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Photo replaced on October  9, 2018
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" A trip through Germany - Eine Reise quer durch Deutschland "

Berliner Mauer

Berliner Mauer 

At the Berlin Wall Memorial (Bernauer Strasse).

The border between East and West Berlin followed the former district borders. Here on Bernauer Strasse, the houses on the south-eastern side of the street belonged to the "Mitte" district and thus to East Berlin - but the pavement before it was already part of Wedding and thus West Berlin.
After the Berlin Wall was erected, the entrances and windows of the houses on the East Berlin side of the street facing Bernauer Strasse were gradually bricked up and the roofs fitted with barriers. In autumn 1961 the last border houses were forcibly cleared. In the years after 1963, the buildings were finally demolished down to the street facades of the ground floors in order to arrive at militarily "clear" conditions directly on the border. The remains of the ruins initially concealed the concrete wall built a few steps behind it and reinforced with barbed wire. Later (until 1980), the remains of the houses were also removed and the wall was reinforced into a massive concrete slab construction with a round wall crown.
Therefore the location of the wall here - as well as in some other places in Berlin - was a bit behind the actual border line. So some of the passers-by visible here are still in front of the Wall, but they are already on former East Berlin territory.

A short part of the border fortification was reconstructed at Bernauer Straße and from a vantage point one can overlook this perfection of inhumanity. Here, I deliberately chose the picture section in such a way that the ends of this "showpiece" are not visible.

More Info:
en.wikipedia.org/wiki/Bernauer_Stra%C3%9Fe


An der Gedenkstätte Berliner Mauer (Bernauer Straße).

Die Grenze zwischen Ost- und Westberlin folgte den vormaligen Bezirksgrenzen. Hier an der Bernauer Straße gehörten die Häuser auf der süd-östlichen Seite der Straße zum Bezirk "Mitte" und damit zu Ostberlin - der Bürgersteig davor war aber schon Teil vom Wedding und damit Westberlin.
Nach Errichtung der Berliner Mauer wurden die zur Bernauer Straße gelegenen Eingänge und Fenster der Häuser der Ost-Berliner Straßenseite sukzessive zugemauert und die Dächer mit Sperren versehen. Im Herbst 1961 sind die letzten Grenzhäuser zwangsgeräumt worden. Die Gebäude wurden in den Jahren nach 1963 schließlich bis auf die Straßenfassaden der Erdgeschosse abgetragen, um zu militärisch „übersichtlichen“ Verhältnissen unmittelbar an der Grenze zu kommen. Die Ruinenreste verdeckten zunächst die wenige Schritte dahinter errichtete und mit Stacheldraht bewehrte Betonmauer. Später (bis 1980) wurden auch die Reste der Häuser beseitigt und die Mauer wurde zu einer einer massiven Betonplattenkonstruktion mit runder Mauerkrone verstärkt.
Daher war die Lage der Mauer hier - wie auch an mancher anderer Stelle in Berlin - ein Stück hinter der eigentlichen Grenzlinie. Einige der hier sichtbaren Passanten sind also zwar noch vor der Mauer, aber doch schon auf ehemals Ost-Berliner Gebiet.

Ein kurzes Stück der Grenzbefestigung wurde an der Bernauer Straße rekonstruiert und von einem Aussichtspunkt kann man diese Perfektion der Unmenschlichkeit überblicken. Hier habe ich den Bildausschnitt bewusst so gewählt, dass die Enden dieses "Schaustücks" nicht sichtbar sind.

Weitere Info: de.wikipedia.org/wiki/Bernauer_Stra%C3%9Fe


Translated with www.deepl.com/Translator

Tanja - Loughcrew, Winscha, Marco Zerbini, Peter_Private_Box and 32 other people have particularly liked this photo


43 comments - The latest ones
gezginruh
gezginruh
Hi Erhard,

Very beautiful picture! I like the point of view very much!
Also interesting and impressive information!

Best wishes
Füsun
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to gezginruh
Thank you Füsun!
5 weeks ago.
Boarischa Krautmo
Boarischa Krautmo
schöne Stimmung.
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Boarischa Krautmo
Jetzt ... ja!
5 weeks ago.
William Sutherland
William Sutherland
Outstanding shot!

Admired in:
www.ipernity.com/group/tolerance
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to William Sutherland
Thank you William!
5 weeks ago.
uwschu
uwschu
Die Mauer in den Dickschädeln sind noch fest verankert
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to uwschu
Das ist wohl wahr. Ich bin der Meinung, dass die Erinnerung an solche Monstrositäten aufrecht erhalten bleiben muss - sonst sind die Menschen blöd genug für eine Wiederholung.
5 weeks ago.
Gudrun has replied to Erhard Bernstein
Das Gefühl, dass die Menschen blöd genug dafür sind, bekommt man im Moment leider allerorten.-(
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Gudrun
... und es ist kein gutes Gefühl ...
5 weeks ago.
PascalL
PascalL
belle image et beau témoignage de la bêtise humaine
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to PascalL
So true - thank you, Pascal!
5 weeks ago.
Ulrich John
Ulrich John
Von der Unmenschlichkeit bis zum Sightseeing-Objekt sind's man mal schlappe 29 Jahre. Die Mauer ist verschwunden, die Mauern in den Köpfen sind da zäher. Hoffen wir mal, dass auch die irgendwann mal eingerissen werden. Moin, Erhard ! Danke fürs Erinnern und Zeigen.
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Ulrich John
Danke Ulrich - ein schönes Objekt ist das nicht und darf es auch nicht sein, das würde die Erinnerung verfälschen. Viel zu oft gibt es Objekte, die solche Unmenschlichkeiten mit Fröhlichkeit übertünchen - das ist mein Gefühl an der East Side Gallery.
5 weeks ago.
Manfred Kaddik
Manfred Kaddik
Prima Ansicht der Mauer
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Manfred Kaddik
Schönen Dank, Manfred!
5 weeks ago.
Annemarie
Annemarie
VERY beautiful .. but no more walls!
Happy wednesday:)
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Annemarie
Yes - you are right - have a nice day!
5 weeks ago.
Jaap van 't Veen
Jaap van 't Veen
Very well captured Erhard.
Thank you for the info.
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Jaap van 't Veen
Thank you very much, Jaap!
5 weeks ago.
Kalli
Kalli
Das ist eine gute Beschreibung zum Inhalt des Fotos.
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Kalli
Danke sehr!
5 weeks ago.
Ruesterstaude
Ruesterstaude
Ja, Erhard, das ist sehr anschaulich. Statt der Radfahrer und der Spaziergänger muss man sich jetzt nur noch die schwer bewaffneten Vopos vorstellen.
5 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Ruesterstaude
Danke, Volker - aber dann wären sie auf der falschen Seite. Vorne ist "Westen" und hinten ist "Osten".
5 weeks ago.
Ruesterstaude has replied to Erhard Bernstein
Sorry, hab mich missverständlich ausgedrückt, ich meinte eigentlich nur den Unterschied zwischen dieser friedlichen Szene hier und den martialischen Bildern aus der DDR-Zeit
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Ruesterstaude
Ja, da hast du Recht.
4 weeks ago.
LotharW
LotharW
Ich erinnere mich gut!
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to LotharW
Vielen Dank Lothar!
4 weeks ago.
trester88
trester88
Das war ein Teil eines riesigen Gefängnisses, in dem ein ganzes Volk eingesperrt war.
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to trester88
Genau so.
4 weeks ago.
Fred Fouarge
Fred Fouarge
is dat nog een gedeelte van de muur tussen O en W ?
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Fred Fouarge
Hallo Fred, dies ist ein rekonstruiertes kurzes Stück der Grenzbefestigung. Wie man sieht, war "die Mauer" tatsächlich viel mehr, nämlich:

- Hinterlandmauer aus Beton oder Streckmetallzaun, etwa zwei bis drei Meter hoch; an vielen Stellen, vor allem im Innenstadtbereich, übernahmen Häuserwände (oft Brandmauern), die bis in die entsprechende Höhe geweißt waren, die Funktion der Hinterlandmauer,
- am Boden Signalanlagen, die bei Berührung Alarm auslösten,
- Kontaktzaun aus Streckmetall übermannshoch, mit Stachel- und Signaldraht bespannt,
streckenweise Hundelaufanlagen (scharfe Schäferhunde, an Führungsdraht eingehängt, frei laufend),
- Kraftfahrzeugsperrgräben und Panzersperren (Tschechenigel aus kreuzweise verschweißten Eisenbahnschienen), die dann als Gegenleistung für bundesdeutsche Milliardenkredite abgebaut wurden,
- Postenstraße/Kolonnenweg, zur Grenzpostenablösung und um Verstärkung heranholen zu können,
- Lichtertrasse zur Ausleuchtung des Kontrollstreifens (an manchen Stellen „östlich“ des Kolonnenwegs),
- Postentürme (1989 insgesamt 302 Stück) mit Suchscheinwerfern, Sichtkontakt der Posten tagsüber, nachts zogen zusätzliche Grenzsoldaten auf,
- Kontrollstreifen (KS), immer frisch geeggt, zur Spurenfeststellung, der auch von den Grenzsoldaten nicht grundlos betreten werden durfte,
- (teilweise extra) übermannshoher Streckmetallzaun, nur schräg durchsehbar,
- Betonfertigteilmauer bzw. -wand nach West-Berlin, 3,75 Meter hoch (teilweise mit Betonrolle, die beim Überklettern keinen Halt bieten sollte). Als Material dienten landwirtschaftliche Fertigteile wie sie zuvor als Lagerwände für Stallmist Verwendung fanden,
davor noch einige Meter Hoheitsgebiet der DDR.

Dieses Bild zeigt das ganz gut: de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Mauer#/media/File:Structure_of_Berlin_Wall-info-de.svg
4 weeks ago. Edited 4 weeks ago.
Christel Ehretsmann
Christel Ehretsmann
a nice angle of view...
and interesting details
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Christel Ehretsmann
Thank you!
4 weeks ago.
Biobauer
Biobauer
Die Grenzsicherungsmaßnahmen die von EU derzeit vollzogen werden, haben schon tausend mal mehr Leben gefordert. Wir finanzieren das auch noch großzüg in Nordafrika. Aber das ist ja weit weg und das fehlte auch noch, dass wir mit der halben Welt unseren Reichtum teilen.
Wobei ich das Grenzregime der DDR weder verharmlosen noch verteidigen möchte. Ich möchte es nur in Relation setzen.
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Biobauer
Du hast Recht - aber grausam bleibt grausam.
4 weeks ago.
Biobauer has replied to Erhard Bernstein
Grausam fand ich es nicht, ich hab mich mächtig bevormundet und unfrei gefühlt in der DDR und hätte sie wahrscheinlich auch verlassen. Aber es ist eben wenig demokratisch in einer Diktatur, wenn man sich an die Gesetze gahalten hat, war es für die meisten Menschen ein wesentlich besserer Staat, als die Diktatur vorher. Wenn man die DDR schon als grausam bezeichnet, was bleibt dann für ein Vokabular für das Dritte Reich oder den IS. Wir arbeiten heute mit wesentlich schlimmeren Staaten zusammen, siehe Türkei und Saudi-Arabien.
4 weeks ago.
ROL/Photo
ROL/Photo
Belle vue plongeante
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to ROL/Photo
Merci!
4 weeks ago.
Leo W
Leo W
Bleibt zu hoffen, dass Gedenkstätten etwas nützen, die Halbwertszeit der Vergessens bleibt schnell, wie man feststellen kann.
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Leo W
Ja, so ist es - Erinnerung bleibt nicht von allein.
4 weeks ago.
Peter_Private_Box
Peter_Private_Box
Hi Erhard

Very nice composition, and well thought out.
We did not know of this wall memorial during our visit, so it is nice to learn something.

Best Wishes, and a Good Weekend
Peter
4 weeks ago.
Erhard Bernstein has replied to Peter_Private_Box
Thank you Peter!
4 weeks ago.