Dampflok - steam engine
Folder: Eisenbahn - railway
Brigadelok
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Als Brigadelokomotive werden vierfachgekuppelte Nassdampflokomotiven bezeichnet. Diese wurden ab 1903 und in größter Stückzahl von 1914 bis 1918 für den Dienst bei der deutschen Heeresfeldbahn beschafft. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden viele Lokomotiven im zivilen Bahnbereich weltweit weitergenutzt.Im Ersten Weltkrieg wurden zum Transport von Gütern und Personen vermehrt Heeresfeldbahnen eingesetzt. Die militärischen Einheiten, welche diese Heeresfeldbahnen betrieben, hießen „Eisenbahnbrigaden“, woher sich die Bezeichnung „Brigadelok“ ableitet.
de.wikipedia.org/wiki/HFB_Brigadelokomotive
Hier im Bild handelt es sich um eine konservierte, aber nicht restaurierte Schmalspurlokomotive, die die Geschichte der Eisenbahn im Ersten Weltkrieg veranschaulicht.
NGG 13 Garratt-Dampflokomotive der Südafrikanische…
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Die NGG 13 Garratt-Dampflokomotive der Südafrikanischen Eisenbahnen ist eine Maschine, die 1928 von Hanomag in Hannover gebaut wurde. Sie ist für eine Schmalspur von 610 mm ausgelegt. Noch nie zuvor habe ich eine solche Garratt-Lok im Original gesehen. Kein Wunder, das Ausstellungsstück ist eines von wenigen Beispielen dieser Gelenkbauart in Deutschland. Die gelenkigen Maschinen wurden ab 1927 von Hanomag in Deutschland gebaut, um den steigenden Güter- und Personenverkehr auf den südafrikanischen Nebenstrecken, besonders in der Region Natal, zu bewältigen.
Im PIP ist das Lokschild der Maschine zu sehen.
52 4966-9
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Die abgebildete Lokomotive ist eine Baureihe 52, eine sogenannte Kriegslokomotive, die während des Zweiten Weltkriegs in großer Stückzahl produziert wurde. Diese Maschine wurde 1944 in den Schichau Werken (Elbing) gebaut und an die Deutsche Reichsbahn (DRB) abgeliefert. Damit war sie eine von über 7000 gebauten Maschinen. de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_52
012 082-4 im Deutschen Tchnikmuseum Berlin
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Die Dampflokomotiven der Baureihe 01 waren Schlepptenderlokomotiven der Deutschen Reichsbahn für den schweren Schnellzugdienst. Die Maschinen wurden von zwei Zylindern angetrieben. Sie waren die ersten in Serie gebauten Einheitsdampflokomotiven mit der Achsfolge 2’C1’ (auch Pacific genannt).
Auf Basis der Zweizylindermaschinen der Baureihe 01 wurden in den 1930er Jahren die Dreizylindermaschinen der Baureihe 01.10 entwickelt. Einige Lokomotiven der Baureihe 01 wurden in den 1960er Jahren von der Deutschen Reichsbahn der DDR rekonstruiert und dann als Baureihe 01.5 eingereiht.
Diese Maschine hier mit der Nummer 012 082-4 ist nun eine so bezeichnete 01.10 Nach dem 2. Weltkrieg verblieben auch Lokomotiven der Baureihe 01 in der Bundesrepublik, so auch diese Lok. Gebaut wurde sie 1940 bei der Berliner Maschinenbau AG (BEMAG) - vormals L. Schwartzkopff. Diese Lok hatte sogar eine Stromlinienverkleidung, welche aber 1949 entfernt wurde. 1957 wurde die Lok von Kohle auf Ölhauptfeuerung umgerüstet und erhielt damit 1968 mit der Einführung der EDV-Nummern die Nummer 012 082-4.
preußische Dampflokomotive P8 (Baureihe 38)
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Ein weiteres Highlight ist die im Technikmuseum Berlin ausgestellte preußische Dampflokomotive P8 (Baureihe 38). Bei der Maschine mit der Achsfolge 2'C h2 handelt es sich um die original erhaltene Lokomotive 38 2425 (früher P 8 "2441 Danzig" der KPEV), die von den Schichau-Werken in Elbing gebaut wurde.
Der Begriff 2'C h2 beschreibt die genaue Achsfolge sowie das Triebwerk dieser Dampflokomotive nach der UIC-Klassifikation.
2': Ein vorlaufendes, zweiachsiges Drehgestell (zur besseren Kurvenführung)
C: Drei gekuppelte, angetriebene Treibachsen.
h2: Heißdampf aus einem 2-Zylinder-Triebwerk
Preußische S10 mit der Nummer 17 008
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Die hier zu sehende Lokomotive ist die historische Schnellzuglokomotive 17 008, eine preußische S 10 aus dem Jahr 1911. Die Maschine ist im Museum als aufgeschnittenes Ausstellungsstück zu besichtigen, um Einblicke in ihre Technik zu gewähren. Die aufgeschnittene Seite der Lok war schlecht zu fotografieren. Man kann das noch leicht an dem linken Windleitblech erkennen, das durchsichtig zu sein scheint.
Da das steigende Verkehrsaufkommen im ersten Jahrzehnt des zwanzigsten Jahrhunderts die zweifach gekuppelten Schnellzuglokomotiven hinsichtlich ihrer Zugkraft überforderte, bestellte die Preußischen Staatseisenbahnen bei Schwartzkopff die Fahrzeuge der Gattung S 10 mit drei gekuppelten Treibachsen. Die Maschinen wurden als Weiterentwicklung der Personenzuglokomotive P 8 konzipiert. Die S 10 verfügten über einen verstärkten P 8-Kessel, auch übernahm man den Blechrahmen in modifizierter Form. Anders als die P 8 hatten die S 10 jedoch – angeregt durch die Sächsische XII H – ein auf die erste Kuppelachse wirkendes Vierzylindertriebwerk mit einfacher Dampfdehnung, von dem man sich eine bessere Laufruhe erhoffte. Zwischen 1910 und 1914 wurden insgesamt 202 Lokomotiven gebaut.
de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_S_10
Württembergische KL im Tchnikmuseum Berlin
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Die Württembergische KL der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen (K.W.St.E.) waren mit einem Kittel-Kessel ausgerüstete Dampflokomotiven für den Nebenbahnbetrieb. Auslöser für die Bestellung der Lokomotiven waren die Bestrebungen der Moselbahn aus dem Jahr 1909, mehrere größere Lokomotiven gegen kleinere Lokomotiven mit Einmannbedienung auszuwechseln. Dafür waren kleine Lokomotiven mit einem stehenden Kessel und doppelten vorhandenen Bedienelementen angedacht. Die Lokomotiven sollten die kurzen Strecken bedienen.
de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrttembergische_KL
Preußische T 3
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Preußische T 3 - Die Lokomotive wurde früher von der GASAG Mariendorf als Werksbahn genutzt.
Preußische Tenderlokomotive der Baureihe T 9.3
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Preußische Tenderlokomotive der Baureihe T 9.3, die als PKP TKi3-112 im Deutschen Technikmuseum Berlin ausgestellt ist. Die Lokomotive wurde ursprünglich für die Preußischen Staatseisenbahnen gebaut, später nach Polen überführt und kehrte während des Zweiten Weltkriegs zurück, bevor sie wieder in Polen eingesetzt wurde.
Güterzuglokomotive GKB 680
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Historische Güterzuglokomotive GKB 680, Baujahr 1860, die ursprünglich für die österreichische Südbahn gebaut wurde. Die Lokomotive wurde später von der Graz-Köflacher Bahn (GKB) im Rangier- und Güterzugdienst eingesetzt, bevor sie 1965 ausgemustert wurde. Sie diente in den 1960er Jahren auch als Werbeträger für eine Filmaufführung und wurde dafür optisch leicht verändert.
Dampflokomotive „Beuth“ der BAE (Berlin-Anhaltisch…
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Nachbau der Schnellzug-Dampflokomotive „Beuth“ der BAE (Berlin-Anhaltischen-Eisenbahn) von 1844. Die Lokomotive wurde ursprünglich von August Borsig hergestellt und war die erste eigenständig in Deutschland entwickelte Dampflokomotive. Sie ist nach Christian Peter Wilhelm Beuth benannt, dem Leiter der preußischen Gewerbeakademie.
"Helene"
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Dies soll das letzte Bild von der diesjährigen Pfingstdampf-Veranstaltung bei der Preßnitztalbahn sein. Die kleine Schmalspurdampflokomotive war "kalt" im Bahnhof Jöhstadt vor'm Empfangsgebäude mit zwei Wagen abgestellt. - Helene hat eine sehr wechselvolle Geschichte.
Die Lok wurde 1919 bei Henschel & Sohn gebaut und an die JLKB - Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen, Dahme (Mark) ausgeliefert und trug zuerst den Name TECHOW. 1926 wurde sie dort außer Dienst gestellt. 1934 ging die Lok an die Deutsche Baryt-Industrie GmbH & Co. KG Dr. Rudolf Alberti in Bad Lauterberg. Dort erhielt sie auch den Namen Helene. Bis zum Herbst 1969 war die Lok dort auf der nur 6,3km langen Werkbahn zwischen Bad Lauterberg, der Grube "Hoher Trost" und der Grube "Wolkenhügel" eingesetzt. Die Lok wickelte neben der Barytabfuhr auch den nicht öffentlichen Personenverkehr für die Werksangehörigen ab. Quelle Nach dem Streckenabbau an diesem Ort verblieb die Lok vorest dort, bis 1970 Mitglieder der DGEG zur Jagsttalbahn Möckmühl - Dörzbach brachten. 1984 mußte sie mit einem Kesselschaden abgestellt werden.
2003 übernahm die EBG Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft mbH in Binz-Prora (Rügen) die Lok und daraufhin wechselte sie noch 2 Mal den Besitzer. 2009 wechselte sie erneut den Besitzer, diesesmal an SDK - Stiftung Deutsche Kleinbahnen, Schwichtenberg, war aber weiterhin auf der Insel Rügen, allerdings unzugänglich abgestellt und etwas in Vergessenheit geraten.
2026 nun war die Lok zur Pfingstdampfveranstaltung in Jöhstadt ausgestellt. Laut einem Eintrag bei Instagram hat "Helene" Jöhstadt aber bereits wieder verlassen und ist wieder im "Nebel der Gerüchteküche" entschwunden.
Auch das Gebäude hinter dem Zug könnte inzwischen vielleicht Geschichte sein. Der Wohnblock war schon entkernt und nach dem Pfingstwochenende sollte der Abriß beginnen. - Später soll der alte Gleisplan des Bahnhofs wiederentstehen.
Sächsische I K Nr. 54
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HFF, liebe Fotofreunde! Ich wünsch Euch einen guten Start in's Wochenende und bleibt gesund.
Im PIP 1 sieht man die IK als Vorspannlok bei der Ausfahrt vom Bahnhof Schmalzgrube, Richtung Jöhstadt und im PIP 2 bei einer Zugkreuzung in Schmalzgrube.
Im Hauptbild sieht man, wie der Zug, gezogen von der Sächsischen IV K 99 542 und mit der Sächsischen IK als Vorspannlok kurz vorm Bahnhof Schmalzgrube gerade die Preßnitz überquert.
Als Gattung I K (sprich: Eins K) bezeichneten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen dreifach gekuppelte Schmalspur-Dampflokomotiven mit 750 mm Spurweite.
Als am 1. Juli 1878 in Deutschland die Bahnordnung für Eisenbahnen untergeordneter Bedeutung in Kraft trat, gab es erstmals auch eine Regelung für den Bau öffentlicher Schmalspurbahnen. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Europa nur wenige Strecken, die eine Spurweite von weniger als 1435 Millimeter aufwiesen. Im Jahr 1880 beschloss der Sächsische Landtag den Bau der ersten beiden schmalspurigen Sekundärbahnen Wilkau–Kirchberg und Hainsberg–Schmiedeberg. Weitere sollten kurz drauf folgen. Den Auftrag zum Bau der benötigten Lokomotiven vergab man an die Sächsische Maschinenfabrik (vormals Richard Hartmann AG) in Chemnitz.
Von den damals gebauten Lokomotiven ist keine Einzige mehr erhalten. - Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung zum Jubiläum "125 Jahre Schmalspurbahnen in Sachsen" verkündete der Verein zur Förderung Sächsischer Schmalspurbahnen e. V. (VSSB) am 12. Januar 2006 das Projekt zum Neubau einer Lokomotive der Gattung I K. So entstand die I K mit der Nr. 54. Für die Gesamtmontage und die Fertigung des Kessels wurde das Dampflokwerk Meiningen ausgewählt.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_I_K
Und beinahe wäre auch diese Lok wieder verloren gegangen. Am 9. September 2022 wurde die Lokomotive bei einem Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang der Schmalspurbahn Oschatz–Döbeln in Naundorf schwer beschädigt. - Die Lok stieß damals mit einer Landmaschine zusammen.
Update: Das Pfingsdampfwochenende im Video www.youtube.com/watch?v=yrmkM7aus88
Moppelchen & Meppelchen (PIP)
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Die 1914 bei Henschel & Sohn gebaute Lok wurde für die West- und Ostprignitzer Kreisbahnen beschafft. 1949 wurde die Lok in den Bestand der Deutschen Reichsbahn (Ost) übernommen. 1964 wurde die Maschine im Raw Görlitz einer Generalreparatur unterzogen. Dabei erhielt die Tenderlok einen neuen, geschweißten Kessel und ein Neubau-Führerhaus. Der Umbau wurde amtlich als "Großteilerneuerung" bezeichnet. Mitte der 1970er Jahre wurde die Lok durch einen Eisenbahnfreund von der DR übernommen. Von 1976 bis 2025 stand die die Lok im Garten der Firma Ernst Jungk & Sohn GmbH Porotonwerke in Wöllstein als Denkmal. Anfang April 2025 wurde die Lok nach Jöhstadt transportiert. Die Maschine ist Rollfähig und vollständig erhalten.
Seitlich von vorn konnte ich die Lok nicht fotografieren, weil sie a) zwischen 99 4511 und einem Waggon gekuppelt war und b) hätte ich einen Laternenmast genau vor der Lok gehabt. Im PIP ist zu sehen, wie die Fahrzeuge vor dem Bahnhofsgebäude abgestellt waren. 99 4511 und 49 4701 sehen sich recht ähnlich. 99 4511 heißt mit Spitznamen Meppelchen und da 99 4701 wohl 100kg mehr Kohle in den Tender bekommt wurde sie kurzerhand Moppelchen genannt.
Beim linken PIP ist im Hintergrund ebenfalls noch die Dampflok "Helene" zu sehen, die einst für die JLKB - Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen, Dahme (Mark) gebaut wurde. Aber da werde ich extra noch mal ein Bild zeigen.
HWW aus Jöhstadt, das es so bald nicht mehr geben…
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Liebe Fotofreunde, ich wünsche Euch einen guten Wochenteiler, eine angenehme Restwoche und bleibt gesund. - Das Bild habe ich in s-w umgewandelt um die Tristess dieses Wohnblocks, den es nun bald nicht mehr geben wird, noch mehr in den Fokus zu rücken.
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Allzuoft ist es so, daß die Bahn scheinbar nicht mehr gebraucht und zurückgebaut wird, weichen muß. So war es auch zu DDR-Zeiten, auch wenn die Beweggründe für solche Entscheidungen damals andere waren, als heute. Oft genug fehlten die Mittel, die Erhaltung der Bahnanlagen zu sichern.
Zitat: "Ab Mitte der 1960er Jahre war auch für diese Schmalspurbahn die Stilllegung vorgesehen. Wie bei vielen Eisenbahnstrecken erfolgte auch bei der Schmalspurbahn Wolkenstein – Jöhstadt eine schrittweise Stilllegung und Demontage der Anlagen. Im Frühjahr 1982 wurde der Güterverkehr zwischen Steinbach und Jöhstadt wegen des schlechten Streckenzustands eingestellt. Am Freitag, dem 13. Januar 1984, verkehrten die letzten Reisezüge zwischen Niederschmiedeberg und Jöhstadt, nachdem die zuständige Bahnmeisterei die Verantwortung für einen Weiterbetrieb auf den maroden Gleisen nicht mehr übernehmen wollte." de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Wolkenstein%E2%80%93J%C3%B6hstadt
In den Jahren 1987/1988 wurde auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände in Jöhstadt ein Wohnblock errichtet. Das Gebäude befand sich zwischen dem Empfangsgebäude und dem Lokschuppen. Beigesterung wird das damals nicht bei allen Menschen in der Region ausgelöst haben, steht doch dieser Wohnblock wie ein Fremdkörper in der Landschaft.
Im Sommer 1990 fand sich recht schnell eine Gemeinschaft zusammen, die sich den teilweisen Wiederaufbau der Schmalspurbahn als Museumsbahn zum, Ziel setzte. Es wurde die Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e. V. gegründet.
Zitat: "Auch wenn das Bahnhofsgebäude inzwischen durch die IG Preßnitztalbahn e. V. genutzt wird, fällt der Blick aber immer auch auf den 1988 errichteten Wohnblock, der über die Jahre schier unumstößlich zu sagen schien, dass ein wiederhergestellter Bahnhof ein Traum bleiben wird." www.pressnitztalbahn.de/verein/spendenaktionen/neuer-bahnhof-joehstadt-erste-neue-weichen
Dank der IG Preßnitztalbahn, natürlich auch mit der Unterstützung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH läuft nun das Großprojekt „Neuer Bahnhof Jöhstadt“ Es zielt auf die umfassende Rekonstruktion der historischen Gleisanlagen. Derzeit läuft die entscheidende Phase. Unmittelbar nach dem diesjährigen Pfingstdampf wurde begonnen, den störende DDR-Wohnblock auf dem Gelände abzureißen, um die Gleislücke zwischen dem Lokschuppen und dem Empfangsgebäude zu schließen.
99 4511 (Spitzname Meppelchen)
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Kalt abgestellt im Bahnhof Jöhstadt war an dem Pfingstwochende die 99 4511, der man den liebevollen Spitznamen Meppelchen (sächsisch für kleines Fahrzeug) verpaßt hat. Gebaut wurde die Lok 1899 bei der Lokomotivfabrik Krauss & Comp. (München) unter der Fabriknummer: 4113. Vom 30. April 1965 bis zum 31.März 1996 wurde die Lok im RAW Görlitz unter Beibehaltung der Betriebsnummer komplett neu gebaut, dabei wurde sogar die Achsfolge von C1' n2t auf C n2t geändert. Der Umbau wurde amtlich als "Großteilerneuerung" bezeichnet. Es ist die letzte inoffizielle Neubau-Dampflok der Deutschen Reichsbahn und ein echtes sächsisches Kulturgut.
1977 wurde die Lok durch den Holiday-Park Haßloch von der DR übernommen und stand von 1977 bis 1998 als Denkmallok im Park in Haßloch. Im Herbst 1998 wurde die Lok an den Verein IG Preßnitztalbahn e.V. abgegeben und erreichte am 18.Dezember 1998 per Straßentransporter den neuen Standort Jöhstadt.
Heute wird wird die Lok von der Preßnitztalbahn betreut. Da die Frist aber abgelaufen ist, ist die Lok momentan kalt, als "rollfähig" abgestellt.
eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven-schmal/baureihe-99-451/99-4511
2011 hatte ich die Lok schon einmal vor der Linse.
Sächsische IV K, 99 1594-3
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Die 5. Sächsische IV K, die an diesem Pffingstwochenende unter Dampf stand. - Sogar das Zugpersonal war mit bei der Sache, die Einsätze der Maschinen vorzubereiten.
Gebaut bei der Firma Hartmann in Chemnitz wurde die Lok 1914 an die K.Sächs.Sts.E.B. - Königlich Sächsische Staatseisenbahnen abgeliefert. Bis zur Ausmusterung 1977 war die Maschine auf sächsischen Schmalspurbahnen eingesetzt. Danach kam die Lok zur USB - Urskog-Hølandsbanen, Sørumsand in Norwegen, wo sie als Nr. 8 unter dem Namen Bingsfos fuhr. 1984 wurde die Lok nach Deutschland an Privat zurückgeholt, zuerst nach Berlin und dann nach Bad Waldsee. Von 1986 bis 1991 war sie an den Öchsle verliehen von 1995 bis 1996 an den Rasenden Roland auf Rügen. Danach war sie in Putbus, Straupitz und Göhren kalt abgestellt.
Seit dem 10.07.2014 gehört die Lok nun der PRESS - Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH, mit Sitz Jöhstadt und ist hier im Museumsbetrieb eingesetzt.
www.dampflokomotivarchiv.de/index.php?nav=1401007&lang=1&id=29871&action=portrait
eisenbahn-museumsfahrzeuge.de/index.php/deutschland/staatsbahnfahrzeuge/dampflokomotiven-schmal/baureihe-99-51/99-594
Sächsische IV K der Preßnitztalbahn 99 1590-1
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Ich weiß, die Bilder ähneln sich doch jetzt sehr. Deshalb habe ich auch Fotos, die die Maschine nur in einer anderen Perspektive darstellen, auch als PIP hinzugefügt. In dem Fall also von der 99 1590-1. Im Hintergrund sieht man noch die Sächsische I K Nr. 54.
Die Lok wurde am 14.04.1913 an die K.Sächs.Sts.E.B. - Königlich Sächsische Staatseisenbahnen abgeliefert und war dann wie die meisten Loks auf dem Sächsischen Schmalspurnetz unterwegs. Nachdem die Lok zwischendurch auch schon als Denkmallok auf dem Sockel stand, ging die Lok 13.08.1992 an die IGP - Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e. V. in Jöhstadt und ist seit dem als betriebsfähige Museumslok erhalten.
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