Gisela Gepraegs' photos
Farbenspiel
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Farbenspiel des Lebens
Das Leben ist ein Aquarell,
mal ist es dunkel, manchmal hell,
für alles eine Farbe steht,
und mit `nem Sinn dann einhergeht:
Die Farbe rot ist Leidenschaft,
steht für Lebendigkeit und Kraft,
für Feuer, Liebe, Wärme, Glut,
ganz viel, was für uns Menschen gut.
Blaue Farbe spendet Ruhe,
ist eigentlich `ne Schatzesstruhe,
spiegelt sich am Himmel wider,
schenkt Geduld und Träume nieder.
So golden wie das Sonnenlicht
ist Gelb, das manche Sorgen bricht,
schenkt Lachen uns, und Heiterkeit,
ist Ausdruck auch von Leichtigkeit.
In Rosa, sehr viel Zartheit liegt,
uns auch in Gottes Liebe wiegt.
Weiß - dies ist das Kleid der Klarheit,
Gottes Licht, und das der Wahrheit.
Zur Trauer ist Schwarz angedacht,
so ist auch manche dunkle Nacht,
die irgendwann vorüberzieht,
das Leben wieder Farbe sieht.
© Edeltrud Wisser
Kerzentisch
Licht und Schatten
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In den Wäldern sind Dinge,
über die nachzudenken,
man jahrelang im Moos liegen könnte.
Franz Kafka
November
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Weihnachtskaktus
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Genussmomente im Herbst
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Stille Einkehr
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Es war .....
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Es war, als hätt' der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt'.
Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wälder,
So sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.
Joseph Freiherr von Eichendorff
Alte Kameraden
Tentakel
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Morgentau
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Herbst
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Der Nebel steigt, es fällt das Laub.
Schenk ein, den Wein, den holden.
Wir wollen uns den grauen Tag
vergolden, ja vergolden!
Und wimmert auch einmal das Herz,
stoß an uns lass es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
ist gar nicht umzubringen.
Wohl ist es Herbst, doch warte nur,
doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
es steht die Welt in Veilchen.
(Theodor Storm)
Startposition
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Uhu
Wohin der Weg?
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Wohin der Weg?
Du fragst: Wohin der Weg?
... Das kann ich dir nicht nennen.
Denn Weg und Ziel muß doch
Ein jeder für sich kennen!
Nie liegt der Weg frei da:
Ein jeder muß ihn schaffen!
Der breite Weg, so nah,
Er ist doch nur für Laffen.
Du mußt dir deinen Pfad
Durch wildes Dickicht hauen
Und ohne Hilf' und Gnad'
Ganz deiner Kraft vertrauen.
Denn unbetretnes Land,
Das wollen wir erkämpfen,
Und drum des Geistes Brand
Durch nichts uns lassen dämpfen.
Und willst du selbst mir nach,
So mußt du dich bereiten
Auf Schmerzen und auf Schmach,
Auf Öd' und Einsamkeiten.
Karl Ernst Knodt
(1856 - 1917), deutscher Dichter
Den Weg gehen...
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den Weg gehen
innen und aussen
Schritt für Schritt
achtsam mich öffnen
spüren was ist
vor mir
neben mir
in mir
Andreas Bruderer
Mohn
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Waldrebe
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