Austria - Österreich
Folder: AUSTRIA
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Feste Kufstein - Kufstein Fortress (PiP)
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Das Gebiet um Kufstein ist schon seit rund 30.000 Jahren besiedelt, wie Funde von knöchernen Pfeilspitzen eiszeitlicher Jäger in der Tischofer Höhle im Kaisertal beweisen. Viele dieser Funde sind im Heimatmuseum auf der Festung Kufstein ausgestellt. Somit ist Kufstein vermutlich das älteste besiedelte Gebiet Tirols.
Von der Antike bis zum Mittelalter
Kufstein wurde im römischen Feldzug gegen die Rätier und Vindeliker 15 vor Christus eingenommen und den römischen Provinzen Rätien (Stadtteil Zell) und Noricum (restliche Stadt) zugeteilt, als diese in der ersten Hälfte des folgenden Jahrhunderts gebildet wurden. Von dieser Zeit zeugen noch Spuren der alten römischen Militärstraße im Inntal.
500 Jahre lang stand das Gebiet unter römischer Herrschaft und wurde danach wiederholt von den Bayern besetzt.
Die Örtlichkeit ist als „Caofstein“ erstmals in einem Güterverzeichnis des Bischofs Arn von Salzburg aus der Zeit um 788–790 mit eigener Kirche (ecclesia) nachgewiesen.
Zu dieser Zeit war der Raum Kufstein Teil des Gaus („pagus Inter Valles“) im Unterinntal und unterstand dem Herzogtum Bayern.
Die Festung Kufstein (Burg) wurde erstmals 1205 als Besitzung des Bischofs von Regensburg und des Herzogs von Bayern erwähnt. Bis 1213 gelang es den Bayern, die alleinige Herrschaft zu erlangen. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage wurde der Ort von den jeweiligen Herrschern gefördert und befestigt, bis ihm 1393 das Stadtrecht verliehen wurde. (WiKi)
Bergfex:
Man könnte noch ergänzen: Als die Festung fertig war, war sie überflüssig geworden, weil die Militättechnik rasant weiter entwickelt hatte. Außerdem gab es so gravierende Bauschäden, dass sie zur Verwertung als Bauschutt angeboten wurde. Allerdings fand sich kein Käufer, so dass sie dem Abriss entkam.
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www.youtube.com/watch?v=6ivPvGWPVqk
oder so
www.youtube.com/watch?v=13nx8WqFSfU
Das Kufsteiner Lied
Text & Musik: Karl Ganzer
Kennst du die Perle im schönen Tirol?
Das Städtchen Kufstein, das kennst du wohl,
Umrahmt von Bergen, so friedlich und still,
Ja, das ist Kufstein dort am grünen Inn,
Ja, das ist Kufstein am grünen Inn.
(Jodeln)
Es gibt so vieles, bei uns in Tirol:
Ein guates Weinderl aus Südtirol
Und mancher wünscht sich, ‘s möcht’ immer so sein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein,
Bei einem Mäderl und an Gläserl Wein.
(Jodeln)
Und ist der Urlaub dann wieder aus.
Da nimmt man Abschied und fährt nach Haus.
Man denkt an Kufstein, man denkt an Tirol,
Mein liebes Städtchen lebe wohl, leb’ wohl,
Mein liebes Städtchen lebe wohl, leb’ wohl.
(Jodeln)
Das Kufsteinlied (auch das Kufsteiner Lied) ist ein bekanntes volkstümliches Lied des deutschen Sprachraums. Es wurde 1947 von dem Tiroler Potboten Karl Ganzer komponiert.
Orgelmusik von der Festung Kufstein
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Die Heldenorgel in Kufstein wurde 1931 als Tönendes Denkmal, d. h. als Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, errichtet. Sie ist nach zwei Erweiterungen die größte Freiluftorgel der Welt.
Max Deoplo gab im Juni 1924 den Anstoß, eine große Freiluftorgel auf der Festung Kufstein zu errichten. Erst am 1. Dezember 1930 konnte der Auftrag zum Bau der Heldenorgel an den Orgelbauer Wilhelm Sauer (Inh. Oscar Walcker) aus Frankfurt a.d. Oder vergeben werden.
Das Instrument mit elektrischer Traktur wurde in den folgenden Monaten in den Bürgerturm der Festung eingebaut und war zur damaligen Zeit bereits die größte Freiluftorgel der Welt. Sie hatte 26 Hochdruck-Register und ein Glockenspiel, verteilt auf zwei Manuale und Pedal.
1971 wurde das Instrument von der Erbauer-Firma erweitert und mit einer neuen Technik versehen. Bis 2008 umfasste es 4.307 Pfeifen, 46 Register auf vier Manualen und diverse Spielhilfen.
Der Organist bespielte die Orgel von einem 90 m entfernten Spieltisch welcher in einem Spieltischhäuschen stand, das zu diesem Zweck eigens errichtet wurde. Durch den Einbau einer Organola konnte die Orgel auch ohne einen Organisten zum Klingen gebracht werden.
Die Heldenorgel wird täglich um 12:00 Uhr, in den Monaten Juli und August um 12:00 und um 18:00 Uhr zum Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege gespielt. Seit dem 30. Mai 1981, dem 50-Jahr-Jubiläum der Orgel, wird dabei auch aller Opfer von Gewalt gedacht.
Am Ende des etwa zehnminütigem Vortrages erklingt, in einer Fassung für Orgel, die Weise vom Guten Kameraden. Das Instrument ist in der ganzen Stadt, und bei günstigen Windverhältnissen noch im Kaisertal** zu hören. (Wiki)
**Ich habe dieses Orgelspiel bereits zweimal hoch oben im Kaisertal gehört. Es kommt allerdings auch darauf an wie der Wind steht. aNNa
s.a. >> www.festung.kufstein.at/de/heldenorgel.html
und auch >>>
Johannes Berger, Organist auf der Festung Kufstein
www.tirol.at/lovetirol/heldenorgel-kufstein?folderGuid=%7Bb3089643-f71e-3bfb-b7fb-6994e92106c9%7D&disableRedirect=1
... He is the son of a friend from me ...
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Engl.:
The Heroes' Organ in Kufstein was built in 1931 as a sounding monument, i.e. as a war memorial for the fallen of the First World War. After two extensions it is the largest outdoor organ in the world.
In June 1924 Max Deoplo gave the impulse to build a large open-air organ on the Kufstein Fortress. It was not until December 1, 1930 that the contract for the construction of the Helden organ could be awarded to the organ builder Wilhelm Sauer (owner Oscar Walcker) from Frankfurt a.d. Oder.
In the following months the instrument with electric action was installed in the citizen tower of the fortress and was already the largest outdoor organ in the world at that time. It had 26 high-pressure registers and a glockenspiel, distributed over two manuals and pedal.
In 1971 the organ was extended by the builder company and equipped with a new technique. By 2008 it had 4,307 pipes, 46 stops on four manuals and various playing aids.
The organist played the organ from a console 90 m away, which was located in a console house built especially for this purpose. By installing an organola the organ could be made to sound without an organist.
The Heroes' Organ is played daily at 12:00, in July and August at 12:00 and 18:00 in memory of the fallen of both world wars. Since 30 May 1981, the organ's 50th anniversary, all victims of violence are also remembered.
At the end of the ten-minute-long performance, the "Weise vom Guten Kameraden" is played in a version for organ. The instrument can be heard all over the city, and with favourable wind conditions still in the Kaisertal**. (Wiki)
**I've heard this organ play twice before high up in the Kaiser Valley. But it also depends on how the wind is. aNNa
Translated with www.deepl.com/Translator (free version)
s.a. >> www.festung.kufstein.at/de/heldenorgel.html
and
Johannes Berger, Organist auf der Festung Kufstein
www.tirol.at/lovetirol/heldenorgel-kufstein?folderGuid=%7Bb3089643-f71e-3bfb-b7fb-6994e92106c9%7D&disableRedirect=1
... He is the son of a friend from me ...
ABC - die Katze lief im Schnee ...
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... und als sie wieder nach Hause kam -
da hat sie weiße Stiefel an -
oh jeminee, oh jeminee -
die Katze lief im Schnee...
www.youtube.com/watch?v=m5P_JZGD3PQ
Zaun
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HFF - 14.02.2020
Wildbichl-Alm
Im Winter werden die Drähte herunter genommen - und im Frührjahr wird wieder neu gespannt
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Aufstieg zum 'Hinteren Sonnwendjoch' über die 'Schnittlauchalm' ca 1.850m Höhe
press Z - see on black
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Dieser Schnittlauch steht auf der 'Schnittlauchalm' in ca 1.850m Höhe, unterhalb des Hinteren Sonnwendjochs 1.986m.
Drei kleine Pflanzen brachte mit von einer Bergtour, trug ihn im Rucksack heim, und pflanzte sie in den Blumenkasten auf meinen Balkon.
Inzwischen habe ich bereits etlich Ableger gemacht, da er sonst zu groß im Kasten wird und alles verwurzelt.
s.a. >>> www.berghelden.de/wanderungen/hinteres-sonnwendjoch/#gref
Schnittlauch auf der 'Schnittlauch-Alm' ca 1.850…
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Dieser Schnittlauch steht auf der 'Schnittlauchalm' in ca 1.850m Höhe, unterhalb des Hinteren Sonnwendjochs 1.986m.
Drei kleine Pflanzen brachte mit von einer Bergtour, trug ihn im Rucksack heim, und pflanzte sie in den Blumenkasten auf meinen Balkon.
Inzwischen habe ich bereits etlich Ableger gemacht, da er sonst zu groß im Kasten wird und alles verwurzelt.
Engl.:
This chives are on the 'Schnittlauchalm' at an altitude of about 1.850m, below the Hintere Sonnwendjoch 1.986m.
I brought three small plants from a mountain tour, carried it home in my backpack, and planted them in the flower box on my balcony.
In the meantime I have already made several cuttings, because otherwise it would become too big in the box and everything would get rooted.
Alpendohle
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Die Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Der 34 bis 38 cm große Vogel ist ein mittelgroßer Vertreter seiner Familie und zeichnet sich durch schwarzes Gefieder, rote Beine und einen gelben Schnabel aus.
Die Paare sind monogam und halten meist bis zum Tod eines Partners
Grundsätzlich ist die Alpendohle oberhalb der Waldgrenze anzutreffen, kommt aber vereinzelt und vor allem im Winter auch in tieferen Lagen vor. Wenige Vogelarten brüten in ähnlich großen Höhen: Die Brutgebiete reichen in den Schweizer Alpen bis auf 3800 m, im Atlas bis auf 3900 m. In Kaschmir bewegen sich die Vorkommen im Sommer zwischen 3500 und 5000 m. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht der Balkan dar, wo die Vögel vielerorts zwischen 500 und 1400 m brüten. Auf Nahrungssuche sind Alpendohlen am Mount Everest auch schon auf über 8200 m beobachtet worden.[3] Ebenfalls von Everest-Expeditionen stammen Berichte von Sichtungen in Flughöhen über 9500 m.
de.wikipedia.org/wiki/Alpendohle
Alpendohlen
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Alpen-Dohlen am Hinteren Sonnwendjoch
s.a. >>>> Video >>> Alpendohlen
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Die Alpendohle (Pyrrhocorax graculus) ist eine Vogelart aus der Familie der Rabenvögel *(Corvidae) .
www.youtube.com/watch?v=7qQ86TT36tI
Der 34 bis 38 cm große Vogel ist ein mittelgroßer Vertreter seiner Familie und zeichnet sich durch schwarzes Gefieder, rote Beine und einen gelben Schnabel aus.
Die Paare sind monogam und halten meist bis zum Tod eines Partners
Grundsätzlich ist die Alpendohle oberhalb der Waldgrenze anzutreffen, kommt aber vereinzelt und vor allem im Winter auch in tieferen Lagen vor. Wenige Vogelarten brüten in ähnlich großen Höhen: Die Brutgebiete reichen in den Schweizer Alpen bis auf 3800 m, im Atlas bis auf 3900 m. In Kaschmir bewegen sich die Vorkommen im Sommer zwischen 3500 und 5000 m. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht der Balkan dar, wo die Vögel vielerorts zwischen 500 und 1400 m brüten. Auf Nahrungssuche sind Alpendohlen am Mount Everest auch schon auf über 8200 m beobachtet worden. Ebenfalls von Everest-Expeditionen stammen Berichte von Sichtungen in Flughöhen über 9500 m.
The Alpine Chough is an omnivore. Like the Alpine crow, it eats mainly invertebrates and fruits, but shows greater opportunism in the diet and readily absorbs other types of food. In spring and summer arthropods and their larvae, snails and earthworms dominate the food spectrum of the species, against fall stone fruits, berries and pome fruits gain in importance, provided they exist in sufficient quantity. Even then, numerous locusts make up a large part of the food. In winter, berries and coniferous seeds are the food source of Alpine Chough. Wherever it reaches human waste, it becomes the main food source in winter. In addition, the Alpine Chough eats all year round bird eggs, carrion or small vertebrates, provided they can get hold of them. She eats grit regularly and often takes snow in winter.
Even in flight, they capture a considerable part of their food. The animals fly at low altitude against the wind to catch grasshoppers and other insects from the air. Especially in winter, the species is found frequently in mountain villages, at ski stations and in mountain stations, where it pulls the supply of human food leftovers. Above all, such food hides the Alpine chough regularly, to bring them back later and eat. Mostly the food pieces are in rock clefts.
(Wiki)
de.wikipedia.org/wiki/Alpendohle
auf dem Weg zum Hinteren Sonnwendjoch
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Mahlzeit ... Happy Funny Food
Vogelnest (PiP)
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Nest vom Rotschwanz hoch oben in einer Esche (Fraxinus excelsior)- gebaut und ausgepolstert mit Haaren vom Kuhschwanz.
Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) gehört zu den Fliegenschnäpper. Vorkommen und Verbreitung: Man sieht den Hausrotschwanz in fast ganz Europa mit Ausnahme von Island, Schottland, Nordskandinavien und Nordosteuropa.
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Bauernhaus - AlpenGasthaus
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SSC - 21.03.2020 - Thema : Achitektur
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www.koelnberg.at
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Grüss Gott kehr ein,
wilkommen auf ein Gläschen Wein.
frz.:
Bonjour, entrez,
bienvenue à un verre de vin.
engl.:
Hello, come in,
welcome to a glass of wine.
Hechtsee (4 x PiP)
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Der Hechtsee ist ein kleiner See in den Brandenberger Alpen in Tirol, Österreich.
Der See liegt in den Brandenberger Alpen westlich von Kiefersfelden (Bayern) bzw. nördlich von Kufstein (Tirol). Er ist mit rund 0,28 km² Fläche der größte und mit maximal 57 m Tiefe der tiefste der sechs Seen westlich von Kufstein. Unweit seines Südufers erhebt sich der Thierberg (721 m). Nur wenige Meter vom Nordufer des Sees entfernt verläuft die deutsch-österreichische Grenze und damit die Grenze zwischen Bayern und Tirol.
Der größte Zufluss des Hechtsees ist der kleine Hechtbach, der aus einem kleinen Tal zwischen Hecht- und Längsee kommt. Die Wasseroberfläche ist normalerweise auf 542 me. Der Abfluss des Sees, der nach wenigen Metern die Staatsgrenze quert, mündet nach einem kleinen Wasserfall in den etwa 35 m tiefer liegenden Kieferbach.
Die vier „Thierberg-Seen“ (Pfrillsee, Längsee, Hechtsee und Egelsee) sind tektonische Erscheinungen, kleine Einsturzbecken die vielleicht durch Hohlräume oder andere Karstphänomene begünstigt wurden. Der Inntalgletscher hatte sie allerdings in der letzten Eiszeit ausgeräumt, ausgeschürft und mit Moränenschutt und Schmelzwassersedimenten abgedämmt.
1755 und 1761 schwoll das Wasser des Sees so sehr an, dass er schließlich Schlamm aufwirbelnd, mit braunem, stinkendem Wasser aus den Ufern trat. Als Grund für dieses seltsame Phänomen stellten sich die beiden Erdbeben von Lissabon sowie die nahe Lage an einer tektonischen Transformzone (Inntal) heraus.
Der Hechtsee wird bereits seit Jahrhunderten durch eine zwei Meter hohe Mauer aufgestaut. Ohne sie wäre der Wasserspiegel entsprechend niedriger. Weil der See ab etwa 20 m Tiefe aus sauerstofflosem, schwefelwasserstoffhaltigem* und zugleich nährstoffreichem Wasser besteht, wird seit den frühen 1990ern Wasser aus der Tiefe durch ein unter der Staumauer hindurchgeführtes Rohr abgelassen.
de.wikipedia.org/wiki/Hechtsee
* dort an der kleinen Staumauer riecht es oft sehr stark nach Schwefel
Hechtsee
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Der Hechtsee ist ein kleiner See in den Brandenberger Alpen in Tirol, Österreich.
Der See liegt in den Brandenberger Alpen westlich von Kiefersfelden (Bayern) bzw. nördlich von Kufstein (Tirol). Er ist mit rund 0,28 km² Fläche der größte und mit maximal 57 m Tiefe der tiefste der sechs Seen westlich von Kufstein. Unweit seines Südufers erhebt sich der Thierberg (721 m). Nur wenige Meter vom Nordufer des Sees entfernt verläuft die deutsch-österreichische Grenze und damit die Grenze zwischen Bayern und Tirol.
Der größte Zufluss des Hechtsees ist der kleine Hechtbach, der aus einem kleinen Tal zwischen Hecht- und Längsee kommt. Die Wasseroberfläche ist normalerweise auf 542 me. Der Abfluss des Sees, der nach wenigen Metern die Staatsgrenze quert, mündet nach einem kleinen Wasserfall in den etwa 35 m tiefer liegenden Kieferbach.
Die vier „Thierberg-Seen“ (Pfrillsee, Längsee, Hechtsee und Egelsee) sind tektonische Erscheinungen, kleine Einsturzbecken die vielleicht durch Hohlräume oder andere Karstphänomene begünstigt wurden. Der Inntalgletscher hatte sie allerdings in der letzten Eiszeit ausgeräumt, ausgeschürft und mit Moränenschutt und Schmelzwassersedimenten abgedämmt.
1755 und 1761 schwoll das Wasser des Sees so sehr an, dass er schließlich Schlamm aufwirbelnd, mit braunem, stinkendem Wasser aus den Ufern trat. Als Grund für dieses seltsame Phänomen stellten sich die beiden Erdbeben von Lissabon sowie die nahe Lage an einer tektonischen Transformzone (Inntal) heraus.
Der Hechtsee wird bereits seit Jahrhunderten durch eine zwei Meter hohe Mauer aufgestaut. Ohne sie wäre der Wasserspiegel entsprechend niedriger. Weil der See ab etwa 20 m Tiefe aus sauerstofflosem, schwefelwasserstoffhaltigem* und zugleich nährstoffreichem Wasser besteht, wird seit den frühen 1990ern Wasser aus der Tiefe durch ein unter der Staumauer hindurchgeführtes Rohr abgelassen.
de.wikipedia.org/wiki/Hechtsee
* dort an der kleinen Staumauer riecht es oft sehr stark nach Schwefel
Die Sonne ist ins Wasser gefallen
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Der Hechtsee ist ein kleiner See in den Brandenberger Alpen in Tirol, Österreich.
Der See liegt in den Brandenberger Alpen westlich von Kiefersfelden (Bayern) bzw. nördlich von Kufstein (Tirol). Er ist mit rund 0,28 km² Fläche der größte und mit maximal 57 m Tiefe der tiefste der sechs Seen westlich von Kufstein. Unweit seines Südufers erhebt sich der Thierberg (721 m). Nur wenige Meter vom Nordufer des Sees entfernt verläuft die deutsch-österreichische Grenze und damit die Grenze zwischen Bayern und Tirol.
Der größte Zufluss des Hechtsees ist der kleine Hechtbach, der aus einem kleinen Tal zwischen Hecht- und Längsee kommt. Die Wasseroberfläche ist normalerweise auf 542 me. Der Abfluss des Sees, der nach wenigen Metern die Staatsgrenze quert, mündet nach einem kleinen Wasserfall in den etwa 35 m tiefer liegenden Kieferbach.
Die vier „Thierberg-Seen“ (Pfrillsee, Längsee, Hechtsee und Egelsee) sind tektonische Erscheinungen, kleine Einsturzbecken die vielleicht durch Hohlräume oder andere Karstphänomene begünstigt wurden. Der Inntalgletscher hatte sie allerdings in der letzten Eiszeit ausgeräumt, ausgeschürft und mit Moränenschutt und Schmelzwassersedimenten abgedämmt.
1755 und 1761 schwoll das Wasser des Sees so sehr an, dass er schließlich Schlamm aufwirbelnd, mit braunem, stinkendem Wasser aus den Ufern trat. Als Grund für dieses seltsame Phänomen stellten sich die beiden Erdbeben von Lissabon sowie die nahe Lage an einer tektonischen Transformzone (Inntal) heraus.
Der Hechtsee wird bereits seit Jahrhunderten durch eine zwei Meter hohe Mauer aufgestaut. Ohne sie wäre der Wasserspiegel entsprechend niedriger. Weil der See ab etwa 20 m Tiefe aus sauerstofflosem, schwefelwasserstoffhaltigem* und zugleich nährstoffreichem Wasser besteht, wird seit den frühen 1990ern Wasser aus der Tiefe durch ein unter der Staumauer hindurchgeführtes Rohr abgelassen.
de.wikipedia.org/wiki/Hechtsee
* dort an der kleinen Staumauer riecht es oft sehr stark nach Schwefel
Almhütte (2 x PIP)
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