bonsai59's photos with the keyword: Zwönitz

HBM, Papiermacher

02 Mar 2025 20 9 262
Das Prinzip der Papierherstellung in Mitteleuropa beruht seit dem Hochmittelalter darauf, dass der Papiermacher mit Schöpfrahmensieben dünne Schichten aus dünnflüssigem Papierbrei aus der Bütte absiebte und diese anschließend gepresst, geleimt und getrocknet wurden. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bildeten in Europa Hadern aus Leinen, Hanf oder Baumwolle – zusammen mit Spinnerei- und Seilereiabfällen – den einzig verfügbaren Faserrohstoff bei der Papierherstellung, bei der sogenanntes Hadernpapier entstand. Die Hadern sammelten oder kauften umherziehende Lumpensammler als fahrendes Volk bei der Bevölkerung auf und veräußerten sie an Papiermühlen. Dort wurden die Hadern in Wasser eingeweicht, damit sie faulten. Anschließend wurden die Hadern von einem vom Mühlrad angetriebenen Stampfgeschirr mechanisch zerkleinert und in einzelne Fasern zerlegt, woraus der Faserbrei zum Schöpfen entstand. Die geschöpften Papierstücke wurden stapelweise in einer Presse vorgetrocknet und danach als Einzelblätter in gut durchlüfteten Räumen der Papiermühle zum Trocknen auf Leinen aufgehängt. de.wikipedia.org/wiki/Papierm%C3%BChle#Funktionsweise_und_Prinzip HBM, liebe Fotofreunde. Kommt gut in die erste Frühlingswoche und bleibt gesund!

061-365-2025, Historische Papiermühle Niederzwönit…

02 Mar 2025 7 4 191
Die historische Papiermühle Zwönitz wurde 1568 erstmals urkundlich erwähnt und diente zur Herstellung von handgeschöpftem Büttenpapier. Der Gebäudekomplex, 1850 erbaut, setzt sich rechtwinklig aus dem aus dem Wohn- und Schirrgebäude zusammen, trägt über einem massiven Erdgeschoß aus Bruchstein zwei Fachwerkobergeschosse sowie ein schiefergedecktes Dach mit durchgehender Dachschleppe. Ab 1847 wurde Pappe hergestellt. Die Inneneinrichtung blieb betriebsfähig und ist heute als "Technisches Museum" der Öffentlichkeit zugängig. Die Mühle steht seit 1953 unter Denkmalschutz. de.wikipedia.org/wiki/Papierm%C3%BChle_Niederzw%C3%B6nitz

Abfahrtbereit ...

21 Dec 2021 6 1 425
... und mit angebrachtem Weihnachtsschmuck steht der Zug nun in Schwarzenberg am Bahnsteig und quöselt leise vor sich hin. Nicht mehr lange, dann wird sich der Zug auf die Rückreise begeben. Zuerst folgt der Zug dem Fluß Schwarzwasser, welcher in die Zwickauer Mulde mündet, auf der Strecke Schwarzenberg - Zwickau bis nach Aue. Von Aue biegt der Zug auf die Strecke Chemnitz - Adorf in Richtung Chemnitz ab, wo die Rundfahrt dann endet. Diese Strecke ist jetzt seit September 2018 zwischen Chemnitz und Aue voll gesperrt. Eigentlich sollte der Bahnverkehr gänzlich eingestellt werden, aber man hat sich jetzt doch entschlossen, die Strecke zu sanieren, Bahnhöfe um- und auszubauen und an das Chemnitzer Modell de.wikipedia.org/wiki/Chemnitzer_Modell anzuschließen. Seit kurzer Zeit ist die Strecke fertig angeschlossen und im Januar 2022 soll die Wiederinbetriebnahme erfolgen. Zur Zeit laufen dort Test- und Streckenkenntnis-Fahrten. Die Ausfahrt in Schwarzenberg habe ich noch abgewartet, aber dann ging es in's Auto. Zuerst wollte ich nach Aue, an einen bestimmten Bahnübergang, aber das Wetter wurde zusehends schlechter. So entschloß ich mich nach Zwönitz, einem Ort nach Aue zu fahren.

Ghost Train

21 Dec 2021 17 7 561
Schwierig, war es nicht den Zug von Schwarzenberg nach Zwönitz zu überholen. Kürzte ich doch einiges an Kilometern ab. Die Fahrt mit dem Auto war aber nicht wirklich schön. Immer dichter werdender Nebel über der Landschaft machte sicher aber nicht nur mir zu schaffen, sondern auch dem Personal. Von einem Fotofreund, der sich einige Kilometer vor mir an einer anderen Stelle postiert hatte, erfuhr ich, daß der Zug an einer leichten Steigung zu schleudern anfing. Das heißt, die Räder der Lok drehten auf den glatten Schienen einfach durch. Für den an der Strecke wartenden Eisenbahnfan ist diese Geräuschkulisse ein Zuckerlecken für das Personal alles andere als das, wenn man die Steigung nicht hochkommt. Es gab schon die Befürchtung, daß eine zweite Lok zu Hilfe geholt werden müßte, aber im zweiten Anlauf konnte die Steigung bewältigt werden. Ich wartete nun im Bahnhof von Zwönitz und blickte angestrengt in den Nebel. Der Zug war schon längst zu hören als er endlich an den Ausfahrtsignalen von Zwönitz im Nebel auftauchte. - Ein wahrer Geisterzug, jetzt auch optisch.

Zurück nach Chemnitz

21 Dec 2021 14 3 526
Das soll das Schlußbild dieser Rundfahrt sein. Noch einmal fertigte ich ein Bild im Bahnhof Zwönitz, ehe es über Thalheim, Chemnitz-Einsiedel, den Chemnitzer Hauptbahnhof und Niederwiesa zurück in's Sächsische Eisenbahnmueum ging. Bis dahin hat der Zug ca. 130 Kilometer durchs Erzgebirge hinter sich gebracht. (Noch mal, ca 2,5 Tonnen Kohle!) Ich baute noch einmal mein Stativ auf weil es zu diesem Nebel nun auch noch deutlich dunkler geworden war. Ein Bild von der Ausfahrt habe ich dann nicht mehr gemacht. Das wäre wahrscheinlich wegen der langen Belichtung nichts geworden. Auch den, noch einmal nach Chemnitz auf den Hauptbahnhof fahren mochte ich dann nicht mehr. Ich habe gerne etwas für diesen rührigen Eisenbahnverein gespendet. Diese Museen und Vereine haben es jetzt gerade in der Situation mit der Pandemie besonders schwer. Geplante Fahrten wurden abgesagt und die Vereine haben quasi kaum Einnahmen, aber Versicherungen für das rollenende Material laufen weiter und auch die Fristen, in der so eine Lok und auch die Wagen betrieben werden dürfen, laufen ab. Für eine Lok z.B. beträgt so ein Fristzeitraum 8 Jahre. Dann ist Schluß. Die Summen für eine Neubefristung können gerne mal im guten 6stelligen Bereich liegen. Deshalb fand ich es eine sehr gute Idee mit dem Verkauf virtueller Fahrkarten. Übrigens wurden ca. 400 davon verkauft. Mein herzlicher Dank gilt noch einmal allen Beteiligten, die bei der Organisation mitgeholfen haben und vor allem dem Personal des Zuges. Soo ... und wer jetzt noch nicht genug hat, von Eisenbahn, dem empfehle ich das Video zweier Fotofreunde bei YouTube, die diese Fahrt "filmisch" begleitet haben. Da gibt es auch akustisch einiges auf die Ohren! :-)) LG an DampfFan01 www.youtube.com/channel/UC04m23roR1tgDeru5_4ygVw www.youtube.com/watch?v=Ijg6BDA7tuQ

Zwönitz (links), Würschnitz (rechts)

04 May 2021 5 388
Gestern habe ich meine freien Tag genutzt, wieder einmal ein paar Fotos von der Chemnitz zu schießen. Die Chemnitz ist ja Namensgeberin meiner Heimatstadt. In loser Folge möchte ich auch weiterhin Bilder über diesen Fluß hier einstellen. Das hier soll also nun das erste Bild in diesem Album sein. Unter dem Namen Chemnitz hat der Fluß eine Länge von 37 Kilometern. Hier, an der Grenze der Chemnitzer Stadtteile Altchemnitz und Harthau treffen die beiden Quellflüsse Zwönitz und Würschnitz aufeinander. Das Einzugsgebiet des Flußes beträgt 533 km². Die Quelle der Zwönitz befindet sich im Erzgebirge, am Südwestrand der Geyerschen Platte zwischen dem Schatzenstein und den Oberen Kutten. Die Würschnitz entspringt als Beuthenbach an der Grenze der Gemarkungen Grüna und Beutha im Mittleren Erzgebirge. Die beiden Quellflüsse hier in diesem Album auch noch zu dokumentieren, darauf möchte ich verzichten. Das wäre vielleicht zu umfangreich und würde den Rahmen sprengen. Zeigen möchte ich aktuelle Bilder, vielleicht auch ein paar Dinge, die sich in der Nachbarschaft des Flusses befinden, aber auch ein paar Motive aus dem Archiv.

Brücke über die Zwönitz

Zwönitz bei Thalheim, Blick zur Bahnlinie Chemnitz…

Im Zwönitztal