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Die Rickmer Rickmers

26 Apr 2025 18 10 277
Die Rickmer Rickmers ist ein dreimastiges stählernes Frachtsegelschiff, das heute als Museums- und Denkmalschiff im Hamburger Hafen bei den St. Pauli-Landungsbrücken liegt. Auf der Werft der Bremerhavener Reederei Rickmer Clasen Rickmers lief die Rickmer Rickmers als Vollschiff im August 1896 vom Stapel. Sie wurde nach dem Enkel des Reeders, Rickmer Rickmers (1893–1974), benannt. Die erste Reise führte das Schiff nach Hongkong, wo es Reis und Bambus lud und nach Deutschland brachte. Geführt wurden das Schiff und die 21-köpfige Besatzung anfänglich von Kapitän Hermann Hinrich Ahlers (1834–1907). Es unternahm insgesamt zwölf Rundreisen, zumeist über die Vereinigten Staaten oder über Fernost. In einem Orkan im Indischen Ozean verlor das Schiff 1904 seinen Kreuzmast und konnte von der Besatzung noch in den Hafen Kapstadts gerettet werden. Dort wurde es aus Kostengründen zur Bark umgetakelt. Die Hamburger Reederei Carl Christian Krabbenhöft erwarb das Schiff 1912 und taufte es in Max um. Es wurde die darauffolgenden beiden Jahre für den Kohletransport von Wales nach Chile und für den Salpetertransport von Chile nach Europa genutzt. Das Schiff ging 1914, nach Beginn des Ersten Weltkriegs, vor den neutralen Azoren in Horta vor Anker. Am 23. Februar 1916 wurde das Schiff von den Portugiesischen Streitkräften konfisziert. Unter dem Namen Flores transportierte es dann für die Staatsreederei Transportes Maritimos do Estado Kriegsgüter für Großbritannien. Nach einem Umbau diente das Schiff ab 1924 als Sagres der portugiesischen Marine als zweites Segelschulschiff dieses Namens. Unter dieser Verwendung erhielt es 1930 zwei Diesel-Hilfsmotoren. 1958 gewann sie die Regatta Tall Ships’ Races. Die Zeit als Segelschulschiff endete 1962 mit der Indienststellung der jetzigen Sagres. Danach lag der Dreimaster unter dem Namen Santo André als Depotschiff im Marinehafen Alfeite bei Lissabon. Museumsschiff und Stiftung 1974 gründete der Vorsitzende des Hamburger Hafen-Vereins Fiete Schmidt den Verein Windjammer für Hamburg mit dem Ziel, „Hamburgs Vergangenheit als Kauffahrtei- und Schifffahrtstadt in lebendiger Erinnerung zu halten.“ Der Verein wurde 1978 auf die frühere Rickmer Rickmers aufmerksam und tauschte sie 1983 in heruntergekommenem Zustand gegen die Yacht Anne Linde (jetzt Polar). Nach einer mehrjährigen Restaurierung, die teilweise vom Hamburger Arbeitsamt durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für arbeitslose Jugendliche finanziert wurde, dient sie seither unter ihrem ersten Namen als Museumsschiff an den Hamburger Landungsbrücken. Die maximale Masthöhe beträgt (restauriert) 54 Meter. Besucher dürfen für einen Ausblick bis auf 30 m Höhe am Stehenden Gut hochklettern.ach einer ersten Generalüberholung und Modernisierung im Jahr 2016 bei Blohm & Voss[3] wurde die Rickmer Rickmers im Sommer 2024 erneut zur Überprüfung in die Norderwerft verholt, wobei im Metall vom Unterwasserschiff an knapp 30 Stellen Lochfraßkorrosion festgestellt wurde. Seit dem 12. August 2024 liegt das Schiff wieder am angestammten Liegeplatz an den Landungsbrücken in Hamburg. @: Wikipedia

Besuch der Peking

Das Mural in Rouen

Etwas Nostalgie mitten in Reims

Portal der Kathedrale in Reims

Die Mauer am Atlantik

Morgens am Strand

Die Bank bei Brest

Ostergrüße

01 Apr 2025 3 2 138
Honfleur ist eine französische Gemeinde und Hafenstadt mit ca. 6.751 Einwohnern im Département Calvados in der Normandie. Honfleur liegt am südlichen Ufer der Mündung der Seine in den Ärmelkanal. Sie ist der nordöstliche Endpunkt der Côte Fleurie, ein Teil der nordfranzösischen Küste. Die Nachbarorte sind (von Osten im Uhrzeigersinn) La Rivière-Saint-Sauveur, Gonneville-sur-Honfleur, Équemauville und Pennedepie (vergleiche auch die Liste der französischen Küstenorte am Ärmelkanal). Das nordwestlich liegende Le Havre ist etwa 25 Kilometer entfernt. Der Name Honfleur wurde als Hunefleth 1025 erstmals urkundlich erwähnt; später ist es als Hunefloth (um 1062), Honneflo (1198), Honflue (1246), dann als Honnefleu (bis zum 18. Jahrhundert) dokumentiert. Der Endkonsonant [r] wurde erst im 19. Jahrhundert hinzugefügt. Das normannische Wort fleu („Blume“; französisch: fleur) wurde wie fleu „Küstenfluss“ im altnormannischen Dialekt ausgesprochen. Die Stadt war jahrhundertelang ein relativ unbedeutender Hafen im Vergleich mit Harfleur auf dem anderen Ufer der Seinemündung. Um 1831 wurde Honfleur von Bürgermeister Lecarpentier[1] regiert. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Zentrum künstlerischer Aktivitäten. Eugène Boudin, der Maler der Küstenlandschaften, wurde hier geboren. Das Musée Eugène Boudin ist ihm gewidmet und dokumentiert die malerische Atmosphäre der Stadt und der Seine-Mündung. Mit der Zeit hat sich das Städtchen mit seinen schmalen und sechs Stockwerke hohen Häusern und der Lieutenance (dem Rest einer Befestigungsanlage) am Vieux Bassin (Altes Hafenbecken) aus dem 17. Jahrhundert zu einem der reizvollsten Orte der Normandie und vielbesuchten touristischen Anziehungspunkt entwickelt. Honfleur ist aber auch der Geburtsort des französischen Komponisten Erik Satie. Maler wie Courbet, Sisley, Jongkind, Claude Monet, Pissarro, Renoir und Cézanne kamen nach Honfleur und trafen sich oft in der Ferme St-Siméon, einem Bauernhof, der als eine der Geburtsstätten des Impressionismus gilt und zu einem Hotel umfunktioniert wurde. @: Wikipedia

Blick durch das Dachfenster

Rouen

01 Apr 2025 4 1 142
Rouen [ʀwɑ̃] ist eine Gemeinde und Hafenstadt mit ca.116.331 Einwohnern im Norden Frankreichs. Sie ist der Sitz der Präfektur des Départements Seine-Maritime, der Region Normandie und des Erzbistums Rouen, des Primas der Normandie und des Kommunalverbands Métropole Rouen Normandie. Rouen liegt in Nordwestfrankreich am Unterlauf der Seine, etwa 80 Kilometer landeinwärts, 110 Kilometer nordwestlich von Paris und 68 Kilometer südöstlich von Le Havre auf einer mittleren Höhe von 77 Metern über dem Meeresspiegel. Die Mairie steht auf einer Höhe von 15 Metern über Null. Nachbargemeinden von Rouen sind Mont-Saint-Aignan im Norden, Bois-Guillaume und Bihorel im Nordosten, Bonsecours im Südosten und Le Petit-Quevilly im Südwesten. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 2138 Hektar. Der Cailly, der Robec und die Aubette sind Nebenflüsse der Seine, die auf dem Stadtgebiet in die Seine münden. @: Wikipedia

Erbaut 1605 - ein stolzes Alter für das Haus

01 Apr 2025 2 1 155
Das älteste Haus in Rouen ist das "Maison Sublime", auch bekannt als das "erhabene Haus" oder "Jüdisches Denkmal". Es handelt sich um ein romanisches Bauwerk, das auf Überresten eines hebräischen Gebäudes basiert und als das älteste jüdische Bauwerk Frankreichs gilt. Das Gebäude wurde unter dem Justizpalast von Rouen entdeckt und ist ein Zeugnis für die jüdische Gemeinde, die seit dem 11. Jahrhundert in Rouen ansässig war. Weitere interessante Fakten: Das "Maison Sublime" wurde um 1100 erbaut und in den Wänden befinden sich hebräische Graffiti, die auf seine Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinde hinweisen. Die Funktion des Gebäudes, sei es eine Rabbinerschule, eine Synagoge oder eine Privatresidenz, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Das Gebäude ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte Rouens und ein architektonisches Zeugnis des mittelalterlichen Judentums. Die jüdische Gemeinde von Rouen spielte eine wichtige Rolle in der wirtschaftlichen, intellektuellen und geistigen Entwicklung der Stadt vom 11. bis zum frühen 14. Jahrhundert. @: Wikipedia

Nancy

11 Apr 2025 4 2 131
Nancy [nɑ̃si] (deutsch veraltet Nanzig, luxemburgisch Nanzeg) ist eine französische Stadt mit 104.387 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022) in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie ist Hauptstadt (Präfektur) des Départements Meurthe-et-Moselle und Sitz der Métropole du Grand Nancy, eines 20 Gemeinden umfassenden Kommunalverbands. Historisch war Nancy die Hauptstadt des Herzogtums Lothringen, das aus Oberlothringen hervorging, im Ancien Régime die Hauptstadt der Provinz Lothringen (Lorraine). Seit 1777 ist Nancy Sitz des heutigen Bistums Nancy-Toul. Devise der Stadt ist „non inultus premor“ (lat. für: Niemand bedrängt mich ungestraft), womit auf die Schlacht bei Nancy 1477 und den Tod Karls des Kühnen angespielt wird. Auch die Distel im Stadtwappen hat diesen Bezug. Nancy befindet sich im Nordosten Frankreichs, ca. 120 Kilometer Luftlinie westlich von Straßburg und 50 Kilometer südlich von Metz. Die Stadt liegt zwischen bewaldeten Hügelketten in einem halben Talkessel, mit Öffnung nach Nordwesten hin. Nahe der Stadt verlaufen mehrere Flüsse, unter anderem die Mosel, der Rhein-Marne-Kanal und die Meurthe, die die östliche Stadtgrenze bildet. Der Eingang zum Schloßgarten @: Wikipedia:

Die Mauer bei Brest

06 Apr 2025 11 9 237
Brest ist eine französische Hafenstadt in der Bretagne mit 140.993 Einwohnern (Stand 1. Januar 2022). Sie gehört zum Département Finistère. Aufgrund ihrer geschützten Lage an der Bucht von Brest (französisch Rade de Brest), einer tief ins Land ragenden Bucht des Atlantiks, sowie des natürlichen Hafens im Bereich der Mündung des Flüsschens Penfeld ist Brest seit Jahrhunderten ein bedeutender Marinehafen Frankreichs. Noch heute ist Brest, auch „Cité du Ponant“ genannt, Stützpunkt der französischen Atlantikflotte und ein wichtiger Handelshafen. Als größte Stadt der westlichen Bretagne ist Brest ein wichtiger Industrie- und Handelsstandort. Die westlichste Stadt des europäischen Teils Frankreichs ist Sitz der Université de Bretagne Occidentale (dt. Universität der Westbretagne) sowie weiterer Hochschulen und Forschungsinstitute @: Wikipedia

Die Kathedrale von Reims

30 Mar 2025 11 8 249
Die Kathedrale von Reims (französisch Cathédrale Notre-Dame de Reims, deutsch Kathedrale Unserer Lieben Frau zu Reims) in der nordfranzösischen Stadt Reims, Bischofskirche des Erzbistums Reims, ist wegen ihrer einheitlich scheinenden, ausgewogenen Architektur und umfangreichsten bauplastischen Ausstattung (im Wesentlichen aus dem 13. Jahrhundert) eines der bedeutendsten gotischen Kirchengebäude Frankreichs. In Reims findet man das erste voll entwickelte Maßwerk in der Architekturgeschichte. Architektur und Skulptur der Reimser Kathedrale dominierten den Einfluss der französischen Gotik auf die Entwicklung der Kirchenbau- und Bildhauerkunst östlich des Rheins seit den 1220er Jahren.[1] Die Kathedrale ist ein bedeutender historischer Erinnerungsort nicht nur des monarchischen Frankreich. Hier wurden seine Könige gekrönt, hier triumphierte Jeanne d’Arc, hier zerschoss deutsche Artillerie im Ersten Weltkrieg hunderte bedeutendste Kunstwerke und hier demonstrierten de Gaulle und Adenauer 1962 die deutsch-französische Versöhnung. Seit 1991 gehört die Kathedrale zum UNESCO-Welterbe und ist national als Monument historique klassifiziert. Sie ist mit rund einer Million Besuchern im Jahr einer der Hauptanziehungspunkte der Champagne. @: Wikipedia

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Die Kathedrale von Rouen

31 Mar 2025 7 6 221
Die Kathedrale von Rouen (französisch Cathédrale Notre-Dame de l’Assomption de Rouen, deutsch Kathedrale Mariä Himmelfahrt zu Rouen), in der nordfranzösischen Stadt Rouen zählt zu den bedeutenden gotischen Kirchenbauten Frankreichs. Sie war Krönungsort und Grablege der normannischen Herzöge sowie Metropolitankirche der Normandie. Der römisch-katholische Sakralbau ist bis heute Kathedrale des Erzbischofs von Rouen, Primas der Normandie. Bemerkenswert sind ihre drei in verschiedenen Formen der französischen Gotik gestalteten Türme. @: Wikipedia Mehr hier: de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Rouen

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