Holger Hagen's photos with the keyword: Thuringia
Marktplätze in Gotha - 3 PIP's
| 20 Sep 2025 |
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Der Buttermarkt
Wie der Name vermuten lässt, war der Buttermarkt früher ein Umschlagplatz für Molkereiprodukte und Fleisch. Heute wird der kleine, verträumte Platz von Cafés und Kneipen gesäumt, die sich in farbenfrohen Barock- und Renaissancefassaden befinden. Im Hintergrund ist der Turm des historischen Rathauses der Stadt zu sehen.
Das rote Rathaus bildet den unübersehbaren Mittelpunkt des Hauptmarkts. Es wurde 1567 als massives Kaufhaus mit Läden im Erdgeschoss errichtet und diente Herzog Ernst dem Frommen während des Baus von Schloss Friedenstein als Wohnstätte. Nach dem Stadtbrand im Jahr 1665 erfolgte der Wiederaufbau und Umbau zum Rathaus.
Das Gebäude verfügt über einen 35 Meter hohen Turm. Heute ist das Gebäude im Renaissance-Stil Sitz des Oberbürgermeisters und des Standesamtes.
Der Hauptmarkt mit Blick Richtung Schloss Friedenstein.
Der St.-Gothardus-Brunnen befindet sich auf dem Hauptmarkt in Gotha.
Die Figur stellt den Schutzpatron der Stadt dar, der auch im Gothaer Wappen zu sehen ist.
Schloss Friedenstein - Gotha - 5 PIP's
| 07 Sep 2025 |
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Das barocke Schloss Friedenstein ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Kunst des neu gegründeten Herzogtums Sachsen-Gotha. Es wurde von Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha in Auftrag gegeben. Sein tief religiöses Verständnis spiegelt sich nicht nur in seinem Beinamen „der Fromme“ wider, sondern auch im Namen des Schlosses selbst. „Friede erneuert, Unfriede verzehrt“, kann man am Hauptportal lesen. Das Schloss sollte die damals bereits zerstörte Festung Grimmenstein ersetzen.
Der Grundstein für das neue Schloss wurde im Herbst 1643 gelegt. Bis 1656 war die komplette Anlage schließlich fertiggestellt. Der symbolträchtige Schlossname wird sowohl in der Widmungsinschrift über dem Hauptportal als auch in der darüber angebrachten Reliefkartusche, die den „Friedenskuss“ zeigt, thematisiert.
Das Schloss blieb in seiner Bausubstanz über die Jahrhunderte nahezu unverändert und wurde nicht nennenswert zerstört. Von Anfang an war es als Verwaltungs-, Wohn- und Repräsentationssitz sowie für Sammlungen, eine Bibliothek und das Militär vorgesehen. Es diente als Residenz der Herzöge von Sachsen-Gotha und beherbergt heute mehrere Museen, darunter das Schlossmuseum, die Kunstkammer, das Historische Museum Gotha und das berühmte Ekhof-Theater. Letzteres ist eines der ältesten Barocktheater mit originaler Bühnenmaschinerie.
Blick vom Schloss auf das Herzogliches Museum
Nach den schlimmen Erfahrungen des Dreißigjährigen Kriegs bekräftigt der Bauherr über dem Schlossportal seinen Wunsch „Friede ernährt – Unfriede verzehrt” mit einer Allegorie, bei der sich die Personifikationen von Gerechtigkeit und Friedsamkeit umarmen.
Herzog Ernst der Fromme - Gotha - 1 PIP
| 09 Aug 2025 |
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Was haben Elisabeth II. und Charles III., die Könige von Großbritannien, Harald von Norwegen, Margrethe von Dänemark, Carl Gustaf von Schweden, Juan Carlos von Spanien, Albert von Monaco und Albert von Belgien sowie Beatrix von den Niederlanden gemeinsam? Richtig, sie sind allesamt gekrönte Häupter. Doch damit nicht genug: Alle ihre Monarchien gehen auf einen gemeinsamen Stammvater zurück. Sein Name ist Herzog Ernst der Fromme von Sachsen-Gotha – der legendäre „Opa von Europa”.
Der spätere Herzog wurde am 25. Dezember 1601 in Altenburg geboren und starb am 26. März 1675 in Gotha. Ernst I. war erfolgreicher Feldherr und geniale Landesverwalter. 1640 wurde er mitten im Dreißigjährigen Krieg Regent des neu geschaffenen Herzogtums Sachsen-Gotha. Er ließ das Residenzschloss Friedenstein erbauen und erwarb sich durch seine Kirchen- und Schulreform große Verdienste. Binnen kurzer Zeit errichtete Ernst I. einen vorbildlichen Musterstaat, der bis weit ins 18. Jahrhundert hinein vorbildhaft wirkte. Bereits direkt nach seinem Tod galt er im In- und Ausland als Muster eines Staatsmanns.
Nach den schlimmen Erfahrungen des Dreißigjährigen Kriegs bekräftigt der Bauherr über dem Schlossportal seinen Wunsch „Friede ernährt – Unfriede verzehrt” mit einer Allegorie, bei der sich die Personifikationen von Gerechtigkeit und Friedsamkeit umarmen.
1904 wurde vor dem Schloss Friedenstein ein Bronzedenkmal für Ernst den Frommen eingeweiht. Die zeigt den Fürsten in eiserner Rüstung und aufrechter Haltung mit einer Bibel in den Händen. Von seinem Mantel verdeckt wird ein Helm zu seinen Füßen, der auf seine Rolle als Oberst im Dreißigjährigen Krieg verweist.
Krämerbrücke - Erfurt - 4 PIP's
| 03 Aug 2025 |
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Eines der Wahrzeichen der Stadt Erfurt ist die Krämerbrücke, die längste durchgehend mit Häusern bebaute und bewohnte Brücke Europas. Die Krämerbrücke ist das interessanteste Profanbauwerk Erfurts, sie wurde zunächst aus Holz und 1325 aus Stein errichtet.
Ursprünglich war die 120 m lange Krämerbrücke mit 62 schmalen Häusern bebaut, die später auf 32 Häuser zusammengefasst wurden. Von den beiden ehemaligen Brückenkopf-Kirchen an den beiden Enden der Brücke existiert heute noch die östliche Ägidienkirche.
Die Fußgängerbrücke überspannt die Gera und verbindet den Benediktsplatz mit dem Wenigemarkt.
Auf der Krämerbrücke befinden sich Galerien und Lädchen, mit Thüringer Blaudruckstoffen, handbemalter Keramik, Lauschaer Glas, Schmuck, Holzschnitzereien sowie unter anderem Unstrut-Weinen, die zum Verweilen und zum Entdecken der Historie einladen.
Hier ist der Zugang zur Krämerbrücke.
Erfurter Dom - 5 PIP's
| 27 Jul 2025 |
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Der Hohe Chor ist eine 15 Meter über dem Domplatz auf drei Kelleretagen errichtete, einschiffige, hochgotische Halle, die bis heute durch ihre gotischen Fenster geprägt wird. Das kunstvoll gestaltete Chorgestühl stammt aus der Zeit um 1350.
Die vierbahnigen Maßwerkfenster im Chor sind 18,6 Meter hoch und bis zu 2,60 Meter breit. Sie zeigen einen spätgotischen Glasgemäldezyklus. Dieser wurde von etwa 1370 bis um 1420 geschaffen und zählt zu den größten seiner Art in Deutschland.
Heute wird der Hohe Chor im Osten durch einen Barockaltar von 1697 geprägt.
1455 Abriß des romanischen Langhauses und Baubeginn der spätgotischen Halle, die ab 1465 genutzt wird.
Das gotische Taufbecken stammt aus dem Jahr 1587. Sein hoher Baldachin reicht bis ins Gewölbe und ist 18 Meter hoch. Der Weimarer Künstler wollte damit die Taufe als Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisieren.
Die zwischen 1506 und 1556 entstandenen acht konvexen Pfeilerbilder im Erfurter Dom bilden das bedeutendste Ensemble von Tafelgemälden der Reformationszeit in der Stadt, das sich am Ort seiner Bestimmung erhalten hat.
Die romanische Madonna aus Stuck stammt aus dem Jahr 1160 und ist eine der bedeutendsten im Dom erhaltenen romanischen Marienskulpturen. Es handelt sich dabei um eine fast vollplastische Skulptur, die von einem umfangenden Bogen aus Stuck umgeben ist.
Außenansicht des Doms:
www.ipernity.com/doc/holger.hagen/53021034
Erfurter Dom - 3 PIP's
| 20 Jul 2025 |
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Vom Domplatz aus gelangt man über eine 70-stufige Freitreppe auf den Domberg mit seinen beiden ehemaligen Stiftskirchen. Der Dom, der einen hochgotischen Chor, einen romanischen Turmbereich und eine spätgotische Westhalle aufweist, ist der Nachfolger eines 724 von Rom veranlassten Sakralbaus (1154 - 1465).
Der Dom weist eine Höhe von 81,26 Metern auf und ist im Besitz der größten freischwingenden Glocke der Welt, der sogenannten Gloriosa, die im Mittelalter (1497) gefertigt wurde. Bei einer Höhe einschließlich der Krone von 2,50 m und einem Gewicht von 11.450 kg beträgt der Durchmesser 2,57 m.
Der im 14. Jahrhundert errichtete Hauptzugang zum Dom, der sogenannte Triangel, zeichnet sich durch einen über dreieckigem Grundriss aus. Die beiden gotischen Portale sind mit einem repräsentativen Figurenzyklus geschmückt.
Das Jungfrauenportal an der Westseite des Triangels zeigt das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen. Die klugen Jungfrauen hatten sich vorbereitet und ihre Lampen mit Öl gefüllt, die törichten hingegen hatten ihre Zeit vertan. Als der Bräutigam sie plötzlich zu sich rief, fanden die, die vorbereitet waren, den Weg zu ihm, die anderen jedoch, unvorbereitet und ohne genügend Öl in ihren Lampen, verirrten sich.
Innenansicht des Doms:
www.ipernity.com/doc/holger.hagen/53029898
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