Ulrich Dinges' photos

Lautenthal

09 Nov 2014 3 743
die ehemals freie Bergstadt (heute würde man sagen kreisfreie Stadt) Lautenthal liegt 300 m ü. NN im Tal der Innerste. Die Straßen der Ortsmitte sind enger als man es auf dem Bild vermuten könnte. Wir kommen durch den Wald vom Sternplatz her und gehen an der Landstraße in den Ort. Hier treffen wir auf den Lautenthaler Kunstgraben der 1570 gebaut und bis 1967 in Betrieb war. Leider wird seine potentielle Wasserenergie heute nicht mehr genutzt; dafür gibt es als Freizeitvergnügen eine unterirdische Erzschifffahrt samt Bergbaumuseum. Am 1891 errichteten Gebäude der ehemals Königlich Preussischen Berginspektion verlassen wir die Straße und gehen den Kranichsberg, an dessen Hang die Tanne links im Bild steht, hinauf zum Bergbaulehrpfad. Der Hang wurde bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts bergmännisch genutzt: Es wurde Silber, Blei und Kupfer abgebaut und am Hang mit der Bank sind Terassen von Abraum geblieben die uns den Ausblick auf den Ort gestatten. Rechts im Bild ist die in den Jahren 1649-59 auf einem Bergsporn errichtete Paul-Gerhardt-Kirche darunter das Rathaus und der der Marktplatz. Nach dem Ende des Bergbaus hat der Ort voll auf Tourismus gesetzt und es gibt eine breite Palette von entsprechenden Angeboten. Wir nutzen von den 100 km angebotenen Kilometern Wanderwegen die vielleicht 3 Km entlang des Bergbaulehrpfades. Ausführliche teils bebilderte Beschreibungen der frühindustriellen Erzbautechnischen Anlagen auf Schautafeln, an Stollenmundlöchern, an den Stätten der Aufbereitungsanlage ja sogar ein großes "Feldgestänge" samt Kunstrad (bitte unter wikipedia Feldgestänge" ansehen ) am Berghang begleiten uns am Ende unserer Wanderung : Am oberen Ende der Hahnenkleer Straße Visavis des verfallenden Hotels Waldkater (Bushaltestelle Rappelkasten).

Masdevillia macura

Patensteig

03 Nov 2014 2 425
hier im Bild an den Rickbach-Kaskaden aufgenommen. Die in den Bachtälern schmalen Waldwege des Patensteigs sind liebevoll in den Laubwald eingebettet.. Man überquert Bäche auf Trittsteinen, Zäune auf Stiegen und Schluchten auf nicht großen Natursteintreppen die mit kleinen Moniereisen im Boden befestigt sind. In den Feldern kann man von seinen Wirtschaftswegen aus Ausblicke in die weite Landschaft genießen. Diese Tour ist im Internet gut nachvollziehbar: ich kann sie empfehlen. Ein Link mit kurzen Wanderungen in der Region Lippe www.lipperland.de/gpxtracks/gpx-dateien-lippe-nrw.html

weiße sich öffnende Samenkugeln

28 Oct 2014 2 523
letzte Sonne, Laub noch nicht von klirrender Kälte zerstört.

Kuchenbaum (Cercidiphyllum japonicum)

28 Oct 2014 2 395
dieses ist eine mit 65 Millionen Jahren sehr alte Baumart. Heute gibt es noch zwei Arten der Gattung Cercidiphyllum, und zwar in einem Areal in China und Südostasien. Beim frühen Laubabfall ab Oktober durften die welken Blätter intensiv nach Lebkuchen, daher trägt dieser Baum auch den Namen Kuchenbaum. Ganz besonders spricht er unsere Sinne jedoch vor allem an trüben Herbsttagen an. Dann strömt der Saft, der nach dem Laubfall die Blattnarben verschließt einen intensiven Duft nach Zuckerwatte und frisch gebackenem Kuchen. Der hier im Bild gezeigte mehrstämmige Baum ist 18 m hoch und wurde im Jahre 1890 in der Süd-Ost Ecke des Berggartens in Hannover Herrenhausen gepflanzt.

Blick vom Kuckholzturm

19 Oct 2014 3 2 505
Der Aussichtsturm bei Clausthal Zellerfeld ist in vielerlei Hinsicht etwas besonderes. Über 100 Jahre ist er jetzt alt und keineswegs aus Holz gebaut sondern in seiner Grundkonstruktion ein genieteter Stahlskelettturm, einer von Vieren die es je im Harz gab. Obwohl er nicht besonders hoch ist hat man von ihm eine grandiose Rundumsicht; das kommt von seiner Lage auf einer Abbruchkante zum rings umliegenden Talkessel mitten im Wald. Während wir dort oben verweilten konnten wir in der Nähe sehen wie Blaumeise in den Wipfeln der umherstehenden Buchen nach Futter suchten. Auf dem Berggipfel hinten am Horizont doch außerhalb des Bildes kann man "auf dem Acker" das Gebäude der Hanskühnenburg ausmachen. Unsere Wanderung im Harz: www.outdooractive.com/de/wanderung/harz/taternplatz-foerstersteig-kuckholzturm-buntenbock/103112423

der Hellebardier (Guadelupe)

03 Oct 2014 1 2 875
Was haben das Kunstwerk „der Hellebardier“ und ein Toilettenhäuschen gemeinsam? Beide sollten mal neben dem Opernhaus stehen!!!!!! Das Klo steht jetzt irgendwo nutzlos in der komunalen Hannoverschen Pampa. Diese 6 Meter hohe Stahlskulptur jedoch gab zwischen den Jahren 1972 bis 1976 neben der Oper ihr Intermezzo. Seit dieser Zeit, den Siebzigern, hat das moderne rote Kunstwerk des amerikanischen Künstlers Alexander Calder (1898-1976) beim Maschseeufer und Sprengelmuseum seinen Platz gefunden. Das 1971 geschaffene Kunstwerk wurde vom Schokoladefabrikanten Sprengel der Stadt Hannover gestiftet. Man kann gut um neben und unterhergehen wie die Paare P1 und P2 die zur 25 Jahrfeier zum Tag der Deutschen Einheit hier hergeradelt sind. Als vor etwa 10 Jahren das Eisen anfing zu rosten, seine Farbe blätterte und die Stadt sanieren musste, fehlte dafür das Geld dazu. Ein Bürgerpaar das sich vor Jahren hier unter dem Kunstwerk zum ersten mal miteinander verabredet hatte spendete bereitwillig den fehlenden zig Tausender Betrag für die Instandsetzung dieser Skulptur. Wer sich weiter für Skulpturen interessiert findet unter www.welt-der-form.net eine Sammlung vieler Kunstwerke.

Impression

11 Oct 2014 13 4 774
Behälter im ehemaligen Wasserturm in Lüneburg (rechts das Rohr war der Überlauf) wasserturm.net

Blick vom Wasserturm über Lüneburg

11 Oct 2014 4 1 498
mit seiner Altstadt. Im Vordergrund eine querliegende Häuserzeile die heute als zentraler Omnibusbahnhof genutzt wird: "am Sande" Heute bedeckt Kopfsteinpflaster diesen Platz, früher jedoch war der Boden einfach Sand. Die Fuhrwerke von außerhalb parkten hier über Nacht. Heute ist dies ein exzellenter Platz um mit Bussen in die Innenstadt zu kommen.

Der Marienleuchter im Nordschiff der Johanniskirch…

11 Oct 2014 1 443
Dieser Leuchter (ca.1490) ist eine Stiftung der Pelzergilde; Rücken an Rücken stehen die Madonna und ein Bischof. Die Madonna - Sinnbild der Kirche - ist "mit der Sonne bekleidet und der Mond unter ihren Füßen und auf dem Haupte eine Krone von 12 Sternen", wie sie in der Offb. 12,1 als Sinnbild der Kirche geschildert wird. Der Bischof auf der anderen Seite soll Erasmus von Antiochien (4. Jh., 2.6.) sein; er ist angeblich von Seeräubern um seines Glaubens willen getötet worden.

Detail des Schreins überm Hochaltar der Johnniskir…

Schrein in der Johanniskirche in Lüneburg

11 Oct 2014 2 1 434
Der Hochaltar mit reichem Schrein und Predella. Er ist das Werk dreier Lüneburger Schnitzmeister. Um 1430 sind die Passionsbilder, um 1469 der Heilige Frauen Schrein und 1482-1485 sind Apostel Propheten der Pedella geschaffen worden. (auf der Rückseite des Schreins sind die kostbaren 1482 vollendeten Tafelmalereien mit Szenen aus den Heiligenlegenden von Johannes dem Täufer, der Heilign Cäcilia, der Heiligen Ursula und von St. Georg, geschaffen vom Hamburger Maler Hinrik Funhof)

Pause zur Erntezeit

Zwiebelernte am Ith / Onion harvest at ith

28 Sep 2014 7 480
Normalen Maschinen wie sie für die Kartoffelernte benötigt werden, werden auch für die Zwiebeln verwendet. Zwiebeln sind wesentlich empfindlicher gegen Feuchte als Kartoffeln so dass auf trockenes Wetter geachtet werden muss. Die Zwiebeln hier hat der Bauer als Kontrakor auf 80 ha seiner Fläche für die Aromen Herstellung an- und ausgebaut: Der M-DAX Konzern Symrise im Nahen Holzminden hat Zwiebelsorte und Düngepläne vorgegeben. Das Wachstum und die Anlieferung werden kontrolliert bzw. vorgegeben. Im Werk werden die Zwiebeln gepresst und mehrstufig zu einem honigartigen lagerfähigen Dicksaft weiterverarbeitet.. Der Aromenhersteller nutzt diesen Rohstoff als Ausgangsmaterial für 2000 verschiedene Produkte für die Lebensmittelindustrie.

Blick auf den Wasenkopf

16 Sep 2014 1 303
Davor im Bild das Gottesackerplateau, ein grosses Karstgebiet . Das Gebiet des Gottesackerplateaus besteht aus Schrattenkalk. Wasser hat hier auffällige Rillen und Klüfte aus dem Gestein gelöst - so genannte "Karren" (im alemannischen "Schratten"). Das Wasser versickerte durch Spalten und Klüfte auch tief in den Kalk hinein und schuf dadurch zahlreiche Karsthöhlen auf dem Plateau (Höllloch, Schneckenloch ...).

im Gottesackerplateau

16 Sep 2014 423
zwischen Felsspalten

4146 items in total