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Regensburg
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Bonifacio, Oberstadt
Bonifacio liegt an der Südspitze Korsikas und ist durch seine Lage hoch auf den weißen Kreidefelsen einer schmalen Landzunge wohl die beeindruckendste Festungsstadt Korsikas. Die Häuser der Altstadt scheinen über dem Abgrund zu schweben, darunter hat das Meer tiefe Grotten in die Sandsteinküste gewaschen, die bei Bootsausflügen erkundet werden können. Nur 12 km breit ist hier die Meerenge von Bonifacio, die Korsika von Sardinien trennt. Hinter den Kreidefelsen befindet sich der tief eingeschnittene, gut geschützte Naturhafen von Bonifacio, der heute als Fischer- und Yachthafen genutzt wird. Auch die Fährschiffe von Sardinien legen hier an. Bonifacio wird aufgrund seiner spektakulären Lage vor allem in den Sommermonaten von sehr vielen Touristen besucht und ist für viele Reisende ein Höhepunkt ihres Urlaubs auf Korsika.
Ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt vermittelt ein eindrucksvolles Bild vom mühsamen Leben in einer über lange Zeiträume belagerte Stadt. Die Häuser waren oft mit eigenen Zisternen und Vorratskammern ausgestattet, die oberen Stockwerke ursprünglich nur über Strickleitern erreichbar, die in der Nacht eingezogen wurden. Unter dem Vordach der Kirche Sainte-Marie Majeure, der Loggia, fand im Mittelalter die Ratsversammlung und die Gerichtsbarkeit statt. Von den Verbindungsbögen der umliegenden Häuser wurde das Regenwasser zu einer großen Zisterne an der Loggia geleitet. Am Ende der Altstadt im Westen beginnt die eigentliche Zitadelle, die den Großteil der Oberstadt einnimmt. Sie war bis 1983 Stützpunkt der Fremdenlegion und beherbergt auch heute noch französische Einheiten. Eine der wenigen gotischen Kirchen Korsikas befindet sich hier, nämlich die Kirche Saint-Dominique aus dem 14. Jhdt. Am Ende der Kasernen erreicht man an der Landspitze den Seefahrerfriedhof Cimetière Marin, der eine eigene kleine Stadt bildet, und die Kirche des Franziskanerklosters Saint-Francois. Dahinter lohnt sich der Ausblick vom äußersten Befestigungswall auf die Küstenlinie und lange, lagunenartige Hafeneinfahrt, und man bekommt einen guten Eindruck von der Größe und Wuchtigkeit der Befestigungsanlagen.
@ Korsika.com
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Ein Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt vermittelt ein eindrucksvolles Bild vom mühsamen Leben in einer über lange Zeiträume belagerte Stadt. Die Häuser waren oft mit eigenen Zisternen und Vorratskammern ausgestattet, die oberen Stockwerke ursprünglich nur über Strickleitern erreichbar, die in der Nacht eingezogen wurden. Unter dem Vordach der Kirche Sainte-Marie Majeure, der Loggia, fand im Mittelalter die Ratsversammlung und die Gerichtsbarkeit statt. Von den Verbindungsbögen der umliegenden Häuser wurde das Regenwasser zu einer großen Zisterne an der Loggia geleitet. Am Ende der Altstadt im Westen beginnt die eigentliche Zitadelle, die den Großteil der Oberstadt einnimmt. Sie war bis 1983 Stützpunkt der Fremdenlegion und beherbergt auch heute noch französische Einheiten. Eine der wenigen gotischen Kirchen Korsikas befindet sich hier, nämlich die Kirche Saint-Dominique aus dem 14. Jhdt. Am Ende der Kasernen erreicht man an der Landspitze den Seefahrerfriedhof Cimetière Marin, der eine eigene kleine Stadt bildet, und die Kirche des Franziskanerklosters Saint-Francois. Dahinter lohnt sich der Ausblick vom äußersten Befestigungswall auf die Küstenlinie und lange, lagunenartige Hafeneinfahrt, und man bekommt einen guten Eindruck von der Größe und Wuchtigkeit der Befestigungsanlagen.
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