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350-365, Schloß Rochsburg

16 Dec 2025 17 4 176
Mein eigentliches Ziel für mein Tagesbild am letzten Dienstag war das Schloß Rochsburg im Landkreis Mittelsachsen. Das Dorf Rochsburg liegt im Tal der Zwickauer Mulde, etwa 20 km nordwestlich von Chemnitz. Auf einem Bergsporn über dem Fluss erhebt sich die gleichnamige Burganlage. Die Burganlage aus dem 12. Jahrhundert wurde bis in's 15 Jahrhundert mehrfach erweitert und unter dem Baumeister Arnold von Westfalen zum Schloß umgebaut. Unter den Herren von Schönburg erhielt Schloß Rochsburg Mitte des 16. Jahrhunderts das heutige Aussehen. Die Außenanlagen behielten ihren wehrhaften Charakter, deutlich erkennbar an der vorderen Toranlage, der Nordwehrmauer mit dem Fachwehrgang, der Südwehrmauer und dem oberen Tor zum Innenhof. de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Rochsburg Die PIP's sind klickbar. PIP 1 zeigt einen Turmaufgang im Schloßhof, PIP 2 den Brunnen, PIP 3 die Nordwehrmauer, und PIP 4 den Blick zur Rochsburg von der Ortslage Rochsburg über die Mulde.

Rochsburg, Treppenaufgang

Rochsburg, Brunnen

16 Dec 2025 6 90
Der Brunnen geht auf das 12. Jahrhundert zurück. 1470 bis 1475 teufte ihn der Freiberger Bergmeister Thorwenzel mit seinen Gehilfen von 31 Metern auf seine heutige Tiefe von 53 Metern ab. Durch den stetigen Zufluß von Quellwasser liegt der Wasserspiegel bei ca. 20 Metern. Das hölzerne Brunnenhaus mit seinem Räderwerk entstand im 18. Jahrhundert.

Rochsburg, Wehragng im Nordzwinger

Blick über die Mulde zum Schloß Rochsburg

Das "Blaue Wunder" von Rochsburg

16 Dec 2025 4 87
Nicht nur Dresden kann Blaue Wunder! ... Unmittelbar neben der Rochsburg, im gleichnamigen Ort an der Zwickauer Mulde befindet sich eine Hängebrücke. Erstmals wurde an dieser Stelle um 1480 ein einfacher Bocksteg an dieser Stelle erwähnt. Seit etwa 1878 gab es an dieser Stelle einen schwankenden Steg der im Volksmund auch Schaukelbrücke genannt wurde. 1954 riß ein Hochwasser diese Brücke komplett weg und es wurde 1955/56 eine neue Brücke errichtet. In den Jahren 2010/2011 wurde noch einmal eine neue Brücke, das "Blaue Wunder" von Rochsburg errichtet.

Amerika und zurück in einer Stunde

16 Dec 2025 3 96
Ziel meines Ausflugs am Dienstag war eigentlich die Rochsburg bei Lunzenau im Landkreis Mittelsachsen. Aber wenn man schon einmal so eine weite Reise macht, dann kann man ja auch schnell mal in Amerika Pause machen ... ;-) Der Haltepunkt "Amerika" befindet sich an der Muldentalbahn genannten Bahnstrecke von Glauchau nach Wurzen in Sachsen. Die Inbetriebnahme der Strecke erfolgte in Schritten zwischen 1875 und 1877. Nach wechselvoller Geschichte erlebte die Strecke in den 1990er Jahren, nachdem nach der politischen Wende in der DDR der Güterverkehr massiv eingebrochen war. Heute sind es nur noch wenige Teilstücke, auf denen überhaupt noch Bahnverkehr stattfinden kann. So befuhr zum Beispiel am 29. Mai 2025 erstmals seit 2002 wieder ein Sonderreisezug die Strecke von Glauchau bis Wolkenburg. Auf dem Abschnitt zwischen Wechselburg und Amerika finden wohl gelegentlich Fahrten mit einem sogenannten Schienentrabbi statt. Eine größere Abhandlung über die Strecke bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Glauchau%E2%80%93Wurzen

349-365, Chemnitz, Markuskirche

15 Dec 2025 22 14 252
War heute im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg unterwegs. Bei dem Wetter heute Gelegenheit ein Bild von der Markuskirche zu machen, um mein Album mit Fotos der Chemnitzer Kirchen aufzufüllen. Immerhin gibt es an die 30 religiöse Gebäude in der Stadt und den eingemeindeten Ortsteilen. "Die evangelische Markuskirche im Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg wurde 1893 bis 1895 nach Entwürfen der Berliner Architekten Abesser und Kröger im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Auffällig ist der weithin sichtbare Doppelhelm-Turm. Die Farbverglasungen sind noch im Original erhalten. Die damalige Orgel stammte vom Orgelbauer Jehmlich aus Dresden. Die ursprüngliche Bemalung der Wände ist nur noch teilweise erhalten. Die Kirche hat 1350 Plätze", schreibt Wikipedia. de.wikipedia.org/wiki/St._Markus_(Chemnitz) In die Kirche hinein konnte ich leider nicht, aber es finden dort gelegentlich auch Konzerte und Veranstaltungen statt und da habe ich für ein Konzert Eintrittskarten.

348-365, Weihnachtsstern

14 Dec 2025 13 8 167
Hallo Fotofreunde, hoffe Ihr hattet einen schönen dritten Adventssonntag. - Wir hatte heute Familienbesuch, deshalb war es mit Foto heute etwas schwierig. Aber so ein Weihnachtsstern, den der Besuch mitgebracht hatte, paßt doch auch gut in die Adventszeit. - Wünsch Euch allen einen guten Start in die neue Woche und bleibt gesund!

347-365, geruchlose, oder falsche Kamille

13 Dec 2025 21 6 166
Gestern Abend, beiner kleinen Runde im Wohngebiet, dachte ich: "Was blüht denn da noch?" Dicht an einer Hauswand eine geruchlose, oder auch falsche Kamille. Blütezeit Juni bis Oktober. "Könnte am Samstag das Tagesbild werden", dachte ich so. ;-) Ist es dann auch geworden. Denn Wettertechnisch gesehen war heute bei uns den ganzen Tag "Waschküche" zum Fürchten. (PIP) Besonders geärgert habe ich mich aber, weil weiter oben im Erzgebirge auf Grund einer Inversionswetterlage blauer Himmel und eitel Sonnenschein herrschte. Bekannter von mir war heute im ca. 50 km entfernten Jöhstadt bei der Preßnitztalbahn und hat mir Bilder von der Schmalspurbahn vom Allerfeinsten geschickt. - "Das wär ihr Preis gewesen", hat Rudi Carell immer gesagt ... ;-/

HFF liebe Fotofreunde, wünsche ein schönes Advents…

02 Dec 2025 18 10 186
Das Bild zeigt den Damm des Unterbeckens des Pumpspeicherkraftwerks Markersbach im Erzgebirge. Bauzeit war von 1970 bis 1981 und es ging 1979 in Betrieb. Mit einer Nennleistung von ca. 1050 MW ist es das zweitgrößte Pumpspeicherkraftwerk in Deutschland und gehört zu den größten Wasserkraftanlagen dieser Art in Europa. Es wird heute von Vattenfall betrieben. - Siehe auch bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherwerk_Markersbach Ein klein wenig war ich von meinem Besuch des Kraftwerks enttäuscht. Zum Einen hatte das Unterbecken sehr wenig Wasser, wahrscheinlich durch Bauarbeiten am Kraftwerk. Zum Anderen stand die Sonne so tief, daß das Staubecken voll im Schatten lag. Die starken Hell-Dunkel-Kontraste am PC zu Hause auszugleichen, war schwierig. Ein farbenfrohes Bild, wie ich es eigentlich mag, war nicht drin. So habe ich es in s-w konvertiert und einem fröhlichen HFF tut das keinen Abbruch. ;-))

346-365, Chemnitzer Weihnachtsmarkt

12 Dec 2025 14 5 145
Ohne viel Worte - Schnappschuß auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt. So richtig hinziehen tut's mich da nicht, aber ich hatte in der Stadt etwas zu erledigen und er ist nun mal da ... Sehr weihnachtliche Stimmung kommt bei dem fast frühlingshaften Wetter heute wieder ohnehin nicht auf. Aber für ein Bild für die Challenge fand ich's okay. ;-)

345-365, Hoda Tawakol - Delicious Monster

11 Dec 2025 12 9 168
Offiziell ist ja das Kulturhauptstadtjahr in Chemnitz zu Ende gegangen. Ob es ein Erfolg war, da gehen die Meinungen sicher auseinander. Immerhin hat das Kulturhauptstadtjahr 2025 Chemnitz kulturelle Belebung, eine gesteigerte internationale Sichtbarkeit und eine positive Image-Veränderung gebracht, indem es alte Industriebrachen wie die Hartmannfabrik neu belebte, neue Kulturorte schuf und ein vielfältiges Programm mit über 2 Millionen Besuchern, Kunstinstallationen, Festivals und einem Rekord-Publikum für Theater und Ausstellungen bot. Viele Projekte wie der "Purple Path" und revitalisierte Orte und Brachen sollen nachhaltig erhalten bleiben. Es ist zu hoffen, daß dieser Prozeß auch nach diesem Jahr fortgeführt wird. Für mich, als demjenigen, der gerne fotografiert, war das Jahr natürlich vor allem auch für mein 365 Tage-Projekt sehr hilfreich. So habe ich doch in diesem Jahr fast alle Orte des Purple Paths besuchen und festhalten können, viele Dinge in meiner Heimat neu und wiederentdeckt. So auch noch einmal gestern in Limbach-Oberfrohna, einer Kleinstadt ganz in der Nähe von Chemnitz, die vor allem durch die Textilindustrie und "Malimo" bekannt ist. Malimo ist der Markenname eines textilen Fertigfabrikats, das seit den 1950er Jahren auf Grundlage eines von Heinrich Mauersberger entwickelten Nähwirkverfahrens mit drei Fadensystemen zunächst in der DDR und heute weltweit hergestellt wird. Der Name MA-LIM-O setzt sich aus MA uersberg, LIM bach und O berfrohna zusammen. de.wikipedia.org/wiki/Malimo Zum Kunstwerk: "Für die Serie Delicious Monsters (dt. „Köstliche Monster“) verknüpft die 1968 in London/Großbritannien geborene und in Paris/Frankreich aufgewachsene, heute in Hamburg lebende franko-ägyptische Künstlerin Hoda Tawakol ihre an Puppen, Perücken oder Masken erinnernden Stoffplastiken mit Baum- und Blätterformen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Mit der Gestalt des Fensterblatts (Monstera deliciosa) zitiert die Künstlerin eine botanische Pflanzengattung, die in der Vorstellung von Mitteleuropäer:innen in Wohn- und Arbeitsräumen zu Hause zu sein scheint. Ihre Vorfahren wurden jedoch einst von kolonialen Pflanzenjägern aus ihrer tropischen Heimat in Mittelamerika nach Europa verschleppt und in botanischen Sammlungen zu pflegeleichten Zimmerpflanzen gezüchtet", ist auf der Website der Stadt Chemnitz zu lesen. Im PIP die Sicht aus einer anderen Perspektive auf das Kunstwerk, wo das Streiflicht etwas mehr Tiefe im Bild erzeugt hat und die Skulptur auch besser zu sehen ist, aber bei der mir der Hintergrund des Bildes nicht so gut gefallen hat.

344-365, Ritterstern

10 Dec 2025 21 9 225
Die Rittersterne (Hippeastrum) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die etwa 80 Arten gedeihen in Gebieten mit einer ausgeprägten Trockenzeit in Südamerika. Die in Europa als Zierpflanzen kultivierten Ritterstern-Sorten sind überwiegend Hybriden. Gestern Vormittag gab es ja etwas Sonne, aber irgendwie hat sich das mit einem Foto nicht so richtig ergeben, also auf den Nachmittag gehofft und prompt kläglich gescheitert ... Der Ritterstern, der für mich auch unbedingt in die Weihnachtszeit gehört, ist dann aber auch immer ein dankbares Motiv. ;-)

HWW - Alte Mauern und ein Trüffelshop

02 Oct 2025 17 22 212
HWW liebe Fotofreunde! Kommt gut durch die zweite Hälfte der Adventswoche, bleibt gesund und paßt auf Euch auf! Grožnjan, das fast vergessene Künstlerdorf in Istrien. - Grožnjan ist ein Dorf und eine Gemeinde in Kroatien. Sie befindet sich in der Gespanschaft Istrien. Die Zahl der Einwohner der Gemeinde lag 2021 bei etwa 656, wobei 142 in Grožnjan selbst wohnten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Grožnjan im Jahr 1102 als Besitztum der Patriarchen von Aquileia. In einer wechselvollen Geschichte war die Situation in Grožnjan nach dem 2. Weltkrieg besonders dramatisch. 1945 kam Istrien und damit auch Grožnjan zu den jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien bzw. Slowenien. Da der politische Status des Freien Territoriums Triest bis 1954 ungeklärt war, lag Grožnjan von 1947 bis 1954 in der sogenannten Zone B dieses Territoriums. Wegen des dadurch bedingten Exodus der italienischsprachigen Bewohner war Grožnjan bis Mitte des 20. Jahrhunderts fast menschenleer. Den eigentlichen Aufschwung und heutigen Status als Künstlerdorf verdankt Grožnjan dem Künstler und Bildhauer Aleksandar Rukavina, der 1965 erwirkte, daß die verlassenen und dem Zerfall geweihten Gebäude unentgeltlich von rund 30 Künstlern bewohnt werden durften. Als Gegenleistung setzten sie sich für Erhalt und Renovierung der Gebäude ein. Ein Großteil der heutigen Bevölkerung sind auch heute noch Künstler. de.wikipedia.org/wiki/Gro%C5%BEnjan

343-365, Kunstgewerbehaus, Chemnitz

09 Dec 2025 13 7 166
Eins der wenigen Gebäude in Chemnitz, welches den 2. Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden hat. Das Gebäude ist eins der wenigen Zeugnisse des Wirkens von Architekt Willy Schönefeld in Chemnitz. "Einfachheit und Zweckmäßigkeit war eine der Visionen von Willy Schönefeld welcher am 14. November 1885 in Köln geboren wurde. Auf dieser Website seht ihr, wie sich das Gebäude vor dem Krieg in's Stadtbild eingefügt hat. chemnitz-gestern-heute.de/willy-schoenefeld-1 Etwas irritiert war ich allerdings über die Skulptur an der Hausecke. (PIP)

342-365, Fresstheater

08 Dec 2025 15 9 193
Heute zum Montagmorgen war ich im Bernsdorfer Hallenbad schwimmen. Um die Zeit sind immer relativ wenig Menschen in der Halle. Gleich in der Nähe des Bades befindet sich in diesem Stadtteil von Chemnitz der Silbersaal, ein historisches Ballhaus. Da ich nicht so oft in dem Stadtteil unterwegs bin, war mir das ein Foto wert. Der Silbersaal wurde als Anbau eines bestehenden Hauses im Jahr 1920 errichtet und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Jugendstil-Festsaal. Nach dem 2. Weltkrieg verfiel das Gebäude zu DDR-Zeiten und geriet in einen baufälligen Zustand. 2010 übernahm die Familie Müller das Anwesen mit dem Ziel, den ursprünglichen Jugendstil-Charme zu bewahren und wiederherzustellen. Die umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurden im Dezember 2013 abgeschlossen, wodurch der Saal in neuem Glanz erstrahlte. Heute dient der Silbersaal nun wieder als Veranstaltungsort für Feste, Feiern und Kultur, mit Restaurantbetrieb und Platz für bis zu 220 Personen, ganz im Sinne seiner Tradition.

341-365, Einen schönen und friedlichen 2. Advent!


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