Istrien-Reise 2025
Folder: Kroatien-Istrien 2025
272-365, Hotel Mediteran Plava Laguna
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"Ich bin zurück" ... Eine Woche in den Süden. Die Akkus der Kamera sind nun leer und die Speicherkarten wieder aufgefüllt. ;-)
Die Anreise mit dem Bus gut hinter uns gebracht, aber "ein wenig" anstrengend war es schon. 04:40 Uhr wurden wir von der Haustür abgeholt. Zunächst ging es mit einem Kleinbus zur Autobahn-Anschlußstelle Zwickau-Ost. Dort sollte uns ein Doppelstockbus erwarten. Dieser hatte aber leider einen Motorschaden, deshalb mußte das Reiseunternehmen kurzfristig auf zwei Ersatzbusse umdisponieren, was kurzfristig zu etwas Unruhe sorgte, die Reisenden zu platzieren. Die zwei angeforderten Volvo-Busse waren aber auch komfortabel und mit ausreichend Beinfreiheit. Eine gute Moderation während der Fahrt ließen die 14 Stunden Fahrt schon mal zu einem Erlebnis und nicht langweilig werden. Die Reise über München, Salzburg und Ljubljana auf der Tauernautobahn durch die Alpen war besonders beeindruckend. Stau gab's zum Glück nicht.
Das Bild zeigt den Blick vom Zimmer unseres Hotels. Nicht schlecht, wenn ein Tag mit so einer Aussicht beginnt und endet. :-)) Das rechte PIP eine größere Ansicht der Insel Sveti Nikola (St. Nikolaus) von Poreč und das linke PIP unsere Reisebusse. (Unserer war der rechte Bus mit der Folierung)
Am Hafen von Poreč
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Obwohl unser Hotel nur etwa eine halbe Stunde fußläufig von der Altstadt Porečs entfernt war, hat uns unser Bus dahin gebracht, weil am Vormittag eine Stadtführung in der Altstadt geplant war. Und zu diesem Zeitpunkt ahnte ich schon, daß genügend Bilder auf der Speicherkarte landen würden und das es auch schwierig wird, ein Bild für meine 365-Tage-Challenge auszuwählen. Diese habe ich natürlich auch über den Urlaub nicht aus den Augen verloren.
Yellow Submarine
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273-365, Auf den Spuren von Kapitän "Nemo"
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Highlight des Tages und damit Sieger um das Rennen zum Bild des Tages eine Aufnahme im Rumpf eines Glasbodenschiffes . Eine Erklärung erspare ich mir. Kann man ja im Link nachlesen. Mit dem 18 Meter langen Glasbodenschiff fährt man Fährhafen in Poreč ein kleines Stück auf die Adria hinaus und kann dann vom Rumpf des Schiffes aus Fische beobachten. Es waren hauptsächlich Doraden und noch zwei andere Arten, deren Namen ich mir allerdings nicht gemerkt habe.
Wenn man Google glauben schenken mag, kann man auch Meeräschen, Brassen, Seebarsche, Makrelen und manchmal auch Tintenfische und Sepien beobachten. Die Sichtbarkeit der Fische hängt natürlich vom klaren Wasser ab, und man kann oft Schwärme von bunteren Fischen am Meeresboden sehen. Der Skipper stand allerdings auch mit einem Eimer Futter an Deck um die Fische anzulocken. ;-)
Von Poreč aus kann man auch Fahrten nach Venedig mit einem Katamaran machen und es werden Bootsfahrten zur Delphinbeobachtung angeboten. Dabei ist natürlich nicht sicher, ob man tatsächlich auch welche zu Gesicht bekommt. Schließlich sind es frei lebende Tiere. Unsere Reiseleiterin ist darauf auch eingegangen und meinte, daß sich die Tiere zumeist in den Morgen und Abendstunden zeigen. Die Wahrscheinlichkeit, daß man Delphine sieht würe bei ca. 97% liegen.
In den Gassen von Poreč
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Poreč ... was ist über Poreč zu sagen. Unsere Stadtführerin hat soo viel bei dem 1 1/2 stündgen Rundgang über die Stadt erzählt. Das kann man sich unmöglich merken. - Ich zitiere mal Wikipedia: "Die Stadt Poreč (kroatisch) oder Parenzo (italienisch) oder (deutsch) Parenz ist eine der bedeutendsten Küstenstädte an der Westküste der Halbinsel Istrien in Kroatien, neben Rovinj (Rovigno) und dem urbanen Zentrum Pula (Pola). Die Stadt hat 16.607 Einwohner (Stand 2021). Das wohl bedeutendste Bauwerk in Poreč ist das Bischofsgebäude mit der Euphrasius-Basilika, das von der UNESCO in das Weltkulturerbe aufgenommen wurde." de.wikipedia.org/wiki/Pore%C4%8D
Die Zeit danach hatten wir zu unserer "eigenen Verfügung", um die Halbinsel mit der Altstadt zu erkunden. Die nächsten Tage waren dann schon mit Ausflügen vorgeplant. Außer der Samstag, an dem sollten wir noch einmal "Freizeit" haben. Eigentlich dachten wir zuerst, an diesem Tag noch einen privaten Ausflug zu machen, aber die Altstadt hat uns so gefallen, daß wir uns vorgenommen haben, diesen Tag auch noch mal in Poreč zu verbringen.
Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen ... ;-)
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Die deutsche Redewendung: "wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen", beschreibt einen sehr abgelegenen, einsamen und verlassenen Ort, an dem sich weit und breit kein Mensch befindet. Der Ausdruck spielt darauf an, daß Fuchs und Hase natürliche Feinde sind und sich normalerweise nicht begegnen, geschweige denn einen freundlichen Umgang miteinander haben.
Diesen kleinen Laden und Manufaktur haben wir in Poreč entdeckt. Alles mit viel Kreativität und viel Liebe handgenäht, jedes Püppchen ein Unikat, alles waschbar und aus Baumwolle und die Kleidchen sind sogar austauschbar. - Und Frau Kumrije Musljiu die Freundlichkeit in Person! :-)))
HWW liebe Fotofreunde, einen angenehmen Wochenteil…
Blick zurück auf Poreč
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Ein wunderbarer erster Tag in Istrien, an der Adria ging langsam zu Ende. Den Weg in unser Hotel kann man mit einer Touristenbahn zurücklegen, welche die Hotels an der Küste "abklappert" und nach Fahrplan fährt, aber so gut zu Fuß waren wir schon noch, um zurückzulaufen. Den Weg kann man in einer halben Stunde schaffen, aber wir haben uns mehr Zeit gelassen, mehr Zeit für Meer und diese wunderbaren Pinienwälder an der Küste.
HWW, liebe Fotofreunde!
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Die Stadt Pula war in der Antike- und Mittelalterzeit mit einer Stadtmauer umfasst. Der Ein- und Ausgang war durch zehn Tore möglich. Die Stadtmauer wurde baufällig und mußte Anfang des 19. Jahrhunderts für die Ausdehnung der Stadt weichen. Einen Teil der Stadtmauer kann man heute noch zwischen dem Doppeltor (Porta Gemina) und dem Platz Giardini sehen.
HBM, liebe Fotofreunde! Kommt gut in die neue Woch…
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Das Bild zeigt die Piazza Dante Alighieri in Pula mit einem sehr schönen Brunnen!
Römisches Amphitheater in Pula (04)
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Römisches Amphitheater in Pula (03)
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274-365, HWW aus Pula, Kroatien
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HWW, liebe Fotofreunde! - Kommt gut und gesund durch den Rest der Woche und passt gut auf Euch auf!
Es war tatsächlich auch ein Mittwoch und eine Woche her - meine Güte, schon wieder so lange. - An diesem Tag standen gleich zwei Orte auf dem Programm auf unserer Reise. Zum Einen die Hafenstadt Pula, die größte Stadt der kroatischen Gespanschaft Istrien und zum Anderen die Stadt Vrsar, welche an der Einfahrt des Limfjordes und zwischen den Küstenstädten Poreč und Rovinj liegt. Auch hier würde es mir schwer fallen, ein Bild für meine Tageschallenge auszuwählen, wenn mich aber auf der gesammten Reise etwas besonders beeindruckt hat, dann war es vielleicht das römische Amphitheater von Pula. Kurz nach dem wir den Bus verlassen hatten standen wir bereits unmittelbar davor. Als ich ein Bild von diesem "Theater" meinem Sohn schickte, kam die Nachricht zurück: "Ich dachte, Du bist in Kroatien und nicht in Rom!" ;-) Es ist das sechstgrößte Amphitheater der Antike und eines der am besten erhaltenen. Ich wußte nichts davon und war völlig beeindruckt.
Mein Gedanken waren: "Das würdest Du Dir schon gern einmal aus der Nähe anschauen!" Diese Steine atmen soo viel Geschichte, wie man es sich kaum vorzustellen vermag und die Geschichte der Römer hat mich schon immer fasziniert. Ich denke dabei auch an solche Monumentalfilme wie "Der Untergang des römischen Reiches", oder "Spartacus". Unsere Reiseleiterin hat auch sehr viel von den Römern berichtet, lief dann aber schnurstracks am Amphitheater vorbei in Richtung Altstadt, mit der Bemerkung: "Für das Amphitheater habt ihr im Anschluß noch etwas Zeit." - Nun ja, die Zeit wurde tatsächlich etwas knapp, denn auch die Altstadt war sehr interessant, aber ich habe trotzdem noch eine Stelle gefunden, von der aus ich auch ein paar Bilder vom Inneren des Amphitheaters schießen konnte.
Römisches Amphitheater in Pula (02)
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Römisches Amphitheater in Pula (01)
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Das römische Amphitheater Pula in Kroatien ist das sechstgrößte Amphitheater der Antike und eines der am besten erhaltenen. Zwar ging das Innere des Gebäudes im Laufe der Jahrhunderte durch Raubbau verloren, seine Fassade aus weißem Kalkstein hingegen ist noch weitgehend im Originalzustand. Der Bau erreicht meerseitig eine Höhe von 32,45 Metern. Die im Mittelalter demontierten Sitzreihen konnten bis zu 26.000 Zuschauer fassen. Geboten wurden dem antiken Publikum Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und wohl auch Naumachien, also nachgestellte Seeschlachten. Die dort teilnehmenden Naumachiarier (lateinisch naumachiārius, „Schiffskämpfer“) waren Gladiatoren, Gefangene oder Verbrecher. de.wikipedia.org/wiki/Amphitheater_Pula
Kažun-Park in Vodnjan
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Kažun - Steinhütte
Kažuni sind traditionelle istrische Steinhütten, welche meist mit den sogenannten Trockenmauern auf landwirtschaftlichen Flächen in Verbindung stehen und dienten früher Feldbauern sowie Hirten als Unterschlupf. Die zum Bau der Trockenmauern und Kažuni verwendeten Steine stammen aus den Feldern selbst, denn beim Pflügen des karstigen Ackerbodens störten die Steine und wurden somit zweckmäßiger eingesetzt.
Die Archtektur des Kažun ist typisch für europäische Völker und man findet sie vielfältig im mediterranen Raum.
Oft findet man diese Steinhütten, als auch ähnliche Bauten, in der kroatischen Küstenregion wo man sie auch bunje, čemeri, poljarice, kućice, vrtujci, komorade und trimi nennt.
"Die goldene Zeit" der Kažuni auf diesem Gebiet war im 18. und 19. Jahrhundert, als nach starker Zuwanderung und wachsender Einwohnerzahl auch die Nachfrage und der Bedarf nach neuen landwirtschaftlichen Feldern wuchs, insbesondere nach neuen Olivenhainen, Weingärten und der Schafzucht.
Für diese Bauart ohne Architekten ist charakteristisch, dass nur ein einziges Baumaterial für das komplette Bauwerk verwendet wird, und dies ist der heimische Kalkstein. Das kuppelförmige Dach wird nach bestimmter Legetechnik errichtet und wird fälschlicher Weise Kuppel genannt. Interessant ist auch die Tatsache, dass es einen wirtschaftlichen Zweck hat, weil es aus überschüssigen Steinen der Umgebung gefertigt wird und recht schnell errichtet werden kann.
Apropos Oliven ... wenn man in unsere Supermärkte schaut und man sucht nach Olivenöl, dann findet man Öle aus Italien, Griechenland, Spanien. Kroatisches konnte ich keins finden.
Heute sind die Kažuni die Identität der Stadt Vodnjan, wo sie auch in größerer Konzentration vorkommen. Sie sind hier der Stolz der Menschen und immer ein großes Thema sowie eine stetige Inspiration. Der moderne Mensch hat begriffen, dass mit der Konservierung und Restaurierung dieser Steinhütten nicht nur die Tradition bewahrt wird, sondern auch der Mensch selbst.
Der Park der Steinhütten befindet sich am Eingang des Stadtgebietes Vodnjan wo man die größte Dichte an Kažuni im mediterranen Raum vorfindet. Hier beginnt das kulturelle Erbe eines echten Parks von Trockenmauern Um eine vollständige Vorstellung von Kažuni zu erhalten, werden hier vier Bauphasen dargestellt. Des weiteren kann man in der unmittelbaren Umgebung weitere zahlreiche Kažuni finden und betrachten.
Apropos Oliven. Sucht man in unseren Supermärkten nach Olivenöl, so findet man Öle aus Spanien, Italien und Griechenland. Kroatisches habe ich noch keins gesehen. Dabei habe ich dort zahlreiche Olivenhaine gesehen. Zwei Liter davon sind aber in das Reisegepäck gewandert. :-)) Danke Tanja, daß Du ein wenig übrig gelassen hast. :-))
Bauernladen am Limski-Kanal
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An dem Aussichtspunkt am Limski-Kanal gab es auch einige Verkaufsstände einheimischer Bauern, die hier ihre Produkte verkauften, Wein, Schnaps, Schinken, Käse, Oliven, Olivenöl ... Beste Qualität und sooo lecker ... :-))
Besuch in Vrsar
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