Die U4-Station HafenCityUniversität (PiP)

Hamburgs versteckte Orte


Es gibt in der schönsten Stadt der Welt viele Orte, die oft nicht mal dem Einheimischen bekannt sind. Angeregt durch ein Taschenbuch mit vielen Fotos und informativen Texten versuche ich hier eine Zusammenstellung dieser verborgenen Orte.
Viele sind den Hamburg-Fans natürlich bekannt und wir haben etliche davon auf unseren Rundgängen schon von allen Seiten fotografiert.
Einige habe ich bereits frü…  (read more)

Skulptur an der Südfassade... (PiP)

25 Apr 2022 15 7 262
...des Altonaer Museums. Es ist ein verstektes Detail, über das ich weder bei wiki noch in dem Taschenbuch "Verborgenes Hamburg" etwas gefunden habe. Darin sind auf 302 Seiten 106 versteckte Orte beschrieben. Ich wollte über die Anregungen des Buchs hinaus auch eigene Fundstücke einbauen, zu denen ich aber nach den Informationen oft erst suchen muss.

Ein Mosaik in der U1-Station Steinstraße (2 PiP)

09 Dec 2021 2 3 171
Das Mosaik zeigt den Grundriss eines Gebäudes, das einst an dieser Stelle stand. Es handelt sich um die frühere Wasch- und Badeanstalt am Schweinemarkt. Der im Volksmund "Tempel der Reinlichkeit" genannte Bau wurde 1855 eröffnet. Nach dem Abriss 1963 wurde auf dem runden Fundament ein Parkhaus errichtet. Das dreiteilige Mosaik des Hamburger Malers und Grafikers Walter Siebelist entstand 1960.

Vom Fluss in den Strom (2 PiP)

03 Sep 2021 2 170
Am Sperrwerk der Alster (Schaartorschleuse) steht dieses Maschinenhaus mit drei vertikalen Schöpfwerkspumpen (Hersteller KSB). Bei starken Hochwasser wird das Wehr geschlossen und das ankommende Wasser der Alster wird dann über das Wehr in die Elbe gefördert. Jede der 3 Pumpen kann eine Menge von 12m³/Sekunde über eine max. Förderhöhe von 4,5m pumpen.

Auswanderer-Denkmal (PiP)

25 Apr 2022 20 6 264
Es soll an die etwa 400.000 Kroaten erinnern, die über Hamburg in die Neue Welt auswanderten. So waren es auch kroatische Bürger, die dieses Auswanderer-Denkmal der Hansestadt Hamburg als Geschenk im Andenken an alle Auswanderer überreichten. Die kroatische Bildhauerin Ljubica Matulec schuf das „Auswanderer – Denkmal“ 1989 in Holz anlässlich des 800. Hafengeburtstages. 10 Jahre später fiel das morsch gewordene Kunstwerk um. Im Oktober 2008 wurde es in Bronze wieder an ihrem alten Denkmalplatz aufgestellt.

Figur des Architekten Fritz Höger (1877-1949) (PiP…

02 Jul 2009 3 379
Hamburgs kleinstes Denkmal steht in einer Nische am Broschek-Haus, das 1925-26 nach Högers Plänen erbaut worden war. Es diente erst als Verlagsgebäude mit Druckerei für das Hamburger Fremdenblatt, heute ist dort ein Hotel der gehobenen Klasse untergebracht. Die Figur war nicht als öffentliche Plastik geplant, sondern befand sich auf Högers Schreibtisch. Dort entdeckte sie der Architekt Volkwin Marg (er war mit dem Umbau des Broschek-Hauses beauftragt) und ließ -mit Einverständnis von Högers Witwe - die kleine Bronzeskulptur nachgießen und an der Ecksäule des Gebäudes aufstellen. de.wikipedia.org/wiki/Broschek-Haus

Brunnenfigur in der Handwerkskammer

01 Nov 2018 1 70
Hamburgs Oberbaudirektor Fritz Schumacher ließ in den Jahren 1912-1915 am Holstenwall ein repräsentatives Gewerbehaus errichten. Das Doppelgebäude war bestimmt einmal für die Innungen, und mit einem gesonderten Eingang für die Handwerker (Arbeitsnachweise). Im PiP das wohl beeindruckendste Treppenhaus Hamburger Kontorhäuser. Heute befindet sich hier die Handwerkskammer Hamburg. Fritz Schumacher bestimmte seinerzeit auch den Innenausbau im Detail, und so ist die gezeigte Brunnenfigur ebenfalls "sein" Werk!

Das Wrack >Uwe< - in der Elbe bei Falkenstein (Pi…

28 Oct 2011 10 8 723
Bei einer Kollision auf der Elbe im Dezember 1975 sank das Binnenschiff >Uwe<, der zerbrochene Rumpf wurde später mittels eines Pontons gehoben. Die Reste des Bugs wurden an den Strand gebracht, vor Ort zerlegt und abtransportiert. Das Heck war aber zu schwer dafür und wurde ans Falkensteiner Ufer geschleppt. Seitdem liegt es hier stabil - und außerhalb der Fahrrinne.

Hummel-Hummel (PiP)

26 Mar 2017 5 7 672
Hans Hummel, bürgerlicher Name Johann Wilhelm Bentz, (* 21. Januar 1787 in Hamburg; † 15. März 1854) war ein Wasserträger in der Hamburger Neustadt und gilt als Stadtoriginal. Bentz, ein missmutiger Mensch, wurde der Überlieferung nach von Kindern geneckt, indem sie ihn beim Spottnamen „Hummel, Hummel“ riefen, worauf er mit „Mors, Mors“ antwortete, was heute als der Hamburger Gruß gilt. Auf einem Platz am Rademachergang in der Neustadt ließ der Verein geborener Hamburger im Jahre 1938 ein Brunnendenkmal des Wasserträgers, erstellt von Bildhauer Richard Kuöhl. aufstellen. de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hummel_(Stadtoriginal)

Sieben Jungfern.... (PiP)

03 Apr 2021 1 1 75
... unterm Jungfernstieg. Diese Holzsäule auf dem Bahnsteig- geschaffen von Richard Luksch (1872-1936), Lehrer an der Staatlichen Kunstgewerbeschule - wurde hier beim Bau der U1-Station anfangs der 1930er Jahre aufgestellt. Diese war Hamburgs erste Unterwasserstation. Die Skulptur wurde aus einem 700 Jahre alten Eichenpfahl geschaffen, der ursprünglich Teil einer Spundwand war, mit der anno 1235 die Alster aufgestaut worden war.

Die U4-Station HafenCityUniversität (PiP)

08 Jun 2016 13 16 592
Die Haltestelle HafenCity Universität mit ihrem einzigartigen Licht- und Gestaltungskonzept bietet an den Wochenenden stündlich eine eindrucksvolle Licht- und Klangshow. Dabei präsentieren sich die 12 Leuchtcontainer an der Decke in unterschiedlichsten Farbtönen – und das in perfekter Harmonie mit Klassikern von Verdi und Bach. www.youtube.com/watch?v=7PjrLqRkq_o

Elbtunnel-Schneidrad TRUDE* (PiP)

11 May 2023 1 2 136
* T ief R unter U nter D ie E lbe. Mit 4.500 PS durchs Erdreich: Das gigantische Schneidrad steht auf dem Hof des Museums der Arbeit in Barmbek. Mit ihrem Durchmesser von 14,20m war sie die größte Tunnelbohrmaschine weltweit. Ab 1997 war sie zweieinhalb Jahre für den Bau der vierten Tunnelröhre im Einsatz.

Oldtimer-Tankstelle (PiP)

03 Mar 2021 17 18 366
Unweit der HafenCity befindet sich die Oldtimer Tankstelle im Brandshof in Hamburg-Rothenburgsort. Ein Kleinod der Automobilgeschichte aus den Fünfzigerjahren. Am Billhorner Kanal haben zwei Freunde 2011 eine alte Tankstelle von 1953 in eine Werkstatt mit TÜV-Prüfstelle und Raststätte im Retro Chic umgebaut. Heute ist die denkmalgeschützte Oldtimer Tankstelle die Nr. 1 Anlaufstelle für altes Blech, Früh-Frühstücker und Liebhaber von Young- und Oldtimern. Der Tankbetrieb wurde bereits 1983 eingestellt und die Tanks wurden ausgebaut. hamburgtourist.info/oldtimer-tankstelle.html

Eisdiele mit Archäologie (4 PiP)

16 Jul 2025 2 3 116
Das älteste Bauwerk Hamburgs kann man in einer Eisdiele am Speersort besichtigen. Beim Bau des Gemeindehauses St. Petri stieß man 1962 auf einen Ring von Findlingen - vermutlich das Fundament eines Turms: de.wikipedia.org/wiki/Bischofsturm Nach dem erneuten Abriss 2008 und Neubau eines Geschäftshauses wurde der Schauraum als Außenstelle des Archäologischen Museums Hamburg neu gestaltet. Jetzt kann man dort sein Eis genießen..... ....und dabei Wissenswertes zur Geschichte Hamburgs erfahren - auch die Arbeit der Archäologen wird auf Schautafeln erklärt: Ein Wandbild neben der Treppe zeigt eine Gruppe mittelalterlicher Menschen - allerdings mit einem erfundenen Detail! Finde den Fehler:

Die Kirche St. Gertrud in Hamburg-Uhlenhorst marki…

14 Jul 2025 5 2 166
...den geografischen Mittelpunk Hamburgs. Der Kirchturm steht exakt auf den Koordinaten: 53°34'08" Nord und 10°01'44" Ost. Die neugotische Kirche wurde nach dem großen Brand von 1842 für die neue Wohngebiete der wachsenden Stadt in Hohenfelde und Uhlenhorst erbaut und1886 eingeweiht. de.wikipedia.org/wiki/St._Gertrud_(Hamburg-Uhlenhorst) Vor dem Hauptportal hatte man 1883 zum 400.Jubiläum Luthers eine Eiche gepflanzt und 1889 ein Rondell mit 8 Stelen errichtet. Auf den Vorderseiten jeder Säule sind die Schutzheiligen der Hamburger Kirchen als Relief zu sehen, die Rückseiten enthalten wichtige Daten aus dem Leben Luthers: Thesenanschlag in Wittenberg / Reichstag zu Worms/ Todestag in Eisleben. Die ursprüngliche Eiche fiel im kalten Winter 1945/ 46 dem Heizungsbedarf der notleidenden Hamburger Bevölkerung zum Opfer, dafür wurde 1948 ein Ersatz an gleicher Stelle gepflanzt.

Die vergessene Grenze (12 PiP)

30 Jun 2025 12 8 157
Die heute unsichtbare Grenze, die früher Hamburg und Altona (einst dänisch, später preussisch) trennte, ist hier auf einem Wandbild in der Brigittenstraße dokumentiert [Punkt (3) auf der Karte] + PiP 8 - 11. Der Grenzverlauf (punktierte Linie) ist heute noch teilweise an den Lücken zwischen Wohngebäuden zu erkennen. An der Reeperbahn Nr. 170 steht der Grenzpfahl Nobistor [Punkt (1) auf der Karte], die gußeiserne Säule trägt das Stadtwappen von Altona und den Spruch "Nobis Bene, Nemini Male", übersetzt: "Uns Gutes, Niemandem Böses". An dieser Stelle gab es mal ein Stadttor, eben das Nobistor! Folgt man dem Grenzverlauf nach Nord/Nord/Ost geht es zum Eingang eines Sexclubs (siehe PiP 2 -6), man kommt aber nur bis zur Rezeption :-). An der Paul-Roosen-Straße ist der Gang der Grenzwächter [Punkt (2) auf der Karte] noch zu sehen (PiP 7). Sie hatten die Aufgabe, den Schmugglern das Handwerk zu legen. Zu sehen am Punkt (3): Graffito und Info-Tafel "Erinnerung an die Zukunft" zur historische Grenze zwischen St. Pauli/ Altona von 1640 bis 1864! Im weiteren Verlauf geht die Grenze ostwärts, folgt der Wohlwillstraße und führt über den Pferdemarkt in die Schanzenstraße. Dort kann man auf dem westlichen Gehwegen noch alte Grenzsteine mit eingraviertem AIH im Pflaster finden (PiP 12).

Hamburgs letzte Tram (5 PiP)

02 Sep 2014 11 7 304
HBM everyone Die Hamburger Straßenbahn hatte eines der ältesten und größten deutschen Straßenbahnnetze. Schon im Jahr 1894 wurde die erste elektrisch betriebene Linie eröffnet. Im Jahr 1958 beschloss der Hamburger Senat, das Straßenbahnnetz schrittweise stillzulegen. Am 30. September 1978 fuhr die Linie 2 ein letztes Mal - vom Rathausmarkt bis Schnelsen. Der vierachsige elektrische Triebwagen V6 Nr. 3642 (im Bild) steht als Museums-Straßenbahn in einem Baumarkt am Nedderfeld. Dort befand sich von 1924 bis 1978 das Straßenbahndepot P. Danach zog dann ein Baumarkt in die Hallen. Bei einem Umbau 2013/14 wurde ein Teil des denkmalgeschützten Gebäudes erhalten und in den Neubau integriert. Aus: de.wikipedia.org/wiki/Stra%C3%9Fenbahn_Hamburg und www.kulturkarte.de/hamburg/EiStrBaNe

Hamburgs kleinste Kirche (4 PiP)

14 Jul 2025 8 3 158
Die Kirche der katholisch-apostolischen Gemeinde Hamburg liegt versteckt in einer Nebenstraße zur Hamburgerstraße (Oberaltenallee) in der Nähe des Mundsburg-Einkaufszentrum. Erbaut zur Jahrhundertwende im Jahr 1899, steht die Kirche eng eingeschlossen zwischen 4-stöckigen Wohnhäusern. Sie ist erst zu sehen, wenn man direkt davorsteht. Die katholisch-apostolische Kirchenbewegung entstand im 19. Jahrhundert in England, und ist in Deutschland seit den 1840er Jahren vertreten. Sie ist keine Konfession oder Abspaltung vom Katholizismus, sondern legt die Bibel konsequent aus und geht von einer ungeteilten Kirche als Ganzes aus.

Hamburgs ältestes Kunstwerk (6 PiP)

17 Jun 2019 8 3 163
Die Hauptkirche St. Petri wurde gegründet zu Beginn des 11.Jahrhunderts. de.wikipedia.org/wiki/Hauptkirche_Sankt_Petri Am Hauptportal befinden sich zwei Löwenköpfe - aus Bronze gegossen und mit Ornamenten verziert. Während der rechte neueren Datums ist, stammt der linke aus dem Jahr 1342, vermutlich aus der Lübecker Werkstatt des Bildhauers und Erzgießers Hans Apengeter. Der Löwenkopf hat den Großen Brand 1842 und die Weltkriegszertörung überstanden und gilt als das älteste erhaltene Kunstwerk der Hansestadt. Den Ring im Löwenmaul mit der Hand zu berühren, gewährte den Verfolgten Kirchenasyl. Ein weiterer Eingang befindet sich an der Seite des Kirchenschiffs, bestehend aus zwei getrennten Türen. Sie wurden früher genutzt als Hochzeitstüren, und zwar betraten die Brautpaare die Kirche durch die rechte, und verließen sie durch die linke Tür. Zu erkennen ist das an diesen Skulpturen am jeweiligen Türrahmen : Verwechslung ausgeschlossen ; )

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