Holger Hagen's photos with the keyword: Historic
Alter Hafen - Lüneburg - 2 PIP's
| 16 Oct 2025 |
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Das Hafenbecken des Alten Hafens in Lüneburg stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es grenzt an die Lüner Mühle und die Abtsmühle. Der Hafen war ein wichtiger Knotenpunkt für den Warentransport per Schiff. Ab Ende des 14. Jahrhunderts wurden dort kostbare Salze verschifft.
Der Turm der Abtsmühle, die sogenannte „Abtswasserkunst“, wurde 1530 errichtet und leitete Wasser in die Stadt, um die Patrizierhäuser zu versorgen. Die im Jahr 1908 erbaute Abtsmühle mahlte Getreide bis in die 1980er Jahre.
Hier sehen wir die Lüner Mühle aus dem Jahr 1576, in der die Bauern einst den Zehnten ablieferten, der den Benediktiner-Nonnen im Kloster Lüne zustand. Heute sind diese historischen Schätze im Besitz eines Hotels, in der Lüner Mühle ist ein gemütliches Restaurant untergebracht.
Im Alten Hafen von Lüneburg sind zwei historische Schiffsnachbauten zu sehen: ein Ewer und ein Prahm. Diese Nachbauten erinnern an die maritime Geschichte der Hansestadt, in der Salz und andere Waren über die Ilmenau und den Stecknitzkanal in Richtung Lübeck und Hamburg verschifft wurden.
Goethehaus Frankfurt - 6 PIP's
| 03 May 2025 |
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Das Ensemble besteht aus dem Goethe-Haus, der Gemäldegalerie der Goethezeit und dem erweiterten „Deutschen Romantik-Museum“. Das Museum ermöglicht es, die weltweit einzigartige Sammlung des Hochstifts zur Literatur der deutschen Romantik einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Goethe-Haus, das alljährlich mehr als 110.000 Besucher aus aller Welt anzieht, dokumentiert in sechzehn Räumen auf vier Etagen die häusliche Welt, in der Johann Wolfgang Goethe seine Kindheit und Jugend verlebte und vergegenwärtigt die Lebenswelt einer wohlhabenden Bürgerfamilie in der Mitte des 18. Jahrhunderts
„Mit dem Glockenschlage zwölf", wie Johann Wolfgang Goethe in „Dichtung und Wahrheit" berichtete, kam er am 28. August 1749 zur Welt und verbrachte hier seine Jugendjahre. Goethes Studierzimmer im zweiten Obergeschoss Hier schuf der Meister den „Götz von Berlichingen", den „Urfaust" und „Die Leiden des jungen Werther".
Hier am Esstisch der Familie im Speisezimmer ließ Goethe die Reinschrift des ‚Götz von Berlichingen‘ anfertigen.
Die Rote Stube war ein festlicher Raum mit zwei weiteren Nebenräumen. Hier befinden sich besonders kunstvolle Deckenverzierungen. Die Vorhänge und Möbelbezüge sind aus edler roter Seide. Spiegel und ein Kristalllüster bringen das Licht zum Funkeln.
Goethes Vater trug eine beachtliche Bibliothek zusammen, die ungefähr 2.000 Bände aus fast allen Wissensgebieten umfasste. Hier ging er seinen Studien nach und unterrichtete seine Kinder.
Goethes Vater sammelte Bilder von Frankfurter Malern seiner Zeit, die in der Tradition der Niederländer standen, sowie von dem Darmstädter Hofmaler Seekatz.
Unter der Aufsicht von Frau Rat arbeiteten hier eine Köchin und zwei Mägde. Eine Besonderheit ist die original erhaltene Wasserpumpe, die mit einem Brunnen im Keller verbunden ist.
Brandenburger Tor in Potsdam
| 19 Mar 2024 |
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Stadtseite von Carl von Gontard (von der Brandenburger Straße aus gesehen)
Das Brandenburger Tor in Potsdam wurde im Jahr 1770 erbaut und ist eine Miniaturausgabe des gleichnamigen Berliner Wahrzeichens, das rund zwanzig Jahre später errichtet wurde.
Friedrich II. ließ das Tor nach dem Siebenjährigen Krieg 1770/71 erbauen. Zwischen 1756 und 1763 kämpften Preußen und Österreich im dritten Schlesischen Krieg gegeneinander. Nach sieben Jahren konnte Schlesien Preußen angeschlossen werden. König Friedrich der Große beschloss, einen Triumphbogen zu errichten, um an seinen Sieg zu erinnern.
Der Bogen wurde von zwei verschiedenen Architekten entworfen: Georg Christian Unger gestaltete die repräsentative Außenseite in Richtung Schloss Sanssouci, während Carl von Gontard die städtische Seite gestaltete.
Im Jahr 1869 wurde die Stadtmauer von Potsdam abgerissen und die Stadttore wurden freigelegt.
Das Tor bildet den krönenden Abschluss der Flaniermeile Brandenburger Straße.
Belvedere Pfingstberg - Potsdam
| 01 Mar 2024 |
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Das Schloss liegt auf dem Pfingstberg, der mit 76 m höchsten Erhebung Potsdams.
Im Jahr 1847 begann der Bau des Belvedere Pfingstberg auf Anweisung von Friedrich Wilhelm IV. Zu diesem Zeitpunkt war ihm nicht bewusst, dass er die Fertigstellung im Jahr 1863 nicht mehr erleben würde. Außerdem konnte der Preußenkönig nicht ahnen, dass das Schloss am Ende nicht ganz so aussehen würde, wie er es sich ursprünglich vorgestellt hatte.
Das Belvedere wurde in nur fünf Jahren erbaut, während der politisch unruhigen Revolutionszeit um 1848. Die Arbeiten wurden 1852 zugunsten der Orangerie von Sanssouci unterbrochen. Erst nach Krankheit und Tod von Friedrich Wilhelm IV. wurde es 1861 von dessen Bruder Wilhelm I. in eingeschränkter Weise fertiggestellt und in den Folgejahren von der königlichen Familie für Teestunden genutzt.
Die mächtige Doppelturmanlage mit großzügigen Kolonnaden ist im Stil einer italienischen Renaissance-Villa erbaut und thront als malerischer Blickpunkt in der Landschaft.
Das Pfingstbergensemble wurde 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Römisches Kabinett
Im Westturm befindet sich das Römische Kabinett, welches durch die Nordarkade mit dem Maurischen Kabinett verbunden ist. Vom Römischen Kabinett gelangt man durch eine gußeiserne Wendeltreppe auf den Westturm.Das Kabinett ist mit Wandmalereien geschmückt, die den Ausgrabungsstädten in Pompeji und Herkulaneum entlehnt sind.
Seit 1994 wurden Versuche unternommen, die Gemälde im Sinne moderner Denkmalpflege zu erhalten.
Die ursprüngliche Struktur sollte beibehalten und wiederhergestellt werden.
Die originalen Gemäldefragmente sind heute deutlich erkennbar, da die Zusätze in
Farbe leicht von ihnen abweichen. Größere fehlende Bereiche wurden einfarbig lackiert.
Schloss Charlottenhof im Park Sanssouci - Potsdam
| 29 Jan 2024 |
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Das Schloss Charlottenhof liegt in unmittelbarer Nähe des Park Sanssouci, in Potsdam. Das Areal hatte verschiedene Besitzer, darunter auch Charlotte von Getzhow, die Namensgeberin des Schlosses ist. Friedrich Wilhelm der III kaufte das Areal um es seinem Sohn Friedrich Wilhelm und dessen Frau Elisabeth Ludovika von Bayern 1825 zu Weihnachten zu schenken. Es diente den beiden als Sommersitz in Potsdam. Friedrich Wilhelm beauftragte Karl Friedrich Schinkel mit dem Bau eines Schlosses, basierend auf den bereits bestehenden Grundmauern des Gutshauses.
Der Höhepunkt der Schinkelschen Gestaltung ist der zentral gelegene Speiseraum, den der Besucher über das Vestibül betritt. Von dort geht es direkt durch den Portikus in den Garten. Zu beiden Seiten des Saals befinden sich die privaten Wohnräume des Hauses.
Die Inneneinrichtung des Schlosses ist noch fast vollständig originalgetreu erhalten. Im Gegensatz zu Schloß Sanssouci und dem Neuen Palais orientiert sich das Innere nicht mehr am Rokoko, sondern ist im Stil des preußischen Klassizismus gehalten, welcher sich an römischen Villenbauten orientiert.
Das Highlight des Schlosses ist das Zeltzimmer, welches nach dem Vorbild römischer Feldherrenzelte eingerichtet wurde. Das Zimmer ist mit blau- weiß gestreiften Papiertapeten gestaltet. Die blau- weißen Fensterläden verweisen auf die Herkunft Elisabeths von Bayern. Zu den Gästen beispielsweise der Forscher Alexander von Humboldt. Heute sind noch alle zehn Zimmer im Schloss Charlottenhof originalgetreu erhalten. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 1829 kam das Schloss Charlottenhof mit seinem Gartenareal dem Park Sanssouci im Westen von Potsdam hinzu.
Communs am Neues Palais - Park Sanssouci - Potsdam
| 18 Jan 2024 |
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Die Communs befinden sich westlich hinter dem Neuen Palais und bilden den Abschluss des Schlossparks von Sanssouci. Die repräsentativen Bauten haben weitläufige geschwungene Treppen und Säulengänge.
Sie wurden gemeinsam mit dem Neuen Palais errichtet und beherbergten die ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Neuen Palais. Die kaiserliche Küche war wahrscheinlich aus Brandschutzgründen und wegen der Geruchsbelästigung in einem der Häuser untergebracht. Vom Schloss aus führt ein Tunnel zum Neuen Palais.
Die beiden Communs sind durch eine Kolonnade miteinander verbunden.
Der Kolonnadenbogen verfügt über 158 Säulen und ist von 62 feinziselierten Figuren aus Sandstein gekrönt. Der Triumphbogen ist 24 Meter hoch und die Kartusche misst 2,50 Meter. Jeder der beiden Kolonnadenbögen endet in einem Pavillongebäude.
Nach nur sechs Jahren Bauzeit (1763-1769) konnten königliche Gäste in 200 Räumen, vier Festsälen und einem Rokokotheater residieren. Die Pavillons der Communs wurden großzügig ausgelegt, um Platz für Küche, Dienerschaft, Arbeits- und Unterkunftsmöglichkeiten zu bieten. All dies war hinter einer Schlossfassade verborgen.
Heute gehören die Gebäude zur Universität Potsdam.
Grottensaals im Neuen Palais - Park Sanssouci - Po…
| 16 Dec 2023 |
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Der Grottensaal im Neuen Palais von Sanssouci gilt als eine der vollkommensten Verbindungen von Architektur und Natur.
Wer den Saal betritt, weiß gar nicht, wohin der Blick zuerst gehen soll. Überall glitzert und funkelt es. Mystische Fabelwesen und Blüten aus großen, geschwungenen Muscheln schimmern perlmuttfarben. Tausende von Achaten, Chrysopras und Lapislazuli in leuchtendem Violett, Grün und Blau funkeln von den Wänden und Pfeilern ringsum.
Rund 24.000 Edelsteine, Mineralien, Muscheln und Fossilien wurden im 18. Jahrhundert in die Wände und Decken des Grottensaals eingearbeitet. Der Saal sollte überwältigen. Seit jeher zieht er die Besucher in seinen Bann. Früher waren es Adlige aus ganz Europa, später Touristen aus aller Welt.
Marmorsaal im Neuen Palais, Park Sanssouci - Potsd…
| 10 Dec 2023 |
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Der zentrale Festsaal des Neuen Palais wurde vom Architekten Carl von Gontard (1731-1791) nach dem Vorbild des Marmorsaals im Potsdamer Stadtschloss gestaltet. Die vier großformatigen Wandgemälde wurden noch vor dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) von Friedrich dem Großen in Auftrag gegeben.
Das Deckengemälde „Ganymed wird von Hebe in den Olymp eingeführt“ schuf Charles-Amédée-Philippe van Loo 1769.
Wie ein ornamentaler Teppich fügt sich der 600 Quadratmeter große Natursteinboden in den architektonisch streng gegliederten Marmorsaal. In seinen Dimensionen, seiner künstlerischen Gestaltung und seiner handwerklichen Ausführung stellt der Fußboden ein Meisterwerk der Innenausstattung dar, das in der europäischen Schlossbaukunst des 18 Jahrhunderderts einmalig ist.
Neues Palais - Park Sanssouci - Potsdam
| 07 Dec 2023 |
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Am westlichen Ende der Hauptallee des Parks Sanssouci erhebt sich ein gewaltiger Schlossbau, der schon von weitem an seiner hohen Tambour-Kuppel erkennbar ist: Das Neue Palais.
Die große Anlage diente erkennbar der Repräsentation, ganz im Gegensatz zu dem intimen und eher bescheidenen Schloss Sanssouci. Im Innern erwarten den Besucher prächtige Festsäle, großartige Galerien und fürstlich ausgestattete Appartements sowie im Südflügel das barocke Schlosstheater von Sanssouci. Hier lassen sich erlesene Werke der Kunst und des Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts in ihrem originalen Zusammenhang erleben.
Das Neue Palais ist das letzte Schloss, das sich Friedrich der Große in seinem Park errichten ließ.
Neues Palais - Park Sanssouci - Potsdam
| 07 Dec 2023 |
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Am westlichen Ende der Hauptallee des Parks Sanssouci erhebt sich ein gewaltiger Schlossbau, der schon von weitem an seiner hohen Tambour-Kuppel erkennbar ist: Das Neue Palais.
Die große Anlage diente erkennbar der Repräsentation, ganz im Gegensatz zu dem intimen und eher bescheidenen Schloss Sanssouci. Im Innern erwarten den Besucher prächtige Festsäle, großartige Galerien und fürstlich ausgestattete Appartements sowie im Südflügel das barocke Schlosstheater von Sanssouci. Hier lassen sich erlesene Werke der Kunst und des Kunsthandwerks des 18. Jahrhunderts in ihrem originalen Zusammenhang erleben.
Das Neue Palais ist das letzte Schloss, das sich Friedrich der Große in seinem Park errichten ließ.
Pompejanum – Aschaffenburg
| 06 Oct 2023 |
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Über den Ufern des Mains erhebt sich in südländischem Charme das Pompejanum. Es handelt sich hierbei um einen Nachbau des römischen Hauses des Castor und Pollux, das im Jahre 79 nach Christus in der Stadt Pompeji verschüttet wurde.
Die nahezu fensterlosen Räume sind um zwei Innenhöfe angeordnet, von denen sie auch Licht erhalten. Es gibt ein Atrium (quadratischer Säulengang) mit einem Impluvium (Sammelbecken für Regenwasser), das als Zugeständnis an das nördliche Klima mit Glas überdacht ist.
Johann Wolfgang von Goethes Arbeitszimmer
| 31 Jul 2023 |
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Goethes Arbeitszimmer ist der Raum, in dem er viele seiner berühmten Werke verfasste, aber auch naturwissenschaftliche Experimente durchführte. Es gilt als das authentischste Zimmer des Hauses, da es nach Goethes Tod kaum verändert wurde.
Residenzschloss Arolsen
| 19 Aug 2021 |
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Gebaut im Barockstil in den Jahren 1710 bis 1810, verdankt es seine Entstehung dem Fürsten Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck und Pyrmont (1676 bis 1728).
Von 1710 an wird das 1131 erstmalig genannte Augustinerinnenkloster bzw. Klosterschloss abgebrochen und ab 1713 entsteht der dreiflügelige Barockneubau.
Am 13. September 1720 hielt das Fürstenpaar feierlichen Einzug in das Schloss, in dem aber bis dahin nur der Ostflügel bewohnbar war. 1728 wurde die Schlosskapelle im östlichen Außenpavillon eingeweiht. Mit der Ausgestaltung des Audienzzimmers der Fürstin (Roter Salon) erreicht das Rokoko in Arolsen seinen Höhepunkt.
Aus Geldnot zogen sich die Bauarbeiten rund 100 Jahre hin. Erst unter dem Fürsten Friedrich wurde das Schloss um 1810 vollendet.
Noch heute ist es Wohnsitz der Familie Waldeck und Pyrmont.
Im Westflügel befinden sich die Hofbibliothek, die Bibliothek Brehm und das Museum Bad Arolsen mit den Ausstellungen im Schloss, im Ostflügel die Fürstlich Waldecksche Hauptverwaltung sowie die Schlosskapelle.
Residenzschloss Arolsen
| 19 Aug 2021 |
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Gebaut im Barockstil in den Jahren 1710 bis 1810, verdankt es seine Entstehung dem Fürsten Friedrich Anton Ulrich zu Waldeck und Pyrmont (1676 bis 1728).
Von 1710 an wird das 1131 erstmalig genannte Augustinerinnenkloster bzw. Klosterschloss abgebrochen und ab 1713 entsteht der dreiflügelige Barockneubau.
Am 13. September 1720 hielt das Fürstenpaar feierlichen Einzug in das Schloss, in dem aber bis dahin nur der Ostflügel bewohnbar war. 1728 wurde die Schlosskapelle im östlichen Außenpavillon eingeweiht. Mit der Ausgestaltung des Audienzzimmers der Fürstin (Roter Salon) erreicht das Rokoko in Arolsen seinen Höhepunkt.
Aus Geldnot zogen sich die Bauarbeiten rund 100 Jahre hin. Erst unter dem Fürsten Friedrich wurde das Schloss um 1810 vollendet.
Noch heute ist es Wohnsitz der Familie Waldeck und Pyrmont.
Im Westflügel befinden sich die Hofbibliothek, die Bibliothek Brehm und das Museum Bad Arolsen mit den Ausstellungen im Schloss, im Ostflügel die Fürstlich Waldecksche Hauptverwaltung sowie die Schlosskapelle.
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