Albrecht Girle's photos
Windungen
16 - Frühlings Erwachen
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Heute bin ich dankbar...
...für die bunten Lebenszeichen der Natur auf Schritt und Tritt.
Dieses Stück "Ödland" an einer felsigen Uferzone des Rio de la Plata war nach meinem letzten Besuch nicht mehr wiederzuerkennen. Nichts von der wilden Pracht wurde ausgesät, nichts kultiviert. Es ist da. Und macht Freude.
Ich bin gelegentlich hier unterwegs auf der sonntäglichen Hunderunde mit der flotten Lotte, die heute übrigens Geburtstag hat: Vier Jahre alt ist meine fellige Begleiterin, die wegen der tausend Gerüche die Nase kaum vom Boden kriegt. Und auch ich atme tief durch, denn der Blütenduft im Seewind ist unbeschreiblich.
Das Album "Heute bin ich dankbar..." soll ein ein "Frustschutzmittel" werden, um Alltagsärger und miese Stimmung klein zu halten. Es gibt so viele Gründe für Dankbarkeit und Zufriedenheit, aber in diesen holprigen Zeiten gehen sie viel zu oft unter. Mal sehen, wie viele Ausdrücke für Dankbarkeit ich hier zusammenkriege.
Immer unterwegs... (PiP)
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...zum Schutz der Fahrgäste.
Wünsche ein flottes Wochenende, HFF,
und bitte stets Vorsicht bei Ein- und Aussteigen.
Langer Abschied
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Album *andererseits* Nr. 12 (PiPs)
Zentralgebäude der Universität UdelaR, Montevideo, Uruguay
Jüngst war ich bei dieser Gedenkfeier. Oder war es eine Demonstration? Eine Totenwache?
In der Eingangshalle der Staatlichen Universität von Uruguay war ein winziger Holzsarg mit wenigen Gebeinen aufgebahrt. Und draußen standen schweigend hunderte von Menschen. Andere formten eine Menschenkette, die sich bedächtig dem Sarg näherte. Hinterbliebene wurden umarmt, Blumenkränze niedergelegt.
Wir ehrten einen Toten, der 47 Jahre zuvor, am 14. Juni 1977, von seinen Mördern der damaligen Militärdiktatur bestialisch zu Tode gefoltert und klammheimlich hinter einer Kaserne verscharrt wurde, wie viele andere Widerstandskämpfer. Die Angehörigen erfuhren immer nur, sie oder er seien "verschwunden".
Heute nennt man wieder seinen Namen: Luis Arigón - er wurde 51 Jahre alt - war Buchhänder, Übersetzer, und als Gewerkschafter und Kommunist der Militärjunta im Wege. Nach endlosen Nachforschungen und einem listenreichen Manöver konnten am 30. Juli 2024 Skelettteile geborgen werden, die am 24. September mit einer DNA-Analyse als sterbliche Überreste von Luis Arigón identifiziert wurden. Und am 2. Oktober durften die Angehörigen mit hunderten von Menschen endlich Abschied nehmen von einem Widersacher dieses unmenschlichen Regimes.
Andererseits: Seine Folterer und Mörder, die bis heute unbehelligt blieben, haben all' die Jahre genau gewusst, was mit dem "Verschwundenen" wirklich passierte. Ihre Mauer des Schweigens ist ungebrochen, die Archive des Militärs blieben mit wenigen Ausnahmen verschlossen. Bevor die "Milicos" ihren Bankrott erklärten, und das Land 1985 zur Demokratie zurückkehren konnte, hatten sie der Bevölkerung mit einer Volksabstimmung eine Generalamnestie für ihre Verbrechen abgepresst, die bis heute Bestand hat. Obwohl Verbrechen gegen die Menschlichkeit eigentlich niemals verjähren.
So zieht sich seit nunmehr 50 Jahren ein Riss durch die Gesellschaft: Die Folteropfer blieben zumeist ungesühnt, die Täter verzehren ihre Pensionen. In manchen Familien müssen es Opfer und Täter tagtäglich miteinander aushalten. Ruhe ist nicht eingekehrt, Gerechtigkeit lässt warten.
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Mein Album *andererseits*
Licht und Schatten, Vorher / Nachher, Arm & Reich,
Vorder- und Rückseite, Alt + Neu, vornehm vs. ordinär -
Jedes Ding hat (irgendwie) zwei Seiten.
Darum geht es in diesem Album mit Picture-in-Picture-Montagen (PiP)
Jugendtraum
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"(...) Schön ist ein Jugendtraum:
Hochzeit in Weiß mit einem Gummibaum
und einer Spüle aus Edelstahl.
Schön ist ein Jugendtraum!
Dein Märchenschloß hängt an der Kellertür,
und dein Märchenprinz ist Schlosser (...)".
www.youtube.com/watch?v=uO9TfdcpDAU
HFF allerseits und ein traumhaftes Wochenende.
Wieder daheim
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Nahverkehr, letzte Meile
Fuhrpark
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In einem Hinterhof in Berlin-Kreuzberg.
Das Hauptverkehrsmittel auf dem Gehweg ist hier der Kinderwagen.
In den "besseren" Wohnvierteln ist es der Rollator.
Zentralbank...
HBM & Mahlzeit
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Ein gedeckter Tisch mit Hockern, Bank und Brunnen (PiP).
In Bronze an der Neustädter Kirche in Hannover.
Wünsche euch einen leckeren HBM und eine nahrhafte Woche.
Lotrecht
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Da saß Ich,
Im Sprengel-Museum in Hannover,
und hatte für euch zwei Wünsche:
HBM und 'gerade Kante'
für die kommende Woche.
Leibniz verschmizz
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Wenn man der Marmorbüste*
in dem ihm geweihten "Tempel" glauben darf,
dann hat der letzte Universalgelehrte des Abendlands
seine Welt spitzbübisch betrachtet.
Herrenhäuser Gärten, Hannover
*Das Original aus Carrara-Marmor steht heute
Im Schloss Herrenhausen, wir sehen eine Betonkopie.
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Bankenmetropole...
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...bietet in dieser offenen Niederlassung ein breites Portfolio in grünen Anlagen ;-)
(genauer: in der Taunusanlage in Frankfurt/Main).
Euch wünsche ich keinen Schwarzen Freitag,
sondern einen fröhlichen Bank-Montag (HBM)
sowie eine gewinnbringende Woche.
Komisches Heimatland
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Ich bin dann mal...
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...ein Weilchen auf Achse
und mache mich hier ein bisschen rar.
Zwar hocke ich derweil zwischen den Bänken ;-)
wünsche euch aber HBM und einen guten Start in dei Woche.
So long.
Ruck zuck övern Zaun*
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* www.youtube.com/watch?v=v3MfQ9Wq7Qs
Erinnerung und kleine Hommage an Hamburg,
meine langjährige Wahlheimat,
die ich in diesem Monat wiedersehen möchte.
Euch HFF und ein steiles Wochenende: Kopf hoch!
Lächeln!
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Glamour am Geländer (PiP)
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Glamour am Geländer (PiP)
Mein Album *andererseits* No. 11
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Beim Bau dieser Brücke 1895 spielte Geld keine Rolle,
und das Exklusivste war eben gut genug.
Als die Haute Volée von Montevideo nicht wußte, wohin mit dem Reichtum, entstand im heutigen Stadtteil Prado ein Nobel-Vorort vom Feinsten. Und die Stadtverwaltung spendierte den Herrschaften eine Brücke, die die Prachtvillen-Allee mit dem weitläufigen englischen Landschaftspark verband. Das Brückengeländer und die kostbaren Pfeiler-Figuren nebst anderem Dekor wurden bei einer Pariser Kunstgiesserei in Auftrag gegeben. Und als Gipfel des Luxus wurde die gesamte Steinkonstruktion aus rosa Granit ebenfalls aus Europa herangeschafft (Man gönnt sich ja sonst nix, und der heimische rote Granit ist nur zweifarbig gesprenkelt).
Andererseits: Als 2023 die viel befahrene Sehenswürdigkeit aufwendig restauriert wurde, stellte sich heraus, dass dies die wohl stabilste Konstruktion von allen Brücken der Hauptstadt ist. Der Vorgänger-Bau über das Flüsschen Miguelete wurde von den jährlichen Hochwassern regelmäßig platt gemacht. Doch seit dem Fin de Siècle gibt es keine Klagen mehr.
Ich wünsche euch HFF und ein solides wie glamouröses Wochenende.
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Mein Album *andererseits*
Licht und Schatten, Vorher / Nachher, Arm & Reich,
Vorder- und Rückseite, Alt + Neu, vornehm vs. ordinär -
Jedes Ding hat (irgendwie) zwei Seiten.
Darum geht es in diesem Album mit Picture-in-Picture-Montagen (PiP)

















