Christina Sonnenschein's photos


  • Der gelehrte Weg

    Ich habe seit meinem zweiundwanzigsten Jahre, wo ich den gelehrten Weg einschlug und alle bis dahin versäumten Stationen nachholte, nicht eine einzige wirklich neue Idee gewonnen; alles, was ich schon mehr oder weniger dunkel ahnte, ist in mir nur wei…

  • von Mensch zu Mensch

    … und keine Brücke ist von Mensch zu Mensch … Walter Calé (1881 - 1904, Freitod)

  • Intensiv leben

    Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohlüberlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, daß ich gar nicht gelebt hatte. H…


  • Der Anfang einer Verbindung

    Selbst das Stolpern über einen Stein, ist der Anfang einer Verbindung. Aus Japan

  • Ich KANN warten.

    Ich KANN warten. Martin Kirschner (1842 - 1912)

  • Seelenfolter

    Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann. Sully Prudhomme (1839 - 1907)


  • Ein Geschäftsmann ist eine Gerade, ein Künstler eine Kurve.

    Ein Geschäftsmann ist eine Gerade, ein Künstler eine Kurve. Sully Prudhomme (1839 - 1907)

  • Die große Stadt

    Als Regel steht es mir fest: Die große Stadt macht quick, flink, gewandt, aber sie verflacht und nimmt jedem, der nicht in Zurückgezogenheit in ihr lebt, jede höhere Produktionsfähigkeit. Theodor Fontane (1819 - 1898)

  • Die tote Kirche

    Auf dunklen Bänken sitzen sie gedrängt und heben die erloschnen Blicke auf zum Kreuz. Die Lichter schimmern wie verhängt, und trüb und wie verhängt das Wundenhaupt. Der Weihrauch steigt aus güldenem Gefäß zur Höhe auf, hinsterbender Gesang verhaucht,…


  • Gleichheit

    Gleichheit ist eine Hauptstütze der Billigkeit. Und wer hat sich zu beklagen, wenn gleichen Brüdern gleiche Kappen zugeschnitten werden? Michel de Montaigne (1533 - 1592)

  • Einsame Wäsche

    Es ist eine einsame Wäsche, in der sich kein Männerhemd befindet. Sprichwort aus Farney

  • Genießen ist eine Kunst

    Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst. François VI. Duc de La Rochefoucauld (1613 - 1680)


  • Seltsam

    Was sehr seltsam ist, bleibt selten lange unerklärt. Das Unerklärliche ist gewöhnlich nicht mehr seltsam, und ist es vielleicht nie gewesen. Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)

  • Ohne Angst schlafen

    Man kann besser ohne Angst auf einem Haufen Blätter schlafen, als mit Angst in einem goldenen Bett. Epikur von Samos (341 - 271 v. Chr.)

  • Das Schicksal der Bücher

    Je nach Bildungsstand des Lesers haben Bücher ein eigenes Schicksal. Terentianus Maurus (Ende des 3. Jahrhunderts) * * * Nicht die Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden. Epikte…


  • Vor meinem Fenster steht ein Baum

    Vor meinem Fenster steht ein Baum, ich sah ihn manche Jahre grünen. Das Leben steigt, das Leben fällt, was kümmert das den alten Hünen. Im Herbst, da taumeln nach und nach müde die Blätter von den Zweigen. Doch schlägt die Drossel, dann erwacht der Winte…

  • Drei Dinge sind bei einem Gebäude zu beachten:

    Drei Dinge sind bei einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohl gegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei. Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)

  • Der Baum der Geflüchteten

    Der Baum der Geflüchteten Klimaveränderungen führen zu Dürre, Krieg um Wasser, Krieg um Bodenschätze. Millionen Menschen werden vertrieben. Landraub nimmt ihnen die Lebensgrundlage. Lebensmittelexporte nach Afrika, Asien und Lateinamerika zerstören dor…


2694 items in total