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Au bonheur des dames.................................
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Artistically Yours****In Mémoriam à Hélèna************
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Wo sind die romantischen Dichter hingegangen?
Eine Betrachtung über Poesie, Sehnsucht und die Stille in einer lauten Welt
Die Frage kam an einem Morgen voller Kaffee und Nachdenken: Wo sind all die romantischen Dichter und Poeten hingegangen? Sie klingt wie ein Echo aus einer anderen Zeit — und gerade deshalb so gegenwärtig.
Die Verwandlung der Poesie
Die romantischen Dichter sind nicht verschwunden; sie haben sich verwandelt. Vielleicht schreiben sie heute Songtexte, die Millionen berühren. Vielleicht sind sie die Krankenschwester, die einem Sterbenden die Hand hält und genau die richtigen Worte findet. Oder der Stadtplaner, der einen Park so gestaltet, dass Menschen dort innehalten. Vielleicht finden wir sie in Kommentarspalten, wo zwischen Memes und Alltagsgespräch plötzlich ein Satz aufblitzt, der die Seele trifft.
Verschwunden ist nicht das Poetische, sondern unser Rhythmus im Umgang damit. Die Romantik brauchte Zeit — Zeit zum Schauen, zum Fühlen, zum geduldigen Formen von Worten. Heute leben wir in einer Welt der Sofortigkeit, in der ein Instagram-Post jene Aufmerksamkeit erhält, die früher einem Gedichtband galt.
Und doch: Wer hinsieht, findet Poesie überall. In Menschen, die beim Sonnenuntergang innehalten. In einem handgeschriebenen Brief zwischen dutzenden E-Mails. In jenen Momenten der Zärtlichkeit, die niemand fotografiert. Die Poesie ist nicht tot; sie hat gelernt, sich zurückzunehmen und anders zu atmen.
Die Sehnsucht als Lebenskraft
Im Kern der Frage nach den Dichtern liegt die Sehnsucht. Die Romantiker waren ihre Meister: sie suchten das Unendliche, das Unerreichbare, eine Welt hinter der Welt. Novalis' blaue Blume, Eichendorffs Wanderer, der nie ankommt — das war keine Schwäche, sondern eine Stärke. Sehnsucht war für sie kein Mangel, sondern eine innere Bewegung, die das Leben weitet.
Heute aber haben wir verlernt, mit Sehnsucht zu leben. Wir wollen sie stillen, sofort: ein Klick, eine Bestellung, eine Nachricht. Dabei merken wir nicht, dass wir mit jedem Klick die Sehnsucht nicht stillen, sondern nur verschieben – auf die nächste Bestellung, das nächste Scrollen, den nächsten Moment der Leere. Sehnsucht wird als Störung behandelt, nicht als Botschaft. Wir therapieren sie mit Ablenkung, statt ihr zuzuhören.
In einer Gesellschaft, die alles sofort liefert, wird Sehnsucht zur Seltenheit. Und wo Sehnsucht schwindet, fällt auch Poesie schwer. Denn Gedichte entstehen nicht aus Erfüllung, sondern aus dem Zwischenraum zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte.
Das Warten im Inneren
Die romantischen Dichter sind dorthin gegangen, wohin auch die Sehnsucht ging: in die Tiefe, unter Schichten von Ablenkung, Tempo und Effizienz. Sie sind noch da. Manchmal klopfen sie an — leise, wie ein innerer Wind.
Vielleicht findet dieser Text jene, die noch in sich hineinhorchen können – um sich selbst zu spüren in einer lauten Welt, und um die Sehnsucht nicht zu überhören. Denn wer fragt, wo die Poesie geblieben ist, trägt sie bereits in sich.
Moin :-)
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Die Frage kam an einem Morgen voller Kaffee und Nachdenken: Wo sind all die romantischen Dichter und Poeten hingegangen? Sie klingt wie ein Echo aus einer anderen Zeit — und gerade deshalb so gegenwärtig.
Die Verwandlung der Poesie
Die romantischen Dichter sind nicht verschwunden; sie haben sich verwandelt. Vielleicht schreiben sie heute Songtexte, die Millionen berühren. Vielleicht sind sie die Krankenschwester, die einem Sterbenden die Hand hält und genau die richtigen Worte findet. Oder der Stadtplaner, der einen Park so gestaltet, dass Menschen dort innehalten. Vielleicht finden wir sie in Kommentarspalten, wo zwischen Memes und Alltagsgespräch plötzlich ein Satz aufblitzt, der die Seele trifft.
Verschwunden ist nicht das Poetische, sondern unser Rhythmus im Umgang damit. Die Romantik brauchte Zeit — Zeit zum Schauen, zum Fühlen, zum geduldigen Formen von Worten. Heute leben wir in einer Welt der Sofortigkeit, in der ein Instagram-Post jene Aufmerksamkeit erhält, die früher einem Gedichtband galt.
Und doch: Wer hinsieht, findet Poesie überall. In Menschen, die beim Sonnenuntergang innehalten. In einem handgeschriebenen Brief zwischen dutzenden E-Mails. In jenen Momenten der Zärtlichkeit, die niemand fotografiert. Die Poesie ist nicht tot; sie hat gelernt, sich zurückzunehmen und anders zu atmen.
Die Sehnsucht als Lebenskraft
Im Kern der Frage nach den Dichtern liegt die Sehnsucht. Die Romantiker waren ihre Meister: sie suchten das Unendliche, das Unerreichbare, eine Welt hinter der Welt. Novalis' blaue Blume, Eichendorffs Wanderer, der nie ankommt — das war keine Schwäche, sondern eine Stärke. Sehnsucht war für sie kein Mangel, sondern eine innere Bewegung, die das Leben weitet.
Heute aber haben wir verlernt, mit Sehnsucht zu leben. Wir wollen sie stillen, sofort: ein Klick, eine Bestellung, eine Nachricht. Dabei merken wir nicht, dass wir mit jedem Klick die Sehnsucht nicht stillen, sondern nur verschieben – auf die nächste Bestellung, das nächste Scrollen, den nächsten Moment der Leere. Sehnsucht wird als Störung behandelt, nicht als Botschaft. Wir therapieren sie mit Ablenkung, statt ihr zuzuhören.
In einer Gesellschaft, die alles sofort liefert, wird Sehnsucht zur Seltenheit. Und wo Sehnsucht schwindet, fällt auch Poesie schwer. Denn Gedichte entstehen nicht aus Erfüllung, sondern aus dem Zwischenraum zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte.
Das Warten im Inneren
Die romantischen Dichter sind dorthin gegangen, wohin auch die Sehnsucht ging: in die Tiefe, unter Schichten von Ablenkung, Tempo und Effizienz. Sie sind noch da. Manchmal klopfen sie an — leise, wie ein innerer Wind.
Vielleicht findet dieser Text jene, die noch in sich hineinhorchen können – um sich selbst zu spüren in einer lauten Welt, und um die Sehnsucht nicht zu überhören. Denn wer fragt, wo die Poesie geblieben ist, trägt sie bereits in sich.
Moin :-)
Pisti, Roger (Grisly), Fred Fouarge, * ઇଓ * ▹ Уαɾα and 7 other people have particularly liked this photo
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Across the restless ocean’s bed,
I think of thee my soul’s delight,
A star that burns through endless night.
Thy eyes, twin flames of tender fire,
Awake my heart’s most fierce desire;
Yet sorrow clings, for love must be
A tempest wild, consuming me.
I wander lone where shadows fall,
And hear thy voice in nature’s call;
The wind, the wave, the midnight air
All whisper softly thou art there.
Though fate may part our mortal frame,
My spirit clings, thy soul the same;
For love, eternal, shall not die
It lives in earth, in sea, in sky.
There you go, written with my own fair AI hand ;-)
Kayleigh club has replied to Mick Herbert clubKayleigh club has replied to Karl Hartwig Schütz clubKarl Hartwig Schütz club has replied to Kayleigh clubKayleigh club has replied to Karl Hartwig Schütz clubKayleigh club has replied to Nicole Merdrignac clubUnd sie existieren in unserer Zeit in verschiedenen Formen!
Der Begleittext ist voller gesunder Menschenverstand!!!!!!!
Kayleigh club has replied to Nouchetdu38 clubAdmired in: www.ipernity.com/group/tolerance
Kayleigh club has replied to William Sutherland clubWünsche noch einen schönen Tag,liebe Grüße Güni :))
Kayleigh club has replied to Günter Klaus clubKayleigh club has replied to aNNa schramm clubBelle journée mon amie ! bisous♫
Kayleigh club has replied to Valeriane ♫ ♫ ♫¨* clubKayleigh club has replied to Patrick Brandy clubKayleigh club has replied to Fred Fouarge cluboder so ähnlich. ;-)
Ansonsten gar nicht so unrecht.
Kayleigh club has replied to Boarischa Krautmo clubKayleigh club has replied to Roger (Grisly) clubDer lange Text ist sehr treffend :-)
Kayleigh club has replied to Pisti clubKayleigh club has replied to Léopold clubKayleigh club has replied to Dave C clubSign-in to write a comment.