206-365, Punktlandung
Eisenbahnmuseum Lužná u Rakovníka, 181 001-9
Eisenbahnmuseum Lužná u Rakovníka, S 489.0 044 (La…
Eisenbahnmuseum Lužná u Rakovníka, 180 001-0 (Šest…
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207-365, Sie haben gesagt ...
208-365, SIEG
Ostseestrand auf Hiddensee bei Vitte mit Blickrich…
Sandbank ;-))
Dahlie
209-365, Dahlie
HWW liebe Fotofreunde ...
210-365, Hello, nice to meet you! ;-)
211-365, Eberesche
212-365, HFF liebe Fotofreunde ...
Petrikirche, Orgelprospekt
Euthanasie, Tunnel
204-365, Weinfest
203-365, Wolkenlotterie
202-365, DDR Spiegelreflex-Kamera
201-365, Zwiebeln
200-365, Chemnitz, Straßenbahn
199-365, Chemnitz, Springbrunnen im Stadthallenpar…
Hohndorf, Bergmann
Infotafel, Hohndorfer Steinkohlebergbau
198-365, Christina Doll - "Engel & Bergmann"
HFF, liebe Fotofreunde! Wünsche Euch ein schönes W…
Neu gebauter Wasserturm in Putbus
Betriebsgelände der RüBB in Putbus
Neue Fahrzeughalle der RüBB
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In Putbus ausfahrender RS1 Richtung Bergen, Rügen
197-365, Hokaidokürbis
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195-365, Tellerhortensie
194-365, Großköpfige Flockenblume
193-365, Torbogen am Wasserschloß Klaffenbach
1/160 • f/8.0 • 18.0 mm • ISO 100 •
NIKON CORPORATION NIKON D7500
18.0-300.0 mm f/3.5-6.3
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205-365, Gregor-Torsten Kozik & Frank Maibier: Gedenken
An diesem Donnerstag wollte ich kein "Blümchen"-Bild in meiner 365-Tage-Challenge zeigen, sondern wollte mal nach einem Kunstwerk vom "Purple Path" der Kulturhauptstadt schauen. Auf der Website der Stadt Chemnitz entdeckte ich dieses Kunstwerk bzw. eine Gedenkstätte für die Opfer der Euthanasie. Die beiden in Chemnitz lebenden und arbeitenden Künstler Gregor Torsten Kozik, 1948 in Hildburghausen und Frank Maibier, 1959 in Werneuchen geboren, schufen mit ihrem Kunstwerk auf dem Areal der 1905 gegründeten, fortschrittlich und humanistisch ausgerichteten „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“, von den Nazis später als „Landesanstalt Chemnitz-Altendorf“ bezeichnet, einen Ort des Gedenkens.
Auf dem Gelände des REHA-Zentrums hatte ich mich vor nicht allzulanger Zeit einmal umgesehen, hatte dabei aber diese Gedenkstätte nicht entdeckt und wußte davon auch nichts, obwohl es bereits 2007 errichtet wurde. Von außen ist nur ein kleiner mit Gras bewachsener Hügel zu sehen, der von Weitem kauf auffällt. Vielleicht habe ich auch deshalb die Gedenkstätte nicht entdeckt.

Da ich ja nun schon vorher darüber gelesen hatte, wollte ich mir das genauer ansehen. - Am Rand des Hügels befindet sich ein hochrechteckiger Tunnel aus Cortenstahl, durch den man hindurchgehen kann. Hindurchgegangen steht man in einer kreisrunden, an ein Amphitheater erinnernden Absenkung - wie nicht besetzte Sitzreihen aus gemauertem Klinker in einem um 15 Prozent abgesenkten Platz. Eine ungleichmäßige, schwer wirkende Kugel mit rissiger Oberfläche liegt wie ein verirrter Findling, leicht versetzt zum Zentrum des Platzes und initiiert ein Bild, als wäre ein Komet in den Grund eingeschlagen.
___________________________
Seit der Gründung der Königlich-Sächsischen Landesanstalt für Blinde und Schwachsinnige im Jahr 1905 bis in die letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945) fanden hier in Chemnitz-Altendorf neben den Blinden auch sehende geistig behinderte Kinder und Jugendliche Fürsorge und Heimat. - Im Zuge des Euthanasie_Programms in der Zeit des Nationalsozialismus wurde dieser Ort für sie die letzte Station auf dem Weg in den Holocoust.
Insgesamt wurden mehr als 70.000 Menschen Opfer der „rassenhygienischen” Verbrechen der T4-Aktion. Ihre Schicksale besetzen die leeren Sitzreihen des Denkmals und widersprechen wortlos und abwesend dem Vergessen.
chemnitz2025.de/purple-path/gregor-torsten-kozik-frank-maibier-gedenken
Auszüge aus Briefen von Eltern auf der Suche nach ihren Kindern.
"Mit ihrer Karte wurde mir mitgeteilt, daß meine Tochter nach der Landesanstalt Arnsdorf verlegt wurde. Warum ist dies geschehen? Was soll ich mir dabei denken? Sind außer meiner Tochter noch mehr Kranke von ihrer Anstalt weggekommen?"
"Warum wird das Kind vom Elternort so weit weggeschafft, ohne daß die Eltern befragt werden Es besteht doch gar keine Möglichkeit, das Kind mal zu besuchen [...] Die einfachste Lösung wäre doch die gewesen, Sie hätten mich damals benachrichtigt, daß ich meine Tochter nach Hause holen kann."
"So ein Kind weiß ja gar nicht mehr, wem es gehört ..."
"Sie war doch so ein hübsches Mädchen, war nicht geisteskrank, sondern nur geistig und körperlich zurück."
"Ich hatte jedenfalls große Hoffnung, wenn ich meine Tochter erst einmal daheim habe, daß sich ihr Zustand bessert."
"Ist meine Tochter etwa mal von irgendwelchem Pflegepersonal fotografiert worden? Ich würde mich freuen, wenn ich ein Bild haben könnte."
"Es wäre mir eine große Beruhigung, wenn sie mir in allen Punkten Klarheit geben könnten."
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Auf dem Gelände des REHA-Zentrums hatte ich mich vor nicht allzulanger Zeit einmal umgesehen, hatte dabei aber diese Gedenkstätte nicht entdeckt und wußte davon auch nichts, obwohl es bereits 2007 errichtet wurde. Von außen ist nur ein kleiner mit Gras bewachsener Hügel zu sehen, der von Weitem kauf auffällt. Vielleicht habe ich auch deshalb die Gedenkstätte nicht entdeckt.

Da ich ja nun schon vorher darüber gelesen hatte, wollte ich mir das genauer ansehen. - Am Rand des Hügels befindet sich ein hochrechteckiger Tunnel aus Cortenstahl, durch den man hindurchgehen kann. Hindurchgegangen steht man in einer kreisrunden, an ein Amphitheater erinnernden Absenkung - wie nicht besetzte Sitzreihen aus gemauertem Klinker in einem um 15 Prozent abgesenkten Platz. Eine ungleichmäßige, schwer wirkende Kugel mit rissiger Oberfläche liegt wie ein verirrter Findling, leicht versetzt zum Zentrum des Platzes und initiiert ein Bild, als wäre ein Komet in den Grund eingeschlagen.
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Seit der Gründung der Königlich-Sächsischen Landesanstalt für Blinde und Schwachsinnige im Jahr 1905 bis in die letzten Jahre des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945) fanden hier in Chemnitz-Altendorf neben den Blinden auch sehende geistig behinderte Kinder und Jugendliche Fürsorge und Heimat. - Im Zuge des Euthanasie_Programms in der Zeit des Nationalsozialismus wurde dieser Ort für sie die letzte Station auf dem Weg in den Holocoust.
Insgesamt wurden mehr als 70.000 Menschen Opfer der „rassenhygienischen” Verbrechen der T4-Aktion. Ihre Schicksale besetzen die leeren Sitzreihen des Denkmals und widersprechen wortlos und abwesend dem Vergessen.
chemnitz2025.de/purple-path/gregor-torsten-kozik-frank-maibier-gedenken
Auszüge aus Briefen von Eltern auf der Suche nach ihren Kindern.
"Mit ihrer Karte wurde mir mitgeteilt, daß meine Tochter nach der Landesanstalt Arnsdorf verlegt wurde. Warum ist dies geschehen? Was soll ich mir dabei denken? Sind außer meiner Tochter noch mehr Kranke von ihrer Anstalt weggekommen?"
"Warum wird das Kind vom Elternort so weit weggeschafft, ohne daß die Eltern befragt werden Es besteht doch gar keine Möglichkeit, das Kind mal zu besuchen [...] Die einfachste Lösung wäre doch die gewesen, Sie hätten mich damals benachrichtigt, daß ich meine Tochter nach Hause holen kann."
"So ein Kind weiß ja gar nicht mehr, wem es gehört ..."
"Sie war doch so ein hübsches Mädchen, war nicht geisteskrank, sondern nur geistig und körperlich zurück."
"Ich hatte jedenfalls große Hoffnung, wenn ich meine Tochter erst einmal daheim habe, daß sich ihr Zustand bessert."
"Ist meine Tochter etwa mal von irgendwelchem Pflegepersonal fotografiert worden? Ich würde mich freuen, wenn ich ein Bild haben könnte."
"Es wäre mir eine große Beruhigung, wenn sie mir in allen Punkten Klarheit geben könnten."
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The detail you've captured is outstanding. A fantastic shot Frank..!!
Danke für die Informationen dazu!
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