Ulrich Dinges' photos
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Plakat um 1895 von Jean de Paleologue
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Berliner Zigarettenfabrik Josetti , Marke Juno
Lessing Loge in Peine, Fenster im Versammlungssaal…
Rittergut Abbensen
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Da steht die Gutseinfriedung; links und rechts an den Torpfosten die Wappen der Gutsherren und dauf zwei Vasenaufsätze. Vorbei an diesem Tor aus dem Jahre 1723 trete ich ins Hofgelände, mit seinen beiden hölzernen Häusern, eines für den adeligen Ritter eines für den Gutsverwalter, dazu niederrangige Wirtschafts- und Wohngebäude als Fachwerkbauten.
Eine paar Abbensener warten schon auf eine seltene Führung über das Rittergut, einem über die ganzen Jahrhunderte der Landwirtschaft gewidmeten Anwesen.
Dr Alexander von Schwartz, Besitzer in 5. Generation führt uns in seinen ab 1880 errichteten englischen Landschaftsgarten, vorbei an einem Eiszeit Findling der als Gedenkstein an Gerd v. Schwarz erinnert, der im Sommer 1941 in Russland sein Leben geopfert hat.
Joachim Heinrich von Bülow vererbte das Rittergut seinem Bruder dem Generalfeldmarschall Cuno Josua von Bülow (1658-1733), der in kurbraunschweig-lüneburgischen Diensten Stand. Im Jahre 1695 begann er, in ordentlichem Abstand vom alten Gebäude, das direkt an der Fuhse stand, auf Treibsand den hier im Lande in unüblicher Form gehaltenen Holzbau mit dem markanten Mansardwalmdach zu errichten. In Abbensen regnet es weniger als in Hannover und so schuf er hier seinen Sommersitz; dieses Freiherrliche Haus. Und um die Errichtung dieser Zweitwohnung bedarf es keiner Eile: Während der Bauzeit von mehr als 6 Jahren trocknete das Holz, und mit der Hinterlüftung zwischen teils feuchtem Grund und Fußböden sorgte er für ein langlebiges Gebäude.
Die Frau und die Nachkommen des Feldmarschalls lebten hier in der Manier des Absolutismus. Ab etwa 1790 waren die Bülows wegen letztgenanntem Lebensstiles insolvent, und das für eine lähmende Zeit von 90 Jahren. Die hohen Reparationszahlungen Preußens an das Frankreich Napoleons, oder das Wissen um die Gefahren erlebter Revolutionen zwangen der Staatsgemeinschaft Veränderungen auf. Diese werden heute Stein-Hardenberg’sche Reformen genannt: Es waren vielfältige Staats- und Verwaltungs- und Wirtschaftsreformen. Erst dadurch wurde der Verkauf des Rittergutes rechtlich möglich.
In der Rasenfläche rechts im Foto steht eine Robinie auch falsche Akazie genannt. Dieser Baum hatte seinen Weg aus Nordamerika oder Mexiko auch wegen seiner oft weißen hängenden traubigen Blütenstände in die europäischen Parks geschafft. Dazu wachsen hier im Rasen des Rittergutes teils alte Bäume aus vielen Ländern wie Chinazypresse oder Mammutbaum.
Unsere Besuchergruppe mit Herrn von Schwartz als Hausherr geht vorbei an zwei der elf denkmalgeschützten Objekte hier, Amphoren,alt aber nicht besonders schön. Sie markiern das Ende einer privaten Buchenallee zum Rasen. Er verdeutlicht den Spagat den ein Unternehmen in Deutschland machen muss; hier der Denkmalschutz beispielsweise mit Scheunen in die kein modernes landwirtschaftliches Gerät passt, und auf der anderen Seite, der unbewohnten Straßenseite, Gebäude die in unserem Staate den Eggen und Grubbern und anderen Wertgegenständen keinen Schutz vor Diebstahl bieten.
Wir verlassen den Hof und fahren durch die sandige schöne hügelige Endmoränenlandschaft. Ich lese vom quietschbunte Entenrennen das es hier seit ein paar Jahren an der Fuhse gibt....
Zuchthaus im Dartmoor / Prison Princetown
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Im Jahr 1805 -09 in dessen Folge dieser Gebäudekomplex auf der recht einsamen Hochfläche des Dartmoores errichtet wurde, war Großbritannien im Krieg mit dem napoleonischen Frankreich verwickelt.. Tausende von Franzosen wurden gefangen genommen. Diese feindlichen Ausländer wurden provisorisch in der Nähe des Royal Naval Dockyard in Devonport (damals Plymouth Dock) in Bauruinen oder in Rümpfen von verlassener Schiffe unter entsetzlichen Lebensbedingungen gefangen gehalten. So baute das Königreich dieses große Kriegsgefangenenlager (Gebäudekomplex bitte in Google maps ansehen).
Nachdem die Franzosen in ihrer Heimat zurück waren , wurden ab 1812 hier 6,500 Amerikaner , meist Seeleute, gefangen gehalten. Ab dem Jahre 1851 nutzte England das Gebäudeensemble als Zivilgefängnis.
Immer wieder kam es hier zu gewalttätigen Eskalationen: Schon in den Anfangsjahren wurden zig Amerikaner von Wachleuten erschossen, später war Essen oder Ungehorsam Gründe für teils massive Unruhen. Dies alles scheint die Nation so bewegt zu haben dass der Schottische Schriftsteller Arthur Conan Doyle dieses Gefängnis in seinen Roman " The Hound of the Baskervilles" einbezog:
Kutsch Fahrt vom Bahnhof hinauf ins Dartmoor:
"Wogendes Weideland zog sich zu beiden Seiten des Weges empor, und alte Giebelhäuser lugten aus dichtem grünen Laubwerk hervor, jenseits der friedlichen, sonnenüberfluteten Landschaft allerdings erhob sich gegen den Abendhimmel dunkel die lange, düstere Linie des Moors ...
, Unser Fahrer drehte sich um.
»Ein Sträfling ist aus Princetown entflohen, Sir, schon vor drei Tagen. Die Wärter bewachen jede Straße und jeden Bahnhof, aber sie haben bis jetzt noch keine Spur von ihm entdeckt"
Unsere Touristengruppe passiert in kurzer Zeit per Bus dieses Bergmassiv mit seinen glatt geschliffenen Hügeln (hier Tor genannt) wie sie hier hinter dem Gefängnis zu sehen sind. Wir halten an einer alten Clapper Bridge (bitte Taggen) und unterhalten uns darüber hier in dieser wunderbar verlassenen Gegend Kurzurlaub mit Bed and Breakfast zu machen. Vielleicht wirds ja mal...
Kapitelhaus der Salisbury Kathedrale (Chapter Hous…
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Nach der normannischen Eroberung Englands orientierten sich Wissenschaft und Kunst im Lande an der Entwicklung in Frankreich mit ihren Zentren in Paris und an den nordfranzösischen Kathedralenschulen. Die Kathedrale von Salisbury wurde nach dem Vorbild von Westminster Abbey errichtet.
Neben der Kathedrale an einem zweiten Flügel des Kreuzgangs entstand zwischen den Jahren 1240 und 1284 dieser in der Kollage gezeigte Raum. Dieses Kapitelhaus ist ein hohes achteckiges Versammlungsgebäude für den Klerus. Unter den im Foto gezeigten Maßwerksfenstern bilden runde halbplastische Arkaden vertiefte Nischen in denen unten Sitzbänke angeordnet sind. Im Gegensatz zu den unverzierten Kirchenwänden haben Steinmetze hier unter den Fenstern Szenen der Schöpfungsgeschichte bzw. des alten Testamentes dargestellt. Rechts in der Kollage werden drei Kopfkonsolen mit verschiedenen ausdrucksstarken Gesichtern gezeigt.
An diesem würdigen Raum hat auch die für Europas Juristen so wichtige Magna Carta ihren musealen Platz gefunden.
Fenster in Salisbury
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Auch die kleineren Fenster dieses Gebäudes sind in dergleichen Art gestaltetund geben dem Gebäude ein eigenen Charakter.
Die Nordsee mit Resten der Burg Tintagel
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die Burg König von Artur.
Nicht erst Walt Disney hat entdeckt wie wichtig es ist in den Köpfen von Menschen zu sein: Zu sehen gibt es außer einer grandiosen Felsküsten Landschaft hier außer Ausflugstouristen auf dem Gelände der mittelalterlichen burg nicht viel.
Fenster mit konischen Stürzen
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Der Fenstersturz selbst kann fertig gekauft werden. Es handelt sich dabei um U-förmige Ziegel, die mit Beton ausgegossen sind. In den Beton werden Eisenstangen eingearbeitet, womit die Stabilität erhöht wird. Beim Einbau eines solchen Fertigsturzes ist die Länge so zu berechnen, dass der Sturz auf beiden Seiten ausreichend aufliegen kann. Das heißt, es wird die Breite des Fensters als Grundlage genommen, dass die Mauerziegel nicht nur stehend gesetzt werden sondern auch noch keilförmig sind. Ersteeres ist ist notwendig , das keilförmige Bearbeiten hilft dazu, weil auf dem Sturz später ein enormer Druck lastet. Das darüber liegende Mauerwerk lastet auf dem Träger. Die Ziegel stehen dabei unter Spannung und einer großen Belastung. Um dem entgegen zu wirken, stellt man die Mauerziegel auf und stabilisiert dadurch die Mauer.

















