Erika+Manfred

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Posted on 08/20/2016


Photo taken on January  3, 2003

1/750 f/5.6 6.3 mm ISO 80

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Casares, Andalusien - eines der weißen Dörfer

Casares, Andalusien  -  eines der weißen Dörfer
Casares liegt an der Grenze der Provinzen Málaga und Cádiz in der Sierra Bermeja (Serranía de Ronda). Nächstgrößere Orte sind Manilva, Estepona und Gaucín.
Die Geschichte Casares reicht archäologischen Funden zufolge ca. bis ins Jahr 1000 v. Chr. zurück, als das Gebiet um das heutige Casares einer ibero-phönizischen Bevölkerung Raum bot. Nach der Eroberung Spaniens durch die Römer im 2. Jh. v. Chr. gründeten diese ca. 4 km vom heutigen Casares entfernt die Stadt Lacipo, die in der Herstellung von Olivenöl ihre ökonomische Basis hatte. Schon vor dem Zerfall des römischen Reiches aber verlor Lacipo zusehends an Bedeutung.
Die eigentliche Entwicklung Casares als eigenständiges Dorf begann dagegen erst zwischen 450 und 650. Mit der Eroberung Andalusiens durch die Mauren ab 711 geriet Casares unter arabische Herrschaft und wurde tributpflichtig. Im Gegenzug dazu wurde es zu einer weitestgehend autonomen „Schutzzone“. Die maurischen Herrscher bauten Casares zu einem regional bedeutenden Verwaltungszentrum aus und versahen es mit einer Festungsanlage, dem Alcázar. Im „Pakt von Casares“ schlossen sich der kastilische König Pedro I. (Pedro der Grausame) und der Nasriden-Herrscher Muhammed V. zu einer Allianz zusammen, die die Wiedereinsetzung Muhammeds als obersten Herrscher verfolgte.
Bis zur Eroberung durch die christlichen Truppen im Rahmen der Reconquista im Jahre 1484 blieb Casares Teil des nasridischen Taifa Granada. Die Vertreibung der jetzt Morisken genannten Mauren aus Andalusien gelang in den unzugänglichen Sierras Andalusiens weniger gut als in den großen Städten, und Reste der ehemals maurischen Bevölkerung schlossen sich 1570 zu einer Rebellion gegen die christlichen Herrscher zusammen. Vor allem in den Alpujarras und in der Serranía de Ronda wurde diese schnell zu einer ernsthaften Bedrohung. Die blutige Niederschlagung der Rebellion durch die Herzöge von Arcos resultierte nicht nur in der Vertreibung der letzten Mauren, sondern führte auch zum allgemeinen Niedergang der Region. Q:Wikipedia

Im Jahre 1885 wurde der spätere Rechtsanwalt Gil Blas Infante geboren. Der „Vater des andalusischen Nationalismus“ wurde am 11. August 1936 zu Beginn des spanischen Bürgerkrieges von nationalistischen Truppen ermordet. Die Casareños gedenken des berühmtesten Sohnes ihres Dorfes mit einer Statue auf der Plaza de España.

The municipality has a population of 4,051 (male: 2,139, female: 1,912), an area of 160 km². It has a density of 25.3. Its geographic coordinates are: latitude: 36° 27' 0N, longitude: 5° 16' 60W, altitude: 246 msl.
The town of Casares has Moorish cliff-hugging buildings.
In Roman times the spa of la Hedionda, located on the road to Manilva, was already well known, and this is where Julius Caesar supposedly was cured of a liver complaint, thanks to the sulfuric waters that still pour out of the local spring. For this reason that during the Roman Empire, Casares was allowed by emperors to mint its own coins.
The 12th century Castle, around which grew the present town center, was founded by the occupying Moors. In 1361, Peter I of Castile and the dethroned Muhammed V signed the Pact of Casares, by which the Moorish King recuperated his throne, leaving Casares as part of the Nasrid Dynasty. The town surrendered to the Catholic forces after the fall of Ronda in 1485 and was handed over to Rodrigo Ponce de León, Duke of Cádiz. Later during the Rebellion of the Moriscos, Rodrigo's descendent, the Duke of Arcos, accepted the surrender of the rebel Moriscos, the Moors who had "converted" to Christianity. Casares had taken an active part in the Morisco rebellion, put down by Don John of Austria. The town separated from Manilva in 1795, being granted the title of Villa. At a later period, Casares was the only town, apart from Cádiz, that the Napoleonic troops has not been able to take.
More recent history indicates the old village as the birthplace of the father of Andalusian nationalism, Blas Infante Perez de Vargas, labor lawyer, politician, and writer, who is considered to be the largest historic figure in Andalucia. He was born in 1885 and died during the civil struggle in 1936.
Since 1978 the historical and artistic heritage of the village has been officially protected.

Erhard Bernstein, Gudrun, uwschu and 2 other people have particularly liked this photo


Comments
Ulrich John
Ulrich John
Toller Blick und wieder eine sehr interessante Erklärung zu dem Bold ! Guten Morgen ! Wunderschönen Samtag !
13 months ago.
©UdoSm
©UdoSm
Das Dorf hat ja eine sehr beachtliche Geschichte...
13 months ago.
uwschu
uwschu
wunderschöne Aufnahme mit Blick zur Burg.
Die Geschichte dazu lese ich auch sehr interessiert.
VG, Uwe
13 months ago.
Gudrun
Gudrun
Nur die Burg ist nicht weiß! Tolle Lage und eine bewegte Geschichte!
13 months ago.
Yves Courtemanche
Yves Courtemanche
Superbe photo !
13 months ago.