Bläulinge
10 May 2022
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Er ist wieder da - He is back again
Freudige Überraschung: In einem fränkischen Naturschutzgebiet habe ich gestern mehrfach den Fetthennen-Bläuling (Scolitantides orion) beobachtet, den ich letztes Jahr dort schon einmal sah. Der sehr kleinen Falter ist auf der Oberseite unauffällig dunkel mit etwas Blau gefärbt. Die Unterseite zeigt dagegen eine auffällige schöne schwarz-weiße Musterung mit einem gelben Farbband. Die Eier werden auf verschiedenen Arten der Fetthenne, vor allem auf der Großen Fetthenne (Hylotelephium telephium) abgelegt. Über die interessante Biologie des Falters informiert der Wikipedia-Artikel.
Den Fundort des Falters kann ich aus verständlichen Gründen nicht bekannt geben. Diese Schmetterlingsart ist in ihrer Existenz äußerst gefährdet und wird deshalb in der Deutschen Roten Liste der bedrohten Arten als vom Aussterben bedroht geführt.
de.wikipedia.org/wiki/Fetthennen-Bl%C3%A4uling
Pleasant surprise: Yesterday, in a Franconian nature reserve, I observed several times the chequered blue (Scolitantides orion) , which I had already seen there last year. The very small butterfly is inconspicuously dark with a little blue on the upper side. The underside, on the other hand, shows a strikingly beautiful black and white pattern with a yellow band of colour. The eggs are laid on various species of Hylotelephium, especially Hylotelephium telephium. The interesting biology of the butterfly is described in the Wikipedia article.
For understandable reasons I cannot disclose where the butterfly was found. This butterfly species is extremely endangered in its existence and is therefore listed as threatened with extinction in the German Red List of Threatened Species.
07 Aug 2021
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Zeit der Bläulinge - Time of the blues
An sonnigen, windstillen Tagen sind jetzt im August wieder einige Bläulingsarten zu beobachten, wie dieser hübsche Kronwicken-Bläuling (Plebejus argyrognomon) , der sich gerne in warmen Wiesen mit Kronwicken-Bewuchs (Coronilla varia) tummelt. Er ist eine der wenigen Bläulingsarten, welche auf der Unterseite diese auffälligen blau-metallisch schimmernden kleinen Flecken aufweisen (siehe Notiz). Die Raupe frisst, wie schon der Artname andeutet, Blätter der Kronwicke und lebt wahrscheinlich in Symbiose mit Ameisen, welche die Raupen verteidigen und ein Sekret fressen, das die Raupe ausscheidet.
de.wikipedia.org/wiki/Kronwicken-Bl%C3%A4uling
On sunny, windless days in August, some species of blue butterflies can be observed again, such as this pretty Reverdin's blue (Plebejus argyrognomon) , which likes to fly in warm meadows with crown vetch (Coronilla varia) growth. It is one of the few species of blue butterflies that have these striking blue-metallic shimmering spots on the underside (see note). As the species name suggests, the caterpillar eats crown vetch leaves and probably lives in symbiosis with ants, which defend the caterpillars and eat a secretion that the caterpillar produces.
Die Wiese lebt (1) - The meadow is living (1)
In einer natürlichen Wiese leben viele Gras- und Kräuterarten mit Hunderten von Insekten, Spinnen- und Schneckenarten. Sie zählen zu den artenreichsten Ökosystemen weltweit. Im Bild ein Blick in eine solche Wiese mit einem Kleinen Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis) auf Blüten vom Hornklee (Lotus corniculatus). Dieser hübsche Bläuling ist weit verbreitet und lebt in warmen, sonnigen und trockenen Gebieten, wie z. B. auf Trockenrasen, an sonnigen Waldrändern oder in Sandgruben.
de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Sonnenr%C3%B6schen-Bl%C3%A4uling
In a natural meadow live many species of grasses and herbs with hundreds species of insects, spiders and snails. They are among the most species-rich ecosystems in the world. In the photo a view into such a meadow with a brown argus (Aricia agestis) on flowers of Lotus corniculatus. This pretty blue butterfly is widespread and lives in warm, sunny and dry areas, such as dry grasslands, sunny forest edges or sand pits.
Die Wiese lebt (2) - The meadow is living (2)
Ein Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) labt sich am Nektar eines Wiesenknopfes (Sanguisorba). Er ist einer der häufigsten mitteleuropäischen Bläulinge. Die Eiablage von Polyommatus icarus erfolgt an verschiedenen Klee- und Luzernearten. Die Aufnahme entstand in einer fränkischen Halbtrockenwiese. Die leichte Wellung an den Spitzen beider Vorderflügel dürfte auf Probleme beim Schlupf aus der Puppe zurückzuführen sein. Eine zusätzliche Information: Die Bestimmung der Bläulinge ist nicht einfach. Es werden einige Merkmale der Flügel-Oberseite, aber vor allem Merkmale der Flügel-Unterseite verwendet.
A common blue butterfly (Polyommatus icarus) feasts on the nectar of a burnet (Sanguisorba). It is one of the most common Central European blue butterflies. Polyommatus icarus lays its eggs on various species of clover and alfalfa. The photo was taken in a Franconian semi-arid meadow. The slight waviness at the tips of both forewings might be due to problems during hatching from the pupa. An additional information: The identification of the blue butterflies is not easy. Some features of the upper side of the wings are used, but mainly features of the lower side of the wings.
28 Apr 2021
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Vom Aussterben bedroht - Threatened by extinction - 2 PiPs
Der Fetthennen-Bläuling (Scolitantides orion) ist ein kleiner Bläuling, der zur Zeit in aufgelassenen Weinbergen mit Trockensteinmauern fliegt. Die Unterseite der Falter ist außergewöhnlich für einen Bläuling, seine Oberseite ist bläulingstypisch (siehe PiP 1). Die Weibchen legen die Eier ab an Pflanzen der Gattung Hylotelephium, vor allem an der Großen Fetthenne (Hylotelephium telephium). Im PiP 2 sind drei abgelegte Eier zu sehen. Von der Fetthenne ernähren sich auch die Raupen. Die Falter findet man in Deutschland in Thüringen, Sachsen, Bayern und in Rheinland-Pfalz. Sie sind auf der Roten Liste Deutschland und vom Aussterben bedroht.
Das Foto wurde aufgenommen in einem aufgelassenen Weinberg eines fränkischen Naturschutzgebiet. Der männliche Schmetterling im Bild saugt an einer Blüte vom Ackerhornkraut (Cerastium arvense).
de.wikipedia.org/wiki/Fetthennen-Bl%C3%A4uling
The chequered blue (Scolitantides orion) is a very small blue that currently flies in abandoned vineyards with drystone walls. The underside of the butterfly is unusual for a blue, its upper side is typical of blue butterflies (see PiP 1). Females lay eggs on plants of the genus Hylotelephium, especially on Hylotelephium telephium. In PiP 2 three laid eggs can be seen. The caterpillars also feed on Hylotelephium. The Butterflies are found in Germany in Thuringia, Saxony, Bavaria and in Rhineland-Palatinate. They are on the Red List Germany and are threatened with extinction.
The photo was taken in an abandoned Franconian vineyard in a nature reserve. The male in the photo butterfly sucks on a flower of Cerastium arvense.
Zeit der Bläulinge - Time of the blues
Im August fliegen in Mitteleuropa viele Bläulingsarten. Im Bild ein kleiner, besonders hübscher Schmetterling: Aricia agestis - Kleiner Sonnenröschen-Bläuling Die Aufnahme entstand in einem unterfränkischen Naturschutzgebiet.
de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Sonnenr%C3%B6schen-Bl%C3%A4uling
In August, many species of blues fly in Central Europe. In the picture a small, particularly pretty butterfly: Aricia agestis - brown argus The picture was taken in a Lower Franconian nature reserve.
Kein Streit um den Nektar - No quarrel about the nectar
Im Bild ein Weibchen vom Zahnflügel-Bläuling (Polyommatus daphnis) und eine Hummel, welche friedlich den Nektar aus einer Flockenblume saugen. Der Name des Bläulings bezieht sich auf die auffällige Form des Hinterflügel-Randes mit zahnreihenartigen Ausbuchtungen (siehe Notiz im Bild). Diese Schmetterlingsart ist in Deutschland stark gefährdet und steht auf der Roten Liste. Die Aufnahme entstand an einem heißen Wegrand in der Nähe eines aufgelassenen Kalksteinbruchs.
de.wikipedia.org/wiki/Zahnfl%C3%BCgel-Bl%C3%A4uling
In the picture a female of Meleager's blue (Polyommatus daphnis) and a bumblebee peacefully sucking the nectar from a flake flower. The name of the blue refers to the striking shape of the back-wing edge with tooth row-like bulges (see note in picture). This butterfly species is highly endangered in Germany and is on the Red List. The picture was taken at a hot wayside near an abandoned limestone quarry.
17 May 2020
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Ein Wiesen-Ikarus
Zur Zeit fliegt recht häufig auf Wiesen der Gemeine Bläuling oder Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) . Bei dieser Bläulingsart findet man den bei Schmetterlingen häufigen Geschlechtsdimorphismus, das heißt, Männchen und Weibchen sehen sehr unterschiedlich aus. Während Männchen oberseits ein kräftiges Blau zeigen, besitzt das Weibchen auf der Oberseite eine unauffällige braune Färbung. Der männliche Falter im Bild ist gerade dabei, seinen Saugrüssel in eine Blüte zum Saugen von Nektar einzuführen.
de.wikipedia.org/wiki/Hauhechel-Bl%C3%A4uling
At this time, the Common Blue Butterfly (Polyommatus icarus) flies quite frequently on meadows. In this species of Lycaenidae, the sexual dimorphism common in butterflies is found, i.e. males and females look very different. While males show a strong blue on the upper side, the female has an inconspicuous brown coloration on the upper side. The male butterfly in the picture is about to insert its proboscis into a flower to suck nectar.
Nicht stören - Don't disturb - 2 PiP
Zur Zeit fliegen auf Wiesen Schmetterlinge der Art Silbergrüner Bläuling (Polyommatus coridon) . Im Bild ein Paar bei der Kopulation. Die Geschlechter weisen einen ganz auffälligen Geschlechtsdimorphismus auf, d.h. sie unterscheiden sich stark im Aussehen. Links das größere Männchen mit heller Unterseite und graublauer Oberseite (PiP links). Rechts das kleiner Weibchen mit dunkelbrauner Grundfarbe auf der Unterseite und brauner Oberseite (PIP rechts). Das Pärchen sitzt auf einer Skabiose. Die Aufnahme entstand in einem Naturschutzgebiet bei Karlstadt am Main.
de.wikipedia.org/wiki/Silbergrüner_Bläuling
At the moment butterflies of the species chalkhill blue (Polyommatus coridon) fly on meadows. The picture shows a pair copulating. The sexes show a very conspicuous sexual dimorphism, i.e. they differ strongly in appearance. On the left the larger male with a light underside and a grey-blue upper side (left PiP). On the right the small female with dark brown ground colour on the underside and brown upper side (right PIP). The couple sits on a scabiosa.
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