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Thuja gigantea - Riesen-Thuja (2 x PiP)
Der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata Donn ex D.Don, Syn.: Thuja gigantea Nutt.), auch Riesen-Thuja genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lebensbäume (Thuja) in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae).
Im englischen Sprachraum wird er „Western Red Cedar“ genannt.
Der Riesen-Lebensbaum ist ein immergrüner Baum, der in seiner Heimat Nordamerika Wuchshöhen von bis zu 50 bis 70 Metern, Stammdurchmesser von bis zu 6 Metern und Stammvolumen von bis zu 500 Kubikmetern erreicht.
Das Verbreitungsgebiet des Riesen-Lebensbaums reicht im westlichen Nordamerika von Alaska (57° n. Br.) bis nach Nordkalifornien (39° n. Br.)
Der Riesen-Lebensbaum ist eine forstlich wichtige Baumart im nordwestlichen Nordamerika. Er besitzt ein leichtes, dauerhaftes Holz mit weißem Splint und rotbraunem Kern. Es hat einen geraden Faserverlauf und deutliche, dichte Jahresringe. Das wertvolle Holz wird unter dem Namen "Red Cedar" gehandelt. Es ist nicht sehr stabil, dafür aber ausgesprochen haltbar. Als Klangholz für Decken wird es für den Bau von Gitarren verwendet. Aus dem Holz lassen sich unter anderem vorzügliche Schindeln gewinnen. Wegen der langen Lebensdauer und des geringen Gewichts wird es auch beim Bau von Booten, Gewächshäusern und Schuppen verarbeitet. Der Holzstaub kann Allergien hervorrufen. Durch die Säure des Holzes rosten Eisennägel und erzeugen schwarze Flecken. Bei der Verarbeitung werden daher kupferne oder verzinkte Nägel verwendet.
Die First Nations der pazifischen Nordwestküste, also im Westen British Columbias und im südlichen Alaska, hatten vielseitige Verwendungen für den Riesen-Lebensbaum, seine Erzeugnisse bildeten hier eine Lebensgrundlage. Ein Schwerpunkt der Verwendung lag auf Vancouver Island. Aus dem Holz wurden Kanus, Häuser und Totempfähle hergestellt; der Rindenbast wurde geflochten zu Seilen und Netzen, Körben und Kleidung verarbeitet.
Über die Hälfte der Fläche von Washington State ist mit Koniferen, Zedern und anderen Nadelbäumen bestanden. Das sorgt für gute Luft und hat dem Land den Spitznamen „Evergreen State“, zu deutsch „Immergrüner Staat“, eingetragen.
de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Lebensbaum
___________
Holz
Lebensbäume besitzen ein leichtes, rotbraunes Kernholz. Es ist sehr dauerhaft und wertvoll. Die nordamerikanischen Arten werden forstlich genutzt und unter dem Namen „Red Cedar“ (Thuja plicata) und „White Cedar“ (Thuja occidentalis) gehandelt. Die Inhaltsstoffe von Lebensbaumholz können Allergien auslösen.
Seit der Nachkriegszeit werden Holzschindeln aus kanadischer Rot- und später auch aus Weißzeder nach Deutschland importiert, die eine bessere Witterungsbeständigkeit als die heimische Lärche aufweisen.
Naturheilkunde, Toxizität
In der Naturheilkunde wird Thuja zur Behandlung von Warzen verwendet. Die Lösung wird auf ein Kosmetikpad aufgetragen und dieses auf die Warze gelegt.
Insbesondere Zweigspitzen und Zapfen sind durch das im ätherischen Öl enthaltene Thujon giftig und können bei empfindlichen Menschen Hautreizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen beim Schneiden der Pflanze sinnvoll ist. Oral in ausreichender Menge aufgenommen kann das Gift tödlich sein.
Immer wieder kommt es zu tödlichen Vergiftungen von Weidetieren, wenn Heckenschnitt mit Thuja auf Weideplätzen entsorgt wird[8].
Die höchsten Giftkonzentrationen enthalten: Die Blätter, insbesondere frische grüne Blattspitzen, das Holz, sowie der Saft der Thuja, und die Fruchtkörper.
de.wikipedia.org/wiki/Lebensb%C3%A4ume_(Gattung)
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Im englischen Sprachraum wird er „Western Red Cedar“ genannt.
Der Riesen-Lebensbaum ist ein immergrüner Baum, der in seiner Heimat Nordamerika Wuchshöhen von bis zu 50 bis 70 Metern, Stammdurchmesser von bis zu 6 Metern und Stammvolumen von bis zu 500 Kubikmetern erreicht.
Das Verbreitungsgebiet des Riesen-Lebensbaums reicht im westlichen Nordamerika von Alaska (57° n. Br.) bis nach Nordkalifornien (39° n. Br.)
Der Riesen-Lebensbaum ist eine forstlich wichtige Baumart im nordwestlichen Nordamerika. Er besitzt ein leichtes, dauerhaftes Holz mit weißem Splint und rotbraunem Kern. Es hat einen geraden Faserverlauf und deutliche, dichte Jahresringe. Das wertvolle Holz wird unter dem Namen "Red Cedar" gehandelt. Es ist nicht sehr stabil, dafür aber ausgesprochen haltbar. Als Klangholz für Decken wird es für den Bau von Gitarren verwendet. Aus dem Holz lassen sich unter anderem vorzügliche Schindeln gewinnen. Wegen der langen Lebensdauer und des geringen Gewichts wird es auch beim Bau von Booten, Gewächshäusern und Schuppen verarbeitet. Der Holzstaub kann Allergien hervorrufen. Durch die Säure des Holzes rosten Eisennägel und erzeugen schwarze Flecken. Bei der Verarbeitung werden daher kupferne oder verzinkte Nägel verwendet.
Die First Nations der pazifischen Nordwestküste, also im Westen British Columbias und im südlichen Alaska, hatten vielseitige Verwendungen für den Riesen-Lebensbaum, seine Erzeugnisse bildeten hier eine Lebensgrundlage. Ein Schwerpunkt der Verwendung lag auf Vancouver Island. Aus dem Holz wurden Kanus, Häuser und Totempfähle hergestellt; der Rindenbast wurde geflochten zu Seilen und Netzen, Körben und Kleidung verarbeitet.
Über die Hälfte der Fläche von Washington State ist mit Koniferen, Zedern und anderen Nadelbäumen bestanden. Das sorgt für gute Luft und hat dem Land den Spitznamen „Evergreen State“, zu deutsch „Immergrüner Staat“, eingetragen.
de.wikipedia.org/wiki/Riesen-Lebensbaum
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Holz
Lebensbäume besitzen ein leichtes, rotbraunes Kernholz. Es ist sehr dauerhaft und wertvoll. Die nordamerikanischen Arten werden forstlich genutzt und unter dem Namen „Red Cedar“ (Thuja plicata) und „White Cedar“ (Thuja occidentalis) gehandelt. Die Inhaltsstoffe von Lebensbaumholz können Allergien auslösen.
Seit der Nachkriegszeit werden Holzschindeln aus kanadischer Rot- und später auch aus Weißzeder nach Deutschland importiert, die eine bessere Witterungsbeständigkeit als die heimische Lärche aufweisen.
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Insbesondere Zweigspitzen und Zapfen sind durch das im ätherischen Öl enthaltene Thujon giftig und können bei empfindlichen Menschen Hautreizungen verursachen, weshalb das Tragen von Handschuhen beim Schneiden der Pflanze sinnvoll ist. Oral in ausreichender Menge aufgenommen kann das Gift tödlich sein.
Immer wieder kommt es zu tödlichen Vergiftungen von Weidetieren, wenn Heckenschnitt mit Thuja auf Weideplätzen entsorgt wird[8].
Die höchsten Giftkonzentrationen enthalten: Die Blätter, insbesondere frische grüne Blattspitzen, das Holz, sowie der Saft der Thuja, und die Fruchtkörper.
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