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Murmel

22 Mar 2026 30 38 227
SC189 - Post 22 March - Animals in the wild ______ Murmeltier (Marmota) In Mitteleuropa sind Murmeltiere im Hochgebirge heimisch. Murmeltiere sind ober- und unterirdisch lebende Hörnchen. Sie sind tagaktiv und alle Arten halten einen Winterschlaf. Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme, welche aus Fluchtröhren und separatem Dauerbau bestehen können. Oftmals ist es schwierig, diese zu unterscheiden, da nicht jeder Bau fertiggestellt und genutzt wird, zumal auch tote Gänge, die „Toiletten“, vorhanden sind. Die Gänge können eine Länge von 10 bis 70 Meter haben; der bisher gemessene Rekord war ein Tunnel von 113 Meter Länge. Am Tage verlassen die Murmeltiere ihre Baue. Sie sind vorwiegend am Boden aktiv und können kaum klettern. Ihre Nahrung sind Gräser und Kräuter, seltener Früchte, Samen und Insekten. Alpenmurmeltiere können beobachtet werden, wie sie sich auf Felsen oder vor ihren Bauen sonnen, sie liegen dabei meist flach ausgestreckt auf dem Boden. Dieses Verhalten dient jedoch der Parasitenabwehr. Ihr sonstiges Aktivitätsmuster weist darauf hin, dass auch Alpenmurmeltiere die Wärme meiden. An heißen Tagen sind sie außerhalb ihrer Baue nur in den kühleren Randzeiten zu beobachten. Murmeltiere halten einen ausgedehnten Winterschlaf, der zwischen sechs und sieben, aber auch bis zu neun Monate dauern kann. Der Schlafkessel wird dafür mit weichem Gras ausgepolstert, in dem sich die Tiere zusammenrollen. Für diese lange Ruhezeit fressen sie sich während der wenigen Sommermonate große Fettreserven an. In der saisonalen Ruhephase können sich Darm und Magen energiesparend um die Hälfte verkleinern. Während des Winterschlafs sinkt die Atmung auf etwa zwei Züge pro Minute und der Herzschlag von 200 auf 20 Schläge pro Minute. (WiKI) Murmeltiere wachen im Frühling, meist zwischen Ende März und April, aus ihrem Winterschlaf auf. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Schnee schmelzen und die Bodentemperaturen steigen, verlassen die Männchen zuerst den Bau, um Reviere zu besetzen. Der Winterschlaf dauert insgesamt etwa ein halbes Jahr, beginnend im Oktober.

Murmel am Bau (1.200 m Höhe)

10 Oct 2024 10 9 650
Die Murmeltiere (Marmota), in der Schweiz auch Munggen, in Oberbayern und dem benachbarten Salzburg auch Mankei genannt, sind eine aus vierzehn Arten bestehende Gattung bis zu 50 Zentimeter langer Echter Erdhörnchen (Marmotini), die in Eurasien und Nordamerika verbreitet sind. Bei den Murmeltierarten handelt es sich primär um Bewohner kalter Steppen. Das heute nur noch in Gebirgslagen jenseits der Baumgrenze lebende Alpenmurmeltier kam während der pleistozänen Eiszeitalter im europäischen Tiefland von den Pyrenäen bis zur Ukraine vor. Es fehlte dagegen in den mit einer dicken Eisschicht bedeckten Alpen. Mit dem Ende der Eiszeit boten nur noch die hochalpinen Lagen der Alpen dieser Art geeigneten Lebensraum (Eiszeitrelikt). Murmeltiere können bis zu 15 Jahre alt werden. de.wikipedia.org/wiki/Murmeltiere Die Nager sind nah verwandt mit den Eichhörnchen und leben im Gebirge oberhalb der Baumgrenze. Eine Sippe umfasst bis zu 20 Tiere, die sich einen unterirdischen Bau teilen. Für ein Leben im Untergrund sind Murmeltiere perfekt ausgestattet. Sogar ihre Nagezähne setzen sie beim Tunnelbauen ein: Mit den Beißern lockern sie die Erde und arbeiten sich dann mit den Grabpfoten vorwärts. Das Alpenmurmeltier liebt pflanzliche Nahrung, Kräuter und Gräser, vor allem Blätter und Blüten, aber auch Körner. Im Frühjahr knabbern Alpenmurmeltiere Pflanzenwurzeln. Seltener fressen die Nagetiere auch Früchte, Samen oder Insekten. Im Frühsommer bringt das ranghöchste Weibchen der Sippe zwei bis sieben nackte, blinde – und zahnlose – Junge zur Welt. Sechs Wochen wird der Nachwuchs im Bau gesäugt. Mit drei Jahren sind die Jungtiere geschlechtsreif, gehen fort und gründen eine eigene Familie. Murmeltiere sind ober- und unterirdisch lebende Hörnchen. Sie sind tagaktiv und alle Arten halten einen Winterschlaf. Feinde des Murmel sind vor allem Greifvögel wie der Steinadler, aber auch Marder und Füchse. In Deutschland steht das Alpenmurmeltier unter Naturschutz. Alpenmurmeltiere können bis zu 15 Jahre alt werden. www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/4807-rtkl-tierkinder-murmeltiere-erblicken-das-licht-der-welt

Murmel im Bau (1.200m Höhe)

11 Sep 2023 31 32 529
Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota), süddeutsch und österreichisch auch Mankei oder Murmel, in der Schweiz auch Mungg, ist ein besonders in den Alpen verbreitetes Nagetier. Alpenmurmeltiere sind typische Vertreter einer eiszeitlichen Tierwelt, die während des Pleistozäns auch im europäischen Tiefland zu finden waren. Ein sechs bis sieben Monate währender Winterschlaf ermöglichte ihnen das Überleben in diesem Habitat. Während des Winterschlafes leben sie ausschließlich von körpereigenen Fettreserven, im Darm lebende Parasiten werden abgestoßen. Heute sind Murmeltiere als sogenanntes Eiszeitrelikt in ihrer Verbreitung auf Gebirgshöhenlagen begrenzt, da sie nur hier geeignete Umweltbedingungen finden. Die Höhenlagen, in denen sich die meisten Vorkommen der Alpenmurmeltiere finden, reichen von der jeweiligen lokalen Baumgrenze bis etwa 200 Höhenmeter darüber. Murmeltiere nutzen auch Rodungsflächen unterhalb der Baumgrenze, die vom Menschen dauerhaft baumfrei gehalten werden. Sie unterschreiten jedoch bestimmte Höhenlagen nicht und sind grundsätzlich erst ab einer Höhe von mindestens 800 Meter zu beobachten. Ein geeigneter Lebensraum muss alpinen Rasen aufweisen, da sie nur hier ausreichend Nahrungspflanzen finden. Er muss außerdem einen tiefgründigen Boden bieten, der es den Murmeltieren ermöglicht, ihre ausgedehnten Baue anzulegen. Große Murmeltierbaue, die über mehrere Generationen entstanden sind, verfügen in der Regel über ein weit verzweigtes System von Kammern und Tunneln. Solche Baue bestehen üblicherweise aus drei unterschiedlichen Bautypen: Neben kurzen Fluchtröhren mit nur einem oder zwei Eingängen gibt es Sommerbaue, deren Nestkammern häufig lediglich ein bis anderthalb Meter unter der Erde liegen. Die Fluchtröhren erlauben den Rückzug, sobald sich ein Feind nähert. Die Sommerbaue werden auch dazu genutzt, sich der Tageshitze zu entziehen. Wichtigster Bestandteil des Baues ist jedoch der Winterbau, dessen Nestkammern sehr viel tiefer als die der Sommerbaue liegen. In Hanglagen können sie sich bis zu sieben Meter unterhalb der Erdoberfläche befinden. Alle Baue weisen neben Nestkammern auch Höhlen auf, die ganzjährig zum Absetzen der Exkremente genutzt werden. Am Bau und Erhalt ihres Baues sind alle Altersklassen und sowohl die Männchen als auch die Weibchen beschäftigt. Murmeltiere lockern zunächst die Erde mit den Vorderbeinen oder den Zähnen und scharren die Erde dann mit kräftigen Bewegungen der Hinterbeine nach draußen. Das ausgescharrte Material türmt sich in der Umgebung der Baue zu Hügeln auf, die mehrere Kubikmeter Volumen umfassen können. Der gemeinsame Winterschlaf, bei dem die Tiere bis zu einem Drittel des Körpergewichts verlieren, wird von Oktober bis März gehalten. Sie überdauern damit den Zeitraum, in dem in der Regel eine dicke Schneedecke verhindert, dass sie ausreichend zu fressen finden. Auslöser des Winterschlafes ist jedoch nicht der Rückgang verfügbarer Nahrung, sondern er wird endogen durch eine innere Jahreszeituhr gesteuert. Auch das Erwachen aus dem Winterschlaf wird nicht durch äußere Reize geregelt. Dem Winterschlaf voraus geht eine Phase, in der die Murmeltiere in die Nestkammern trockene und abgestorbene Pflanzenteile eintragen. Dieses Material dient zur Polsterung und Isolierung der Nestkammer und stellt keinen Nahrungsvorrat dar. Den Eingang zu dem Bau, in dem die Alpenmurmeltiere ihren Schlaf verbringen, verschließen sie von innen durch einen bis zu zwei Meter langen Pfropfen aus Gras, Kot, Erde und Steinen. Der Winterschlaf wird in einem drei- bis vierwöchigen Turnus zum Absetzen von Kot und Harn unterbrochen. de.wikipedia.org/wiki/Alpenmurmeltier ________ press Z see on black ________ Warnrufe des Murmeltiers www.youtube.com/watch?v=dag2MTo-M58 ________ Ich bin immer wieder erstaunt welch große Steine und Felsstücke sie ausgraben !!

Junges Murmeltier

23 Jul 2022 25 19 496
Alpenmurmeltiere, wissenschaftlich Marmota marmota, gehören zu den Nagetieren und sind eine von weltweit 15 Murmeltierarten. Die Nager sind nah verwandt mit den Eichhörnchen und leben im Gebirge oberhalb der Baumgrenze. Eine Sippe umfasst bis zu 20 Tiere, die sich einen unterirdischen Bau teilen. Für ein Leben im Untergrund sind Murmeltiere perfekt ausgestattet. Sogar ihre Nagezähne setzen sie beim Tunnelbauen ein: Mit den Beißern lockern sie die Erde und arbeiten sich dann mit den Grabpfoten vorwärts. Das Alpenmurmeltier liebt pflanzliche Nahrung, Kräuter und Gräser, vor allem Blätter und Blüten, aber auch Körner. Im Frühjahr knabbern Alpenmurmeltiere Pflanzenwurzeln. Seltener fressen die Nagetiere auch Früchte, Samen oder Insekten. Im Frühsommer bringt das ranghöchste Weibchen der Sippe zwei bis sieben nackte, blinde – und zahnlose – Junge zur Welt. Sechs Wochen wird der Nachwuchs im Bau gesäugt. Mit drei Jahren sind die Jungtiere geschlechtsreif, gehen fort und gründen eine eigene Familie. Murmeltiere sind ober- und unterirdisch lebende Hörnchen. Sie sind tagaktiv und alle Arten halten einen Winterschlaf. Feinde des Murmel sind vor allem Greifvögel wie der Steinadler, aber auch Marder und Füchse. In Deutschland steht das Alpenmurmeltier unter Naturschutz. Alpenmurmeltiere können bis zu 15 Jahre alt werden. www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/4807-rtkl-tierkinder-murmeltiere-erblicken-das-licht-der-welt

Murmel - der Wächter

01 Jul 2022 19 10 571
Ich bin mal wieder durch den Warnruf auf das Mumeltiers, in Bayern und Tirol auch Mankei genannt, aufmerksam geworden. Die Kühe waren wohl wieder zu sehr in seine Nähe gekommen. Hoch oben (ca 1.130m) konnte ich es dann mit dem Tele sehen. Der Ruf: >>> www.youtube.com/watch?v=xGz21liEhGw

Zwei junge Alpen-Murmeltiere ... sehr neugierig !

17 Jul 2020 23 23 508
>b> Murmeltiere Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota), werden in der Schweiz auch Munggen, in Oberbayern und dem benachbarten Salzburg auch Mankei genannt. Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme, welche aus Fluchtröhren und separatem Dauerbau bestehen können. Oftmals ist es schwierig, diese zu unterscheiden, da nicht jeder Bau fertiggestellt und genutzt wird, zumal auch tote Gänge, die „Toiletten“, vorhanden sind. Am Tage verlassen die Murmeltiere ihre Baue. Sie sind vorwiegend am Boden aktiv und können kaum klettern. Ihre Nahrung sind Gräser und Kräuter, seltener Früchte, Samen und Insekten. Die Wachsamkeit des Murmeltieres verhindert, dass eine größere Anzahl der Mitglieder des Familienverbandes durch Fressfeinde geschlagen wird. de.wikipedia.org/wiki/Alpenmurmeltier

Murmeltier

04 Jun 2020 46 39 903
Die Murmeltiere (Marmota), auch Mankei genannt in Tirol und Oberbayern. Murmeltiere bauen sehr ausgedehnte Gangsysteme, welche aus Fluchtröhren und separatem Dauerbau bestehen können. Oftmals ist es schwierig, diese zu unterscheiden, da nicht jeder Bau fertiggestellt und genutzt wird, zumal auch tote Gänge, die „Toiletten“, vorhanden sind. Die Gänge können eine Länge von 10 bis 70 Meter haben; der bisher gemessene Rekord war ein Tunnel von 113 Meter Länge. Am Tage verlassen die Murmeltiere ihre Baue. Sie sind vorwiegend am Boden aktiv und können kaum klettern. Ihre Nahrung sind Gräser und Kräuter, seltener Früchte, Samen und Insekten. Murmeltiere halten einen ausgedehnten Winterschlaf, der zwischen sechs und sieben, aber auch bis zu neun Monate dauern kann. Bei Bedrohung durch Feinde warnen sie durch schrille Pfiffe, um sich dann rasch in die unterirdischen Bauten zurückzuziehen. Die Pfiffe sind sehr weit zu hören. Tiere profitieren auch von den Warnrufen von Familiengruppen in der Nachbarschaft. Die Alpenmurmeltiere (Marmota marmota) verfügen über zwei unterschiedliche Warnrufe – einen einzelnen Pfiff und eine Folge von mehreren, sehr kurzen Pfiffen. Eine gesamte Pfiffserie hat eine Dauer von drei bis fünf Sekunden. Das Alpenmurmeltier zählt in Österreich und in der Schweiz zum jagbaren Wild und wird aktiv bejagt. In Deutschland unterliegt es dem Jagdrecht, wird aber ganzjährig geschont. Nutzung Murmelfleisch wurde früher häufig in der Küche verwendet. Auch wenn dies heute selten geworden ist, finden sich im Internet eine Reihe von Rezepten. Auch die offizielle Webseite des österreichischen Bundeslandes Tirol (Seitenüberschrift „Murmeltiere – so süüüüß! Und lecker!“) warb bis etwa 2011 noch mit einem Kochrezept um Touristen: „Murmeltierfleisch ist sehr zu empfehlen! Gut zubereitet ist es eine Delikatesse.“ Dem Aufwand bei der Zubereitung dürfte zu verdanken sein, dass das Murmeltier heute nicht mehr in den Kochbüchern steht. „Frischem Fleische haftet ein so starker erdiger Wildgeschmack an, daß es dem an diese Speise nicht Gewöhnten Ekel verursacht“, heißt es in Brehms Tierleben. Vor allem das Fettgewebe gilt als kaum genießbar. Das aus diesem Grunde gut entfettete Tier wurde deshalb vor dem Braten zusätzlich geräuchert oder gekocht und das Kochwasser weggeschüttet. Das Fett gilt in der Volksmedizin als wirksam gegen Husten, Magenleiden, Übelkeit, zur Blutreinigung oder allgemein zur Stärkung; äußerlich (Murmeltiersalbe) gegen Gliederschmerzen, Frostbeulen oder Sehnenzerrung. Mythologie Alpenmurmeltiere spielen eine wichtige Rolle in den ladinischen Sagen vom Reich der Fanes. Moltina, die Begründerin dieses Reiches, schloss ein Bündnis mit den Murmeltieren und konnte sich sogar in ein solches Tier verwandeln. Sie würden ihre Nachkommen beschützen und für das Wohlergehen des Reiches sorgen. Im Gegenzug war die Jagd auf diese Tiere tabu. Damit hatten die Murmeltiere den Charakter eines Totemtieres. Die große Wertschätzung der Tiere wird mit ihrer Fähigkeit begründet, auch in unwirtlichen Gegenden überleben zu können. Noch um das Jahr 1900 wurden die Murmeltiere in Antermoia, einer ladinischen Siedlung oberhalb des Gadertales, nicht bejagt, was von einer Informantin des Volkskundlers Karl Felix Wolff mit Erzählungen aus der Fanessage in Verbindung gebracht wurde. (WiKi)