Eingang zum Papiliorama in Kerzers

Kanton Freiburg


Folder: Schweiz

Amtshaus von Murten

Die S2 von Bern nach Laupen beim Bahnhof Flamatt

Murten in der Altstadt, Blick zum Berntor

Kalebassenbaum mit Frucht

08 Aug 2017 2 3 168
Der Kalebassenbaum (Crescentia cujete) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae). Aus den Früchten können ähnlich wie aus dem Flaschenkürbis (Lagenaria siceraria) Trinkgefäße (Kalebassen) gefertigt werden, was den deutschen Namen der Art erklärt. Inhaltsverzeichnis Im Papiliorama in Kerzers Kanton Freiburg

Wehrturm der Burg Chenaux in Estavayer-le-Lac

03 May 2020 2 132
Die Burg von Chenaux, Castrum de canalibus, hat ihren Namen von den breiten Gräben, die sie schützten. Es wurde 1284 von Pierre d'Estavayer und seinem Bruder Guillaume nach dem Vorbild des "Savoyer Platzes" erbaut.

Wehrturm und Schlossturm der Festung Chenaux in Es…

03 May 2020 2 155
Das Schloss wurde 1432 von Humbert dem Bastard gekauft und verwandelt sich in eine Festung mit einem peripheren Gehege und zwei Backsteintürmen. Um gegen die Leute aus Estavayer-le-Lac zu gewinnen, teilte Humbert den großen Turm auf der Stadtseite durch eine mächtige Verteidigungsburg an der Vorderseite des Grabens. Diese sehr gut verteidigte Burg blieb jedoch leer, da Humbert 1443 starb und die Innenausstattung nicht fertigstellen konnte.

Schloss Chenaux Estavayer-le-Lac

03 May 2020 4 3 133
1454, nach Humberts Tod, wurde das Schloss von Jacques d'Estavayer gekauft, der auch das Seigneury übernahm. Aber die mit ihren neuen Befestigungen geschmückte Burg ist eine zu schwere Last. Jacques d'Estavayer-Chenaux verschuldet sich beim Freiburger Krankenhaus. 1475, nach der Eroberung von Estavayer durch die Konföderierten, eroberte Freiburg die Burg, die fortan ihre Residenz wurde. Das Schloss, das immer noch Eigentum des Staates Freiburg ist, erfüllt weiterhin die gleichen Verwaltungsfunktionen wie zuvor. Die Präfekten folgten den Gerichtsvollziehern nach.

Schloss Chenaux Estavayer-le-Lac

Schloss Chenaux Estavayer-le-Lac

03 May 2020 3 4 164
Estavayer-le-Lac (französische Aussprache: [estavaje l(ə) lak]; in der frankoprovenzalischen Ortsmundart Thavalyi-le-Lé Audio-Datei / Hörbeispiel [θavaˈji lə ˈle]?/i oder [tavaˈji lə ˈle] ist die namensgebende Stadt der Gemeinde Estavayer im Schweizer Kanton Freiburg und Hauptort des Broyebezirks. Der deutsche Name Stäffis am See wird heute kaum noch verwendet. Das historische Städtchen liegt am Südufer des Neuenburgersees und bildet das regionale und wirtschaftliche Zentrum des freiburgischen Teils der Region Broye. Bis zum 31. Dezember 2016 war Estavayer-le-Lac eine eigenständige politische Gemeinde, am 1. Januar 2017 fusionierte Estavayer-le-Lac mit den ehemaligen Gemeinden Bussy, Morens, Murist, Rueyres-les-Prés, Vernay und Vuissens zur neuen Gemeinde Estavayer. Wikipedia

Brücke zu Schloss Chenaux

03 May 2020 3 136
Estavayer-le-Lac liegt auf 448 m ü. M. in einer Exklave des Kantons Freiburg, 25 km westlich der Kantonshauptstadt Freiburg (Luftlinie). Das Städtchen im nordwestlichen Freiburger Mittelland erstreckt sich leicht erhöht über dem Südufer des Neuenburgersees und auf dem anschliessenden Plateau des breiten Höhenrückens, der den Neuenburgersee von der Broyeebene trennt. Die Fläche des 6,4 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Südostufer des Neuenburgersees (rund 3,5 km Seeuferlänge). Im Bereich von Estavayer-le-Lac besitzt der See einen flachen, bis zu 500 m breiten Uferrandstreifen. Besonders im nordöstlichen Abschnitt ist dieser von einem Schilf- und Sumpfwaldgürtel bestanden, in dem sich der Weiher Grande Gouille befindet. Diese Zonen gehören zum Naturschutzgebiet der Grande Cariçaie. Ufer des Neuenburgersees Daran schliesst sich im Süden eine 10 bis 40 Meter hohe Steilstufe an, die bei La Corbière von Sandsteinfelsen durchzogen ist. Oberhalb des Steilhanges geht das Gelände in eine weite Hochfläche über, die nur sehr geringe Reliefunterschiede aufweist. Es gibt hier zwei oberirdische Fliessgewässer, den Dorfbach von Lully, der westlich des Bootshafens in den Neuenburgersee mündet, und einen weiteren kleinen Bach, der bei La Corbière mit dem Wasserfall Saut de la Pucelle die Steilstufe zwischen Hochebene und Uferrandstreifen überwindet. Die höchsten Erhebungen von Estavayer-le-Lac werden mit 488 m ü. M. beim Gehöft Toutvent und auf der Flur Les Esserpis an der östlichen Gemeindegrenze erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 31 % auf Siedlungen, 6 % auf Wald und Gehölze, 59 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 4 % war unproduktives Land (Schilfgürtel). Zu Estavayer-le-Lac gehören der Weiler La Corbière (465 m ü. M.) ganz im Nordosten des Gemeindegebietes auf dem Plateau oberhalb der Steilstufe sowie verschiedene Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Estavayer-le-Lac sind Vernay, Sévaz, Les Montets, Lully, Châbles und Châtillon. Wikipedia

Wachturm am Schlosseingang

Im Schlosshof

Burg und Schloss Chanaux in Estavayer-le-Lac

03 May 2020 7 2 175
Im Hintergrund der Jurasüdfuss und der Neuenburgersee ( Lac Neuchatel )

Der Zahn der Zeit er Nagt und Frisst

Wachturm

03 May 2020 111
Als Touristenattraktionen von Estavayer-le-Lac gelten die weitgehend intakte mittelalterliche Altstadt mit dem Schloss Chenaux, das lokalhistorische Museum in der Maison de la Dîme, das so genannte Fröschemuseum (Musée des grenouilles), die Kunstgalerie und der Hafen am Neuenburgersee. Neben verschiedenen Hotels verfügt Estavayer-le-Lac auch über einen Campingplatz und einen Wasserskilift am See. Wikipedia

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Stiftskirche Saint-Laurent in Estavayer-Le-Lac

03 May 2020 3 2 137
Die Stiftskirche Saint-Laurent in Estavayer-Le-Lac ist ein elegantes gotisches Bauwerk. Der Glockenturm prägt das Stadtbild. Chorgestühl, Gitter und Altar sind besonders bemerkenswert. Die Stiftskirche von Estavayer-le-Lac steht auf den Überresten einer romanischen Kirche. Ihr Bau dauerte von 1379 bis 1525. Zuletzt wurden der Glockenturm mit vier Erkern (Logen aus Putz) und ein Pfeil fertiggestellt. Es heisst, dass darin das schönste Geläut des Kantons hängt. Die acht Glocken wurden zwischen dem XV. und dem XX. Jahrhundert gegossen. Estavayer-le-Lac hatte einen eigenen Glockengiesser: Nachdem man 1865 bei ihm Glocken bestellt hatte, liess sich Charles Arnoux endgültig in der Stadt nieder. Bis 1945, dem Jahr der Elektrifikation der Uhr und der Glocken, lebte der Glöckner im Turm in einem kleinen Zimmer. Das Glockenspiel besitzt eine Reihe von Ritornellen, die entsprechend den Jahreszeiten und dem liturgischen Kalender programmiert wurden. Die untere Etage des Glockenturms war früher für den Späher reserviert. Die Gemälde im Inneren der Kirche wurden im XVI. Jahrhundert angefertigt. Die Verkündigung aus Molasse stammt vom Anfang des XV. Jahrhundert. Der barocke Hochaltar (1638-1640) ist eines der Meisterwerke des Freiburger Bildhauers Jean-François Reyff. Das aussergewöhnliche Gestühl (Sitze der Priester) und der Sitz des Zelebranten wurden um 1520 von dem Genfer Mattelin Vuarser realisiert. 1530 erwarb der Klerus von Estavayer vier Antiphonen (liturgische Gesetzestexte) aus dem Berner Münster. Die Manuskripte zählen zu den bemerkenswertesten Miniaturen in der Schweiz. Fast 500 Rinder waren nötig, um die 2000 Seiten des nicht vergilbenden Velinpapiers herzustellen. Eine Kirche, die von mehreren Priestern genutzt wird, wird Stiftskirche genannt. Im Chorgestühl sind auf einer Serie von Handauflagen Tierköpfe mit offenen Mäulern zu sehen. Ob sie als Karikatur des Gesangs der Kanoniker gedacht waren?

Kunstvolle Fassade


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