Ulrich Dinges' photos

Der Kasperle spielt auf dem Weihnachtsmarkt

Hannover Bahnhofsplatz

Louisenstrasse

Dezember an der Marktkirche

16 Dec 2013 2 364
Ein Chor der Polizei singt im beleuteten Haus rechts

Weihnachtsmarkt in Hannover

die Marktkirche von der Seilwinderstraße

oben an der Treppe

Auguste Wilhelmine Schachtrupp (1830-1858)

07 Nov 2013 2 376
Der Enkeltochter des Firmengründers als Ölgemälde (heute im Stadtmuseum) Vor der Tür der Fabrikantenvilla des Papas befindet sich heute der Kurpark der Stadt Osterode, König Ernst August folgte im Jahre 1839 einer Einladung zur Besichtigung der Bleiweißfabrik und auch der Villa Schachtrupp (heute die Touristinfo der Stadt). Damals gab es viele die von dem was der Unternehmer Schachtrup darstellte begeistert waren: Das Gelände war voller rötlicher Gebäude die auf die hier produzierten Farben der Firma aufmerksam machten; mittendrin ein regelrechtes Herrenhaus mit einem 40 Meter hohen „Hagelturm“ (zur Herstellung von Gewehrkugeln), umgeben von einer Art „Freizeitpark“: Erwähnt werden eine „Menagerie“ mit Hirschen, „wilden Tieren“ und Federvieh; eine ganze Herde Schweizer Kühe auf einer Weide neben der Fabrik, sämtliche mit Glocken behängt; oberhalb der Kuhherde eine Obstanlage mit „köstlichsten, edelsten Obstarten“, Spazierwege mit Vogelhaus, Chinatempel, Springbrunnen und 'Orangerie. In diesem „Lusthain“ lag direkt an einem Waldbach eine Kegelbahn. Zudem gab es ein eigenes Berghornistenkorps, 20 Mann in Uniform, die nicht nur zu den jährlichen öffentlichen „Bergfesten“ aufspielten, sondern auch an lauen Sommerabenden, am Scheerenberg wie am Lindenberg, und zwar für die gesamte Bewohnerschaft von Osterode bis Clausthal. König Ernst August von Hannover hat sich hier bei seinem Besuch für sein Achtergespann an den knapp 100 Luxuspferden hier bedient.

in der Altstadt von Osterode

07 Nov 2013 2 335
Die Stadt war ein wichtiger Handelsort, der auch der Hanse beitrat. dennoch war sie keine Großstadt sondern eine Kleinstadt mit Ackerbürgern.

eine Osteroder Silbermünze

07 Nov 2013 1 464
etwas über Tilmann Riemenschneider Die Herstellung von Münzen wie diese aus Osterode war ein eigenes Handwerk. In beide Flächen der Hohlformen aus Metall muss die Kontur der späteren Münze als negativ graviert werden.... Diese Arbeiten und vieles mehr hat der fünf Jahre junge Tilman Riedenschneider bei seinen Vater gesehen, er wird die Stichel in die Hand genommen haben und an einem Werkstück probiert haben dieses zu bearbeiten. Im 19. Jahrhundert fand man bei Bauarbeiten in Würzburg den Grabstein Tilman Riemenschneiders. Vorher war der Künstler über Jahrhunderte aus dem Blickwinkel der Öffentlichkeit verschwunden. Von da ab erinnerte man sich bei Würzburg Kunstwerk um Kunstwerk daran wer diese ausdrucksstarken Holz- und Steinskulpturen mit in sich gekehrten Gesichtern und schönem Faltenwurf in den Kleidern geschaffen hat. Tilman Riemenschneider war Bürgermeister von Würzburg und betrieb eine florierende große Bildhauer- und Bildschnitzerwerkstatt in der Stadt. Hat die Obrigkeit schon seinem Vater aus politisch religiösen Gründen fast den gesamten Besitz weggenommen so ist es diesem alternden wohlhabenderen Ratsherren in Würzburg ähnlich ergangen. Riemenschneider schlug sich 1525 auf die Seite der Reformation bzw. das militärisch unerfahrenen Bauernheeres. So besiegte der gegnerische Bischof auch das offizielle Würzburg, folterte und unterwarf alle Ratsherren, nahm auch Tilman Riemenschneider große Teile seines Besitzes und als Mensch zudem seine Schaffenskraft. Mehr zu lesen ist unter anderem dazu (Ich lade den werten Leser der sich für das Mittelalter interessiert ein einen Ausflug zu machen denn es gibt interessante Quellen Bücher usw. auch in wikipedia.)

Wegweiser für Wasserwanderweg 16 und www21

ein deutlicher Wegweiser

07 Nov 2013 4 3 515
heute eine Werkstatt zum wechseln von Kfz Reifen ------------------------------------------------------------------------------------------------- Zen and the Art of Motorcycle Maintenance Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten

Osterode

12 Nov 2013 1 628
Ich gehe in den Straßen von Osterode spazieren: In einem Hauseingang am Spritzenhausplatz finde ich die Stuckmedallien die links in der Collage zu sehen sind im Windfang eines Hauses und schlendere weiter durch den Holzhaus- und Fachwerkort bis am Rollberg 32; wo ich ungewollt vors Stadtmuseum komme, das wegen der geschnitzten Ritterfigur an der Fassade das „Ritterhaus“ genannt wird. An der Kasse frage ich ob ich im Museum fotografieren darf.....klar Zu dem althergebrachten Wohlstand von Osterode trugen der in der Umgebung betriebene Bergbau die Eisenverhüttung und der Gipsabbau bei. In der vorindustiellen Zeit war die Schuhmacherzunft mit 90 Mitgliedern im Ort die größte Zunft und es gab dazu 65 Gesellen und 30 Lehrlinge; sie versorgte im Jahre 1734 zehn Witwen. Viele in den Gruben verwendeten Hölzer wurden von den Handwerkern in Osterode zu Wasserrädern Hubeinrichtungen Stecken und sonstigem technischen Gerät handwerklich gebaut. Rechts unten im Bild ist ein Kübel, Stutzte genannt. Mit diesem Behältnis aus Fichtenholz wurde beim Wäsche waschen Wasser abgeschöpft. Im Museum sind mehrere alte Schlösser für Türen und Schränke ausgestellt so auch ein Meisterstück sowie das im Bild gezeigte schöne, ziselierte Schloss mit Schlüssel. Ende 18. Jh - Anfang 19. Jh Osterode nimmt bei der Industrialisierung des hannoverschen Staates eine Vorreiterrolle ein. Es entstehen zahlreiche Textilfabriken und eine große Bleiweissfabrik (auf dem Ölgemälde die Tochter des Bleiweissfabrikanten Schachtrup). Im Jahre 1839 gab es in Osterode 120 Produktionsstätten freier nicht zunftsgebundener Unternehmer, die man Fabriken nannte. Unter den 36 Textilwerken war auch die 1827 von Ludewig Greve und Eduard Uhl gegründete später weltbekannte Wollwarenfabrik für Kamelhaardecken (es gibt davon einen herausragenden Industrie-Gebäudekomplex in der Stadt). Es gab zehn Metall verarbeitende Betriebe, Leder und Faßwerkstätten sowie Kalkwerke eine Brauerei eine Branntweinbrennerei sowie Likörfabriken. Osterode war damit die einzige Stadt des Königreichs Hannover in der Fabriken den ersten Platz einnahmen.

Dachreiter auf dem Turm der Stadtmauer

09 Nov 2013 4 492
Die Stadtmauer der Hansestadt Osterode ist nur noch in Teilen vorhanden; neben der Berufsschule führt ein Weg an einem Turm und an einem größeren teils runden mehrgeschossigen Bau, auf dessen Spitze ich diesen Dachreiter gefunden habe. Die Söse entspringt dem Harz, wird in der Sösetalsperre aufgestaut und fließt etwas weiter talabwärts durch die Kreisstadt Osterode. Gesteine aus dem Bachbett haben unsere mittelalterlichen Vorfahren direkt zum Bau der Stadtmauer verwendet. (Grauwacke, Hornfels, Diaabas und Lydit sowie in verschiedenen Farben Ackerquarzit,selten Granit). Probleme gab es nach der Renovierung der Mauer mit Beton: dieser vertrug sich nicht mit den im Mittelalter verwendeten gebrannten Gipsmörtel, den man aus den nahen Steinbrüchen gewonnen hatte. Gips baut man bis heute hier ab und verwendet ihn zu Stuckaturgips oder beispielsweise als Fugenmörtel für Innenanwendungen.

Schalke

03 Nov 2013 4 591
genau gesagt der oberste ( etwa 550m ü.NN) der sieben Wassergräben die um den Berg Schalke im Harz herum führen. Dieser „Obere Schalker Graben“, erbaut 1716, sammelte auf seinem fast 9 Kilometer langen Weg die Bergwasser vom Südhang der Schalke bis nach Hahnenklee an (Luftlinie ca 3km vom Bach Schalke) und führte sie über mehrere Teiche den Hahnenkleer Gruben zu. Wir sind im Tal, dort wo die Wolke auf eine Kuppe mit höheren Tannen zeigt gestartet: An der Landstraße L517 steht das im Jahre 1734 errichtete Schulenburger Zechenhaus. Hier versammelten sich und betenden Bergleute bevor sie unter Tage gingen. Im Schiefer des Tales, hat man vom 16. bis 19. Jahrhundert Bleiglanz (PbS) und Zinkblende (ZnS) in etlichen Gruben abgebaut. Wir gehen den Grabenweg Nr 16; bald an zwei aufgestauten alten Teichen vorbei (einer davon ist er untere Schalker Teich), lesen die Geschichte vom historischen Unglück, und erfreuen uns an der Natur, und der Regen wartet solange in den Wolken.

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