Holger Hagen's photos with the keyword: Hauptmarkt

Marktplätze in Gotha - 3 PIP's

20 Sep 2025 29 10 681
Der Buttermarkt Wie der Name vermuten lässt, war der Buttermarkt früher ein Umschlagplatz für Molkereiprodukte und Fleisch. Heute wird der kleine, verträumte Platz von Cafés und Kneipen gesäumt, die sich in farbenfrohen Barock- und Renaissancefassaden befinden. Im Hintergrund ist der Turm des historischen Rathauses der Stadt zu sehen. Das rote Rathaus bildet den unübersehbaren Mittelpunkt des Hauptmarkts. Es wurde 1567 als massives Kaufhaus mit Läden im Erdgeschoss errichtet und diente Herzog Ernst dem Frommen während des Baus von Schloss Friedenstein als Wohnstätte. Nach dem Stadtbrand im Jahr 1665 erfolgte der Wiederaufbau und Umbau zum Rathaus. Das Gebäude verfügt über einen 35 Meter hohen Turm. Heute ist das Gebäude im Renaissance-Stil Sitz des Oberbürgermeisters und des Standesamtes. Der Hauptmarkt mit Blick Richtung Schloss Friedenstein. Der St.-Gothardus-Brunnen befindet sich auf dem Hauptmarkt in Gotha. Die Figur stellt den Schutzpatron der Stadt dar, der auch im Gothaer Wappen zu sehen ist.

Die Wasserkunst in Gotha - 4 PIP's

13 Sep 2025 26 10 876
Die Wasserkunst Gotha ist eine sehenswerte Wasserspiel- und Brunnenanlage, die Schloss Friedenstein mit dem Hauptmarkt verbindet. In Gotha existierte wohl seit dem 15. Jahrhundert eine alte Wasserkunst (Pumpanlage), die das Wasser des Leinakanals bis auf den Gothaer Schloßberg pumpte. 1895 wurde im Keller des Cranach-Hauses (das weiße Haus rechts) eine „Neue Wasserkunst“ (Pumpwerk) eingebaut. Die fast unverändert erhaltene Anlage ist bis heute in Betrieb und speist die Springbrunnen und Wasserspiele Gothas. Das Wasser fließt vom Springbrunnen an der Friedrich-Jacobs-Straße aus über drei Ebenen in Richtung Hauptmarkt. Es fällt über einen Wasserfall in die nächste Ebene, die aus mehreren Teichen in unterschiedlicher Höhe besteht. Anschließend wird das Wasser unter einer kurzen Stichstraße zum unteren Teil des Brunnens geleitet. Hier erinnert eine Gedenktafel aus dem Jahr 1869 an die 500-jährige Jubelfeier der Leitung des Leinawassers nach Gotha. In Gotha sucht man einen Fluss vergeblich. Die Wasserversorgung erfolgte im frühen Mittelalter ausschließlich durch Brunnen. Von 1366 bis 1369 wurde unter Landgraf Balthasar der Leinakanal angelegt. Dieser leitete das Wasser der Leina über knapp 30 km aus dem Thüringer Wald in die Stadt – eine technische Meisterleistung in der damaligen Zeit!