aNNa schramm's photos with the keyword: Aschau

Tonnenbank

08 Sep 2025 26 32 306
HBM 'Bankerl-Weg' , Aschau www.aschau.de/bankerl

Hirschzunge

07 Nov 2024 7 4 105
Der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium), auch einfach Hirschzunge genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Streifenfarne (Asplenium). „Die Hirtzunge ist warm und tut Leber, Lunge und schmerzenden Eingeweiden wohl. Koche sie stark in Wein, füge reines Mehl hinzu, lasse es dann noch einmal aufsieden, pulverisiere dann langen Pfeffer und zweimal so viel Cynamomum und lasse die Milch mit dem Wein noch einmal aufsieden, drücke sie durch ein Tuch und mache so einen luterdranck und trinke ihn oft nüchtern wie nach dem Frühstück. Er nutzt der Leber, reinigt die Lunge, heilt schmerzende Därme und entfernt innere Fäulnis und slim. Und wiederum mache die Hirtzunge in heißer Sonne oder auf warmen Ziegeln gut trocken, pulverisiere sie und lecke das nach dem Frühstück und nüchtern oft aus deiner Hand. Das wird den Kopf und Brustschmerz besänftigen und andere Schmerzen in deinem Körper löschen. Wird ein Mensch durch einen starken und plötzlichen Schmerz unmechtig, trinke er schnell von demselben Pulver in warmem Wein und wird es besser haben.“ – Hildegard von Bingen, Physica: Pariser Manuskript, 1. Hälfte 15. Jh., Buch I / Kapitel 30. In der Übersetzung von Herbert Reier, Kiel 1980

zart und schön

07 Nov 2024 11 7 373
Hagebutten Als Hagebutten bezeichnet man die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten, besonders der Hundsrose (Rosa canina). Als Hagebutten werden landläufig auch die Wildrosen oder Heckenrosen selbst bezeichnet, an denen die Früchte wachsen. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C (Ascorbinsäure), aber auch Vitamin A, B1 und B2. Hagebutten können roh gegessen werden, nachdem die Nüsschen entfernt wurden. Je später man sie pflückt, desto süßer sind sie. Bei Frost wird die Schale fade und mehlig. Die Früchte sollten daher vor dem ersten Frost geerntet werden, auch wenn sie nach dem Durchfrieren über den Winter am Strauch bleibend bis meist noch im Frühling genießbar sind. Die Früchte können zu Mus oder Konfitüre (Hagebuttenmark, Hiffenmark) verarbeitet werden. Traditionell werden damit die fränkischen Krapfen gefüllt. Aber auch zum Würzen von Wildgerichten eignen sich Hagebutten. In Schweden wird Hagebuttensuppe als süße Suppe genossen. Hagebutten lassen sich auch zu Fruchtwein, Likör und Aufgussgetränken verarbeiten. Aus der getrockneten Schale der Hagebutte wird ein vitaminreicher Aufguss gewonnen, der wegen seines hohen Gehaltes an Pflanzensäuren und Pektinen leicht harntreibend und abführend ist. Er eignet sich daher für die unterstützende Therapie bei Blasen- und Nierenleiden und bei Erkältungskrankheiten. Das Mus eignet sich besonders wegen seiner austreibenden Wirkung und wird wie der Aufguss gegen Gicht und Rheuma verwendet. Die Marmelade fördert den Appetit und ist, wie der Aufguss, reich an Vitamin C und Lycopin. Aus den Kernen kann ein Hagebuttenöl gewonnen werden, welches zur Hautpflege verwendet wird. Unter der Bezeichnung „Rosa Mosqueta“ wird etwa aus den Kernen chilenischer Heckenrosen gewonnenes Öl vermarktet. de.wikipedia.org/wiki/Hagebutte

Laubensaal (2 x PiP)

06 Nov 2024 18 14 521
HWW _____ Der barocke, komplett bemalte Laubensaal auf Schloss Hohenaschau ist ein etwa 60 m² großer Raum im Erdgeschoss des Nordflügels, er war in der Barockzeit komplett bemalt. Besonders die Wandmalereien litten sehr unter der nahezu Jahrhunderte langen unsachgemäßen Behandlung (Feuchtigkeit, Lagerraum, übertüncht und mit Tapeten überzogen, Bodenbemalung abgeschrubbt). In den 1980er Jahren wurde die Kassettendecke neu befestigt. 2006, zwei Jahre vor der Bayerischen Landesausstellung, ließ der Eigentümer die Bundesanstalt für Immobilien Aufgaben, genannt BIMA die Feuchtigkeit ziehende Südmauer für ca. 115.000 € trocken legen und schuf so die Voraussetzung für eine gründliche Sanierung der bedeutsamen Wandmalereien. Laubensaal Eine einmalige Dekoration hatte Max II. von Preysing-Hohenaschau für die Gestaltung des Speiseraumes auf seinem nur als Sommer- und Jagdschloss genutzten Sitz Hohenaschau. gewählt. Im „Reich der Flora" wollte der Reichsgraf mit seiner Familie tafeln, also im ewigen Frühling. Da die noch mittelalterlich erscheinende Burganlage von Hohenaschau im 17. Jahrhundert nicht mehr den gestiegenen Bedürfnissen entsprach, ließen die Grafen von Preysing-Hohenaschau sie schrittweise im aktuellen Stil des Barocks aus- und umbauen. Nach der Schlosskapelle und dem Festsaal widmete sich Max II dem Speiseraum und ließ ihn in den Jahren 1686 und 1687 in ein barockes Gesamtkunstwerk verwandeln. Alle Wände, die Decke und sogar der Fußboden wurden mit einer illusionistischen Malerei überzogen. So sollte der Eindruck erweckt werden, die Familie speist in einer offenen Laube unter Weinranken, oben thront Flora, die Göttin des Frühlings und der Blumen, zu ihren Füßen breitet sich eine üppige Blumenwiese aus und der umherschweifende Blick genießt die Aussicht auf die prächtigen Villen der Umgebung. Wie durch Zauberhand fühlte man sich nach Italien versetzt. Noch mehr, Schloss Hohenaschau fügte sich, zumindest optisch, zwanglos ein in die Reihe der berühmten römischen Villen. Sechs römische Villen und die Parkanlagen Sechs dieser Villen mit ihren Gartenanlagen reihen sich an den Wänden des Laubensaales. Nur im Laubensaal bekommt man einen Eindruck von den einst weitläufigen und prächtigen Gartenanlagen der Villa Ludovisi wie sie Kardinal Ludovico Ludovisi, ein Neffe von Papst Gregor XV, ab 1621 anlegen ließ. Heute führt die nicht mehr ganz so mondäne Via Veneto darüber hinweg. Seit der Renaissance griff man auf die antike Bauform der Villa wieder zurück. Wie einst die reichen Römer ließen sich jetzt prominente Familien vor den Toren der Stadt anspruchsvolle Landsitze für Erholung und Müßiggang bauen. Das Casino, also das „Häuschen" (von „casa"), wurde bald unverzichtbarer Bauteil in den Gartenanlagen. Es diente meist für Einkehr und Spiel oder auch zur Unterbringung der fürstlichen Kunstsammlung. In den weitläufigen Parkanlagen auf dem Pincio, zu dem die Spanische Treppe empor führt, ließ Kardinal Scipione Borghese, Neffe von Papst Paul V., das Casino zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Galeriegebäude für seine exzellente Sammlung von Antiken und Skulpturen errichten. Erweitert um die Gemälde aus dem Stadtpalast der Familie Borghese zählt heute die Galleria Borghese zu den bedeutendsten Museen Roms. Hinter dem Gianicolo, westlich von Trastevere, befindet sich die Villa Doria Pamphilj. Fürst Camillo Pamphili, ein Verwandter von Papst Innozenz X., ließ Mitte des 17. Jahrhunderts die Gärten und ihre Bauten anlegen. Das Casino, dessen Bauform von Andrea Palladio, dem wohl berühmtesten Villenarchitekten, beeinflusst ist, barg die Antikensammlung des Bauherren, Heute ist die größte Parkanlage Roms frei zugänglich für die Öffentlichkeit. Ebenfalls auf dem Pincio befindet sich die Villa Medici. Den Namen erhielt die Villa durch Kardinal Ferdinande I. de Medici, der die in den Jahren zuvor errichtete Villa 1576 erwarb, um seine Antikensammlung hier unterzubringen. 1633 war Galileo Galilei in der Villa Medici interniert. Seit 1803 ist die Villa Sitz der Academie de France in Rom. Als sechste und letzte der Veduten, also der Architekturansichten, sieht man das Casino Belvedere in den vatikanischen Gärten. Ab 1485 hatte sich Papst Innozenz III. ein für Rom typisches Belvedere, also einen luftigen, erhöhten Ort mit schöner Aussicht, errichten lassen; Vorbild aller folgenden Belvederes in barocken Schlossanlagen. Heute gehört das Belvedere zu den Vatikanischen Museen. Als Vorlage für die Villenansichten diente ein umfangreiches Stichwerk von Giovanni Battista Falda. 1683 hatte der 40-Jährige, aus der Lombardei stammende Topograf erstmals seine „Giardini di Roma", also „Die Gärten von Rom", in einer Gesamtausgabe publiziert. Bereits zwei Jahre später gab der Nürnberger Verleger Johann Jacob Sandrart das Stichwerk für das deutsche Publikum heraus. Max II. von Preysing-Hohenaschau muss Zugang zu dem teuren Stichwerk gehabt haben, es seinen Malern vorgelegt und wohl auch selbst die Auswahl der Villen getroffen haben. Auch die „Fontäne di Roma", die Brunnen von Rom, das zweite Stichwerk von Falda, sind auf Hohenaschau bekannt gewesen. Denn im Garten der Villa Ludovisi wurde der ursprüngliche kleine Triton-Brunnen durch den weitaus prächtigeren Triton-Brunnen der Piazza Barberini, geschaffen von dem Hauptmeister des römischen Barock Gian Lorenzo Bernini, ersetzt. Auch dafür lieferte Falda die Vorlage. Joseph Eder und Jakob Carnutsch waren die Maler Der Priener Kunsthistoriker Peter von Bomhard erschloss aus einem Bericht des Hohenaschauer Gerichtsverwalters Purkweger an Max II. vom 28. Dezember 1686, dass nur Eder und Carnutsch als Maler des Laubensaales in Frage kommen. Purkweger berichtet nämlich, dass die beiden Maler über die Feiertage nach Hause gegangen seien und erst zu Lichtmess wieder kämen. Max II. vermerkte dazu „Man mueß halt den Mallern wohl einbilden daß Sye et waß rechts machen, das es kheiner Bildlmallerey gleich-siehet," Der Auftraggeber war sich also durchaus bewusst, dass hier etwas ganz besonderes geschaffen wurde. Der Maler Joseph Eder (geboren um 1650 in Innsbruck, gestorben 1712 in Neubeuern) lebte damals in Wagrain bei Ebbs. Von ihm sollen die Figuren, Flora und die Putten stammen wie Stilvergleiche mit den Deckenbildern im Nonnenchor der Klosterkirche von Altenhohenau und in der Seekapelle von Herrenchiemsee erweisen. Jacob Carnutsch (geboren um 1650/55 an unbekanntem Ort, gestorben 1715 in Prien) lebte zur Entstehungszeit, in Prien. Er soll die Landschaft geschaffen haben. Beide Maler wohnten für damalige Verhältnisse so nahe, dass sie vor Weihnachten zu Fuß nach Hause gehen konnten. Einigkeit besteht, dass Eder und Carnutsch wohl nur die ausführenden Maler waren. Die grandiose Idee des Gesamtkonzeptes muss jemand anderes entwickelt haben. Einzig vergleichbar mit dem Laubensaal erweist sich die Ausmalung der Villa Falconieri (Rufina) in Frascati. Hier schuf ab 1668 der Bologneser Wand- und Theatermaler Giovanni Franceso Grimaldi die Ausmalung der Sala della Primavera, also des Frühlingsraumes, als illusionistisch gestalteten Gartenraum mit einem ähnlichen System aus schattenspendenden Bäumen sowie dekorativen Vasen. Auch hier streut Flora Blumen auf die Gäste. Für den Hohenaschauer Laubensaal wurden die Stichvorlagen geschickt in der Perspektive den Raumverhältnissen angepasst und damit die Wirkung und Tiefe des Raumes verstärkt. Sind die Fenster der Nordwand bei schönem Wetter geöffnet, ergibt sich ein verblüffender Effekt. Die gemalte Landschaft im Inneren scheint mit der realen Chiemgau-Landschaft draußen zu verschmelzen und eine Einheit zu bilden. Als Entwickler des Hohenaschauer Konzeptes muss man einen der zahlreichen italienischen Künstler am Münchner Hof vermuten. Auf alle Fälle ist der Laubensaal ein herausragendes Beispiel für den Kulturtransfer zwischen Italien und Bayern in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Mehr als in den Stichvorlagen bevölkerten Eder und Carnutsch die Gärten mit zahlreichen Figuren, die über die Bedeutung von Staffagefiguren weit hinaus gehen. Sie schildern das Leben in seiner ganzen Bandbreite. Ganz unten in der sozialen Skala würde wohl der fahrende Scherenschleifer anzusiedeln sein, den man bei seiner Tätigkeit betrachten kann. Gärtner im Park beim Rasten Liebevoll werden die Gärtner abgebildet. Mal transportieren sie ein Bäumchen in einem Pflanzkübel auf einem eigens dazu konstruierten flachen Karren. Mal beratschlagen sie über die weiteren Arbeiten und einer ruht sich dabei auf einer hölzernen Radltruhe aus. Für die Pflege der weitläufigen und vielfältig angelegten Gartenanlagen rund um die Villen war sicher ein Heer von Gärtnern nötig. Wenig schmeichelhaft für die Damenwelt sind die beiden sich raufenden Frauen. Man glaubt geradezu das Gezeter und den kläffenden Hund, der die Szene begleitet, zu hören. Wie viel ruhiger ist da die Schilderung eines Geistlichen, der in einem Buch liest. Doch auch die adelige Gesellschaft findet eine vielfältige Darstellung. So lassen sich Damen in Sänften tragen, während die Herren sich der Hohen Schule der Reitkunst widmen. Gerade der Aufenthalt in den sommerlichen Gärten bot Gelegenheit zu Spielen im Freien. Woher die Vorlagen für die damals typischen italienischen Spiele der adeligen Gesellschaft stammen, ist noch unerforscht. Vielleicht hatte sie Max II. von Preysing-Hohenaschau aber auch selbst kennengelernt, als er 1663 in Siena für ein Jahr die Rechte studierte, und sie seinen Malern geschildert. Spieler beim beliebten „gioco del pallone col bracciale“ Beim „Gioco del pallone col bracciale", dem Ballspiel mit der Holzmanschette (italienisch „bracciale"), tragen die Spieler schwere Holzmanschetten mit vorstehenden Noppen um den Unterarm. Damit muss ein Ball zurückgeschlagen werden. Beim „Gioco del trucco", dem Trickspiel, werden, nicht unähnlich unserem Minigolf, Bälle mit einer Art langstieligen kleinen Schaufel durch einen Ring getrieben. Die enge Beziehung, die Graf Preysing als hoher Beamter am bayerischen Hof in München zu seinem Herrn, dem Kurfürsten hatte, spiegelt sich auch in Hohenaschau wider. Ab 1684 ließ Kurfürst Max Emanuel, der von seiner Mutter Henriette Adelaide von Savoyen die Vorliebe für italienische Kultur geerbt hatte, im Park von Schleißheim durch den Graubündner Hofbaumeister Enrico Zuccalli Lustheim als Lust- und Jagdschloss erbauen. Der Bau folgte ganz dem Schema eines südlichen Gartencasinos. Graf Preysing griff die Idee des Casinos in übertragener Weise auf und ließ sich diesen Bautypus samt der Gärten in seinen Speisesaal auf Hohenaschau malen. Damit hatte er kompensiert, was er hier wegen der Berglage nie anlegen konnte, - weitläufige Gärten. Normalerweise werden großflächige Wandgemälde in der Technik des Fresco, also auf nassen Putz, oder Secco, auf trockenem Putz, mit wasserlöslichen Farbpigmenten ausgeführt. Hier im Laubensaal wurde jedoch eine ganz ungewöhnliche Technik verwendet. Auf den trockenen Putz wurde ein dunkelroter Bolus, eine Grundierung aus spezieller Tonerde, aufgetragen und darauf mit Ölfarben gemalt. Diese ausgefallene Technik hatten die Restauratoren der Bad Endorfer Firma Wolfgang Lauber schon beim Restaurieren der Deckengemälde der Schlosskapelle von Hohenaschau kennengelernt. Auch hier waren Eder und Carnutsch am Werk. Diese wertvollen Erfahrungen erleichterten wesentlich den Einstieg der Restaurierung der Wände des Laubensaales. Nach einer wechselvollen Geschichte erstaunt die heutige gute Erhaltung des Laubensaales. Anmutig kann Flora den Blumenkranz halten und begleitet von einem munteren Reigen von Putten Blumen auf die Besucher streuen. Fiel auch die gemalte Blumenwiese einer heftigen Reinigungsaktion vor etlichen Jahrzehnten zum Opfer, so vermitteln Decke und Wände jetzt wieder einen einmaligen Eindruck fürstlicher barocker Speisenkultur. www.aschau.de/laubensaal-1

Hohenaschau Karte (Chiemgau) (2 x PiP)

Schloss Hohenaschau im Priental, Bayern (4 x PiP)

05 Nov 2024 24 17 750
Press Z seee original Im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts erbauten Konrad und Arnold von Hirnsberg die Burg Hohenaschau als Stützpunkt am Eingang zum Oberen Priental. Bedeutsame Adelsgeschlechter erweiterten den Besitz und bauten das Schloß zum Mittelpunkt des Verwaltungssitzes ihrer Herrschaft aus; mit ihrem Einfluß prägten sie Land und Leute im westlichen Chiemgau. _____ Der Name Aschau entwickelte sich wahrscheinlich aus Eschenau oder Eschenort, was darauf hinweist, dass es einst im Ort einen starken Eschenbewuchs gab. _____ Das Schloss Hohenaschau ist ein aus einer Höhenburg entstandenes Schloss in der Gemeinde Aschau im Chiemgau nahe der bayerisch-tirolischen Grenze. Es liegt im Ortsteil Hohenaschau auf einem etwa 50 Meter hohen Felsrücken. Über etwa sieben Jahrhunderte war es Sitz bedeutender adliger Dynastien und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau. Ab dem letzten Drittel des 12. Jahrhunderts als mittelalterliche Ringburg auf einem Felsrücken im Priental entstanden, verlor die Burg im 18. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung und verfiel. Nach dem Aussterben der letzten adligen Herrschaftsfamilie Mitte des 19. Jhdts. wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer und wurde schließlich vom Industriellen Theodor Freiherr von Cramer-Klett als Landsitz seiner Familie erworben und vor allem von seinem Sohn zum Schloss umgestaltet. Heute befindet sich das Schloss im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hohenaschau

Kirche Aschau, Chiemgau, Bayern

04 Nov 2024 21 19 453
Die katholische Pfarrkirche 'Zur Darstellung des Herrn (=Maria Lichtmess), Aschau, Chiemgau. Bayern, fand ihre erste Erwähnung gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Liebhaber sakraler Kunst fasziniert vor allem der reiche barocke Stuck der Kirche von 1702 und die Freskierung von 1753. Das Gemälde auf dem Altar ist noch vom alten Barockaltar (1673) und veranschaulicht die Darstellung des Herrn im Tempel. Alle drei Kirchenschiffe weisen viele Stuckornamente auf. Das Deckengemälde stammt aus der Zeit des Rokoko und wurde von Balthasar Mang in den Jahren 1753/54 geschaffen. Zudem ist die Kanzel eine Besonderheit der Kirche und vor allem noch eines der letzten Relikte aus der Barockzeit der Kirche. Das Gebiet um Hohenaschau war seit 891 im Besitz des Erzstifts Salzburg. Die Geschichte der Kirche Darstellung des Herrn (=Maria Lichtmess) reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Ein Kirchenbau an dieser Stelle, hoch über der Prien, wird bereits im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Es könnte ein romanisches Täuferkirchlein gewesen sein, das dort vorne rechts stand, wo sich heute der südliche Turm erhebt. Katholische Pfarrkirche Mariä Lichtmeß: Im Kern spätgotische Anlage mit romanischen Resten im Südturm, barocker Ausbau 1627, und 1671/75, 1752/53 zu einem Hallenbau durch Johann Baptist Gunetzrhainer umgebaut. Die Kirche wurde ab Mitte des 17. Jahrhunderts barockisiert. Erweitert wurde sie im 18. Jahrhundert durch Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer. Versuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die Kirche im Stil der Neoromanik zu verändern, scheiterten an fehlenden Mitteln. 1904 wurden dann aber doch Veränderungen vorgenommen, diesmal im Stil des Neobarock nach Plänen von Max Ostenrieder und gestiftet von Theodor von Cramer-Klett. Der Chorraum wurde erweitert, und die Kirche erhielt mit dem Nordturm einen zweiten Turm. Eine weitere Veränderung erfuhr der Chor 1929 durch eine Umgestaltung nach Plänen des Architekten Richard Berndl. Die dreischiffige Hallenkirche besteht aus dem fünfjochigen Langhaus mit Satteldach, dem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss und den beiden Chorflankentürmen mit doppelter Zwiebelhaube. de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Lichtme%C3%9F_(Aschau_im_Chiemgau)

Deckengemälde Kirche Aschau

04 Nov 2024 10 263
Liebhaber sakraler Kunst fasziniert vor allem der reiche barocke Stuck der Kirche von 1702 und die Freskierung von 1753. Das Gemälde auf dem Altar ist noch vom alten Barockaltar (1673) und veranschaulicht die Darstellung des Herrn im Tempel. Alle drei Kirchenschiffe weisen viele Stuckornamente auf. Das Deckengemälde stammt aus der Zeit des Rokoko und wurde von Balthasar Mang in den Jahren 1753/54 geschaffen. Zudem ist die Kanzel eine Besonderheit der Kirche und vor allem noch eines der letzten Relikte aus der Barockzeit der Kirche. www.chiemsee-alpenland.de/entdecken/alle-sehenswuerdigkeiten/pfarrkirche-darstellung-des-herrn-c2cc44039b

Kirche Aschau, Chiemgau, Bayern

03 Nov 2024 31 14 599
Die katholische Pfarrkirche 'Zur Darstellung des Herrn (=Maria Lichtmess), Aschau, Chiemgau. Bayern, fand ihre erste Erwähnung gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Das Gebiet um Hohenaschau war seit 891 im Besitz des Erzstifts Salzburg. Die Geschichte der Kirche Darstellung des Herrn (=Maria Lichtmess) reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Ein Kirchenbau an dieser Stelle, hoch über der Prien, wird bereits im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Es könnte ein romanisches Täuferkirchlein gewesen sein, das dort vorne rechts stand, wo sich heute der südliche Turm erhebt. Katholische Pfarrkirche Mariä Lichtmeß: Im Kern spätgotische Anlage mit romanischen Resten im Südturm, barocker Ausbau 1627, und 1671/75, 1752/53 zu einem Hallenbau durch Johann Baptist Gunetzrhainer umgebaut, Turmobergeschoss 1767–69 nach Plänen von Franz Zaiser, neues Presbyterium und Nordturm 1904 von Max Ostenrieder; mit Ausstattung. Die Pfarrei wurde aber erst 1680 errichtet; bis dahin war die Kirche Filiale von Prien. Die Kirche wurde ab Mitte des 17. Jahrhunderts barockisiert. Erweitert wurde sie im 18. Jahrhundert durch Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer. Versuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die Kirche im Stil der Neoromanik zu verändern, scheiterten an fehlenden Mitteln. 1904 wurden dann aber doch Veränderungen vorgenommen, diesmal im Stil des Neobarock nach Plänen von Max Ostenrieder und gestiftet von Theodor von Cramer-Klett. Der Chorraum wurde erweitert, und die Kirche erhielt mit dem Nordturm einen zweiten Turm. Eine weitere Veränderung erfuhr der Chor 1929 durch eine Umgestaltung nach Plänen des Architekten Richard Berndl. Die dreischiffige Hallenkirche besteht aus dem fünfjochigen Langhaus mit Satteldach, dem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss und den beiden Chorflankentürmen mit doppelter Zwiebelhaube. Neben dem Chor der Kirche steht eine kleine Rokoko-Kapelle. Die als Friedhofskapelle dienende Kreuzkapelle wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts an Stelle eines vormaligen Beinhauses erbaut. de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Lichtme%C3%9F_(Aschau_im_Chiemgau)

Kirchenbänke - nummeriert

03 Nov 2024 23 26 363
SC120 - Numerals HBM ______ Die katholische Pfarrkirche "Zur Darstellung des Herrn" (=Maria Lichtmess) Aschau i.Chiemgau fand ihre erste Erwähnung gegen Ende des 12. Jahrhunderts. ____ Die Namen oder Nummern auf den Kirchenbänken zeigen an, wem das Nutzungsrecht der Bank mal gehörte. Wer also der "Mieter" der Kirchenbank war. Zugeteilt haben Pfarrer und Kirchenpfleger die ständigen Sitzplätze, die dann auch vererbt wurden. Im 16. – 17. Jahrhundert ging mit der so genannten Kirchenstuhl-Ordnung es los. Spiegel der gesellschaftlichen Ordnung. Nur die Leute, die sich die Miete leisten konnten hatten einen Sitzplatz. Wenn man die nicht aufbringen konnte, musste man dann einfach stehen. Freie Platzwahl war aber sowieso nicht angesagt: Männer saßen rechts, Frauen links und je wichtiger man war, desto weiter vorne hatte man einen Platz in der Kirche. Die gesellschaftliche Ordnung war eben bis weit ins 19. Jahrhundert auf Geburtsstand und Privilegien aufgebaut, ohne dass man das groß hinterfragt hätte. Im Gegenteil, es gibt viele Belege darüber, dass es, im wahrsten Sinne des Wortes, großen Ärger gab, wenn die Sitzordnung nicht eingehalten wurde. Da liest man von Tränen, Spucken, Fluchen und Gerichtsverfahren. Grundeinkommen für die Kirchen. Das Geld aus der Kirchenstuhl-Vermietung hat zum Teil zur Kirchenunterhaltung beigetragen. Die Kirchensteuer wurde erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Da war die Kirchenstuhl-Ordnung aber schon Tradition und hat sich noch bis in die 1930er gehalten. Mietkirchenbänke können ja auch hinderlich sein. Über die Gemeinde Roßtal in Bayern findet sich zum Beispiel die Information, dass man da 1936 mit der Vermietung der Kirchenstühle aufgehört hat, weil Zugezogene keinen Sitzplatz finden konnten und so deren Besuch des Gottesdienstes erschwert wurde. Außerdem hatte man auch die Hoffnung, dass die Leute pünktlicher zum Gottesdienst kommen, wenn sie keine reservierten Plätze haben. www.domradio.de/artikel/kampf-um-die-kirchenbank

Dame mit drei Rosen

02 Nov 2024 12 5 243
Die Preysing zählen zu den altadeligen Turniergeschlechtern Bayerns. Die Ahnengalerie im Preysing-Saal von Schloss Hohenaschau (Lkr. Rosenheim), die sich auf Wiguleus Hundts „Bayerisch Stammenbuch“ von 1585/86 bezieht, nennt Andreas von Preysing als ersten Familienvertreter. Er sei 942 zu einem Turnier in Rothenburg ob der Tauber geladen gewesen. Hundt erwähnt als weiteren frühen Vertreter Wolf von Preysing zu Zinneberg und dessen Frau Agnes von Laiming (996). (Hundt, Stammenbuch II, 238). Eine „seit Jahrhunderten im Hause Preysing gepflegte() Sage“ behauptet, die ersten Preysinger seien fränkischen oder alemannischen Ursprungs gewesen und aus dem Westen nach Bayern gekommen (Sturm, Anfänge, 9f.)

Kreuzrippengewölbe

Ritterrüstung - Handschuh an Lanze

Türklinke

01 Nov 2024 20 15 473
Eine Türklinke (fachlich meist Türdrücker, sonst auch Türgriff, schweiz. Türfalle, österr. Türschnalle) ist ein abgewinkelter Hebel zum Öffnen und Schließen einer Tür von Hand. Der Begriff Türklinke bezeichnete ursprünglich eine mittelalterliche oder frühneuzeitliche Schließvorrichtung, die mit den heutigen Türklinken nicht zu vergleichen ist. Gedanken zur Türklinke s. >>> www.swetzel.ch/hauswohn/t%C3%BCrklink/t%C3%BCrklink.html

Drei Fliegen und eine Mücke auf der Fensterbank ..…

Ritterturnier

30 Oct 2024 33 25 365
Das Wort Ritter heißt eigentlich so viel wie Reiter. Gemeint ist ein Kämpfer auf einem Pferd im Mittelalter. Der Kämpfer und oft auch das Pferd war in einer Rüstung aus Eisen, die ihn schützte. Auch die Waffen des Ritters waren normalerweise aus Eisen. _______ Bei einem Turnier (von mittelhochdeutsch turnier „Kampfspiel“ und turnieren das Pferd „tummeln, wenden, drehend bewegen“) traten im Mittelalter mehrere Einzelpersonen oder Gruppen in einem Wettkampf gegeneinander an. Als Turnier bezeichnet man unter anderem ein ritterliches Kampfspiel. Die niedergeschriebenen Regeln nannte man Cartell. Ursprünglicher Träger der Turniere war die Ritterschaft als zentrale Erscheinungsform der mittelalterlichen Sozialordnung. Die Ritterschaft entstand im Zuge der Auseinandersetzungen um das zerfallende Reich der Karolinger im 9. und 10. Jahrhundert als militärische Antwort auf die fortschrittliche Reitertaktik von Normannen, Magyaren und Sarazenen. Sie bildete alles in allem eine schnell bewegliche (mithin berittene), fortschrittlich gerüstete (gepanzerte) und insbesondere auf das Kriegshandwerk spezialisierte Gruppe, in der sich rasch ein eigenes Standesbewusstsein mit genau definierter Standeskultur und ständischen Ritualen herausbildete. Dieses Bewusstsein entfaltete aufgrund seiner sowohl dichten und professionellen Struktur als auch durch seine symbolisch-kulturellen und sittlichen Muster zunehmend auch Wirkung auf den gesamten Adel (Hoher Adel, Edelfreie und Ministerialen). de.wikipedia.org/wiki/Turnier ________ Das Schloss Hohenaschau ist ein aus einer Höhenburg entstandenes Schloss in der Gemeinde Aschau im Chiemgau nahe der bayerisch-tirolischen Grenze. Es liegt im Ortsteil Hohenaschau auf einem etwa 50 Meter hohen Felsrücken. Über etwa sieben Jahrhunderte war es Sitz bedeutender adliger Dynastien und Zentrum der Herrschaft Hohenaschau. Ab dem letzten Drittel des 12. Jahrhunderts als mittelalterliche Ringburg auf einem Felsrücken im Priental entstanden, verlor die Burg im 18. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung und verfiel. Nach dem Aussterben der letzten adligen Herrschaftsfamilie Mitte des 19. Jahrhunderts wechselte die Anlage mehrfach den Besitzer und wurde schließlich vom Industriellen Theodor Freiherr von Cramer-Klett als Landsitz seiner Familie erworben und vor allem von seinem Sohn zum Schloss umgestaltet. Heute befindet sich das Schloss im Eigentum der Bundesrepublik Deutschland und wird als Ferien- und Erholungsheim genutzt. Wiki _______ HWW

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