bonsai59's photos
Grožnjan
| |
|
|
|
An dem Tag stand ein Besuch des Dorfes Grožnjan auf dem Programm. Ein relativ verlassenes Dorf, so wurde uns vorher gesagt. Nun wir waren gespannt. Das erste was uns begegnete war ein Trödel- und Antikmarkt. Dort standen auch drei solcher abenteuerlichen Schiffsmodelle, die aus was weiß ich zusammengebaut waren. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Wie soll man denn so etwas bezeichnen? Vintage-Steam-Punk?? ;-) Im PIP erkannte ich ein Kastenschloß, eine Ofentür und eine Kohlenzange, wie sie meine Oma noch in der Küche verwendete ... ;-))
Schöne Blaue Adria
| |
|
|
|
Blick auf den Hafen von Vrsar (Casanova Blick)
| |
|
|
|
Eine Besonderheit Vrsars ist dessen Verbindung mit Giacomo Casanova, der sich hier zweimal aufgehalten hat. Beidemal war der Aufenthalt (1743 und 1744) mehr zufällig als absichtlich, doch in seinen „Memoiren“ dokumentiert. Wie er selbst schreibt, hat er Vrsar das erstemal 3 Tage im August 1743 als Soldat auf seiner Reise von der kleinen venezianischen Insel Malamocco besucht, als sein Boot im Hafen von Vrsar vor Anker ging um Fracht aufzunehmen. Das Schiff mit dem er reiste transportierte 24 Kanonen und zweihundert slawonische Soldaten. Casanova beschreibt Vrsar als verlassenes Nest, in dem er das erste Mal als unangesehener Mann kam und das zweite Mal – nicht wieder zu erkennen – in seiner glänzenden Uniform, überzeugt, dass ihn niemand wiedererkennen würde. infovrsar.com/de/sehen-erleben/geschichte-kultur/die-altstadt/casanovas-zufluchtsort
Crkva sv. Martin (Church of St. Martin)
| |
|
|
|
infovrsar.com/de/sehen-erleben/geschichte-kultur/sakral/die-pfarrkirche-st-martin
Und plötzlich saß er da ... ;-) ... und was war er…
| |
|
|
... Busfahrer steht nicht in der Aufzählung ... ;-D
Giacomo Girolamo Casanova (* 2. April 1725 in Venedig; † 4. Juni 1798 auf Schloss Dux im Königreich Böhmen), in älteren Publikationen auch Jakob Casanova, war ein venezianischer promovierter Jurist, Schriftsteller und Bibliothekar, Dichter, Philosoph und Übersetzer, Chemiker, Alchemist und Mathematiker, Historiker und Diplomat, Glücksspieler und Geheimagent, Freimaurer und Abenteurer, bekannt durch die Schilderungen zahlreicher Liebschaften, aber auch durch seinen Ausbruch aus dem venezianischen Staatsgefängnis unter dem Dach des Dogenpalasts. de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Casanova
Crkva sv. Antun (Church of St. Anthony)
| |
|
|
|
In der Altstadt von Vrsar
| |
|
|
Vrsar (italienisch Orsera) ist eine Ortschaft in Istrien, Kroatien. Sie liegt an der Einfahrt des Limfjordes und zwischen den Küstenstädten Poreč/Parenzo und Rovinj/Rovigno. In Vrsar hat sich der Charakter einer mediterranen Fischersiedlung erhalten. Ausgehend vom Hafen steigt die Bebauung terrassenförmig einen Hang hinauf und findet ihren Abschluss bei der Kirche mit separat stehendem Glockenturm (Campanile) in 54 Meter Höhe.
de.wikipedia.org/wiki/Vrsar
In Vrsar
| |
|
|
|
In den Gassen von Vrsar
| |
|
|
In Vrsar
| |
|
|
Olivenbaum
| |
|
|
|
Besuch in Vrsar
| |
|
|
Bauernladen am Limski-Kanal
| |
|
|
|
An dem Aussichtspunkt am Limski-Kanal gab es auch einige Verkaufsstände einheimischer Bauern, die hier ihre Produkte verkauften, Wein, Schnaps, Schinken, Käse, Oliven, Olivenöl ... Beste Qualität und sooo lecker ... :-))
Aussicht auf den Limski Kanal
| |
|
|
Der Limski-Kanal oder Lim-Kanal (kroatisch Limski zaljev für „Limbucht“ oder „Limski fjord“; italienisch Canale di lemme oder Canale di leme) ist ein schmaler Meeresarm an der Westküste der kroatischen Halbinsel Istrien. Die Fortsetzung in das Landesinnere bildet das Lim-Tal (kroatisch Limska Draga), ein Trockental. Aufgrund der optischen Ähnlichkeiten mit den skandinavischen Fjorden diente der Kanal wiederholt als Kulisse für Filme. de.wikipedia.org/wiki/Limski-Kanal
Leider war die Sicht an diesem Aussichtspunkt durch die gewachsene Vegetation etwas eingeschränkt.
Kažun-Park in Vodnjan
| |
|
|
|
Kažun - Steinhütte
Kažuni sind traditionelle istrische Steinhütten, welche meist mit den sogenannten Trockenmauern auf landwirtschaftlichen Flächen in Verbindung stehen und dienten früher Feldbauern sowie Hirten als Unterschlupf. Die zum Bau der Trockenmauern und Kažuni verwendeten Steine stammen aus den Feldern selbst, denn beim Pflügen des karstigen Ackerbodens störten die Steine und wurden somit zweckmäßiger eingesetzt.
Die Archtektur des Kažun ist typisch für europäische Völker und man findet sie vielfältig im mediterranen Raum.
Oft findet man diese Steinhütten, als auch ähnliche Bauten, in der kroatischen Küstenregion wo man sie auch bunje, čemeri, poljarice, kućice, vrtujci, komorade und trimi nennt.
"Die goldene Zeit" der Kažuni auf diesem Gebiet war im 18. und 19. Jahrhundert, als nach starker Zuwanderung und wachsender Einwohnerzahl auch die Nachfrage und der Bedarf nach neuen landwirtschaftlichen Feldern wuchs, insbesondere nach neuen Olivenhainen, Weingärten und der Schafzucht.
Für diese Bauart ohne Architekten ist charakteristisch, dass nur ein einziges Baumaterial für das komplette Bauwerk verwendet wird, und dies ist der heimische Kalkstein. Das kuppelförmige Dach wird nach bestimmter Legetechnik errichtet und wird fälschlicher Weise Kuppel genannt. Interessant ist auch die Tatsache, dass es einen wirtschaftlichen Zweck hat, weil es aus überschüssigen Steinen der Umgebung gefertigt wird und recht schnell errichtet werden kann.
Apropos Oliven ... wenn man in unsere Supermärkte schaut und man sucht nach Olivenöl, dann findet man Öle aus Italien, Griechenland, Spanien. Kroatisches konnte ich keins finden.
Heute sind die Kažuni die Identität der Stadt Vodnjan, wo sie auch in größerer Konzentration vorkommen. Sie sind hier der Stolz der Menschen und immer ein großes Thema sowie eine stetige Inspiration. Der moderne Mensch hat begriffen, dass mit der Konservierung und Restaurierung dieser Steinhütten nicht nur die Tradition bewahrt wird, sondern auch der Mensch selbst.
Der Park der Steinhütten befindet sich am Eingang des Stadtgebietes Vodnjan wo man die größte Dichte an Kažuni im mediterranen Raum vorfindet. Hier beginnt das kulturelle Erbe eines echten Parks von Trockenmauern Um eine vollständige Vorstellung von Kažuni zu erhalten, werden hier vier Bauphasen dargestellt. Des weiteren kann man in der unmittelbaren Umgebung weitere zahlreiche Kažuni finden und betrachten.
Apropos Oliven. Sucht man in unseren Supermärkten nach Olivenöl, so findet man Öle aus Spanien, Italien und Griechenland. Kroatisches habe ich noch keins gesehen. Dabei habe ich dort zahlreiche Olivenhaine gesehen. Zwei Liter davon sind aber in das Reisegepäck gewandert. :-)) Danke Tanja, daß Du ein wenig übrig gelassen hast. :-))
Römisches Amphitheater in Pula (01)
| |
|
|
|
Das römische Amphitheater Pula in Kroatien ist das sechstgrößte Amphitheater der Antike und eines der am besten erhaltenen. Zwar ging das Innere des Gebäudes im Laufe der Jahrhunderte durch Raubbau verloren, seine Fassade aus weißem Kalkstein hingegen ist noch weitgehend im Originalzustand. Der Bau erreicht meerseitig eine Höhe von 32,45 Metern. Die im Mittelalter demontierten Sitzreihen konnten bis zu 26.000 Zuschauer fassen. Geboten wurden dem antiken Publikum Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und wohl auch Naumachien, also nachgestellte Seeschlachten. Die dort teilnehmenden Naumachiarier (lateinisch naumachiārius, „Schiffskämpfer“) waren Gladiatoren, Gefangene oder Verbrecher. de.wikipedia.org/wiki/Amphitheater_Pula
Römisches Amphitheater in Pula (02)
| |
|
|
|
Römisches Amphitheater in Pula (03)
| |
|
|
|

















