Chrissy's photos
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Nass und grau den ganzen Tag. Die Türkentauben im Garten nehmen es, wie es ist.
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Ich wollte gerade mit der Kamera raus, als ich im Garten zwei wunderschöne Begalkatzen sah. Eine davon hatte ich schon mal im Keller angetroffen. Seit heute weiß ich, dass es zwei gibt. Auch ein Zaunkönig hüpfte im Geäst der Sträucher herum.
Ich habe ein paar Bilder gemacht und bin trotzdem noch nach draußen gegangen. Wie immer war es gut, in Bewegung zu kommen. Neben dem Waldweg schimmerte es plötzlich leuchtend rot. Ich machte ein paar Aufnahmen von den Moospflänzchen und habe noch ein wenig am Rhein herzförmige Steine für meine Sammlung gesucht.
Auf dem Heimweg gab es ein Stück Zitronenrolle vom Bäcker und zuhause den Nachmittagskaffee dazu.
Ich hab mich für das Moos entschieden und hoffe, die hübschen Katzen tauchen öfter auf.
Nun muss ich überlegen, was es zum Abendessen gibt.
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Ich war ganz früh auf und habe angefangen zu räumen und in meinem Kopf die Tagesplanung aufzustellen. Als der Tag hereindämmerte versprach es ein tolles Morgenrot zu geben, so dass ich die Kamera gegriffen habe und mit Hausschuhen, Schlafanzug und Strickjacke nach draußen um ein paar Ecken gelaufen bin. Schon wieder ist eine Straßenlaterne ins Bild geraten.
Nach ein paar Stunden Schreibtisch und einem Mittagessen habe ich eine Freundin zum Kaffee aufgesucht und die Kamera bewusst zuhause gelassen. Bild des Tages musste schon dabei sein. Die Motivation muss ja noch ein paar hundert Tage anhalten.
Gleich folgt dann noch eine Geburtstagsfeier. So vergeht das Wochenende mal wieder wie im Fluge.
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Heute gabs Zeugnisse für die Kinder. Das einzige Foto, was ich gemacht habe, war eines vom Programmablauf für die Verabschiedung von Kollegen, die zum Halbjahr die Schule verlassen, um zu sehen, wie viele Reden noch kommen, bis es Sekt und Snacks gibt.
Weil ich zuhause so müde war, dass ich nicht mehr rauswollte, habe ich ein paar Bilder von meinen noch ansehnlichen Geburtstagsrosen gemacht. Das fand ich dann aber doch langweilig und blöd, und da es noch eine Stunde bis zum Sonnenuntergang hin war, bin ich doch noch mal raus. Auf der Suche nach einem Motiv - zum Beispiel hübsches Moos - kam mir dieser Kerl ins Visier. Bißchen früh für dich, Anfang Februar und bei 5 Grad Celsius, oder? Was hat Dich aufgescheucht?
Ich hab ihn jedenfalls in einen Karton auf meinen Balkon und wieder in Winterstarre verfrachtet und hoffe, er hat nicht zu viel Energie verloren und schafft es bis zum Frühling.
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Der Tag heute ist nicht ganz so überladen, dafür ist die Sonne weg. Bin eine kleine Runde gelaufen und habe beim Haselstrauch einen Fotostopp gemacht.
Mein Energielevel ist leider dauerhaft ziemlich niedrig. Sofern wir nicht selber wegen Krankheit fehlen, vertreten wir die wegen Krankheit fehlenden Kollegen. Wir scheinen uns regelrecht abzuwechseln. Ich habe das Gefühl, ich mache diesen Winter mehr Vertretungsunterricht, als eigenen.
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Mein Lieblingstag ist heute nicht.
- Vertretungsunterricht ohne Unterrichtsmaterial und aus den Aussagen der Kinder und den dürftigen Klassenbucheinträgen erraten, wo sie gerade dran sind und dann auch noch was sinnvolles aus dem Ärmel zaubern.
- Zuhause: Schlüssel im Schloss abgebrochen (wenigstens so, dass ich ihn noch herausbekommen habe)
- Zahnarzt. Eine 30 Jahre alte Füllung war gebrochen und musste erneuert werden
Die Schneeglöckchen habe ich schnell schnell zwischendurch geknipst.
Es gib hier in der Nähe einen Park mit einer beachtlichen Sammlung an Schneeglöckchen. Er ist nur an wenigen Terminen öffentlich zugänglich. Mal sehen, ob ich es dort hin schaffe.
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Zu gestern:
Es war viel dabei:
- Nebel
- Frost mit Reifbildung
- die ersten Kraniche, die nach Norden ziehen
- und - haltet euch fest - die ersten Mauereidechsen, die die Nase in die Nachmittagssonne streckten waren wach
zu heute:
- Kalter Hase in der Morgensonne
- Zeugniskonferenz mit viel viel Wartezeit zwischendurch
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Du merkst, dass Du alt wirst, wenn die online-Apotheke die erste ist, die dir zum Geburtstag gratuliert.
Erstes Geschenk: Haareis (Jippieh)
Zweites Geschenk: Migräne (och nein, im Ernst jetzt?)
Ich leg mich dann mal wieder hin.
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Das war heute nicht einfach, mit dem Ausruhen. Der Unruhegeist hat keine Ruhe gegeben. Irgendwann habe ich mich dazu entschlossen, einkaufen und danach eine Runde spazieren zu gehen. Ich wundere mich ja immer wieder, dass Bewegung Ruhe bringt.
Von Ruhestätte kann auf dem alten Friedhof allerdings kaum eine Rede sein. Die Stadtpapageien haben mit ihrem Gekreische das Revier fest im Griff. Ich unterstelle ihnen auch, dass sie Freude daran haben Äste und Platanenfrüchte dicht neben mir auf den Boden zu schmeißen.
Was ich neben dem kleinen Engel mit dem kaputten Flügel noch interessantes entdeckte:
- ein in einen Baum eingewachsenes Metallkreuz
- ein Steinsarkophag mit Löwentatzen
- ein Grabstein, auf dem steht: "Herr verzeihe ihm denn Er wusste nicht was Er tat"
(Ich habe nachgelesen. Es handelt sich um einen Mann, der eigentlich am nächsten Tag nach England reisen sollte, um bei Königin Victoria als Küchenchef zu arbeiten. Am Abend vorher hat er sich aber bei seiner Abschiedsfeier mit einer Burschenschaft angelegt und einen Degen über den Kopf bekommen.)
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Heute begnügen wir uns wieder mit Bildern der Fauna vor dem Fenster. Ich habe tatsächlich nichts gemacht außer gehustet und versucht Ruhe zu halten.
Draußen regnet es sowieso die meiste Zeit.
Auf dem Bild seht ihr eines "meiner" beiden Rotkehlchen. Gute Kunden am Futterspender, allerdings nur, wenn die Meisen gerade nicht da sind. Ich wundere mich etwas, dass es zwei Rotkehlchen sind, die immer denselben Strauch anfliegen, aber vielleicht sind sie einfach früh dran mit der Familienplanung.
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Mein Radius hat sich verkleinert. Krank geschrieben bis inklusive Freitag. Eigentlich wollte sie bis Montag - das konnte ich gerade so abwenden.
„Schonen schonen schonen“ soll ich mich. Klar. Das ist mein Ding. Die Frau, die nie still sitzen kann schont schon schont sich.
Ich habe gehofft auf dem Weg zu Post und Apotheke ein Fotomotiv zu finden und siehe da, diese Mistel tat mir den Gefallen.
Mal sehen, was mir morgen und übermorgen einfällt.
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Erkältung im Anmarsch. Schon wieder. Ich hatte vor den Weihnachtsferien schon vier Wochen Freude daran.
Ich habe alle Zeugnisnoten fertig gemacht und eingetragen, die Praktikanten in ihren Betrieben kontaktiert und war noch schnell was einkaufen. Morgen bleibe ich zuhause. Möchte nicht, dass das noch mal vier Wochen dauert.
Darum hatte ich heute auch nicht viel Auswahl an Bildern. Kurz vor Sonnenuntergang gab aber noch etwas Wolkenkino.
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Große Verwunderung: Die Stunde, die mir wegen des Praktikums der 11er ausfällt, muss ich nicht in einer anderen Klasse vertreten. Da ich danach Mittagspause habe, habe ich also zwei Stunden Zeit. Die könnte ich mit Zeugnisnoten machen verbringen, oder aber, ich gehe raus.
Ich bin also zur nahegelegenen Steinbachtalsperre gefahren. Früher, war das einer meine Lieblings-nach-der-Schule-Spazierwege. Die Talsperre war 2021 während der Flutkatastrophe in den Medien, weil der Damm zu brechen drohte. Übergelaufen war er längst. 15.000 Leute aus den Dörfern unter der Talsperre wurden evakuiert. Darunter auch viele meiner Kollegen. Es wurde zum Teil fälschlicherweise kommuniziert, dass der Damm gebrochen sei. Stellt euch das mal vor. Ihr seid im Sommerurlaub oder evakuiert und kriegt dann solche Nachrichten.
Naja. Nach der Flut wurde der Damm eingeschnitten. Ihr sehr es hinten auf dem Foto. Jetzt kann man nicht mehr rund um die Talsperre laufen - es sei denn man geht mitten durch, was jedoch gefährlich ist und daher nicht erlaubt. Ich bin also nur halb herumgelaufen und dann wieder zurück. Pünktlich zum Nachmittagsunterricht war ich wieder in der Schule.
Hier ein Bild von 2020. Da stehe ich etwa dort, wo der Einschnitt am Damm ist:
Das nächste Bild ist von August 2021
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Ohne das Projekt wäre ich heute nicht draußen gewesen.
So aber habe ich eine kleine Runde an der frischen Luft gedreht und bin dieser Schneckenschönheit begegnet.
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Schreibtisch-Vormittag
Café-Nachmittag
Restaurant-Abend
Ich habe mich mit einer Freundin in der Stadt getroffen und hab mich nicht weiter um ein Foto des Tages gekümmert. Auf dem Weg nach Hause fand ich dann bunte nasse Steine. Was Regen in der Stadt so zaubert.

















