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Nasenschild, Zunftzeichen

Bäckerei und Gasthaus Fidelisbäck

20 May 2016 16 8 2036
Der Fidelisbäck ist eine Bäckerei mit angeschlossener Gaststätte in Wangen im Allgäu. Die Geschichte des Fidelisbäck lässt sich bis ins Jahr 1505 zurückverfolgen, damit gilt die Bäckerei als eine der ältesten ihrer Zunft, die heute noch besteht. Das Haus in der Paradiesstraße ist wegen seiner bunten Fassadenmalereien auch eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die erste Erwähnung findet sich im Steuerbuch der Stadt Wangen aus dem Jahre 1505. Als Inhaber wird ein Hans Wangner genannt. Seither lässt sich durchgehend, mit Ausnahme der Jahre 1616 –1637, für die die Unterlagen im Dreißigjährigen Krieg verloren gingen, eine Nutzung als Bäckerei, weitestgehend im Familienbesitz nachweisen. Zwei Mal brannte das Bäckerhaus bei Großbränden ab. Der erste Brand war 1539, als Hans Wagner, der Enkel des erstgenannten Firmeninhabers die Bäckerei führte. Der zweite Brand geschah 1793. Zu dieser Zeit führte Fidel Hasel das Haus. Ihm verdankt die Bäckerei auch ihren heutigen Namen. In den Jahren 1887 und 1888 wurde die Bäckerei zwei Mal verkauft, zuletzt an Franz Joseph Schneider. Dessen Witwe Kunigunde heiratete 1900 ihren Angestellten Anton Heine. Seit damals befindet sich die Bäckerei im Besitz der Familie Heine. Die heutige Inhaberin Ursula Mönch ist die Urenkelin Anton Heines und übernahm das Geschäft im Jahre 1991. Neben dem Stammhaus in der Wangener Innenstadt betreibt Fidelisbäck noch sechs weitere Filialen, zwei davon in Lindau, eine in Wasserburg, eine in Neuravensburg und zwei weitere in Wangen. de.wikipedia.org/wiki/Fidelisb%C3%A4ck

Fidelisbäck, Garten

20 May 2016 4 533
Die Rückseite des Hauses von Bäckerei und Gasthaus Fidelisbäck.

Rathaus von Wangen im Allgäu

20 May 2016 9 4 974
Das Haus wurde im 15 Jh. erbaut. 1721 erhielt das Rathaus seine heutige barocke Gestalt. Angebaut ist der sog. Pfaffenturm, ein Stadttor aus dem 14. Jh. (auch "Ratsloch" genannt)

Spuckbrunnen oder die "verdruckten" Allgäuer

20 May 2016 5 928
Den "verdruckten" Allgäuern ist vor dem Pfaffenturm am Weg vom Marktplatz zum Postplatz ein Denkmal gesetzt. Den Spruch, wonach von sechs Allgäuern, der unterste so "verdruckt" sei wie der oberste, wenn man sie übereinanderstapelt, hat der Künstler Joseph Michael Neustifter aus Eggenfelden mit der geschaffenen Brunnenplastik umgesetzt. Zu unterst liegt ein Geistlicher. Auf ihm lasten diverse Figuren wie der "Leisetreter" und der "Kartenspieler". Zwei Gesichter sind dort unverkennbar festgehalten: Das des ehemaligen Landrats des Landkreises Ravensburg, Dr. Guntram Blaser, der in seiner Rolle als Vorstandsvorsitzender der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) den Brunnen der Stadt schenkte. Die Maske, die einer der Allgäuer hält, trägt seine Züge. Der Ideengeber, der frühere Oberbürgermeister Dr. Jörg Leist, ist in dem Allgäuer verewigt, der die Maske hält und die Skulptur zum Brunnen macht: Sie spuckt während der warmen Jahreszeit in Intervallen auf ahnungslose Passanten. Wer so unversehens nass gemacht wird, hat den Schaden und braucht für den Spott oder die Schadenfreude der Umstehenden nicht zu sorgen. www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/kunst-und-kultur/brunnen/spuckbrunnen.html

Wangen im Allgäu, Blick zur St. Martinskirche

20 May 2016 1 599
Spitalkirche und Heiliggeistspital Am Scheitelpunkt der Bind- und Spitalstraße befindet sich eine kleine Barockkirche (Spitalkirche). Sie wurde 1719 bis 1723 anstelle einer mittelalterlichen Kapelle erbaut. Darin sind besonders sehenswert: die fast lebensgroße Muttergottesskulptur des Hochaltars (Anfang 17. Jhd.), der Wallfahrtsaltar "Christus im Kerker" an der Schiffs-Südwand, der Eligius-Altar der Wangener Schmiedezunft (rechter Seitenaltar) und das Deckengemälde von Gebhard Fugel. Im anschließenden Gebäude befindet sich seit 1440 das Heiliggeist-Spital, welches noch heute als Städtisches Altersheim dient. Im malerischen Innenhof wird der schöne Brunnen jedes Jahr zur Osterzeit mit bunten Eiern und Buchsgirlanden geschmückt. www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/kunst-und-kultur/kirchen-und-kloester/st-martins-kirche.html

Wangen im Allgäu, Antoniusbrunnen

20 May 2016 6 2 1369
Der Antonius-Brunnen hätte in Wangen keinen besseren Standort finden können, als am Saumarkt. Hier wurde bekanntlich seit Hunderten von Jahren wöchentlich der Schweinemarkt abgehalten. Das Überlinger Künstlerehepaar Werner und Elsa Gürtner hat über ein Jahr an den Bronzeplastiken gearbeitet, bevor der Brunnen am 6. Dezember 1986 mit einer gelungenen Feier der Öffentlichkeit, nämlich den Wangener Bürgern, den Marktbesuchern, den Gästen unserer Stadt und nicht zuletzt den Kindern übergeben werden konnte. Eine Bronzeplatte mit folgendem Wortlaut informiert den interessierten Besucher: "Der hl. Antonius, auch Antonius Eremita und Antonius der Große, volkstümlich im Allgäu ,Sau-Tone' genannt, lebte von 251 bis 356 n. Chr. in Ägypten. Er wird traditionell mit einem zutraulichen Schwein, auch mit dem Tau-Kreuz dargestellt. Er gilt als Patron der Haustiere und wurde im Mittelalter als Seuchenheiliger hoch verehrt. Der Krankenpflegeorden der Antoniter wurde nach ihm benannt." www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/sehenswuerdigkeiten/brunnen/antonius-brunnen.html

Wangen im Allgäu, Saumarkt

Nasenschild am Hotel "Alte Post"

20 May 2016 4 471
Die “Alte Post” wurde anno 1409 erbaut. Sie diente damals als städtischer Marstall. Zur berühmten Postkutschenzeit wechselte man in dieser Thurn- und Taxis’schen Poststation die Pferde – machte Rast.

Nasenschild an der Stadtbücherei am Kornhaus

Pfaffenturm

Wangen im Allgäu, in der Spitalstraße mit Blick zu…

Spatzenbrunnen an der Spitalkirche

20 May 2016 2 540
Der Spatzen-Brunnen vor der Spitalkirche hat eigentlich die Spitaltaube zum Thema. Doch der Künstler Bonifatius Stirnberg aus Aachen setzte der etwas sakral geratenen Taube als heiligem Vogel das weltlich-unbekümmerte Spatzenvolk auf dem Brunnenrand entgegen. Ganz unten streitet sich eine Spatzengruppe um die Pferdeäpfel, die der Allgäuer "Rossbollen" nennt. Der Spatzenbrunnen wurde als einer der Figurenbrunnen im Juni 1986 der Öffentlichkeit übergeben. Er baute auf den bereits vorhandenen schmucklosen Stein im Wasserbecken auf. www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/sehenswuerdigkeiten/brunnen/spatzenbrunnnen.html

Stadtmuseum Eselmühle

20 May 2016 4 2 703
Die Esel- oder Stadtmühle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zunächst gehörte sie dem benachbarten Spital. Erst 1824 ging die Mühle an den Müller Benedikt Halder über. Seit 1937 ruht der Mahlbetrieb. Die Stadt Wangen kaufte schließlich das Gebäude und zeigt dort seit 1978 Schätze aus ihrer Vergangenheit. Das Heimatmuseum, das Museum für „Mechanische Musikinstrumente“ und das Käsereimuseum präsentieren interessante Stücke. Über den Wehrgang, der einen hübschen Blick in die Altstadt freigibt, gelangen die Besucher zu den literarischen Museen und Archiven der Schriftsteller Joseph Freiherr von Eichendorff und Gustav Freytag. Durch den Pulverturm geht es zu Badstube und in die städtische Galerie "In der Badstube“. Ein Blick durch den Durchgang beim Museumscafé zeigt Eichendorffs Taugenichts, wie er mit seiner Geige in der Hand die Stadt verlässt, um in die große freie Welt hinauszuziehen. An der Stadtmauer, links von der Eingangstüre zum Café, erinnert eine Büste an den großen schlesischen Dichter und Romantiker. www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/sehenswuerdigkeiten/historische-gebaeude/eselmuehle.html

Museumseingang und Mühlrad - Eselmühle

Der Esel-Brunnen vor dem Gasthof "Stiefel" ...

20 May 2016 4 1066
... am Eselberg bei der Eselmühle erinnert an eine Fabel des griechischen Dichters Aesop, in der ein Esel eine wichtige Rolle spielt. Die Geschichte erzählt von einem Bauern, seinem Sohn und einem Esel, die zunächst alle drei nebeneinander her zum Markt gehen. Unterwegs treffen sie verschiedene Zeitgenossen, die allerlei Ratschläge auf Lager haben. Zuerst macht man sich über den Bauern und seinen Sohn lustig, weil sie den Esel nicht als Reittier benutzen. Als der Sohn reitet, kriegt er von Passanten einiges zu hören, weil er seinen armen alten Vater laufen lässt. Vater und Sohn tauschen daraufhin die Plätze, mit dem Erfolg, dass der Vater diesmal die Vorwürfe einstecken muss, weil er seinem kleinen Buben den Fußmarsch zumutet und es sich selber bequem macht. Als dann beide auf dem Esel reiten, kreuzen ausgerechnet einige Tierfreunde ihren Weg, die sich für den ihrer Ansicht nach überlasteten Esel stark machen. Was dazu führt, dass Vater und Sohn schließlich den Esel zum Markt tragen. Da sie auf dem Nachhauseweg nicht zugleich den Esel und die erstandenen Getreidesäcke huckepack nehmen wollen, verkaufen sie schließlich das Tier. Der Figurenbrunnen wurde im Oktober 1985 übergeben. www.wangen.de/gaeste/zu-gast-in-wangen/sehenswuerdigkeiten/brunnen/eselbrunnen.html

Am Eselbrunnen

Eselbrunnen - Detail


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