Holger Hagen's photos with the keyword: UNESCO World Heritage Site

Würzburg (14 PiP)

18 Dec 2024 18 13 1068
Bitte im Vollbildmodus betrachten. Alle PiPs verweisen auf eine neue Seite. Würzburg ist eine malerische Stadt in Bayern am Main. Sie ist bekannt für ihre reiche Geschichte, ihre beeindruckende Architektur und ihre Rolle als Zentrum der Weinproduktion. Würzburg ist berühmt für seine Residenz, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und als eines der bedeutendsten Barockbauwerke Deutschlands gilt. Die Residenz beeindruckt mit prunkvollen Sälen, kunstvollen Deckenfresken von Giovanni Battista Tiepolo und einem wunderschönen Garten. Ein weiteres markantes Wahrzeichen ist die Alte Mainbrücke, die mit Heiligenfiguren geschmückt ist und einen herrlichen Blick auf die Festung Marienberg bietet. Diese Festung thront über der Stadt und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf Würzburg und die umliegende Landschaft. Würzburg ist auch bekannt für seine Weinkultur, insbesondere für den Frankenwein. In der Region werden einige der besten Weine Deutschlands angebaut, und zahlreiche Weinfeste und Weingüter laden die Besucher ein, die lokalen Spezialitäten zu probieren.

Grotte der Egeria - Wörlitzer Park

15 May 2024 32 10 890
In der Südostecke des Wörlitzer Parks steht die künstliche Grotte der Egeria. Sie wurde 1790 gebaut und befindet sich gegenüber der kleinen Insel Stein . Die Grotte ist der Quellnymphe Egeria aus der alt-römischen Mythologie gewidmet. Es handelt sich um eine Kopie der gleichnamigen Grotte in Rom. Die Figur ist der römischen Mythologie zufolge mit dem frührömischen König Numa Pompilius assoziiert, dem sie zu einer weisen Regierung verhalf. Das antike Nymphäum der Egeria an der Via Appia nahe der Porta Capena in Rom diente als Vorbild für die Gestaltung der künstlichen Ruine.

Die Insel Stein am östlichen Ausläufer des Wörlitz…

09 May 2024 31 11 1081
Die Insel Stein am östlichen Ausläufer des Wörlitzer Sees ist mit dem ältesten künstlichen Vulkan Europas ein besonders spektakuläres Denkmal im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz.Die Nachbildung des Vesuvs, die klassizistische Villa Hamilton und das antikisierende Theater vermitteln den Besucherinnen und Besuchern das Gefühl, sich in Süditalien zu befinden. . Die Insel Stein wurde zwischen 1788 und 1794 im Auftrag des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau als Reiseerinnerung nach dem Besuch in Neapel erschaffen. Auf der Insel kommt die Bildungsabsicht des Fürsten besonders gut zum Ausdruck. Auf der Insel vermittelte er seinen Untertanen, für die das Reisen in andere Länder nahezu unmöglich war, eine Vorstellung von der Gegend am Fuße des Vesuvs. Die neapolitanische Topographie, die zeitgenössische italienische Architektur sowie die dortige Vegetation, nachempfunden durch die Anpflanzung von Feigen und lombardischen Pappeln sowie der Aufstellung von Agaven, sollten in Miniaturform dargestellt werden. Die Villa Hamilton kann als Freundschaftsmonument für den britischen Diplomaten, Antikensammler und Geologen Sir William Hamilton (1731–1803) bezeichnet werden. Der Fürst hatte ihn 1766 in Neapel kennengelernt und schätzen gelernt. Gemeinsam waren sie auf den Vesuv gestiegen. Im Inneren der Villa befinden sich drei reich ausgestattete Räume, die an die Grand Tour des Fürsten durch Italien erinnern. Sie zählt zweifelsohne zu den reizvollsten klassizistischen Bauwerken in Deutschland und ist im Gegensatz zu ihrem Vorbild – Sir Hamiltons Villa Emma an der Küste Neapels – vollständig restauriert.

Kirche St. Petri und Küchengebäude im Wörlitzer Pa…

04 May 2024 26 11 1054
Die Wörlitzer Petrikirche (links) wurde 1201 als romanische Kirche erbaut und durch Fürst Leopold Friedrich Franz von Anhalt Dessau (1740-1817) im neugotischen Stil um ein Querschiff und einen neuen Turm (1809) erweitert. Das Küchengebäude (rechts) mit Sommersaal wurde zeitgleich mit dem Schloss Wörlitz 1770/71 errichtet und ist durch einen unterirdischen Gang mit dem Schloss verbunden. Den ionischen Sommersaal schmücken Sandsteinfiguren zu beiden Seiten der Bogentüren: ein Apoll und ein Faun. Nach englischer Lebensart wurde im Sommersaal "im Garten" gespeist oder Tee getrunken. Im Winter waren hier die nicht winterharten Pflanzen untergebracht, die im Sommer den Schlossgarten schmückten. Noch heute kann man bei einem guten Essen den Blick durch die Lindenallee in die reizvolle Gartenlandschaft schweifen lassen.

Schloss Wörlitz - Blick vom Belvedere

28 Apr 2024 23 10 841
Das Wörlitzer Schloss wird von einem eingeschossigen Belvedere überragt, das einen rechteckigen Grundriss hat, von einer Kuppel gekrönt wird und bündig mit der rückwärtigen Fassade abschließt. Mit einem herrlichen Ausblick wird man auch beim stündlichen Aufstieg zum Belvedere belohnt . Schloss Wörlitz Parkseite Im Belvedere befindet sich der Palmensaal mit seiner nachgebildeten Granatapfelhecke. Beim Erreichen der Plattform werden die Besucher für die 111 Treppenstufen entschädigt!

Schloss Wörlitz - Kuppel der Rotunde

23 Apr 2024 27 9 881
Betritt man das Schloss Wörlitz über die Freitreppe durch den Haupteingang, dann wird man im runden Vorsaal von Apoll von Belvedere empfangen. Durch eine Öffnung in der Kuppel fällt Licht in die Rotunde.

Schloss Wörlitz - Rotunde mit Apoll - der Gott des…

20 Apr 2024 25 9 1060
Das Wörlitzer Schloss gilt als "Gründungsbau" des deutschen Klassizismus. Betritt man es über die Freitreppe durch den Haupteingang, dann wird man im runden Vorsaal vom Apoll von Belvedere (als Abguss) empfangen. Apoll - der Gott des Lichtes - steht für ein Haus der Begegnung mit Kunst und Wissenschaft. Das Original befindet sich im Statuenhof des vatikanischen Belvedere und ist Teil der Antikensammlung der Vatikanischen Museen

Schloss Wörlitz - "Wörlitzer Park"

16 Apr 2024 28 14 908
Inmitten des Schlossgartens steht eines der berühmtesten Bauwerke der deutschen Architekturgeschichte. Das Schloss wurde für Leopold III. Friedrich Franz, Fürst, später Herzog, von Anhalt-Dessau nach Plänen von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff errichtet. Von 1769 bis 1773 entstand die Sommerresidenz nach dem Vorbild englischer Landhäuser. Schon vor 200 Jahren war dieses neuartige Haus nicht nur sehenswert, sondern überzeugte auch durch seine Modernität und Funktionalität. Das schlichte Schloss, das eher an eine Fabrikantenvilla erinnert, war damals so revolutionär, dass es noch heute in jedem Buch über deutsche Baugeschichte abgebildet ist. Es ist das erste Bauwerk des deutschen Klassizismus. Der Architekt hat die Schlafstatt der Fürstin in einen Alkoven gestellt, zu dem drei Stufen führen. Damit wollte er andeuten, dass hier eine Königliche Hoheit schläft. Auf dem Giebel des Bettes ist ein Gott des Schlafes abgebildet. Darunter ist ein vergoldetes Diadem angebracht. Es soll zeigen, dass die Fürstin eine Königliche Hoheit ist. Das Mondsicheldiadem ist ein Symbol der Diana. Die beiden Gueridons mit den sich windenden Schlangen neben dem Alkoven deuten auf Hermes hin. Das Schlafzimmer des Fürsten Franz Das Bett ist ein sogenanntes Study bed aus England. Es hat ein Schreibpult und Kommodenanbauten. Man kann es mit einigen Handgriffen in ein Doppelbett verwandeln. Das Schlafzimmer des Prinzen Albert Der Große Saal stellt den zentralen Repräsentationsraum auf der Schlossetage dar. Der Grundriss des Saals ist rechteckig und erstreckt sich in der Höhe über zwei Stockwerke. Die gewölbte Decke wird in der Mitte von einem Fresko geschmückt, das den Triumphzug des Dionysos und der Ariadne darstellt. Die Gemälde in den Tromben hingegen zeigen die vier Jahreszeiten. Des Weiteren zieren sechzehn Stuckreliefs mit Liebesszenen die Decke.

Stadtkirche St. Marien - Lutherstadt Wittenberg

10 Apr 2024 31 15 881
Die Stadtkirche St. Marien ist als „Mutterkirche der Reformation“ bekannt und gehört seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe. Sie wurde bereits 1281-1283 erbaut und ist damit das älteste Gebäude der Stadt. Martin Luther und Johannes Bugenhagen predigten beide zu Zeiten der Reformation in der Kirche. Die Stadtkirche war im Jahr 1521 Schauplatz der ersten auf Deutsch abgehaltenen Heiligen Messe sowie des ersten Abendmahls mit Brot und Wein. Kurze Zeit später, im Jahr 1525, fand in der Kirche die Hochzeit von Martin Luther und Katharina von Bora statt. Das Altarbild wurde im Jahr 1547 am Hochaltar der Stadtpfarrkirche St. Marien angebracht, ein Jahr nach Luthers Tod. Lucas Cranach der Ältere entwarf den Altar und bemalte den größten Teil der Vordertafel. Sein Sohn, Lucas Cranach der Jüngere, bemalte die Tafeln auf der Rückseite und vollendete die Arbeit seines Vaters auf der Vorderseite. Auf der Schauseite befindet sich ein detailliertes Gemälde des letzten Abendmahls. Martin Luther ist als einer der Jünger dargestellt, ebenso wie Philipp Melanchthon und Johannes Bugenhagen.