Heidiho's photos with the keyword: Berliner Friedhöfe

Spring in the city

IMG 6004-Bearbeitet

IMG 6001-Bearbeitet

IMG 6003-Bearbeitet

IMG 6002-Bearbeitet

IMG 6000-Bearbeitet

IMG 5904-Bearbeitet

IMG 5723-Bearbeitet

IMG 5724-Bearbeitet

Wir leben ewig

Mut. Erinnerung. Liebe

07/50 - Trauerhalle an einem 27. Januar

27 Jan 2022 41 18 917
27. Januar ist Holocaust- Gedenktag , deshalb, aber nicht nur deshalb: s. auch PiPs -------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Als der "alte" Jüdische Friedhof in der Schönhauser Allee "voll" war (jüdische Gräber sind für die Ewigkeit, dürfen als nicht beräumt werden), wurde - weit draussen vor der Stadt, in der Gemeinde Weißensee - 1880 ein neuer Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin angelegt. Bis heute ist er mit seinen 115.000 Grabstellen der flächengrößte erhaltene jüdische Friedhof Europas. Während des "Dritten Reichs" blieb dieser Friedhof auf direkte Anweisung Adolf Hitlers unberührt. Es geht die Legende, Hitler sei abergläubig gewesen und hätte panische Angst vor der Auferstehung des Golem gehabt. Der Friedhof stand schon zu DDR-Zeiten unter Denkmalschutz, und das ist auch so geblieben. Die Anlage des Friedhofs erfolgte nach einem Entwurf des Architekten Hugo Licht (1841-1923). Das Gebäudeensemble am Haupteingang steht im Stil der italienischen Neorenaissance (hier im Bild: die Trauerhalle). Am Haupteingang der Anlage ist das Holocaust-Mahnmal mit Gedenkplatten sämtlicher Konzentrations- und Vernichtungslager, die lt. den Beschlüssen der Wannseekonferenz an der praktischen "Lösung der Judenfrage" beteiligt waren. Der Friedhof beherbergt auch Grabstätten prominenter Vertreter der Berliner Gesellschaft ihrer Zeit, u.a. die von Stefan Heym, Samuel Fischer, Lesser Ury, Theodor Wolff, div. Kaufhaus- und Bankengründer, Schriftsteller, Künstler, Rabbiner u.a. Der Friedhof war einer der Drehorte für den Film „Alles auf Zucker“ von Dani Levy (2004) mit Henry Hübchen und Hannelore Elsner. -------------------------------------------------- Anmerkung Ich wohne unweit des jüdischen Friedhofs, deshalb - und weil er einfach unglaublich schön ist - komme ich seit Jahren immer wieder dort vorbei, und habe dementsprechend endlos viele Fotos von dort. Ausgewählte Bilder der vergangenen Jahre habe ich seit 2015 im Album Jüdischer Friedhof Weißensee festgehalten. Im Rahmen des 50 Bilder- Projekt hatte ich letzten Winter eine Serie "Berliner Friedhöfe" begonnen. Weit bin ich damit allerdings nicht gekommen ... Corona, der Sommer, div. Reisen - irgendwie erschien mir unter den aktuellen Umständen ausgerechnet eine Friedhofsserie unpassend. Zwischenzeitlich war ich allerdings auf ca. einem Dutzend historisch interessanter Friedhöfe, habe unendlich viel Faktenwissen und Bildmaterial zusammengetragen, so dass ich hoffe, die 50er Serie nun endlich in den kommenden Monaten komplettieren zu können (evtl. im Wechsel mit meiner lfd. Schweden-Serie.

06/50 - Friedhöfe vor dem Halleschen Tor

16 Apr 2021 45 28 982
Happy Fence Friday ! (16. April 2021) --------------------------------------------------- Die Friedhöfe vor dem Halleschen Tor (s.auch PiP) gehören zu DEN Friedhöfen, die ich im Rahmen des "50 images-project" erstmals besucht habe. Ich bin so begeistert von dem, was ich dort vorgefunden habe, daß ich vermutlich noch öfter dorthin zurückkehren werde. Eigentlich handelt es sich um 4 richtig alte Begräbnisstätten, die seinerzeit außerhalb der Stadtgrenzen (hier also "vor dem Halleschen Tore") angelegt wurden; heute allerdings einen überraschenden Ruhepol inmitten des turbulenten Stadtbezirks Kreuzberg bilden. Der erste dieser Friedhöfe wurde bereits ab 1735 angelegt, der letzte 1819. Alle Friedhöfe sind durch Durchgänge miteinander verbunden. Durch die Teilung Berlins nach 1945, und besonders nach dem Mauerbau 1961, wurden diese Friedhöfe weitgehenden von ihren evangelischen Kirchgemeinden getrennt, die diese normalerweise betreuten. In der Folge dieser "Verwahrlosung" konnte sich eine bunte Vielfalt an Fauna und Flora weitgehend ungestört entwickeln. Heute stehen die Friedhöfe als Gartenanlage unter Naturschutz. Die z.T. zerfallenen Gräber und Grüfte wurden (und werden) aufwendig restauriert. Mit das Beeindruckendste auf diesen Alten Friedhöfen ist die Unmenge verrotteter, verrosteter Zäune um die noch erhaltenen alten Erbbegräbnisstätten und Grüfte. Einige davon werde ich gelegentlich als PiPs diesem 50-Bilder-Beitrag hinzufügen bzw. in die HFF-Gruppe einstellen. Im Weiteren komme ich hoffentlich bald zu den Persönlichkeiten und Berühmtheiten, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Es sind so Einige ! .... Fortsetzung folgt also irgendwann im 50 Bilder- Projekt .

Zaundetail

09 Apr 2021 54 43 775
... am Grab von Max Liebermann ... auf dem Alten Jüdischen Friedhof Schönhauser Allee/Berlin (mehr von DIESEM - und etlichen anderen - Berliner Friedhöfen folgt im Jahresverlauf - s. auch HIER ) ----------------------------------------------------- Happy Fence Friday ! (9. April 2021)

05/50 - Südwestkirchhof Stahnsdorf

25 Mar 2021 34 25 704
Der Südwestfriedhof Stahnsdorf wird nicht zufällig auch "Waldfriedhof Stahnsdorf" genannt ... neben, zwischen, auf und um die ca. 115.000 Grabstätten wachsen rd. 200.000 Bäume. Bei meinem letzten "Winterbesuch" lag noch reichlich Schnee, innerhalb weniger Stunden kletterte das Thermometer von -10 auf +15 Grad. Folge: ganztägiger Nebel. Irgendjemand hat mal gesagt, Friedhöfe muß man im Herbst fotografieren - oder bei Nebel. Ich denke, das stimmt (s.a. PiPs).

Blattsalat

12 Mar 2021 42 33 402
.... in letzter Zeit bin ich dauernd auf Friedhöfen unterwegs (in Berlin ein unerschöpfliches Reservoir für Historiker und Fotografen); deshalb hier nun "außer der Reihe" (s. www.ipernity.com/doc/heidiho/album/1290068?with=50628576) heute mal ein Friedhofszaun, der mehr nach Jugendstil als nach Trauer geraten ist. In diesem Sinne: Happy Fence Friday ! und ein fröhliches Frühlingswochenende Euch Allen ! (12. März 2021)

22 items in total