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Hexentanz

28 Feb 2017 3 6 587
In Neu-Isenburg, in der Fastnachtszeit auch "Watzedonien" - früher Groß-Watzehause an der Erlebach - genannt, werden die Bürger im Alten Ort am Rosenmontag (hier: Lumpenmontag) von Hexen- und Lumpengruppen mit Radau geweckt. Mittags startet der Lumpenmontagszug durch die Straßen der Stadt. Symbolfiguren sind der Watz - gekleidet wie ein Hugenotte des 18. Jahrhunderts mit Schlapphut, allerdings sehr bunt - und der Oberlump im Flickenkostüm. Sie fahren im Gerippte (Watz) und Bembel (Oberlump) dem Zug voran. Im Jahr 2008 hatte der Zug 83 Gruppen (2007: 73) und 2010 10.000 Zuschauer. Als traditionell gilt vor dem Zug das Essen der Linsensuppe in der Fußgängerzone in der Bahnhofstraße. Im Anschluss an den Zug feiern die Narren in der Hugenottenhalle. Die fastnachtstragenden Gruppierungen in Neu-Isenburg sind die "Watze", (KV Die Watze e.V.), die "Schwarze Elf" (Schwarze Elf e.V. - Karnevalistenvereinigung der katholischen Gemeinden), die "Kümmler" (Karnevalsabteilung des "Männergesangverein Sängergruß Kümmelquartett") und andere. Die großen Fastnachtssitzungen der „Watze“, "Schwarze Elf" und "Kümmler" werden in der Hugenottenhalle gefeiert. Der Rathaussturm findet bereits am Samstag vor dem Fastnachtswochenende statt. Der „Arbeitskreis der Karneval treibenden Vereine Neu-Isenburgs“ (AKVN) bestimmt das Prinzenpaar, das am 11. November jeden Jahres inthronisiert wird. Außerdem veranstaltet der AKVN eine Gemeinschaftssitzung in der Hugenottenhalle, zu der alle Isenburger Vereine ihren Beitrag leisten. Q:Wikipedia