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November 29, 2008

wertvolles masseweise fürs Daheim geliehen

Ein schnell dahingeschriebener Diskussionsbeitrag



Das Spezialtransportunternehmen für Werttransporte PIN klingelt, und eines der vielen Fördermitglieder der Deuschlandkultur öffnet und weist den Trägern den Weg ins Wohnzimmer. Hier öffnen die Herrschaften ihren Univeralbildersave. Die Ölbilder werden ausgewechselt; danach verabschieden sich die Pinmitarbeiter und fahren zu ihrem nächsten Deutschlandkulturfördervereinsmitglied.

Wieso muss in einer Zeit von stets fortschreitender Softwaretechnologie immer größere Museen mit immer mehr Räumen und wenn es seine Sache dann gut machen will mit immer mehr Personal und immer mehr Resourcen Kunst wie vor 100 Jahren an 5000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu Öffnungszeiten gegen Eintrittskosten bereitstellen?

Klar unsere Museumsverantwortlichen können nicht alles zeigen und so wandert vieles für Jahre oder womöglich für immer unbeachtet ins Magazin........

Die Wirtschaftskriese veranlasst mich diesen Blogbeitrag zu schreiben: So nebenbei erfahre ich dass die örtliche Sparkasse irgenwem offiziellem gerade eben 40 000 Münzen verkauft hat: Anlass für diese Zeitungsnotiz war das seriöse Ansinnen einer großen überregionalen Bank seine Werte in Sachen Numismatik in die Realwelt zurückzuführen. Also gilt es alleine in meiner Heimatstadt binnen zwei Monaten 80 000 wertvolle Münzen mehr oder weniger öffentlich zu verdauen. Das alleine ist in einer Stadt passiert; was wird wohl in ganz Deuschland in dieser Richtung los sein. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist mit einem derartigen Run das örtliche Museum, das schon vor der jetzigen Kriese eine ansehnliche Münzsammlung besitzt mit einem solchen Zuwachse in vielerlei Hinsicht überfordert.

Ich stelle die Frage warum man so viele Interessierte und Spezialisten in diesem Staat außen vor läßt? Wieso hat ein begeisterter Münzfreund nur die Wahl zwischen Kauf und Betrachtung in einer Ausstellung - sei sie nun im Museum oder privat?

Freude an schönem ausleben vielleicht extraschöne Fotos anfertigen und veröffentlichen oder in einer Spätschicht "sein" temporäres Prachtstück mit moderner Gerätetechnik analysieren....

Wenn solche Verleihvorgänge für die Massenanwendung standartisiert werden kann ich mir denken dass beispielsweise Büchereiangestellte oder Museumsmitarbeiter nach einer Systemeinführung in Deutschland besser und produktiver beschäftigt wären usw - Mehr Geld ins System käme und vielleicht nicht nur Arbeitsplätze gesichert sondern zusätzlich aufgebaut würden.

Wieso sollte ich beispielsweise im Jahr keine 100 Euro dafür auszugeben Fördervereinsmitglied zu weden und mir anstelle des Fotos von Monet immer ein schönes Ölbild im Wohnzimmer hängen zu haben?

gerne würde ich Eure Verbesserungen (und was es gibt ist soviel zu wenig dass ich es auf alle Fälle mit ungenügend benote) oder Ergänzungen lesen...



Published at 22:35 ( 6 comments / 959 visits )
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October 22, 2008

Banken vor 20 Jahren und deren irreale Wirtschaft (die muss es denn wohl auch geben)

Anfang des Jahres 1989 habe ich mich privat mit dieser Art der Wirtschaft beschäftigt und etliche einschlägige Zeitschrifteninformationen (Wirtschaftswoche , DIW, Handelsblatt, DIW, Bundesbankberichte etc) zusammengefasst die ich auch nach so langer Zeit in vielen Stellen aktuell finde. Allerdings habe ich den seit dieser Zeit stets steigenden Rentenmarkt nicht berücksichtigt und auch die Verbriefung nach Westernart war noch nicht excessiv :

Devisenhandel

Es folgt eine Sammlung von Zahlen und Fakten zur jüngsten Geschichte bezüglich des Devisenhandels. Langzeitscenarien die beispielsweise im vergangenen Jahrhundert beginnen fehlen ebenso wie Quindessenzen von Volkswirtschaftlern jüngsten Datums. Zu den Zeitpunkten bei denen die jetzt teilweise veralteten Lehrbuchmeinungen aufhören wird eingesetzt. Die Datenauswahl dabei ist nur wenig staatsgebunden sondern vielmehr auf Institutionen und Branchen bezogen. Weder die Größe des Devisenhandels noch deren Gewinnmargen, die fast gesetzmäßig bei bei 1/4% ausgeschöpft werden, sollen bewertet werden. Ziel ist es die individuelle Urteilskraft zu stärken.

Der "ideale Markt"

Grundbedingungen für einen 24 Stunden Devisenhandel sind weltweite Marktgängigkeit. Darüber hinaus muß das zu handelnde Papier überall für alle Marktteilnehmer gleiche Eigenschaften haben. Nicht zuletzt dürfen technische Mängel, beispielsweise der Datenübertragung dem Handel nicht im Wege stehen. - Alle diese Parameter eines "idealen" Markteswurden im Bereich des Devisenhandels in den letzten Jahren zunehmend erfüllt und durch diverse weltweite staatliche Deregulierungen im Finanzbereich unterstützt.

Seit dem Währungsabkommen von Bretton Woods anfang 1973 sind die Wechselkurse der Leitwährung Dollar nicht mehr festgeschrieben. Angebot und Nachfrage regeln seither den Preis der jeweils einzustauschenden einzelnen Devisenposition. Für die Devisenkursentwicklungen sind jetzt also die Paritätserwartungen, internationale Zinsdifferenzen und die nationale Geldpolitik mitverantwortlich.

Zinsentwicklung 1979 bis 1987
Zinsentwicklung 1979 bis 1987

Rohstoffmärkte allen voran der Rohölmarkt finden ihre Bemessungsgrundlage meist in der Leitwährung Dollar, die auf diese Weise ihren Kurs festigen kann. Länder wie Neuseeland oder Kuwait benutzen den Greenback als Leitwährung und verbreitern so zusätzlich Basis und Vorsprung der US Währung.

Wachstum des Devisenhandels

In den 70ger und auch in den 80ger Jahren sind unausgeglichenheiten von Zahlungsbilanzen etlicher Staaten zu beobachten. Erinnert sei beispielsweise in diesem Zusammenhang an die Geldbewegungen im Zusammenhang mit der Erdölkrise. Im Jahre 1979 entschied sich die amerikanische Zentralbank ihr Hauptaugenmerk auf die monetären Aggregate zu richten. Zu den weiteren wichtigen Schritten zählt die Aufhebung der Kapitalkontrollen in Japan im Jahre 1980. Dies alles führte zu einer Expansion der internationalen Finanzmärkte in vorher nie dagewesenem Umfang. Es entstanden hohe Salden im internationalen Zahlungsverkehr. Allein Japan besitzt heute Auslandsvermögen in Höhe von 500 Mrd Dollar. Das sind 150 Mrd. Dollar mehr als die OPECauf dem Höhepunkt der Petrodollarflut hatte. Diese Salden wiederum führten zu einer starken Anlageexpansion auf den internationalen Märkten.Die Umsätze dieses internationalen Handels mit Bankguthaben in den verschiedenen Währungen haben konsequenterweise in den 80 ger Jahren ständig zugenommen. Im Jahre 1970 waren es täglich 2,5 Mrd Dollar. Dieses Volumen stieg 1979 auf 70Mrd Dollar. Allein die New Yorker Banken pushten Ihren Tagesumsatz im Devisenhandel von von 1953 bis 1986 von 14,1 auf 25,9 Milliarden Dollar. Die Devisenhandelsplätze haben die Rangfolge New-York, London, Schweiz, Tokyo, Bundesrepublik. In der Bundesrepublik wird der Devisenhandel auf täglich 90 Milliarden DM geschätzt. In Zürich ist der durchschnittliche offizielle Tagesumsatz an Devisen 30 Mrd Franken. Vergleicht man so so werden an einem Devisenhandelstag beispielsweise mit 200 Mrd Dollar mehr Gelder bewegt als im Haushalt unserer Bundesregierung in einem ganzen Jahr.

Betrachtet man den den grenzüberschreitenden Wertpapierverkehr, so ist in diesem Bereich eine wachsende allseitige Verflechtung zu beobachten. Kauften Inländer im Jahre 1970 für 17,3 Mrd DM ausländische Wertpapiere so waren es 1980 82,4 Mrd DM und 1986 408,9 Mrd DM.

Wertpapierkäufe 1984 -1987
Wertpapierkäufe 1984 -1987

Schweizer Banken wiesen Ende 1986 eine Bilanzsumme von 850 Mrd Franken aus. Der Auslandsanteil - ganz wesentlich getragen von den fünf Großbanken - belief sich dabei im Aktiva auf 40 % und 31% im Passiva.

In London werden derzeit täglich für 500 Millionen Pfund nicht britische Wertpapiere gehandelt. Das heißt der Umsatz liegt 70% über Vorjahresniveau. Es wird geschätzt, daß außerhalb der Börse nocheinmal 500 Mill Pfund Auslandsaktien gehandelt werden. Davon werden 55% des Umsatzes mit ausländischen Adressen abgewickelt. Jährlich kommen 400 Mrd. Dollar an grenzüberschreitenden Krediten neu hinzu.

Devisenhandel und Banken

Das wesentliche internationale Scenario des Devisenhandels wird durch 30-50 Großbanken bestimmt die am erfolgreichsten die immer größer werdenden Sortenberge gewinnerwartend um den Globus jagen.

Ausgefeilte Systemsoftware, Großrechner und online Datennetze, interne Organisationsanpassungen - beispielsweise der 2 Schichtbetrieb in den Devisenabteilungen - sind unerlässliche Vorraussetzungen dieser spezialisierten internationalen Banken. Diese Arbitage simliert den "Standard" devisenmarkt. Zur Nutzung der kleinsten Spannen nutzen die Händler Devisenhandelssysteme wie "Citytrend" jedoch nicht. Hinzu kommen muss "individuelle" Marktkenntnis in möglichst vielen Handelsländern: Citycorp unterhält beispielsweiseVertretungen in 93 Ländern der Erde. Mit zunehmend optimierten Werkzeugen im Devisenbereich wächst konsequenterweise auch die Umschlagshäufigkeit der Devisen. - Spricht man bisher in den USA von "Overnight money" so ist abzusehen, daß dieses Geld während der Nacht noch mehrfach gewechselt wird.

Von Banken werden wegen der vielfältigen Devisenrisken inzwischen Lösungen praktiziert und auch in kleinerem Umfang ihren Kunden angeboten: Finanzdienstleistungen wie Forward Exchange Contracts, Future Contracts, Exchange Traded Options, Over-the-counter Options, Options on Options, Currency Swaps, Interest Rate Swaps wurden kreirt.

In dieser Auflistung haben allein die Currency Swaps im Jahre 1987 einen Wert von 450 Mrd $ erreicht. Letzterer Wachstum durch Vertragsvereinheitlichung durch die International Swap Dealers Association (ISDA) unterstützt worden.

Ein dutzend amerikanischer Großbanken konnte so mit diesem "currency game" allein im Jahre 1985 Währungsüberschüsse von 1,2 Milliarden Dollar verbuchen.

Devisenhandel und Institutionen

Wie mächtig Anlageinstitutionen wie Versicherungen oder Fonds sind wird anhand der Vorgänge am "Schwarzen Monta" den 17.10.1987 verdeutlicht:

Zwei riesige Verkaufsorder an Aktien - eine aus London und die andere aus Tokyo haben zu einem 1o fachen Tagesumsatz geführt. Durch Kursverluste hat allein die Versicherungwirtschaft einen Schaden von 130 Milliarden Dollar erlitten.

G7 und andere Zentralbanken

Von Fachleuten werden die Verluste der Zentralbanken zur Stützung des Dollarkurses Ende 1987 auf mehr als 100 Milliarden Dollar geschätzt. Der Mechanismus der Interventionen ist immer der selbe: Die Deutsche Bundesbank nimmt Dollar aus dem Markt, verknappt das Dollarangebot, und gibt dafür D-Mark hinein. Die Bank of Japan macht es genauso, sie erhöht ihre Dollabestände gegen Yen. auch die Federal Reserve in Washington verändert ihre Devisenbestände. Sie tauscht allerdings Dollar gegen eine andere Fremdwährung, beispielsweise Yen oder D-Mark.

Devisenhandel und Fertigung

Weltweite Nachfrage bestand im Jahre 1986 für 4,3 Bill. Dollar im Warenhandel. Mit realen Warenmärkten sind demnachnur 9 bis 15% des Devisenhandels verbunden. Das weltgrößte Devisenhandelsland USA ist am Welthandel mit 13% dabei. Die übrigen 6 großen westlichen Industrienationen sind mit ähnlichen und Großbritannien mit 9% vertreten.

Die finanzielle Späre erlangt in den Firmen immer mehr an Bedeutung. Konsequenterweise werden hier die Marktveränderungen besonders deutlich. Eine drastisch zunehmende Anzahl von Firmen übertragen ihre Forderungen die durch Export entstehen spezialisierten Factoringunternehmen. Im Auslandswarenverkehr wird festgestellt daß Japanische Multis zu 30% und US Firmen zu 20% den umgekehrten Weg gehen und sich sehr wohl um ihre Forderungen kümmern. Beim Devisenhandel der internationalen Großbankenmischen diese Firmen mit: Extraerträge winken den Im- oder exportierenden Unternehmen wenn sie von den Banken keine Dienstleistung im Devisenbereich fordern.

Betrachtet man beispielsweise ein einfaches Devisenhandelsmodell das ausschließlich mit einem 12 Tage Schnitt arbeitet so sind damit über 20 Zinsen zu erzielen:

Profit auch bei Baisse
Profit auch bei Baisse

Nutzt das Unternehmen den kompletten Finanzierungszeitraum der Auftrags- und Warentransaktion mit einem zugeschnittenen Softwarepaket so ist mit deutlich höheren Erträgen für das Unternehmen zu rechnen.

Erst wenn unverhältnismäßig hohe Devisenbeträge über längere Zeiten als das Finanzierungsmodell Industrie es zuläßt, verschoben werden, kann das Unternehmen überproportional Schaden nehmen. Nur selten schlagen allerdings die Wogen hier so hoch wie wie bei Renault oder Volkswagen. In aller Regel wird solange unter den Teppich gekehrt bis es nicht mehr geht: Meldung der US Firma Appollo Computer "Verlust von 6,4 Mill $ durch Devisentransaktionen".

Das Risiuko liegt bei der Industrie jetzt auch an den Landesgrenzen. Hatten in früheren Jahren eher die zinssensibelen Wirtschaftsbereiche die Hauptanpassungslast zu tragen so sind es heutzutage beispielsweise bei ungünstigen Währungsparitäten die in den Dollarraum exportierenden oder spekulierenden Betriebe. Deren Produkte sind eher nicht mehr konkurrenzfähig und Bereinigungen des Ausfuhrsortimentes schmerzen.

Neutral oder langfristig verschont von Währungsschwankungen bleiben nur die Unternehmen die konzernintern auf Ausgewogenheit von Erträgen und Aufwendungen je bedeutender Währung achten.

Bei dieser Sachlage lohnt sich ein Blick in Länder die erfolgreich sind und dazu noch Währungsdiskontinuität haben: Israel wicekt einen großen Teil der Fahrzeug- ind Fabrikimporte per Luftfracht ab. Vielleicht hat sich daraus erst die Möglichkeit zu Fruchtexporten ergeben? Gebundenes Kapital wird so klein gehalten.

Bemerkenswert sind auch die jüngsten Re-Importe Japanischer USA Exporteure; dies kann sowohl mit gut durchdachter Lagerlogistik als auch mit kostengünstiger Gesamtfertigung im Billigdevisenland begründet sein.

Investitionen weltweit

Seit dem Jahreswechsel 1987/88 sind die direkten kurzfristigen Zusammenhänge zwischen internationalem Investmentund Unternehmenserfolg offensichtlich geworden.

Standortvorteile sind temporär. Paritätveränderungen können sowohl bei der grenzüberschreitenden Beschaffung wie beim Absatz die Kalkulationsgefüge der Produkte drastisch verschieben. Steuern, Auflagen oder Zölle sind weiter schnell veränderbare Größen.

Tendenzen der Warenexporteure in den Absatzländern direkt in Fertigungsanlagen zu investieren schlagen sich in Wirtschaft und Politik nieder. So hat Japan in den 80 ger Jahren in den Staaten der Europäischen Gemeinschaft bei 164 Projekten 75 000 Arbeitsplätze geschaffen.

Einfacher machen es sich da schon die westlichen Kulturen. Deren Manager kaufen bei günstigen Währungsverhältnissen im Zielmarkt flux ein: so schätzen Experten daß 30 der Unternehmensübernahmen in den USA im Jahre 1988 von Europäern durchgeführt wird. Der Kauf von Celanese USA durch die Hoechst AG sei ein Beispiel dazu.


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June 30, 2008

eine Stunde Uelzen im Jahre 1407

Die Glocke von St. Marien hatte zu Mittag geläutet. Jetzt sind die groben Holzbänke im Speisesaal der Probstei bis zum letzten Platz mit schmatzenden Gotteshausmännern Kantoren und Volks besetzt.

Domenikus B. und Johan S., beides Ratherren und letzterer Kaufmann in Sachen Holz unterhalten sich angeregt darüber wie sie den Probst dazu bringen können dass sein Lehrer mit den Kindern mehr rechnet: Vertraglich verpflichtet wäre er eigentlich dazu Auf der Tafel steht neben jedem Teller ein Becher Dünnbier. Gegenüber am Tisch sitzen der Küster und ein Ziegelmacher. Geld habe ich ja genug am Baldachin verdient äußert Ersterer und zählt für sich die letzten 6 Pfennige vom den letzten Begräbnisfeierlichkeiten dazu. Ein Anbau am Haus wäre genau das passende für die Kirchensachen meint Giselher.

Fenster aus dem Jahre 1411 jetzt in St. Viti Uelzen
Fenster aus dem Jahre 1411 jet…

Auf den ersten Blick erkennt man an gesondertem Ort unter den Anwesenden den geschorenen Scheitel des Domherren Rupert von Nordloh: Bekleidet mit einem exzellent gewebten Kaftan mit Almutie, Beinlingen und einfachen Schnabelschuhen sitzt der Probst gegenüber von zwei Gästen die aus Lüneburg zwecks Auftragsklärung gekommen sind. Eine Küchenhilfe schlicht in grau gekleidet trägt für die vornehmen Herrschaften einen Topf herbei: Eierküchle, Käse mit Petersilie und Salbey gewürzt. Laut schmatzend leeren die Herrschaften ihre Teller darauf trinkt Rupert mit einem großen Schluck seinen Gewürzwein aus und alle dreie stellen fast gleichzeitig ihre bläulichen Kelchgläser auf dem Tisch ab und erheben sich von Ihren rustikalen Stühlen und schlendern zur Zimmerecke mit der Nische in der auf halber Höhe an einer Kette ein Kupferkessel hängt. Nacheinander taucht ein jeder dort die Hände ins Wasser und wischt danach die Finger in den Linnenhandtüchern sauber; Danach schlendern die Drei ins angrenzende Scriptorium.

Am Fenster sitzen vier Schüler und der Scholemestere liest laut in lateinischer Sprache vor. Er schüzt den kostbaren ledernen Einband der Bibel in seinen Händen mit einem Tuch. Der Dechant steht hinter einer Schriftrolle an einem Pult, er tunkt den Gänsekiel in das Tontöpfchen mit der rotbraunen Dornrindentinte und schreibt den nächsten Namen, Geburtsdatum und Eltern in die vorgezeichneten Linien des Untersassenverbandes. Als der Eintrag fertig ist dreht er mit der linken Hand die Sanduhr hinten auf dem Pult um. Die Kapuze an seinem Rock reicht über den halben Rücken.

Probst Rupert von Nortlo durchschreitet mit seinen Gästen den Raum, dorthin wo Schwert und der Sattel des vor 14 Tagen verstorbenen Kaplans liegen. Das alles wäre doch gut als Anzahlung für zweie der sechs Fenster meint Probst Rupert zum grösseren der Lüneburger Fenstermacher. Silbergeld müsste es schon sein entgegnet der Glaskünstler. Der Probst gibt sich enttäuscht, löst den Geldsack vom Gürtel und zählt eine Silbermark und sechzehn Schillinge auf ein Schreibpult. Im grünlichen Schein der Bleiglasfenster sieht man vorm Haus den Brauergesellen Herman mit einer Schiebkarre ein Fass vom Hof schieben.

Herman verlässt mit seinem Getränkebehälter den Hof und wendet sich gen Norden dem Lüneburger Tor zu. Ein Reiter mit gekrämpten Filzhut und langer Pfauenfeder daran überholt ihn. Zwei Mädchen mit hölzernen Wasserzubern auf dem Kopf kommen vorbei: Eine Hand zum balancieren frei die andere am Gefäß. Gerade ein paar Schritte ist Herman mit seinem Leergut weitergekommen da grüßt Ihn Blasius, der oben auf dem First seines Reeddaches sitzt und frische feuchte Plaggen aus dem Weidenkorbe neben sich nimmt.

"Du alter Teufelsbraten" grüßt der Brauergeselle zurück. Unten auf der Gasse pflügen zwei Schweine im Kot und Abfall der Straße. Ein Bauer schiebt und seine Frau zieht und lenkt ihren mit Mist beladenen Wagen. Als ein Rad im Modder einer Pfütze steckenbleibt greift er in die Speichen des kniehohen Holzrades und mit der anderen um den hinteren Eckstab des Sprossenaufbaus. "Hau Ruck" Eine Zelengemeinschaft offensichtlich bei Ihrer Feldarbeit durch einen Defekt des modernen Pfluges unterbrochen drängen sich fluchend um die Hindernisse herum.

Als Herman an seiner Kate angekommen ist stellt er vor eine Hausecke seine Schiebkarre zu einer weiteren Karre hin in der nasse Flachsbündel liegen. Er hebt das Bierfass über die Karrenwand und stellt sie zu den anderen Fässern und hebt die Brettertür hoch so dass sich ein Lederriemen spannt, öffnet und tritt ein. Rechterhand auf der Längsseite steht eine Truhe dahinter zwei Schütten Stroh zum schlafen. Jetzt wo die Tür zugehoben ist spenden ein Kaminfeuer und die Pergamentbespannung des Fensters etwas Licht. Oben ist das Reeddach zu sehen und beidseits der Spitze des Daches trocknen dicht hängende Flachsgarben.

Mehrere Frauen hier im Raume fertigen Leinenfäden. Herman kommt näher, dabei wäre er beinahe auf das Holzschütz getreten, lehnt sich an den aufrecht stehenden Balken des Hochwebstuhles an, und hört den Frauen interessiert zu. Katharina sitzt auf einem Schemel. Einen Bund Leinstängel klemmt sie unter sich sitzend fest und kämmt mit einem Eisenrächen deren Samenkapseln ab. Ein Mädchen in Hocke sammelt diese herabfallenden Teile in einen Krug. Als Katharina den Büschel so fertig geriffelt hat steht sie auf, schichtet ihn oben auf die Beuge und nimmt eine nächste von der Decke hängende Garbe ab. Godel kniet in Reichweite des Flachsberges und bleut mit einem Holzgerät das Strohige aus den Leinfasern. Nach vielen Schlägen prüft sie wie schlaff der Flachs durch die Hände gleitet. Anna schwingt, Kunigundt hechelt und während sie das Flachs durch die Kämme zieht bleibt Ihr Mundwerk nicht stehen. Wie sie gesehen hat dass der Kirchenrektor Johannes Wullhase aus dem Hause vom Ulner gekommen ist... noch nicht einmal die Hose hat er zugehabt sie lacht und Tete grinst beim spinnen.Mit Ihren hornigen Fingerkuppen zwirbelt sie mit der Handspindel das durchgehechelte Material zu einem feinem Leinenfaden. In der Ecke steht ein Eisenständer in dem die Kienspäne abgebrannt sind.

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Dies ist ein reiner privater Hobby-Beitrag. Es wurde gewissenhaft recherchiert, dennoch will dieser Beitrag nicht wissenschaftlich belegt sein sondern auf eine neue Art unterhalten. Falls jemand Interesse hat ein Bild hiernach zu malen melde er sich bitte bei mir per Mail (es stehen weitere Details zur Verfügung)

Fiktive Szenen Handlung aller Personen

Menschen mit Vor und Nachnamen sind Firguren der Zeitgeschichte in deren Umfeld beschrieben

Quellen

1- Die Glasmalereien aus St.Viti in der Heiligen-Geist Kapelle zu Uelzen Herausgeber : die Heiligen Geist Stiftung Uelzen 1981

2- Die Geschichte der Marienkirche zu Uelzen von E. Strasser 1958



Published at 08:50 ( 1 comment / 157 visits )
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June 12, 2008

Fenster: Teil 1 ein modernes Floatglaswerk

Viele positive Investitionsbeispiele in den neuen Bundesländern kenne ich nicht. Für mich ist die Firma Euroglas in Haldensleben eines davon. Hier haben die Glaswerke Arnold , Glas Nowak und Glas Tösch, allesamt Familienunternehmen, ihre Chance genutzt die Grenzöffnung in eigenes Wachstum umzumünzen. Ich beschreibe die Anlagetechnik nach dem Firmenprospekt:

1. Anliefern

Per Binnenschiff, Bahn und auf der Strasse werden die Rohmaterialien angeliefert, zwischen 200 000 und 300 000 Tonnen im Jahr. Diese Stoffe werden im Labor auf Qualität und Reinheit geprüft und in den Silos eingelagert.

2. Mischen

Quarzsand, Soda, Dolomit und weitere Rohmaterialien werden nach Rezeptur gewogen und gemischt. Zur Verbesserung des Schmelzvorgangs werden dem Gemisch anschließend 20% Glasscherben beigegeben.

3. Schmelzen

Der riesige Ofen ist 60 Meter lang und 30 Meter breit. Er besteht aus 6000 Tonnen feuerfesten Steinen und 1000 Tonnen Stahl. Auf der Stirnseite wird das Gemenge eingeschoben. Auf jeder Seite führen 23 Brennerlanzen Erdgas zu. Die Flammen streichen horizontal übers Gemenge und bringen es bei 1550°C zum Schmelzen.

Auf jeder Seite des Ofens stehen mächtige Regeneratoren, durch welche die heissen Verbrennungsgase zum Kamin geführt werden. Im Rhytmus von 20Minuten wechselt die Befeuerung von einer Seite auf die andere. Die kalte Verbrennungsluft wird durch den jeweils heissen Regenerator geführt und heizt sich dabei auf, wodurch rund 30% der Energie zurückgewonnen werden kann.

4. Läutern

Nach dem Schmelzen gast das Glas aus. Das heisst, die Bläschen entweichen. Bis zum Austritt aus dem Ofen wird die Glasmasse auf 1200°C abgekühlt, um für den Formgebungsprozess die richtige Viskosität - wie zähflüssiger Honig - zu erreichen.

5. Abluft reinigen und Energie zurückgewinnen

Die Abluft A wird mit mit effizienten, modernsten Techniken in drei Stufen gereinigt: Im Reaktionsturm R (Entschwefelung), im Elektrofilter F (Entstaubung), und in der Denox-Anlage D (Entstickung). Über den Abhitzekessel K wird den Abgasen Energie entzogen, welche über eine Dampfturbine T mit einem Generator in Elektrizität umgewandelt wird. Damit kann das Floatwerk zwei Drittel seines Bedarfes an elektrischer Energie decken.

Floatglas Fa. Euroglas Haldensleben
Floatglas Fa. Euroglas Haldens…

6.Formen

Im Zinnbad wird das endlose Glasformbad geformt. Weil Glas spezifisch leichter ist als, fliesst oder floatet es auf dem flüssigen Zinn, daher der Name "Floatglas". Die Glasoberfläche wird damit abswolut plan. Dicke und Breite des Glasbandes werden durch Toprollmaschinen bestimmt, die mit Zackenrändern in die weiche Glasmasse eingreifen. Die Gleichgewichtsdicke des Glasbandes beträgt 6Millimeter, Für dünneres Glas zieht der Toproller die dickflüssige Masse nach Aussen, für dickeres Glas stauchen sie die Mass nach innen.

7. Kühlen

Im 150 Meter langen Kühltunnel wird das Glas von 600 auf 60°C gekühlt. Die langsame kontrollierte Kühlung sorgt dafür, dass im Glas gleichmässig niedere Spannungen verbleiben, damit das Glas anschliessed ohne Probleme geschnitten werden kann.

8 . Kontrollieren

Das Glasband durchläuft dann eine mehrstufige Qualitätskontrolle. Ein Laserstrahl prüft das Glas kontinuierlich auf optische Fehler, ihre Position wird im Computer erfasst. Fehlerhafte Stücke werden beim Schneiden automatisch ausgeschiedenund den Scherben zugeführt. Die Dickenmessung und die Kontrolle der Spannungen im Glas erfolgen nach dem Prinzip der Doppelreflexion - automatisch und kontinuierlich. Zur Überprüfung der optischen Qualität und weiterer Merkmale werden an der Produktionslinie laufend Proben entnommen und im Labor analysiert.

9. Schneiden

Vom endlosen Glasband werden nun Glastafeln unterschiedlicher Länge geschnitten. Die computergesteuerte Schneidemaschine ritzt mit einem hartmetall das Glas, dieses wird anschliessend automatisch gebrochen. Die Längsschnitte entfernen die Seitenborde mit den Toproller-Spuren, Querschnitte bestimmen die Länge der Glastafeln. Alle ausgeschiedenen Abschnitte werden als Scherben wieder in die Glasschmelze zurückgeführt. Laserkontrolle und Computeroptimierung garantieren eine gleich bleibend hohe Glasqualität. Auf einer separaten Schneideanlage wird wird das Glas direkt nach Kundenmassen zugeschnitten

10. Lagern

Eine grosszügige Lagerhaltung von mehreren zehntausend Tonnen Glas in gängigen Grössen und Dicken garantiert kurze und kundenfreundliche Lieferfristen.

11. Liefern

Eigene Hilfsmittel wie L Gestelle für die interne Glaslogistik und sogenannte Innenlader LKWs bringen die komissionierten Scheiben schnell umweltfreundlich und pünktlich zu den Kunden in aller Welt und holen in Scherbencontainern das zu entsorgende Altglas für die Nutzung im Werk ab.

 

 

 

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February 29, 2008

hökern

Meine Winterschluffen vom letzten Gefährt passen fürs neue Leasingauto nicht und nahmen den Felgenbaum sowie Platz in der Garage weg. Deshalb wollte ich diese vier Pneus loswerden; und bin beim zweiten Versuch ins Internet zu ebay gegangen. Bei einem Einkaufspreis von 660 € wären 60 € für den Verkauf der vier Kompletträder wohl ein angemessenes Startangebot dachte ich. Klick ein Foto vom Reifenprofil dazu - natürlich von denen mit dem tiefen Profil dachte und machte ich das: Von den beiden Reifen die abgefahrener waren hab ich nichts geschrieben.

Die Bieter fragen - wieviel ist die maximale Geschwindigkeit? und wie tief das Profil? Ich messe, und es sind mehr als 5 mm. Tara..... bei 67€ fällt der Hammer. Reifen und Bares wechseln den Besitzer - Erst mal nur indirekt über die abholende Verwandschaft: denn der Käufer wohnt 300 km weg. Der Felgenbaum ist damit frei für die Neuen.

Rushhour
Rushhour

Erst mal in der Ferne angekommen wurde der Schnäppchenspezialist munter - Er hätte schon drei paar solcher Schrottreifen, Ich entgegne: Ob er denn da nichts falsch mache wenn er dauernd versucht quasi für lauh.... Nein lieber wolle er (600km) vorbeikommen und den Kauf wandeln - dass er immer ehrlich sei. Blöde Situation: Er will - und ich brauche die Reifen nicht. Aber wenn er 30 € zurückbekäme würde er die wieder bei ebay verkaufen - Er sprach nicht direkt die Verkäuferbewertung an...ich überwies die 20 € mit denen er dann Ruhe gab.

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February 25, 2008

die Knipse als Erfrischung fürs Leben

Rundgang mal wieder mit der Kamera. Natürlich zieht es mich in außerhäusigen Gefilden genau dorthin wo schon so viele vor mir gegangen sind. Ich knipse Bild auf Bild vielleicht wie so viele vor mir im Stadtzentrum und am Wasser. Aber der eine der passende Moment, die Scene die ich hier zeigen möcht ergibt sich irgendwie nicht so recht. Da angelt eine Reihe von Herren stumm versunken an der Wasserkante (ja Damen fehlen zur Gänze - Gleichberechtigung hin oder her)..

Angler am alten Flusshafen / Fisherman
Angler am alten Flusshafen / F…

Ich fordere mich auf mehr zu tun - vielleicht kommt ein schönes Foto dabei raus -und spreche einen der Hobbyfischer am Hafenrand an. Nach ein paar freundlichen Worten zeigt er mir seinen morgendlichen Fang.

frisch geangelte Rotaugen
frisch geangelte Rotaugen
(Es sind ) Rotaugen- sagt er mit ausländischen Akzent- ausreichend für eine große Familie denke ich. Wie wenig Wertschätzung für solche leckeren Naturprodukte bei den jungen Deutschen da ist läßt er mich wissen: wir unterhalten uns. Ich erzähle von mir und von den großen Firmen ringsum, Er, davon dass er in Kirgisien russich lernen musste und hier 18 Jahre bis zu seiner Rente als Steinmetz gutes Geld verdient hat.....

Für mich war unser Gespräch wichtiger als vielleicht sein Porträt. Mag sein irgendwo mit irgendwem anders ergibt es sich das: Also Herz und Augen auf. Die Rotaugen aber, die treffe ich viel eher wieder als ich denke: Beim Familienausflug zum Sea Life Aquarium in meiner Heimatstadt

 

 

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February 13, 2008

statistische Unschärfen

Die DPA berichtet dass Niedersachsen mit einem Anteil von 2,6% Aufstockern im Bundesvergleich um 0,1% niedriger liegt als der Bundesdurchschnitt. Aufstocker sind die Leute die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, und so wenig damit verdienen daß sie HarzIV Beihilfen bekommen dürfen. Die Erhebungen kommen vom Arbeitsamt bzw der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Arbeitsagentur. Außen vor bei dem Vergleich bleibt natürlich Bremen aber auch Wolfsburg und die Kreise Peine, Uelzen, Celle, Lüchow Dannenberg, Rotenburg, Göttingen, Osterode, Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer, Kreis Oldenburg, Wesermarsch, Verden, Soltau Fallingbostel u.a. also fast das halbe Land Niedersachsen.

Oder

Laut DDP war Deutschlands meist importierte Schnittblume die Rose mit 964 Millionen Stück im Jahr, gefolgt von Nelken und Chrysanthemen mit dann nur 125 Millionen Stück. usw. Dabei wurde die Zahl der importierten Tulpen nicht erfasst- Sie liegt aber wahrscheinlich auf Platz 1.

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February 7, 2008

Positiv

Man kann viel meckern im Leben.......

Hier in dem Blog kann man Dampf ablassen; Missstände aufzeigen. Doch die meisten Kontakte kennen die Misstände oft aus eigener Erfahrung. Sicher die kann, ja sollte, man vielleicht im Blog von anderen kommentieren. (dazu schreibt vielleicht jemand ein Blog mit dem Thema Negativ)

Aber was ist wenn man Was erreichen möchte? - Natürlich etwas allgemein Positives. Ich hatte meine Leere zu diesem Thema gemerkt als ich zum Jahreswechsel gefragt worden bin: was hast Du Dir für dieses Jahr vorgenommen?

Erst ganz langsam kamen Ziele die in Ipernity passen dazu. Ja ich habe mir unter anderem ein Video vorgenommen. Eines aus unserer Stadt Hannover ...... und es wird  vielleicht einen ersten Anstoß für Verbesserungen hier geben. Ich verrate auch dieses Thema (das ich noch nicht begonnen habe): Ich möchte dass in Hannover weitere schöne Haltestellen gebaut werden und möchte dazu in diesem Jahr ein Video thematisieren......[Zur Erläuterung - Hannover hat vor etwa 10 Jahren ein paar schöne Haltestellen spendiert bekommen - danach verlief sich das Thema weitgehend im Sande]

Vielleicht habt Ihr Euch eine neue Fotogruppe vorgenommen oder ein anderes positives Zukunftsthema hier bei Ipernity.... prima...

Über Eure Kommentare freue ich mich.

 

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January 28, 2008

Die Mühlen der Gesetze

Eigentlich habe ich den Verkauf der jetzt schon lange her ist vergessen. Ich stell mir vor ich hätte im Jahre 2006 ein Auto für 30 000 € verkauft: dann wäre jetzt ein Betrag von etwa 325€ dafür angewiesen worden. Kein Wunder dass sich solch ein Luxusrecht fast alle grossen Firmen nicht leisten und für den Fall der Fälle Sorge dafür tragen ihr Geld beizeiten zu kriegen.

Insolvenz
Insolvenz

Übrigens das Finanzamt fordert die 19% Mehrwertsteuer des Rechnungsbetrages per Durchführungsverordnung schon am Ende des Ausstellungsmonates.

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January 27, 2008

mit den Jahreszeiten leben

Das Holz ist schon aufgestapelt

Schlehen
Schlehen

Gefühl der Wärme, Kuscheldecke am Kamin selten alleine ... Buch

 

wir stehn in Gottes Garten und sprechen übern´n Festtagsbraten:

Der Jagdpächter hält seine Hunde an der Leine kürzer. Ja ein Keiler sollte nicht so alt sein sonst schmeckt das Fleisch streng (nach Urin).

Ein ganzes Reh ist ja zu viel aber wenn man es sich zu viert teilt kann man über einen Jagdpächter günstig an Wildfleisch wie Keule oder Rehrücken kommen; und man weiß wo das her ist.

Waldmeister
Waldmeister

Ja vielleicht soll ich (der fürs Kochen verantwortliche) regelmäßig auf den Stadtteilmarkt einkaufen gehen.... und auch.....

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December 29, 2007

alles verwurstet

nach einem Jahr und 3 Monaten habe ich alle Bilder "durch": das werden so 16000 sein davon habe ich etwa 500 in Flickr, 10 Videos bei Youtube und etwa 310 Dokumente bei ipernity veröffentlicht; und alles wurde bis dato etwa 25 000 mal angesehen. (Das am meisten gesehene einzelneVideo steht in youtube unter bobbin lacemaking und wurde etwa 8000 mal, das am meisten angesehene Foto ist bei Flickr eine Flamencotänzerin mit 670 mal angesehen): Jetzt sind meine Aktivitäten auf Ipernity beschränkt.

Die Zeit geht weiter und neue Fotos, Videos und Musikstücke kommen dazu.

Sorgen bereitet mir das Betriebssystem auf dem Medienrechner: Ich habe 200 GBite ziemlich voll und als ich jetzt drei DVDs mit Fotodateien gebrannt, und deren Inhalt auf dem Rechner gelöscht habe, waren die Links und unterstützenden Stapeldateien unbeteidigter Ordner beschädigt (nicht die eigentlichen Daten=Bilder?!) - obwohl ich die garnicht angefaßt habe;

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November 13, 2007

Teneriffa Süd mit Halbpension

Die Insel Teneriffa liegt auf dem Breitengrad der Wüste Sahara 300 km westlich des afrikanischen Kontinetes: Die Lufttemperatur dort ist allerdings gemäßigter: dafür sorgen kühlere Meeresströmungen und wir hatten im November 23bis 26°C. Das Wasser ist glasklar und trotzdem angenehm zum baden.

Prägend, nicht nur für das regionale Klima, ist der 3718 Meter hohe Vulkankegel Teide: der höchste Berg Spaniens. Auf Höhen von 1000 bis 2000 Meter sorgen Wolken für Feuchte: besonders im Norden und Osten der Insel. Etliche kleinere Sandstrände sind über die Insel verteilt - wobei der Süden sowohl was Sonnenschein als auch Strände angeht, gegenüber dem etwas feuchteren Nordteil von Teneriffa bevorteilt ist.

Teneriffa hat 800 000 Einwohner und wird jährlich von etwa 7 Mill. Touristen besucht. Die längste Autofahrentfernung auf der Insel sind etwa 120 km. Verwaltungszentrum der Kanarischen Inseln ist Santa Cruz mit etwa 220 000 Einwohnern (Ich habe dort ganz nette Grafitti gesehen). Hier laufen die 4 schnellen Autobahnen der Insel zusammen; auf den kleineren Strassen kommt man nur deutlich langsamer voran.

 

Der öffentliche Nahverkehr mit Bussen war für uns (ohne Lehrgang) nicht nutzbar; Ein andere Situation ergibt sich wenn man im Norden der Insel in der Nähe eines zentralen Busbahnhofes Quartier bezieht. Wir hatten für unsere fünf über die Insel verteilten Wanderungen sowie unsere beiden KFZ Ausflüge ein Leihauto gemietet und einmal ein Taxi gerufen. Aufgrund hoher Besucherzahlen werden die einzelnen Attraktionen kontingentiert und man sollte sich in diesen Fällen sinnvollerweise vorher anmelden: Wir haben von zu Hause ein Reisetaschenbuch, einen Wanderführer und eine Wanderkarte mitgenommen und absolut gebraucht (vor Ort sind die Informationen doch sehr auf die Veranstaltungsanbieter beschränkt)

Haltestelle mit Drachenbaum im Orotavatal
Haltestelle mit Drachenbaum im…

Unser Frühstück haben wir bis etwa 9 Uhr30 beendet und wenn kein Ausruhtag mit Pool oder Strandtag war, mussten wir dann umgehend losfahren und uns nach unserer Aktivität wegen des Abendessens spätenstens um 5 Uhr auf den Heimweg machen. Ohne Hetze verblieben dann inclusive Fahrzeiten je nach Ort 2 bis 6 Stunden um in Ruhe etwas zu erleben.

Im Einzelnen waren das: ####--1) Wanderung : Barranco del Inferno oberhalb Ardeche . ####--2) Wanderung zu den Paisaje Lunar (Mondlandschaft) .####--3) kurze Wanderung: Taganana . ####--4) Wanderung: um die Roques de Garcia in den unterhalb des Teide gelegenen Cañadas.####--5) Rundwanderung im oberen Orotravatal bei Aguamesa (Startpukt siehe Haltestellenbild oben) &&&&--1) Fahrt in den Westen der Insel mit Buenavista del norte, Garachio (Altstadtbesichtigung), Icod de los Vinos Masca Tal usw. &&&&--2) Los Gigantes mit Hafenbesichtigung und Bootsfahrt zu den Walfischen.

Wenn von einem netten Ort geschrieben wird wie beispielsweise Garachio so sollte der werte Leser sich denken dass somanches auf der Insel nicht so schön ist: beispielsweise ganze Landstriche am Rande der Autobahn im Südosten der Insel.

eine Zusammenfassung der fünf o.g."Wanderungen" als Video:

 


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October 19, 2007

lächelndes Logbuch für Verkaufsanrufe

Heutzutage kommen diese Anrufe ähnlich wie Schnee: man weiß nicht wann, nicht von wem und was der Anrufer überhaupt will. Die eine fremde Stimme ist ausschweifend die andere betont freundlich, die eine aus Deutschland die Andere aus dem Ausland: Auch das Thema passt eigentlich garnicht - weder zum Tag noch überhaupt...

spätestens jetzt stellt sich dem so Überfallenen die Frage: ausreden lassen oder Notbremse ziehen. Sehr kurz ist es zu fragen ob der Gesprächspartner etwas dagegen hat wenn ich einfach auflege: Einen Anrufer der bei solchen Worten nicht klein beigegeben hat habe ich noch nicht erlebt.

Aber schenkt mir das auch Lebensfreude? An einem verregneten Tag ein Lächeln: das wär doch was - vielleicht für beide Telefonseiten. Die Vorbereitung im Kopf ist wichtig ;

-fragen Sie doch was persönliches: haben Sie braune Augen?

-darf ich einen Witz erzählen ?

-können Sie mir ein Kochrezept empfehlen?

Vielleicht bietet sich die Chance wenn der Redefluss zu stark sprudelt die Wieso und Kuck mal an Methode auszuprobieren: Die Butshicom bietet Ihnen ........Tarif mit dem Sie.... Rhababer Rhababer "WIESO?" Erzähl Rababer KUCK MAL AN Quassel Tarif Flatrate Giga Online "WIESO" undsoweiterundsofort: ja keine anderen Worte als dieses süße Zwillingspaar rauskommen lassen.

 

Freude erleben wollen, Lenken. Was Fällt euch dazu ein? und viel Spaß am ungewohnten Gesprächsverlauf.

 

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October 16, 2007

Pentax Optio A30 Kamera

Shake Reduction ist hervorragend fast ebenso wichtig sind die Gesichtserkennung.Leider schaltet die Kamera den Shake Reduction schon bei einem geringen Spannungsabfall des Accus aus. Ein Schwachpunkt der Pentax Camera Optio A30 gegenüber der teureren Canon ist das fehlende Weitwinkelobjektiv: Canon fängt bei etwa 27mm und Pentax bei etwa 38mm Brennweite an-. ** Die Kamera hat 10 Megapixel und damit wahrscheinlich -das fällt mir bei Nachtaufnahmen auf- zuviele (nachzulesen in anderen Bologs mit Quelle http://6mpixel.org ) – ich habe die Ergebnisse noch nicht direkt verglichen.

Pentax Optio A30
Pentax Optio A30
**Mindestens zwei Programme des Softwarestatus 1.1 sind schlampig programmiert: Der Menüpunkt Nachtaufnahme ist ein Dummi: Bild speichern geht nicht - dieser Punkt ist eine Reklamation wert. – ich muss jedesmal die Batterie entfernen (Datenverlust des gerade Aufgenommenen garantiert).- den zweiten Fehler habe ich mir leider nicht so gemerkt- Wichtigte Frage daraus : ist ein Softwareupdate online mit der Kamera möglich?** Die Energie wird verschwendet: so leuchtet bei Tonaufnahmen der "Strahler zur Entferungsmessung"**Das Ein- und Auszoomen ist beim Filmen ruckelig und kann deshalb live kaum verwendet werden ** Die Funktion Sprachaufzeichnung zum Foto dazutun war bei der Vorgängerkamera deutlch einfacher: Jetzt muss man nicht nur auf Betrachten umschalten und los drücken, sondern sich durch ein weiteres Menü hangeln und dann die Notiz einfügen. **Spezifische Software wie das Filmkomprimierungsprogramm DivX zeigen bei jedem Filmfetzchen eine kurze Produktreklame oder nicht MP3 als Weltstandart für Tonaufnahmen sondern WAV sind ausschließlich vorgesehen.**Der optische Sucher fehlt – das ist sehr oft schlecht, nicht nur bei praller Sonne: Dieser Mangel bereitet der Kamera in vielen Fällen ein schnelleres Ende, denn wie will man die Kiste mit "nur" defektem Display bedienen wenn alles so ausgelegt ist, dass man dieses auf alle Fälle braucht? Dazu kommt dass mit zunehmender Größe des Displays die Kameramechanik an erster Stelle kritisch ausgelegt bzw. überfordert ist (wo bleibt ein herstellerunabhängiger unabhängiger Falltest?), und ich wage zu behaupten dass meine so schnell am Display kaputtete Kamera eher der Normalfall sein wird - einfach bei der Arbeit zwischen zwei Fotos und ohne Fall oder Stoß: ein kurzes Kameraleben von Juli 2007 bis Februar 2008.

Mal sehen ob die Garantie anerkannt wird - ich werde berichten. Also notabene : ein großes Display muss nicht unbedingt gut sein.

In meinem Album - "Pentax Optio A30" habe ich ein paar Musterfotos eingestellt

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October 11, 2007

Der Mittellandkanal als "Freizeitweg"

Damit sie gleich einen Eindruck von der ruhigen Atmosphäre die Sie am Mittellandkanal empfängt haben lassen Sie bitte gleich das abendliche Volgelgezwischer neben Ihrer Lektüre laufen - danke.

Der Mittellandkanal bietet nicht nur Fischen und Vögeln ein Zuhause. Fast überall lädt beidseits der Ufer ein durchgehender Radfahrweg zum Touren ein. Hier ist per Rad ein hervorragendes Fortkommen gewährleistet. Dazu ist der Besucher umgeben von der Natur. An einem Gebüsch bei einer Brücke habe ich abends das Vogelgezwitscher aufgenommen. und gleich daneben diese Abendaufnahme.

Abend am Mittellandkanal
Abend am Mittellandkanal

Die ganze Strecke bin ich nicht gefahren nur von Minden bis etwa Peine. An einigen Stellen bis zur Ems war ich gewesen - und dieses Gebiet gefällt mir besonders gut, landschaftlich und kulturell: Saurierfährten, Schlösser oder das Museum Kalkriese (Varusschlacht)

Man kommt sehr gut voran denn der Weg ist eben und grade. Am Ende an der Ems kann man richtung Münster oder Emsabwärts fahren.

Meine "Traumtour" ginge in Hannovers Münden los; Weserabwärts würde ich bis Minden fahren , und dann von dort aus den Kanal westwärts......

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October 7, 2007

Schlüsselfragen

Wie ergibt sich der Wert eines Gutes? Was ist Fortschritt?

Nein Fortschritt muß nicht immer mit positiven Attributen behaftet sein. Oft ist nichts unmoderner als das Moderne von gestern. Drei kurze Scenen dazu:

1. Da fehlte von unserer Wohnungstür ein 4ter Schlüssel. Beim Schlüsseldienst konnte man mir dazu wegen des nicht mehr lieferbaren Schlüsselprofiles keinen Ersatzschlüssel machen. Man empfahl mir ein Set bestehend aus komplettem Zylinder und 4 Schlüsseln für 23 €. Mir wurde so für wenig Geld geholfen.

2. Mein Bekannter arbeitet gewissermassen an der Quelle und hat entsprechende Beziehungen: im Ersatzteillager eines Autohauses. Eines Tages ist sein Schlüsselbund weg. Problem dabei ist der KFZ Schlüssel der kostet schlappe 140€ ...

3. Als Zeitungsartikel wird der Leserschaft ( Diebe kennen das ja schon ), der Begriff Homejacking publik gemacht: Ein Dieb folgt einem teuren Auto bis zur Garage. Irgend eines Tages wird erst aus der Wohnung der mit modernsten Sicherheitsingridenzien versehene Autoschlüssel und gleich darauf das Fahrzeug gestohlen.....

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October 4, 2007

Stromversorgung Pentax kompakt

Meine Pentax Kompaktkameras haben eine firmenspezifische Batterie wie sie auf dem Bild zu sehen ist. Hervoragend ist die Ladeschale: sie blinkt wenn der Akku geladen ist und leuchtet permanent wenn er lädt. Sehr schön war es dass man die Kamera einfach in die Ladeschale stellen konnte und los gings. Erst nach 20 Minuten Filmen oder 8o Aufnahmen musste die Pentax Optios5i nachgeladen werden. Trotz dass ich deshalb nicht oft den Accu rausgenommen habe ist der kleine Plastikhaltehebel für die Batterie in der Kamera abgebrochen. Die neue Kamera Pentax Opto A30 frißt nicht nur wesentlich mehr Strom; sie hat nur dieses primitive dunkele Acculadegerät.

links neues - rechts altes Accu Ladegerät
links neues - rechts altes Acc…

 

Es muss jedesmal benutzt werden, und auch dieser kleine Batteriehaltehebel der bei der letzten Kamera schlapp gemacht hat ist wieder da - zwar etwas dicker aber auf garkeinen Fall vertrauenserweckend. Es ist angeklungen dass die nächste Kamerageneration dann einen anderen Accu /wahrscheinlich einen Leistungsstärkeren hat: Insgesamt sind die beschriebenen Einzelheiten aus meiner Sicht ein Rückschritt - ein Schritt zur Wegwerfgesellschaft.

 

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September 25, 2007

Tante Bärbele

Ein großer Esszimmertisch - drei Generationen der Schäfflers sitzen noch rum; die Unterhaltung stockt. Da spricht Opa die Kinder an. Sebastian kennt das Spiel noch und Flori müßte jetzt alt genug sein:

"und was hat Tante Bärbele noch:Tante Bärbele hat nen Zuckfinger" und alle in der Runde zucken genauso mit dem Finger. Nur Flori wird ermuntert mitzumachen. Na wer kann da nicht mitmachen. "und was hat Tante Bärbele noch: Ne Subsnase." Opa zuckt mit dem Finger und drückt sich dazu mit dem anderen Hand die Nase platt. Alle am Tisch machen mit. "und was hat Tante Bärbele noch: Tante Bärbele hat ein Zwinkerauge". Jetzt wirds schon schwieriger - links zucken, rechts Nase platt drücken und mit dem linken Auge zwinkern. Bei so ungewohnter Bewebung kommt bei Groß und klein Stimmung auf. "und was hat Tante Bärbele noch ? -Tante Bärbele hat Wackelohren" und da müssen sogar die Älteren ihre ganze virtuose Bewegungskunst abrufen: jetzt wackelt Opa mit den Ohren usw. und wer kann wackelt mit. "und was hat Tante Bärbele noch `nen Wackelo". Opa steht auf und stubst mit dem Po auf die Tischkante - bum bum bum

Vielleicht wird in 20 Jahren bei den Schäfflers in der nächsten Generation dieses Spiel mit anderer Bewegungskunst weitergegeben.

Published at 20:28 ( 6 comments / 358 visits )
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