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Grenzlinie
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Altona / Hamburg
Foto als Kunst
Kubische Struktur
Irgendetwas stimmt nicht
1/250 • f/5.6 • 24.0 mm • ISO 200 •
SONY ILCE-7M3
FE 12-24mm F4 G
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Die Reste der Schilleroper
Von der wechselvollen Geschichte der Schilleroper ist nur noch das Stahlskelett übrig geblieben. 1891 vom Circus Busch als festes Zirkusgebäude erbaut, übrigens, damals gehörte das Areal noch zur Stadt Altona, wurde es schon reichlich 10 Jahre später zu einem Theater umgebaut. 1905 erhielt es die Rotunde den Namen Schiller-Theater, anlässlich des 100. Todestages von Friedrich Schiller. Ein weiterer Umbau erfolgte 1932 und aus dem Schiller-Theater wurde die Schiller-Oper, die mit einer Aufführung des Freischützes eröffnet wurde. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Oper geschlossen, da es keine Luftschutzkeller besaß. Ein zeitweiliges Kriegsgefangenenlager wurde nun eingerichtet. Seit den 1970er Jahren ist es mit einer Sanierung des Gebäudekomplexes durch Streitigkeiten zwischen Eigentümern und Stadtverwaltung über das "Wie" nicht mehr gekommen. Anfang der 2000er gab es im Foyer noch Musikpartys und Clubleben, die aber 2006 schließen mussten. Seitdem gibt es keine Nutzung mehr für dieses Gebäude. Im März 2021 ließ die Stadt dann die einsturzgefährdeten Nebengebäude abreißen. Durch die Eigentümerin wurde anschließend auch die Rotunde entkernt. Das Baugerüst in der Mitte stützt die Stahlkonstruktion vor dem Einsturz. Wie es mit dem seit 2012 unter Denkmalschutz stehenden Ruine weiter gehen soll, steht noch in den Sternen.
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