einiger Zeit fahren ja die Straßenbahnzüge der Chemnitzer Citybahn entlang der Annaberger Straße aus der Innenstadt heraus in's Umland. Dabei schwenkt die Straßenbahn erst in Altchemnitz auf die Bahngleise Richtung Klaffenbach, Neukirchen, Zwönitz ein. Dieses Teilstück wurde aber nicht zurückgebaut und wird gelegentlich, wenn auch, selten für Überführungsfahrten genutzt und deshalb auch erhalten. In diesem Fall brachte hier 52 8079-7 einige Personenwagen in die Abstellung bei der Firma Baufeld in Klaffenbach. Der Zug war zuvor auf einer Sonderfahrt zu einem Eisenbahnfest in Wolsztyn (Polen) unterwegs. Die 1943 bei der Firma F. Schichau GmbH gebaute Lok war einige Jahre in Diensten der Dampf Plus GmbH und wurde 2019 an die Wedler & Franz GmbH mit Sitz in Nossen verkauft.

Erzgegebirgsbahn in Neudorf/Erz. über die Sehma

15 May 2021 20 11 735
Durch die großen Bögen, die die Strecke beschreibt kann man recht gut abkürzen und den Zug überholen. Außerdem ist der Zug mit 25 km/h Höchstgeschwindigkeit auch nicht gerade ein Schnellzug. Beim Bahnhof Neudorf im Erzgebirge habe ich einen günstigen Fotostandort an einem Bahnübergang entdeckt. Direkt daneben überquert die Bahn das Flüßchen Sehma nach dem auch das Tal benannt ist durch das der Zug gen Cranzahl rollt. Allerdings war vor allem bei diesem Bild hier das Licht recht schwierig, aber dank Lightroom ließ sich schon noch ein wenig an den "Knöpfen" drehen.

Am Hüttenbachtal-Viadukt

15 May 2021 12 9 576
Das PIP zeigt den Viadukt von der anderen Seite im Winter. Danach nach Oberwiesenthal. Am Bahnhof selbst habe ich schon Fotos gemacht, auch am Parkplatz neben dem Hüttenbachtal-Viadukt (siehe PIP), deshalb habe ich mir mal einen anderen Fotostandort gesucht. Etwas oberhalb kann man den Zug bei der Ausfahrt von Oberwiesenthal beobachten. Hier verläßt ein Zug der Fichtelbergbahn den Bahnhof Oberwiesenthal Richtung Cranzahl und überquert den Viadukt Hüttenbachtal. - Danach schnell die Kamera verpacken, zum Auto und zurück Richtung Cranzahl.

99 1773-3 mit einem Personenzug im Bahnhof Hammeru…

Im Bahnhof Hammerunterwiesenthal

15 May 2021 11 6 777
Nächster Stop der Bahnhof Hammerunterwiesenthal, zweites Ziel meiner Dampfschnupperfahrt. Hier konnte ich dann den Dampfzug bei der Einfahrt Richtung Oberwiesenthal abpixeln.

Fichtelbergbahn in Cranzahl

15 May 2021 7 397
Das einigermaßen gute Wetter am Samstag nach Christi Himmelfahrt hat mich dann doch einmal in's Erzgebirge zur Fichtelbergbahn gelockt um etwas Dampf zu schnuppern. Die Entzugserscheinungen waren kaum noch auszuhalten. ;-D Die Fichtelbergbahn wird zwar hauptsächlich touristisch genutzt, ist aber keine reine Museumsbahn und hat einen vom Land Sachsen bestellten Beförderungsauftrag. Sie schnauft täglich nach festem Fahrplan mit Dampflokomotiven in die höchstgelegene Stadt Deutschlands, den Kurort Oberwiesenthal. Coronabedingt gelten hier die selben Vorschriften, wie bei jedem öffentlichen Verkehrsmittel. - Hier erreicht ein Zug der Fichtelbergbahn den Bahnhof Cranzahl. Auf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands, in den Kurort Oberwiesenthal – und das nicht einfach so, sondern mit Volldampf. Die Fichtelbergbahn bringt ihre Fahrgäste von Cranzahl nach Oberwiesenthal. In der Hauptsaison sind sogar zwei Züge unterwegs, die die jährlich über 250.000 Fahrgäste nutzen können. Von Mai bis Oktober bevölkern nicht nur die Wanderer, die auf dem mit rund 120 Wegweisern gut ausgeschilderten Bimmelbahn-Erlebnispfad unterwegs sind, Wald und Flur. Die Monsterroller fahren samt ihrer Steuermänner und –frauen in rasantem Tempo vom Fichtelberg hinab bis zum Bahnhof Vierenstraße, vorbei an bunten Bergwiesen und durch den dichten Erzgebirgswald. Wieder hinauf auf die Höhen des Erzgebirgskammes übernimmt die Bimmelbahn den mühsamen Transport.

HBM

11 May 1987 36 39 954
Historiacal Bench Monday - liebe Fotofreunde! Bleibt schön gesund und neugierig ... und vor allem beweglich! :-) Das Bild ist wahrscheinlich am 11. Mai 1987 entstanden. Damals hatten wir noch kein Auto und sind immer mit dem Zug in den Urlaub gefahren. Wir waren an diesem Tag auf dem Weg von Mecklenburg nach Hause. Die Fahrt führte über Leipzig und eben Bad Lausick. Später, so um 2010 herum zeigte ich das Bild einmal bei Panoramio. Dabei stellte sich heraus, daß sich ein Fotofreund zufällig in dem Zug auf dem anderen Gleis befand. Es sollte ein Sonderzug, gezogen von einem "Bubikopf" (DR BR 64), gewesen sein. Das Bild ist ein Scan von einem Foto-Positiv

53 - Einen guten Rutsch in's Jahr 2021

15 Dec 2018 36 15 667
Aller Anfang ist schwer, doch ohne ihn kein Ende wär'. Deutsches Sprichwort Gute Reise und viel Spaß bei der Bergparade! So hieß es Ende 2018, als sich der Sonderzug mit den zwei Reichsbahn - 50ern vom Bahnhof Thalheim Richtung Schwarzenberg auf den Weg machte. Nach einem "schwierigen" Jahr 2020 sah in diesem Jahr alles ganz anders aus. Absagen und Einschränkungen, wohin man blickt. Mal abgesehen von den Sommermonaten, in denen es einen "Hoffnungsschimmer" gab, verschlechterte sich die Lage zum Jahresende wieder dramatisch. Ich möchte jetzt nicht über Schuld, oder Ursachen sprechen, aber der Umgang mit so einer Pandemie, wie wir sie noch nie erlebt haben, ist einfach schwierig. Irgendwie fühlt es sich an, wie ein Leben mit angezogener Handbremse. - Ich hoffe sehr, daß es in Zukunft wieder besser wird, daß viele dieser Vereine und Menschen, die oft genug so schon um ihre Existenz bangen müssen, relativ unbeschadet diese Krise überstehen, aber auch Kultur, Sport, all diese Dinge, die das Leben bereichern. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen guten Rutsch in's neue Jahr 2021! Ein glücklicheres Neues Jahr, paßt auf Euch auf und bleibt gesund! www.ipernity.com/blog/bonsai59/4715196 (first upload: 17. Dezember 2018)

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