Dampflok - steam engine
Folder: Eisenbahn - railway
52 8195-1 bei der Durchfahrt in Trebgast
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Diese Maschine fotografierte ich hier nicht auf der "Schiefen Ebene". Sie gehört der Fränkischen-Museumseisenbahn e.V. Nürnberg und reiste mit einem Sonderzug nach Neuenmarkt an. Ich konnte den Zug in Trebgast auf den Chip bannen. Als Schublok wurde 44 546 vom BEM - Bayerisches Eisenbahnmuseum e. V. mitgebracht. Die 52er wurde 1943 beim MBA - Maschinenbau und Bahnbedarf AG (Potsdam-Babelsberg) gebaut und erhielt 1967 einen Umbau im RAW Stendal der Deutschen Reichsbahn der DDR. Stationierungen waren lange Zeit Stendal, Zittau und Meiningen bei der Reichsbahn der DDR. 1993 ausgemustert kam die Lok danach zur Fränkischen Museums-Eisenbahn.
Mit 41 018 die Rampe hinunter - oder bei schönem W…
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Hier nun an die Schiefe Ebene beim ehemaligen Block Streitmühle. Das Wetter am gestrigen Samstag war doch zu diesem "Dampftag" äußerst durchwachsen. Die Sonne zeigte sich eigentlich nie, trotzdem gab es ab und an kleine Wolkenlücken. Diese wurden aber immer wieder durch heftige Schauer abgelöst. Zum Glück wußten aber auch Fotofreunde, daß es am Standort eine Wander-Rast-Hütte gab, in der man sich unterstellen konnte. Dieses Bild hier ist sogar direkt aus der Hütte heraus entstanden und der Regen im Bild direkt zu sehen.
44 546 Richtung Neuenmarkt-Wirsberg
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Hier das selbe Bild. Die in der Bergfahrt eingesetzte Schublok 44 546 zog den Zug wieder zurück nach Neuenmarkt. Das heißt, eigentlich war es nur ein rollen und bremsen.
Mit der Ölgefeuerten 01 0509-8 der PRESS die Rampe…
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Auch die Öl-gefeuerte 01 0509-8 der aus dem Erzgebirge stammenden PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH war bei den Sonderfahrten dabei. Hier zieht die auch optisch gepflegte Maschine ihren Sonderzug den Berg hinauf. Unterstützt wird sie dabei von 41 018. Die 01er ist gebaut 1935 von der Lokomotivfabrik Krupp (Essen). Stationiert ist die Lok in Lübbenau im Spreewald.
44 546 als Schublok auf Bergfahrt
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Hier im Bild hilft 44 546 bei der Bergfahrt als Schublok mit. Auf dem Kessel befindet sich natürlich keine Dachbegrünung sondern das ist ein dahinter stehender Baum. Hätte ich wegretuschieren können, hab's aber übersehen. - Jetzt bleibt's so! Wer noch andere Bildfehler findet, darf sie gern behalten! ;-) Zuglok ist 01 1519-6.
Die Drei-Zylinder-Maschine 44 546 wurde bei der Krauss-Maffei AG (München-Allach), 1941 gebaut.
Mit "Spitzmaus" 01 1519-6 die "Schiefe Ebene" hina…
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Hier nun die Kohle gefeuerte "Spitzmaus" 01 1519-6 Den Namen "Spitzmaus" hat sie wegen der spitzen Rauchkammertür bekommen. Man vergleiche dazu 01 509 , die mit einer flachen Rauchkammertür ausgerüstet ist. Beide Maschinen gehören aber in die Baureihe 01.5 welche durch Umbau ab 1962 aus der DR-Baureihe 01 entstandene Schnellzuglokomotiven der Deutschen Reichsbahn umfassen.
Die Lok, welche von Henschel & Sohn in Kassel im Juni 1936 gebaut wurde, zieht hier ihren Zug, geschoben von 44 546, nach Marktschorgast die Rampe hinauf.
"Julchen" 35 1097-1 auf Talfahrt
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Julchen aus der Heimat ist auch dabei. Die von der IG Dampflok Glauchau stammende Lok befördert hier bei bestem Licht einen Sonderzug nach Neuenmarkt. - Also, es war gerade trocken! ;-)
41 018 - Tender voraus
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HIer im Bild zieht 41 018 Tender voraus einen Sonderzug zurück nach Neuenmarkt.
Eigentümer der Lok ist die DGM - Dampflok-Gesellschaft München e.V. und sie ist im Bahnpark Augsburg untergestellt.
41 018 als Schublok auf Bergfahrt
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Eine Ochsenlok schiebt.
Die Lokomotiven der Baureihe 41 waren Güterzug-Einheitsdampflokomotiven der Deutschen Reichsbahn.
Im Januar 1937 erhielt die DR die Baumusterlokomotiven 41 001 und 41 002. Sofort erfolgte eine intensive Erprobung und endlich die Abnahme. Bereits die beiden Baumuster überzeugten durch ihre Leistung, Laufruhe und ein außergewöhnliches Beschleunigungsvermögen.
Bei der Entwicklung der Baureihe 41 zeigte auch das Prinzip der Einheitslokomotiven die finanziellen Vorteile der Vereinheitlichung. So lagen die Konstruktionskosten der Maschine durch Verwendung von Baugruppen der zeitgleich entwickelten Baureihen 03, 06 und 45 unter 10.000 Reichsmark.
Der Einsatz der beiden Baumusterlokomotiven im Bahnbetriebswerk Schneidemühl Pbf (heute Piła) vor schnellfahrenden Viehzügen nach Berlin bescherte diesen Maschinen den recht unpassenden Spitznamen Ochsenlok.
de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_41
Zurück nach Chemnitz
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Das soll das Schlußbild dieser Rundfahrt sein. Noch einmal fertigte ich ein Bild im Bahnhof Zwönitz, ehe es über Thalheim, Chemnitz-Einsiedel, den Chemnitzer Hauptbahnhof und Niederwiesa zurück in's Sächsische Eisenbahnmueum ging. Bis dahin hat der Zug ca. 130 Kilometer durchs Erzgebirge hinter sich gebracht. (Noch mal, ca 2,5 Tonnen Kohle!) Ich baute noch einmal mein Stativ auf weil es zu diesem Nebel nun auch noch deutlich dunkler geworden war. Ein Bild von der Ausfahrt habe ich dann nicht mehr gemacht. Das wäre wahrscheinlich wegen der langen Belichtung nichts geworden. Auch den, noch einmal nach Chemnitz auf den Hauptbahnhof fahren mochte ich dann nicht mehr.
Ich habe gerne etwas für diesen rührigen Eisenbahnverein gespendet. Diese Museen und Vereine haben es jetzt gerade in der Situation mit der Pandemie besonders schwer. Geplante Fahrten wurden abgesagt und die Vereine haben quasi kaum Einnahmen, aber Versicherungen für das rollenende Material laufen weiter und auch die Fristen, in der so eine Lok und auch die Wagen betrieben werden dürfen, laufen ab. Für eine Lok z.B. beträgt so ein Fristzeitraum 8 Jahre. Dann ist Schluß. Die Summen für eine Neubefristung können gerne mal im guten 6stelligen Bereich liegen. Deshalb fand ich es eine sehr gute Idee mit dem Verkauf virtueller Fahrkarten. Übrigens wurden ca. 400 davon verkauft.
Mein herzlicher Dank gilt noch einmal allen Beteiligten, die bei der Organisation mitgeholfen haben und vor allem dem Personal des Zuges.
Soo ... und wer jetzt noch nicht genug hat, von Eisenbahn, dem empfehle ich das Video zweier Fotofreunde bei YouTube, die diese Fahrt "filmisch" begleitet haben. Da gibt es auch akustisch einiges auf die Ohren! :-)) LG an DampfFan01 www.youtube.com/channel/UC04m23roR1tgDeru5_4ygVw
www.youtube.com/watch?v=Ijg6BDA7tuQ
Ghost Train
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Schwierig, war es nicht den Zug von Schwarzenberg nach Zwönitz zu überholen. Kürzte ich doch einiges an Kilometern ab. Die Fahrt mit dem Auto war aber nicht wirklich schön. Immer dichter werdender Nebel über der Landschaft machte sicher aber nicht nur mir zu schaffen, sondern auch dem Personal. Von einem Fotofreund, der sich einige Kilometer vor mir an einer anderen Stelle postiert hatte, erfuhr ich, daß der Zug an einer leichten Steigung zu schleudern anfing. Das heißt, die Räder der Lok drehten auf den glatten Schienen einfach durch. Für den an der Strecke wartenden Eisenbahnfan ist diese Geräuschkulisse ein Zuckerlecken für das Personal alles andere als das, wenn man die Steigung nicht hochkommt. Es gab schon die Befürchtung, daß eine zweite Lok zu Hilfe geholt werden müßte, aber im zweiten Anlauf konnte die Steigung bewältigt werden.
Ich wartete nun im Bahnhof von Zwönitz und blickte angestrengt in den Nebel. Der Zug war schon längst zu hören als er endlich an den Ausfahrtsignalen von Zwönitz im Nebel auftauchte. - Ein wahrer Geisterzug, jetzt auch optisch.
Abfahrtbereit ...
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... und mit angebrachtem Weihnachtsschmuck steht der Zug nun in Schwarzenberg am Bahnsteig und quöselt leise vor sich hin. Nicht mehr lange, dann wird sich der Zug auf die Rückreise begeben. Zuerst folgt der Zug dem Fluß Schwarzwasser, welcher in die Zwickauer Mulde mündet, auf der Strecke Schwarzenberg - Zwickau bis nach Aue. Von Aue biegt der Zug auf die Strecke Chemnitz - Adorf in Richtung Chemnitz ab, wo die Rundfahrt dann endet. Diese Strecke ist jetzt seit September 2018 zwischen Chemnitz und Aue voll gesperrt. Eigentlich sollte der Bahnverkehr gänzlich eingestellt werden, aber man hat sich jetzt doch entschlossen, die Strecke zu sanieren, Bahnhöfe um- und auszubauen und an das Chemnitzer Modell de.wikipedia.org/wiki/Chemnitzer_Modell anzuschließen. Seit kurzer Zeit ist die Strecke fertig angeschlossen und im Januar 2022 soll die Wiederinbetriebnahme erfolgen. Zur Zeit laufen dort Test- und Streckenkenntnis-Fahrten.
Die Ausfahrt in Schwarzenberg habe ich noch abgewartet, aber dann ging es in's Auto. Zuerst wollte ich nach Aue, an einen bestimmten Bahnübergang, aber das Wetter wurde zusehends schlechter. So entschloß ich mich nach Zwönitz, einem Ort nach Aue zu fahren.
Im Schwarzenberger Bahnhof
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Im Bahnhof Schwarzenberg hatten Lok und Personal erst einmal 2 Stunden Pause, aber die hat sich das Personal redlich verdient. - Ein standardmäßiger Tender einer 50er fasst 8 Tonnen Kohle und 26.000 Liter Wasser. Die Wasser-Menge hört sich viel an, reicht aber bei einer anstrengenden Fahrt mit schweren Zügen, in hügeligem Gelände manchmal nur für rund 200 Kilometer Fahrt aus. Dann muß nachgefüllt werden. Was den Kohleverbrauch betrifft, rechnet man etwa eine Tonne Kohle auf 50 km. Die Fahrstecke von Chemnitz nach Schwarzenberg über Annaberg beträgt knappe 75 km. Zwar keinen schweren Zug am Haken, aber eine kurvenreiche, bergige Strecke mit etlichen Steigungen, man kann also damit rechnen, daß der Heizer etwa 1,5 Tonnen Kohle in die Feuerbüchse geschaufelt hat. Und das war erst die erste Hälfte der Rundfahrt. Da kann man schon mal eine Verschnaufpause brauchen.
Ankunft in Schwarzenberg
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Ich war etwas erstaunt, den Schwarzenberger Bahnhof noch vor dem Zug erreicht zu haben. Glücklicher Umstand, daß ich den Bahnhof mit dem Auto von der richtigen Seite angefahren habe. An einem Bahnübergang vor dem Bahnhof, der sich gerade schloß kam gerade der Zug langsam angerollt. Warten mußte ich ohnehin, also mit der Kamera schnell raus und noch ein Bild gemacht.
Ausfahrt Markersbach
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Ein paar Minuten hatte ich noch Zeit, in's Tal hinunter zu kommen, um die Ausfahrt zu fotografieren. Hier im Bild rollt der Zug über den Bahnübergang kurz hinter dem Bahnhof. Im Hintergrund sieht man noch den Viadukt. Für mich ging es gleich danach zum Auto, um dem Zug nach Schwarzenberg zu folgen.
Die Hilbersdorfer 50 3648-8 im Bahnhof Markersbach
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Hier im Bild noch mal die Hilbersdorfer Lok. So abgeschnitten könnte man meinen, sie befördert einen Güterzug. - Eigentlich ist es ja auch eine Güterzuglok und uneigentlich wurde sie auch schon früher für fast alles eingesetzt.
Das Bild habe ich in LR leicht TiltShift mäßig bearbeitet. Ich hoffe man sieht's ... ;-)
Bahnhof Markersbach
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Hier im Bild noch einmal der Sonderzug beim Halt im Bahnhof Markersbach nach dem er diese Schleife durchfahren hat.
Dampf auf dem Markersbacher Viadukt
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Dadurch daß ich Schlettau schon vor der Abfahrt des Sonderzuges verlassen hatte, war es keine große Schwierigkeit in Markersbach an dem bekannten Fotostandpunkt zu warten. Der "Klassiker", auch wenn die Fahrt talwärts nicht ganz so spektakulär ist, wenn der Zug im "Leerlauf" hinab rollt. Wennigstens hat der Lokführer zur Freude der Fotografen auf dem Viadukt lange gepfiffen, so daß sich wenigstens dadurch eine Dampffahne bildete. Wenn der Zug die Brücke verlassen hat rollt er durch eine langgezogene Schleife und rollt, unten im Bild zu sehen, in den Bahnhof Markersbach.
Zur Strecke Annaberg-Buchholz - Schwarzenberg:
Die Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg ist eine Nebenbahn in Sachsen. Sie verläuft von Annaberg-Buchholz über Schlettau und Scheibenberg nach Schwarzenberg/Erzgeb. Die Strecke gehört seit 2001 zum DB RegioNetz Erzgebirgsbahn, wird aber nicht mehr fahrplanmäßig befahren.
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnstrecke_Annaberg-Buchholz%E2%80%93Schwarzenberg&oldid=217843690
Die Strecke entwickelte sich in den Folgejahren zu einer wichtigen Verbindung im Güterverkehr. Im Reisezugverkehr war die Strecke dagegen weniger bedeutsam, auch weil ein Teil der Bahnhöfe recht weit von den zugehörenden Ortschaften entfernt lag. In den 1960er Jahren bestand jedoch sogar eine Schnellzugverbindung mit Kurswagen von Berlin nach Cranzahl über die Strecke. Am 27. September 1997 wurde der zuletzt unbedeutende Reisezugverkehr eingestellt.
Erzgebirgische Aussichtsbahn in Grünstädtel (2010)
Heute wird die Strecke nur noch von Sonderzügen, für Überführungsfahrten sowie für Gütertransporte benutzt, besonders im Jahr 2002, als die Strecke von Wolkenstein nach Annaberg-Buchholz zur Sanierung gesperrt war. Ein planmäßiger Verkehr findet nicht mehr statt. Einzig der Bahnhof Grünstädtel blieb als Wagenladungsbahnhof erhalten; die Bedienung erfolgt von Schwarzenberg aus. Auf dem Rest der Strecke wurde mit dem 31. Dezember 1994 der Güterverkehr eingestellt.
Seit dem Jahr 2009 wird die Strecke an einzelnen Wochenenden im Sommerhalbjahr als Erzgebirgische Aussichtsbahn für den touristischen Ausflugsverkehr genutzt. Verantwortliches Eisenbahnverkehrsunternehmen ist der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.
Vom 6. Februar bis 6. Mai 2014 lief eine Ausschreibung der DB RegioNetz Infrastruktur GmbH zwecks Übernahme und Weiterbetrieb der Strecke durch interessierte Eisenbahninfrastrukturunternehmen, ohne dass es nachfolgend zu einer Abgabe der Strecke an ein anderes Eisenbahninfrastrukturunternehmen kam.
Die Strecke soll zukünftig zur Erprobung des autonomen Fahrens dienen.
de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnstrecke_Annaberg-Buchholz%E2%80%93Schwarzenberg&oldid=217843690#Teststrecke
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