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Hünengrab

11 Sep 2026 9 4 18
Die Hünengräber bei Flögeln sind zwei gut erhaltene Großsteingräber aus der Jungsteinzeit, die auf dem etwa zwei Kilometer langen Vorgeschichtspfad Flögeln im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen liegen Der Vorgeschichtspfad Flögeln liegt zwischen Flögeln und Fickmühlen im Landkreis Cuxhaven im Elbe-Weser-Dreieck in Niedersachsen. Der etwa zwei Kilometer lange Rundweg wurde 1973 im Staatsforst Flögelner Holz eingerichtet und führt zu 30 vorgeschichtlichen (davon 26 Grabhügel) und mittelalterlichen (Wegespuren und Hochäcker) Bodendenkmälern. Der größte Grabhügel hat einen Durchmesser von ca. 25 Metern und eine Höhe von ca. 2,5 Metern. Wahrscheinlich ist ein Teil der Grabhügelgruppe um 1800 v. Chr. entstanden. Außerdem lassen sich in der Landschaft die Konturen von mittelalterlichen Wegen und Ackerbeeten erkennen. Großsteingrab Flögeln 1 Das Großsteingrab „Flögeln 132“ oder „Flögeln 1“ mit der Sprockhoff-Nr. 609 liegt etwa 15 Meter entfernt. Ebenso wie das Großsteingrab 131 wurde diese Anlage 1882 und 1898 ausgegraben. Dieses Großsteingrab war lange bekannt und diente wahrscheinlich ab dem 17. Jahrhundert als „Steinbruch“, als nachgewiesenermaßen auch etliche andere Steingräber, darunter auch das Großsteingrab „Dansensteen“ in der Umgebung zerstört wurde. Das rechteckige Hünenbett war 19 Meter lang und acht Meter breit. Von den dicht stehenden Steinen der Einfassung sind noch 17 vorhanden. Die Kammer hat innen eine Länge von 8,6 Meter und ist bis zu 1,7 Meter breit. Sie mit vierzehn Trag- und sechs Decksteinen errichtet. Von den Decksteinen sind noch vier erhalten, zwei weitere sind gesprengt. Der zwei Meter lange und 0,7 Meter breite Gang besteht aus vier Trag- und zwei Decksteinen. de.wikipedia.org/wiki/Vorgeschichtspfad_Fl%C3%B6geln Das 1882 entdeckte Großsteingrab „Flögeln 131“[1] oder „Flögeln 2“ mit der Sprockhoff-Nr. 610 entstand zwischen 3.500 und 2.800 v. Chr. und ist eine Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK).

Hünengrab , Hügelgrab

11 Sep 2026 2 2 8
Das 1882 entdeckte Großsteingrab „Flögeln 131“[1] oder „Flögeln 2“ mit der Sprockhoff-Nr. 610 entstand zwischen 3.500 und 2.800 v. Chr. und ist eine Megalithanlage der Trichterbecherkultur (TBK). ** Es lag unter einem vier Meter hohen Rundhügel, mit einem Durchmesser von 29 Metern. Die Grabkammer misst innen in der Länge 5,8 Meter und besitzt eine Breite von etwa zwei Metern. Sie wurde aus zehn Tragsteinen errichtet, auf denen fünf Decksteine aufliegen. Den Zugang bildet ein kurzer Gang aus zwei Trägern und zwei Decksteinen. Beim „Durchwühlen“ des Inneren fand man vor allem tiefstichverzierte Keramikscherben der Trichterbecherkultur aber auch ein Beil, eine Speerspitze, den Teil einer Axt, alles aus Feuerstein. Funde Im Jahre 1973 wurden beide Anlagen von H. Aust erneut untersucht. Bei Flögeln 131 und 132 kamen auf jeweils einer Felsplatte vor dem Gang Steinhaufen zum Vorschein. In diesen Haufen lagen zusammen: eine rillenverzierte halbe Doppelaxt („hannoversche Art“, nach Brandt Gruppe A der Doppeläxte), 41 querschneidige Pfeilspitzen. über 700 Kernsteine, Geräte und Abschläge aus Feuerstein und über 1.100 Scherben. Eine Brandbestattung der jüngeren Bronzezeit fand sich im Hügelmantel. Der Bestattete war etwa 1,8 Meter groß, lag auf der linken Seite mit dem Kopf am Südostende des Grabes mit angehockten Beinen. Zwar war die Bestattung ohne Beigaben erfolgt, doch fanden sich über einer Steinkiste im Hügelaufbau Scherben des frühen 2. Jahrtausends v. Chr. bzw. der ausgehenden Jungsteinzeit. Vergleichbare Gräber kennt man in größerer Zahl in Schleswig-Holstein und Dänemark, im Landkreis Cuxhaven ist die Anlage einzigartig. de.wikipedia.org/wiki/Vorgeschichtspfad_Fl%C3%B6geln ** Die Trichterbecherkultur oder Trichterrandbecherkultur (Abkürzung: TBK, TRB); (englisch Funnelbeaker culture oder Funnelneckbeaker culture, Abkürzung FBC[1]) ist eine archäologische Kultur der Jungsteinzeit (etwa 4200–2800 v. Chr.).

Hügelgrab

11 Sep 2026 6 2 14
Der Vorgeschichtspfad Flögeln liegt zwischen Flögeln und Fickmühlen im Landkreis Cuxhaven im Elbe-Weser-Dreieck in Niedersachsen. Der etwa zwei Kilometer lange Rundweg wurde 1973 im Staatsforst Flögelner Holz eingerichtet und führt zu 30 vorgeschichtlichen (davon 26 Grabhügel) und mittelalterlichen (Wegespuren und Hochäcker) Bodendenkmälern. Der größte Grabhügel hat einen Durchmesser von ca. 25 Metern und eine Höhe von ca. 2,5 Metern.

Flögelner Holz

11 Sep 2026 21 18 55
Das Huuss im Flögelner Holz ist heute ein rund 15 Hektar großes Naturschutzgebiet in der Ortschaft Flögeln (Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven), das durch feuchte Mischwälder und angrenzende Niedermoorbereiche geprägt ist. Derartige Flurnamen im Wald weisen in der Region oft auf frühere, im Laufe der Zeit wüst gefallene (aufgegebene) Hofstellen, Jagdhütten oder Unterkünfte von Waldarbeitern hin. Das Naturschutzgebiet ist rund 15 Hektar groß. Das Gebiet steht seit dem 2. August 1985 unter Naturschutz. Das Naturschutzgebiet liegt im Süden des Flögelner Holzes nordwestlich von Bad Bederkesa und südwestlich von Flögeln und stellt einen Buchen- bzw. Eichen-Buchenmischwald sowie das sich östlich anschließende Niedermoorgrünland unter Schutz.

St. Dionysius Kirche, Debstedt

19 Dec 2023 19 11 335
Debstedt - Es ist nicht genau geklärt, ob der Name von "de Ebbestätte" oder von dem Personennamen "Dibbo" herrührt. Es ist das älteste Kirchdorf in der Stadt Geestland. Die Feldsteinkirche besteht seit dem 12. Jh. Im Innern der Kirche befindet sich eine besondere Kostbarkeit, ein prächtiges Taufbecken* aus dem Jahre 1497. Westlich steht aus Backsteinmauerwerk ein freistehender Glockenturm mit Satteldach aus dem 13. Jahrhundert. Nach zwei Großbränden in den Jahren 1847 und 1912 erhielt Debstedt ein neuzeitliches Gesicht. Der Wiederaufbau zog sich bis 1914 hin. Die Kirche war bereits am 4. Advent 1913 fertig. www.geestland.eu/Unsere-Stadt/Leben-in-Geestland/Ortschaften/Debstedt.htm ? Die Debstedter Kirche, die in ihren ältesten Teilen aus dem 12. Jahrhundert stammen soll, trägt ihren Namen nach St. Dionysius, ( Der Namensgeber der Pfarrkirche Dionysius von Paris war im 3. Jahrhundert Missionar in Gallien, erster Bischof von Paris und christlicher Märtyrer ) - welcher im dritten Jahrhundert vor allem in Frankreiche als Missionar wirkte und nach einer von zahlreichen Legenden in Lehe (Ortsteil v. Bremerhaven) den Märtyrer-Tod fand – andere Legenden wissen freilich von seinem Tod an anderen Orten zu berichten. Die Kirche ist weitgehend aus Feldsteinen errichtet worden. Die Mauerstärke schwankt zwischen 1,25 und 1,40 m. Bei dem verheerenden Brand am 13. Juli 1912 wurde die Kirche weitgehend zerstört und mit ihr 26 der damals 56 Wohnhäuser und Gehöfte des Dorfes. www.kirche-wesermuende.de/das_sind_wir/kirchengemeinden/debstedt