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1/25 • f/1.7 • 6.3 mm • ISO 800 •
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Belgien - Ypern - Last Post Zeremonie
Ypern ist eine Stadt in der belgischen Provinz Westflandern. Während des ersten Weltkrieges befand sich um Ypern herum fast vier Jahre lang eine Frontausbuchtung, der so genannte Ypernbogen. Der Ypernbogen war Schauplatz eines erbitterten Grabenkrieges, in dem auch erstmalig Giftgas eingesetzt wurde. Auf Seite der Allierten wurden überwiegend Truppen des britischen Königreiches einschließlich mehrerer Commonwealth-Länder in den Kämpfen im Ypernbogen und bei der Verteidigung von Ypern eingesetzt.
Die aliierten Truppen konnten die Stadt Ypern während des gesamten ersten Weltkrieges halten. Die Stadt wurde bei den Kämpfen fast vollständig zerstört, nach dem Krieg aber wieder aufgebaut.
Auf diesem Foto ist der Menenpoort zu sehen, ein Stadttor am östlichen Eingang der Innenstadt von Ypern, das zugleich Gedänkstätte für die in und um Ypern im ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten des britischen Königreiches ist. Der Menenpoort wurde in Form eines Triumphbogens gebaut. Zu Ihm gehört eine Gedenkhalle, in welcher die Namen von 54.896 vermissten Soldaten eingemeißelt sind, die vor dem 15. August 1917 in den Flandernschlachten gefallen sind. Die Namen von 34.984 weiteren Soldaten, die erst nach dem 15. August 1917 vermisst waren, trägt hingegen ein Ehrenmal in dem wenige Kilometer entfernten Tyne Cot Memorial
Seit dem 2. Juli 1928 findet am Menenpoort jeden Abend um 20 Uhr eine Zeremonie zum Gedenken an die gefallenen Soldaten statt. Organisiert wird die Zeremonie seit 1928 von der Last post association, einer lokalen Non-Profit-Organisation. Während der deutschen Besatzungszeit im zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1944 wurde die Zeremonie auf einem Friedhof in Großbritannien durchgeführt. Als wesentlichen Teil der Zeremonie spielen Hornisten das Stück The Last Post als letzten Gruß an die Gefallenen. Die Hornisten der Last Post Association sind auch Mitglied der lokalen freiwilligen Feuerwehr und tragen deren Uniform. Regelmäßig beteiligen sich ferner externe Personen oder Gruppen an der Zereomonie, insbesondere in Form von Kranzniederlegungen und musikalischen Beiträgen.
Für die Zeremonie, die für alle Zuschauer frei zugänglich ist, wird jeden Abend die Durchfahrt durch den Menenpoort gesperrt. Dies sollte man einplanen, wenn man abends mit dem Auto in die Innenstadt von Ypern fahren möchte.
Dieses Foto ist wenige Minuten vor Beginn der Zeremonie entstanden. Der Menenpoort ist bereits abgesperrt und auf den Gehwegen auf beiden Seiten haben sich bereits zahlreiche Zuschauer versammelt.
Durch das Tor hindurch sieht man im Hintergrund den Glockenturm (Belfried) der Tuchhallen von Ypern. Die Tuchhallen sind ein gotischer Gebäudekomplex, der ursprünglich im 13. Jahrhunder erbaut wurde und früher als Umschlag- und Lagerplatz für Textilien diente. Im ersten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex vollständig zerstört, aber später weitgehende originalgetreu wieder aufgebaut. Heute befindet sich in den Tuchhallen das In Flanders Fields Museum, in dem die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges dargestellt sind.
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Die aliierten Truppen konnten die Stadt Ypern während des gesamten ersten Weltkrieges halten. Die Stadt wurde bei den Kämpfen fast vollständig zerstört, nach dem Krieg aber wieder aufgebaut.
Auf diesem Foto ist der Menenpoort zu sehen, ein Stadttor am östlichen Eingang der Innenstadt von Ypern, das zugleich Gedänkstätte für die in und um Ypern im ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten des britischen Königreiches ist. Der Menenpoort wurde in Form eines Triumphbogens gebaut. Zu Ihm gehört eine Gedenkhalle, in welcher die Namen von 54.896 vermissten Soldaten eingemeißelt sind, die vor dem 15. August 1917 in den Flandernschlachten gefallen sind. Die Namen von 34.984 weiteren Soldaten, die erst nach dem 15. August 1917 vermisst waren, trägt hingegen ein Ehrenmal in dem wenige Kilometer entfernten Tyne Cot Memorial
Seit dem 2. Juli 1928 findet am Menenpoort jeden Abend um 20 Uhr eine Zeremonie zum Gedenken an die gefallenen Soldaten statt. Organisiert wird die Zeremonie seit 1928 von der Last post association, einer lokalen Non-Profit-Organisation. Während der deutschen Besatzungszeit im zweiten Weltkrieg von 1940 bis 1944 wurde die Zeremonie auf einem Friedhof in Großbritannien durchgeführt. Als wesentlichen Teil der Zeremonie spielen Hornisten das Stück The Last Post als letzten Gruß an die Gefallenen. Die Hornisten der Last Post Association sind auch Mitglied der lokalen freiwilligen Feuerwehr und tragen deren Uniform. Regelmäßig beteiligen sich ferner externe Personen oder Gruppen an der Zereomonie, insbesondere in Form von Kranzniederlegungen und musikalischen Beiträgen.
Für die Zeremonie, die für alle Zuschauer frei zugänglich ist, wird jeden Abend die Durchfahrt durch den Menenpoort gesperrt. Dies sollte man einplanen, wenn man abends mit dem Auto in die Innenstadt von Ypern fahren möchte.
Dieses Foto ist wenige Minuten vor Beginn der Zeremonie entstanden. Der Menenpoort ist bereits abgesperrt und auf den Gehwegen auf beiden Seiten haben sich bereits zahlreiche Zuschauer versammelt.
Durch das Tor hindurch sieht man im Hintergrund den Glockenturm (Belfried) der Tuchhallen von Ypern. Die Tuchhallen sind ein gotischer Gebäudekomplex, der ursprünglich im 13. Jahrhunder erbaut wurde und früher als Umschlag- und Lagerplatz für Textilien diente. Im ersten Weltkrieg wurde der Gebäudekomplex vollständig zerstört, aber später weitgehende originalgetreu wieder aufgebaut. Heute befindet sich in den Tuchhallen das In Flanders Fields Museum, in dem die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges dargestellt sind.
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