bonsai59's photos with the keyword: Ría de Vigo
Abschied von Vigo mit schlechten Aussichten ...
| 16 May 2020 |
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Am frühen Abend verlassen wir mit unserem Kreuzfahrtschiff die spanische Hafenstadt Vigo. - Nach einem wunderschönen Tag mit tollen Eindrücken und Erlebnissen geht es auf die Reise nach Le Havre in Frankreich. Das Wetter hat sich zum Abend hin merklich verschlechtert. Auf der Fahrt in der Ría de Vigo Richtung Atlantik macht der Kapitän folgende Durchsage:
"Im Auftrag des Kapitäns habe ich eine wichtige Durchsage zu machen. Auf Grund der Wetterbedingungen mit sehr starkem Seegang während unserer Navigation nach Le Havre bitten wir unsere Gäste nicht auf die Außendecks zu gehen und die Türen zu den Außendecks nicht mehr zu öffnen. – Danke sehr für ihre Mitarbeit!"
"On behalf of the captain, I have an important announcement to make. Due to the weather conditions with very heavy swell during our navigation to Le Havre we ask our guests not to go on the outer decks and not to open the doors to the outer decks. - Thank you very much for your cooperation!"
Was meine Frau bei dem Gedanken, daß es hinaus auf die Biskaya geht mit einem "Oh, oh!" quittiert.
Den nächsten Tag der Reise werden wir auf See verbringen - einmal quer über die Biskaya. Am Übernächsten Tag sollen wir dann den französischen Hafen von Le Havre erreichen.
Blick vom Monte O Castro Berg über die Ría de Vigo
| 15 May 2020 |
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Wie von dem Reisenden G. Borrow berichtet, bildeten Vigo und die Bucht eine Einheit, "die mit nichts in der ganzen Welt zu vergleichen ist". Mit der sich ab Ende des 19. Jh. abzeichnenden Entwicklung entstand eine Infrastruktur für die Fischindustrie - Schiffswerften, Konservenfabriken, Fischereihäfen etc. - und machte sie zu der bevölkerungsreichsten Stadt von ganz Galicien. Die Stadt verfügt über herrliche Parkanlagen, Museen (Museum für zeitgenössische Kunst, Zoologisches, Meeresmuseum, ...) und Strände. Der alte Ortskern des Dorfes O Berbés mit seiner typisch mittelalterlichen Hafenatmosphäre ist erhalten und soll demnächst saniert werden. Die Parkanlage von Castrelos ist zweifellos der schönste Stadtpark in ganz Galicien. Auf diesem Gelände liegt der Pazo Museo de Quiñones von León eingebettet, in dem heute das Stadtmuseum untergebracht ist.
Am südlichen Rand weitet sich die Ria von Vigo zu der Bucht von Baiona aus, in die der Miñor mündet. An ihrem Ende liegen die Hafenorte Panxón und Baiona, daran angrenzend die Sandflächen von A Ramallosa und Praia América. Baiona, das sich heute zu einem erstklassigen Fremdenverkehrsort entwickelt hat, war mehrere Jahrhunderte lang Handelsmetropole, bis ihr durch Vigo mit seiner atemberaubenden Entwicklung der Rang abgelaufen wurde. Während des Mittelalters war es Dreh- und Angelpunkt für den Handel und gehört auch noch heute zu einem der bekanntesten Häfen, in denen die Schiffe, die an der Küste Galiciens entlangfahren, noch oft gerne vor Anker gehen.
Die Inseln Cies am Ausgang zum Atlantik hin sind nicht nur ihrer Naturlandschaft wegen sehr interessant. Sie bilden außerdem effektive Wellenbrecher für die Atlantikdünung, schützen die Ria vor der Kraft des Ozeans und schaffen so ideale Bedingungen für die Miesmuschelzucht mit Muschelbänken.
www.turismo.gal/recurso/-/detalle/9676/ria-de-vigo?langId=de_DE&tp=3&ctre=14
Monte Do Castro view
| 15 May 2020 |
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Zu Fuß etwas beschwerlich, da hinaufzukommen, aber der Park ist sehr schön und man hat eine wunderbare Aussicht auf Vigo.
Muschelbänke in der Ría de Vigo
| 15 May 2020 |
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Wie von dem Reisenden G. Borrow berichtet, bildeten Vigo und die Bucht eine Einheit, "die mit nichts in der ganzen Welt zu vergleichen ist". Mit der sich ab Ende des 19. Jh. abzeichnenden Entwicklung entstand eine Infrastruktur für die Fischindustrie - Schiffswerften, Konservenfabriken, Fischereihäfen etc. - und machte sie zu der bevölkerungsreichsten Stadt von ganz Galicien. Die Stadt verfügt über herrliche Parkanlagen, Museen (Museum für zeitgenössische Kunst, Zoologisches, Meeresmuseum, ...) und Strände. Der alte Ortskern des Dorfes O Berbés mit seiner typisch mittelalterlichen Hafenatmosphäre ist erhalten und soll demnächst saniert werden. Die Parkanlage von Castrelos ist zweifellos der schönste Stadtpark in ganz Galicien. Auf diesem Gelände liegt der Pazo Museo de Quiñones von León eingebettet, in dem heute das Stadtmuseum untergebracht ist.
Am südlichen Rand weitet sich die Ria von Vigo zu der Bucht von Baiona aus, in die der Miñor mündet. An ihrem Ende liegen die Hafenorte Panxón und Baiona, daran angrenzend die Sandflächen von A Ramallosa und Praia América. Baiona, das sich heute zu einem erstklassigen Fremdenverkehrsort entwickelt hat, war mehrere Jahrhunderte lang Handelsmetropole, bis ihr durch Vigo mit seiner atemberaubenden Entwicklung der Rang abgelaufen wurde. Während des Mittelalters war es Dreh- und Angelpunkt für den Handel und gehört auch noch heute zu einem der bekanntesten Häfen, in denen die Schiffe, die an der Küste Galiciens entlangfahren, noch oft gerne vor Anker gehen.
Die Inseln Cies am Ausgang zum Atlantik hin sind nicht nur ihrer Naturlandschaft wegen sehr interessant. Sie bilden außerdem effektive Wellenbrecher für die Atlantikdünung, schützen die Ria vor der Kraft des Ozeans und schaffen so ideale Bedingungen für die Miesmuschelzucht mit Muschelbänken.
www.turismo.gal/recurso/-/detalle/9676/ria-de-vigo?langId=de_DE&tp=3&ctre=14
Vigo - sailing harbour
| 16 Feb 2020 |
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Vigo - Segelboot-Hafen
| 16 Feb 2020 |
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Landgang
| 16 Feb 2020 |
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Das Schiff liegt fest vertäut an der Pier, die Gangways sind angelegt. Es geht zu einer Stadtbesichtigung an Land. Unser Anleger ist hier so günstig in der Hafenstadt, daß wir keinen Shuttel-Bus benötigen.
Einfahrt in die Ría de Vigo
| 16 Feb 2020 |
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Am Morgen des 09. Mai 2019 erreichten wir bei unserer Kreuzfahrt die dritte Spanische Hafenstadt. Dabei konnte ich bei der Einfahrt in die Ría de Vigo beobachten, wie unser Schiff das Boot mit dem Lotsen erreichte und längsseits ging.
Aber was macht eigentlich ein Lotse? Zitat: "Von einem Lotsen sehen Kreuzfahrtschiff-Passagiere meist nur etwas, wenn er mit einem kleinen, schnellen Lotsen-Boot seitlich an die Bordwand herangefahren wird und oft mit einem waghalsigen Sprung auf das Kreuzfahrtschiff wechselt und beim Auslaufen auf dieselbe Weise das Schiff wieder verlässt."
Technisch gesehen tut der Lotse zwei Dinge: Er hilft einerseits dem Kapitän ganz allgemein dabei, sein Schiff sicher zu navigieren und andererseits führen er an Bord Regie im Hinblick auf die konkrete Bewegung des Schiffs. Das vorausgeschickt sieht die Realität so aus, dass der Kapitän sein Kommando freiwillig mit dem Lotsen teilt, Instruktionen entgegennimmt und danach handelt, egal welche Art von Manöver das Schiff gerade ausführt.
Der Lotse ist überall auf der Welt in jedem Hafen Vorschrift. Trotzdem trägt der Kapitän immer die Verantwortung und ist für sein Schiff selbst verantwortlich. Lediglich im Panama-Kanal übernimmt der Lotse tatsächlich die Aufgaben des Kapitäns, in allen anderen Häfen dieser Welt bleibt der Kapitän aber der einzig Verantwortliche und Kommandierende über sein Schiff.
www.cruisetricks.de/interview-was-macht-eigentlich-ein-lotse
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