FarbFormFreude's photos with the keyword: Buddha
Spieglein, Spieglein an der Wand – HWW!
| 20 May 2026 |
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„Meditation gibt uns Gelegenheit zur Begegnung mit uns selbst. Vielleicht sehen wir uns zum ersten Mal wirklich klar. Eigentlich haben wir uns bisher kaum kennengelernt und wirklich „gemeinsame“ Zeit mit uns verbracht. Sicher, wir nehmen uns dann und wann Zeit für uns, wir fahren im Urlaub auf's Land oder ans Meer. Aber da finden wir dann doch immer irgendetwas zu tun. Wir basteln ein bisschen, wir lesen. Wir kochen, wir unterhalten uns, wir gehen spazieren, wir schwimmen. Wir lassen uns nie einfach bei uns selbst nieder. Das fällt uns schwer.
Wenn wir es dann doch versuchen, kann es ein bisschen befremdlich sein, aber es hat auch etwas Erfrischendes.Wir spüren, dass wir mehr sind als unsere Gewohnheitsmuster. Wir haben mehr in uns als all die Bündel von Gedanken und Gefühlen und diesen ganzen Aufruhr. Das ist nur die Fassade, und dahinter liegt noch etwas anderes. Wir stoßen auf das Weiche in uns.
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Wir fangen an, wirklich Freundschaft mit uns zu schließen, und das erlaubt uns viel mehr Ehrlichkeit gegenüber uns selbst. Jetzt sehen wir das ganze Bild, nicht nur das Schöne und Fantastische an uns, sondern auch das weniger Erfreuliche. Hier kann es sein, dass Gut und Schlecht gar nicht mehr so verschieden sind. Wir sehen alles, und es ist alles von einem Geschmack.
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Hier verlieren die negativen Seiten, die Lücken alles Beängstigende, wir fürchten sie nicht mehr. Anders gesagt : Wir erkennen, dass unser Leben auch dann weitergeht, wenn wir die Ego-Maschinerie nicht ständig in Gang halten. Es gibt eine andere Daseinsform.“
( Chögyam Trungpa, Mit den Augen eines Buddha, Freundschaft mit sich selbst durch Achtsamkeit und Meditation, Verlag O.W.Barth, 2017)
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wakeful vision ?
| 22 Mar 2026 |
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"You always have possibilities of wakeful vision,
even in the most degraded or confused situations."
(Chögyam Trungpa, The sacred path of the warrior)
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Kein Opfer sein !
| 12 Feb 2026 |
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"Zen-Meister Linji erklärte, dass jeder von uns sein eigener Herr und nicht ein Opfer seiner Umgebung sein sollte. Wir müssen uns unsere Freiheit bewahren, auch wenn die Dinge um uns herum nicht so laufen, wie wir es uns vielleicht wünschen. Es liegt in unserer Verantwortung, Herrin der Lage zu sein und die Situation, in der wir uns befinden, zum Erwachen zu nutzen. Wo immer Sie sind, können Sie Herr Ihrer selbst sein. Ein aktiver Mensch fragt immer: „Was kann ich, was können wir tun, um die Situation nicht zu verschlimmern, sondern zu verbessern ? „
Mit diesem Geist der Liebe sind wir nicht mehr passiv. Statt Opfer zu bleiben, werden wir wieder aktiv. Bodhicitta gibt uns die Energie und Willenskraft, aktiv zu sein und etwas verändern zu können. Das ist sehr wichtig. Auch wenn wir noch gar nicht gehandelt haben, wird allein die Einsicht und der Wille zur Veränderung unser Leiden um achtzig bis neunzig Prozent verringern.
Wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass es niemanden auf der Welt gibt, der noch kein Opfer von schwierigen Situationen geworden ist. Die Gesellschaft ist voll von Diskriminierung, Gewalt, Ungleichheit, Hass, Begierde und Gier. Wir Menschen sind von alldem übervoll und bereiten uns, allen anderen Arten und dem Planeten dadurch viel Leid. Wir können also nicht behaupten, es gäbe jemanden, der kein Opfer von irgendwas ist.
Und wir sollten uns daran erinnern, dass auch in uns die Saat von wertender Unterscheidung, Wut, Begierde, Gewalt und ungeschicktem Verhalten vorhanden ist. Wenn Sie imstande sind, sich selbst zu transformieren, sind Sie auch in der Lage, diejenigen zu transformieren, von denen Sie sich unterdrückt fühlen und die Sie als die Quelle Ihres Leidens ansehen. Das ist auf jeden Fall meine eigene Erfahrung und Praxis.
Ich habe keine Feinde, auch wenn ich sehr viel Leid und viel Ungerechtigkeit erlebt habe. Es gibt Menschen, die versucht haben, mich zu töten, mich zu unterdrücken, aber ich betrachte sie nicht als meine Feinde. Ich möchte ihnen helfen. Ich habe mich verändert und transformiert, und deshalb sehe ich mich nicht mehr als Opfer.
Jedes Mal, wenn wir fallen, ist das eine Gelegenheit, wieder aufzustehen – das ist die Einstellung eines aktiven Menschen. Obwohl es Hindernisse und Herausforderungen gibt, lassen wir uns nicht von ihnen überwältigen. Wir stehen auf wie ein Held, eine Heldin. Mit dieser Haltung fällt schon sehr viel Leid weg."
( Thich Nhat Hanh : Zen und die Kunst, die Welt zu retten, Lotos Verlag, 2022 )
Kommentar : Bei diesem Zitat muss man sich hüten vor Allmachts-Phantasien. Es heißt hier, dass wir jede Situation zu unserem Erwachen nutzen können - also die Samen von Weisheit und Mitgefühl und Tatkraft in uns entdecken und fördern. Das bedeutet aber nicht, dass wir jede Situation nach unseren eigenen Vorstellungen gestalten können. Wir sind nicht die Herren der äußeren Lage, aber wir können die Herrinnen unserer Selbst sein. Das ist ein feiner & wesentlicher Unterschied, der viel ausmacht - nur wer den nicht kennt, hält ihn vielleicht für unwichtig.
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The truth of suffering
| 31 Jan 2026 |
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"It is important to recognize how entrenched we are in habitual patterns of suffering. Although we might prefer to muse about happiness and how we can get more of it, it is our blind stumbling after happiness that has entrapped us in the first place. The first truth, Buddha's truth of suffering, lays it on the line : suffering is real, and it cannot be avoided.
For the practitioner, the starting point is taking a cold, hard look at our situation, honestly and dispassionately. It is essential to break our long-standing habit of avoidance and wishful thinking."
(The preface of “The truth of suffering and the path of liberation” by Chögyam Trungpa www.shambhala.com/the-truth-of-suffering-and-the-path-of-liberation-1600.html )
could be appropriate : George Russell Sextet : Theme
www.youtube.com/watch?v=C5fwIs1M7wo
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Handeln in schwierigen Situationen
| 22 Nov 2025 |
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Gestärkt durch Meditation „fangen wir an, zu beobachten, wie sich unser Handeln auf andere auswirkt. Denn oft handeln wir, wenn wir Stress haben, aus dem Autopilot-Modus, verletzen andere, finden nicht die richtigen Worte oder treffen eine falsche Entscheidung. Mit Achtsamkeit sehen wir die Konsequenzen unseres Handelns und erkennen, dass wir durch das Verweilen im gegenwärtigen Moment selbst in schwierigen Situationen ganz anders antworten können. ...“
Wir wollen also nicht blind reagieren, sondern weise antworten. …
Daher „ist es wichtig, Meditation auch in den schwierigsten Situationen zu praktizieren, die wir erfahren. Können wir angesichts von Stress in unserer Mitte bleiben, statt dichtzumachen und blindwütig zu reagieren ? ...
Es geht darum, unserer inneren Weisheit und Vorstellungskraft zu vertrauen, um herauszufinden, was wir genau in diesem Moment tun können. Denn für besonders stressige Situationen gibt es keine einfachen, vorgegebenen Lösungen. … Es geht dabei darum, eine Seinsweise zu finden, die es uns erlaubt, uns gegenüber dem , was im Moment geschieht, angemessen zu verhalten“
Kurz gesagt : nicht toben und nicht kneifen, sondern klug handeln.
Texte in „Anführungszeichen“ sind zitiert aus Jon Kabat-Zinn, Das Abenteuer Achtsamkeit, Arbor Verlag , 2016, www.arbor-verlag.de/b%C3%BCcher/jon-kabat-zinn-mbsr-praxisbuch-mit-audio/das-abenteuer-achtsamkeit
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Im Kokon
| 06 Nov 2025 |
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„Der Weg der Feigheit besteht darin, sich in einen Kokon einzuspinnen, in dem alles beim Alten bleiben kann. Wenn wir immer wieder aufs Neue unsere alten Verhaltens- und Denkmuster abspulen, brauchen wir nie einen Sprung an die frische Luft oder auf neues Terrain zu wagen. Wir vergraben uns in unserer düsteren Privatumwelt, wo unser eigener Stallgeruch unser Gefährte ist. Wir betrachten diesen dumpfen Kokon als Familienerbstück und geben unsere Erinnerungen an all das Gut-Böse, Böse-Gut ungern auf. ..
Im Kokon gibt es nicht einmal den Gedanken an Licht – bis sich irgendwann ein Verlangen nach Offenheit regt, nach etwas anderem als unserem eigenen Stallgeruch. Wenn wir anfangen, dieses gemütliche Dunkel einmal näher zu untersuchen, es anzuschauen, zu riechen, zu fühlen, dann fühlen wir uns plötzlich eingesperrt. Der erste Impuls, der uns vom Dunkel des Kokons weg und zur Großen Östlichen Sonne hinzieht, ist der Wunsch nach frischer Luft. Aber sobald wir ahnen, dass es frische Luft tatsächlich geben könnte, stellen wir fest, dass unsere Arme und Beine gefesselt sind. …
Mit diesem Verlangen nach frischer Luft, nach einem Windhauch der Freude, fangen wir an, uns nach einer anderen Umwelt umzusehen. Und zu unserer Überraschung sehen wir jetzt Licht, wenn auch zunächst nur schwach. An diesem Punkt zerreißt der Kokon.“
(Chögyam Trungpa,
www.droemer-knaur.de/buch/choegyam-trungpa-das-buch-vom-meditativen-leben-9783426875759 )
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awake at work
| 13 Sep 2025 |
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“Success is often elusive, and work by its very nature is unruly and at times unfair – and deep down we know it. We know that career troubles and conflicts are inevitable, that stubborn personalities and poor decisions are par for the course. Yet, oddly, we keep treating such difficulties as bothersome detours and unwelcome intrusions.
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The sober reality we face is this : resisting work's difficulties and hoping for smooth sailing is pointless. Work, indeed all of life, is often disappointing and uncertain, and it is futile to expect otherwise. Being hostile toward any of life's difficulties only amplifies our discomfort, and we end up at war with ourselves, arguing with our lives rather than living them.
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Rather than rejecting work's difficulties as bothersome interruptions, we can instead acknowledge work, with all its complications, as an invitation to wake up and live our lives honestly and fully.
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If we take a moment to slow down and open up to our work circumstances, we will discover that work is continually inviting us to help, not hide ; to listen openly, not close up; to connect, not detach; to perfect our skillfulness, not put it in question. But in our impatience to succeed and become better, faster, and more profitable, we overlook the fact that work, with all its pressures and problems, is encouraging us to be engaged, resourceful, and alive – right here, right now. And, maybe that is what we've really wanted all along : to simply be awake at work.”
(Michael Carroll, Awake at Work - 35 practical Buddhist principles for discovering clarity and balance in the midst of work's chaos, Shambhala Publications 2006)
Komme grade in eine Situation, wo ich so ne Ermunterung brauchen kann :-)
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Wir sterben so, wie wir gelebt haben ...
| 20 Nov 2024 |
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„Der Tod ist uns gewiss, doch der Zeitpunkt des Todes ist ungewiss. Aber wer oder was ist es, das stirbt ? ...
Man sagt, für gewöhnlich sterben wir so, wie wir gelebt haben. Die Angst vor dem Tod ist nur ein Spiegel für unsere Angst vor dem Leben. Wenn wir die Wahrheit von Unbeständigkeit, Unzufriedenheit und Unpersönlichkeit wirklich verinnerlicht haben, dann werden wir den Tod nicht länger fürchten. ...
Wenn wir den Tod akzeptieren, dann erkennen wir auch, dass das Leben vergänglich und unsagbar kostbar ist. Eine solche Akzeptanz ermöglicht uns erst wirklich, voll und ganz in diese Welt beständigen Wandels zu inkarnieren. ..
Verleugnen wir den Tod, verleugnen wir das Leben. Solange wir nicht anerkennen, dass der Tod uns gewiss ist, werden wir in allem, was wir tun, zögerlich sein und bei der (spirituellen) Arbeit, die getan werden will, niemals richtig anpacken können.“
Noah Levine, Gegen den Strom, Aurum Verlag 2010
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Liebe und Hass etc.
| 18 Jul 2024 |
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"Es gibt ein Problem, wenn wir im Umgang mit Emotionen zu ehrgeizig werden – vor allem denen, die mit der spirituellen Praxis zu tun haben, wie Liebe, Hass und so weiter.
Man hat uns gesagt,wir sollten liebevoll, freundlich, anständig sein. So sehen die konventionellen Vorstellungen von Spiritualität aus. Wenn wir die Ecken und Kanten in uns entdecken, halten wir sie für antispirituell und versuchen, sie loszuwerden. Das ist der größte Fehler überhaupt bei der Arbeit mit unseren grundlegenden psychischen Mustern. Wenn wir anfangen, die größten Probleme wegzuschieben und nach einem Wundermittel gegen sie Ausschau zu halten, werden wir ständig zurück geworfen, andauernd besiegt.
Die Grundidee ist hier, dass wir uns nicht dazu verleiten lassen sollten, eine utopische Form der Spiritualität aufbauen zu wollen. Stattdessen sollten wir versuchen, die Details der emotionalen Höhepunkte, die Dramatik der Emotionen, genauer anzuschauen. Wir müssen nicht auf eine Situation warten, die groß und ungeheuer bedeutend ist. Wir sollten auch die ganz kleinen Situationen nutzen, in denen diese Emotionen sich zeigen, und damit arbeiten.
Unterdrücken Sie sie nicht, lassen Sie sie aber auch nicht los; schlüpfen Sie in sie hinein, fühlen Sie ihre abstrakten Qualitäten. Dann haben die Irritationen niemanden mehr zum irritieren. Vielleicht werden sie schwächer oder zu kreativer Energie."
(Chögyam Trungpa, Achtsamkeit, Meditation & Psychotherapie )
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Welt in Flammen
| 18 Nov 2023 |
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Wir brauchen nicht an die Hölle zu glauben. Wir schaffen sie uns einfach selber. Und wenn wir so weiter machen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir alle darin verschmoren. Das ist dann nur gerecht. Wer sich von Gier und Gewalt regieren lässt (innen wie außen), hat nichts besseres verdient.
Aber noch gibt es andere Möglichkeiten :
May we cultivate wisdom, compassion, and the skill to manifest them in action.
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Wer ich bin ...
| 21 Feb 2019 |
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… hat viele Gesichter
doch diese Gesichter sind nicht
wer ich bin
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glücklich leben
| 17 May 2018 |
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" Lasst uns, die wir nichts dauerhaft besitzen, daher glücklich leben.
Lasst uns von der Glückseligkeit zehren wie die strahlenden Götter ...
Gesundheit ist das größte Geschenk, Zufriedenheit ist der größte Reichtum,
Vertrauen ist die beste Beziehung, Erwachen ist das höchste Glück."
(Gautama Buddha, Dhammapada)
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Gewahrsein (3)
| 12 May 2018 |
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"Wenn wir offenes Gewahrsein werden, wächst unsere Fähigkeit, die notwendigen Dinge zu tun, und unsere gesamten Sinneswahrnehmungen werden heller und klarer. Nachdem man längere Zeit meditiert hat, sieht die Welt heller aus, die Geräusche sind deutlicher und unsere Sinneseindrücke reicher. Das entspricht unserem Naturzustand, wenn wir unsere Erfahrungen nicht durch unsere angespannten und sorgenvollen Gedanken blockieren...
Zum Üben gehört sowohl das Gewahrsein unseres da-seins wie das Gewahrsein unseres Abschweifens. Nach einigen Jahren des übens schweifen wir seltener ab, aber es geschieht doch wieder."
(Charlotte Joko Beck, Einfach Zen)
edition-steinrich.de/buch/einfach-zen
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Gewahrsein (2)
| 10 May 2018 |
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"Gewahrsein ist unser wahres Selbst; das sind wir. Deshalb müssen wir nicht versuchen, Gewahrsein zu entwickeln; wir müssen nur bemerken, wie wir das Gewahrsein mit unseren Gedanken, Phantasien, Meinungen oder Urteilen blockieren.
Entweder sind wir gewahr, was unser natürlicher Zustand ist, oder wir tun etwas anderes. Das Kennzeichen fortgeschrittener Übender ist, dass sie die meiste Zeit nichts anderes tun. Sie sind einfach da und leben ihr Leben. Nichts besonderes."
(Charlotte Joko Beck, Einfach Zen)
edition-steinrich.de/buch/einfach-zen
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Gewahrsein (1)
| 09 May 2018 |
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"Auf dem Übungsweg geht es nicht darum, besondere Erfahrungen zu machen, nicht um großartige Erkenntnisse, nicht darum, irgendwo hinzugelangen oder etwas zu werden. Wir sind in Ordnung, so wie wir sind.
Beim üben geht es nur darum, ein waches Gewahrsein aufrecht zu erhalten - das Gewahrsein unserer Aktivitäten und der Gedanken, die uns von unseren Aktivitäten trennen. Da unsere Sinne offen sind, hören und fühlen wir auch anderes : Geräusche, Gerüche usw. Wenn Gedanken aufkommen, nehmen wir sie wahr und kehren zu unserer unmittelbaren Erfahrung zurück."
(Charlotte Joko Beck, Einfach Zen)
edition-steinrich.de/buch/einfach-zen
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