Eisenbahnen und Bahnhöfe
Alte Brücke der ehem. Ruhrtalbahn am Baldeneysee (…
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Über diese frühere Eisenbahnbrücke zwischen den Essener Ortsteilen Heisingen und Kupferdreh führte einst die 1872 von der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft (BME) erbaute Ruhrtalbahn . Die Streckenführung verlief von Düsseldorf aus über Ratingen, Kettwig und Werden und danach weiter am nördlichen Ruhrufer entlang bis hierhin nach Kupferdreh. Hier stieß sie auf die Prinz-Wilhelm-Eisenbahn , deren Ursprünge als Pferdebahn auf das Jahr 1831 zurückgehen, zwischen 1844 und 1847 aber zur vollwertigen Eisenbahnstrecke umgebaut worden war. Auf dieser Strecke fahren heute die S-Bahn-Züge der Linie S9 . Ab 1874 führte die Ruhrtalbahn im weiteren Verlauf von Überruhr aus über Burgaltendorf und Dahlhausen nach Hagen. In ihren ersten Betriebsjahren gehörte die Ruhrtalbahn zu den wichtigsten Bahnlinien der BME, verlor aber nach der Verstaatlichung in den frühen 1880er Jahren nach und nach an Bedeutung.
Die Ruhrtalbahn in ihrer Gesamtheit gibt es so heute nicht mehr. Zwischen Düsseldorf und Essen-Werden ist sie Bestandteil der S-Bahn-Linie S6 . Auf der einstigen Trasse entlang der Nordseite des Baldeneysees verläuft heute ein Radwanderweg. Das gleiche gilt auch für den Abschnitt zwischen Steele und Burgaltendorf, wobei diese Wege inzwischen allesamt Bestandteil des Ruhrtal-Radwegs sind. Der Abschnitt südlich von Bochum-Dahlhausen wiederum wird von den S-Bahn-Zügen der Linie S3 nach Hattingen genutzt. Weiter entlang der Ruhr bis nach Hagen fahren heute nur noch gelegentlich die vom Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen aus eingesetzten Museumszüge.
Die Stilllegung der Bahnstrecke entlang des Baldeneysees zwischen Werden und Heisingen erfolgte im Jahr 1965. Der restliche Abschnitt bis nach Kupferdreh blieb noch bis 1978 in Betrieb. Hierüber wurde vor allem zuletzt die 1973 stillgelegte und danach in mehreren Etappen abgebrochene Zeche Carl Funke bedient. 1979 begann man mit der Umgestaltung von Teilabschnitten der Bahntrasse entlang des Baldeneysees zum Radwanderweg. Der dementsprechende Umbau der früheren Eisenbahnbrücke zwischen Heisingen und Kupferdreh erfolgte schließlich im Jahr 1983.
Museumsstrecke Hespertalbahn (Essen-Kupferdreh) /…
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Die Hespertalbahn am Südufer des Baldeneysees (Ess…
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Museumsstrecke Hespertalbahn (Essen-Kupferdreh) /…
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Gleise der Hespertalbahn im Wald (Essen-Fischlaken…
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Museumsstrecke Hespertalbahn (Essen-Fischlaken) /…
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Radweg auf der ehem. Hespertalbahn (Essen-Fischlak…
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Ehemalige Trasse der Hespertalbahn (Essen-Fischlak…
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Alte Bahnverladung der ehem. Zwiebackfabrik Brandt…
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Die Ennepetalbahn bei der ehem. Zwiebackfabrik Bra…
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Viadukt der Rheinischen Eisenbahnstrecke (Hagen-Ha…
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Die erste Eisenbahnlinie von Wuppertal-Elberfeld über Hagen nach Dortmund wurde 1848 von der Bergisch-Märkischen Eisenbahngesellschaft in Betrieb genommen. Ihre Trasse verläuft südlich der Ennepe am Berghang. Die konkurrierende Rheinische Eisenbahngesellschaft plante eine Parallelstrecke auf der gegenüberliegenden Talseite. Sie sollte Teil einer insgesamt 78 km langen Bahnverbindung von Düsseldorf-Derendorf über Mettmann und den Wuppertaler Nordhöhen nach Hagen und Dortmund werden. Unterstützt wurde das Projekt von der Barmer Handelskammer , die sich 1872 an das preußische Handelsministerium wandte und darauf hinwies, dass die Güter der Bergisch-Märkischen Eisenbahn wegen Überlastung der Strecke oft 8 Tage brauchten, um in Düsseldorf zu sein. Nach nur 6-jähriger Bauzeit wurde die Rheinische Strecke 1879 eröffnet. Handel und Gewerbe begrüßten die neue Eisenbahnlinie als Entlastung der stark benutzten Bergisch-Märkischen Eisenbahn. Für die Kunden war die neue Strecke auch in finanzieller Hinsicht lohnend, denn die beiden Eisenbahngesellschaften traten nun über die Frachttarife miteinander in Wettbewerb. Dieser Zustand währte indes nicht lange, denn 1880 wurde die Rheinische Eisenbahngesellschaft verstaatlicht. Zwei Jahre später ging auch die Konkurrenz in das Eigentum des preußischen Staates über.
Die Rheinische Eisenbahnstrecke kam zwar mit einer flacheren Trassierung aus als die Bergisch-Märkische Bahn, jedoch waren wegen der Geländebeschaffenheit auf den Nordhöhen umfangreiche Erdarbeiten und zahlreiche aufwändige Kunstbauwerke wie Tunnel und Brückenbauten erforderlich, zu denen dieses Viadukt über der Grundschötteler Straße gehört. Allein auf Wuppertaler Gebiet musste die Bahnlinie in Hanglage mit 8 Tunnel und 4 großen Viadukten versehen werden. Da wundert es kaum, dass damals die Kosten beim Bau der Strecke sich verdreifacht hatten. 1895 wurde die gesamte Strecke zweigleisig ausgebaut.
Heute ist die Rheinische Strecke von Düsseldorf nach Dortmund in mehreren Teilen stillgelegt. Auf dem Wuppertaler Abschnitt endete der Personenverkehr 1991, die endgültige Stilllegung der Strecke erfolgte dort mit einem letzten Übergabe-Güterzug am 17. Dezember 1999. Zwischen Gevelsberg und Hagen wird die Rheinische Bahn bis heute von der S-Bahn S8 und zwischen Herdecke und Dortmund von der RB53 befahren.
Rekonstruiertes Tunnelportal der ehem. Harkort'sch…
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Der Industriepionier und "Vater des Ruhrgebietes" Friedrich Harkort (1793–1880), unweit von hier im Haus Harkorten geboren, propagierte unermüdlich den Transport von Gütern auf dem Schienenweg. Bereits 1828 gründete er die erste deutsche Eisenbahngesellschaft, die " Deilthaler Eisenbahn " bei Velbert. Im darauffolgenden Jahr eröffnete Harkort die Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn . Sie verband als Pferdebahn die Zeche Trappe bei Wetter-Schlebusch mit der Harkortschen Eisenwarenfabrik und dem Tal der Ennepe, wobei streckenweise erhebliche Steigungen zu überwinden waren. Bereits 1830 war die rund 8 km lange Strecke fertig, die Spurweite von 900 mm entsprach derjenigen der Förderwagen der Steinkohlenzechen. 1876 wurde sie von Pferdetraktion auf Dampfbetrieb umgestellt, schon vorher waren die beschlagenen hölzernen Schienen durch richtige Eisenschienen ersetzt worden.
1882 wurde die Strecke nach Süden zur Hasper Hütte verlängert. Diese Eisenhütte war zu diesem Zeitpunkt nach längerer Stillstandsphase gerade erst wieder ein Jahr in Betrieb. Gegründet worden war sie 1847 unter dem Namen " Lehrkind, Falkenroth und Cie ". Größere Bedeutung erlangte die Harkort'sche Kohlenbahn für die Hasper Hütte erst ab 1905, als das Werk nach der Übernahme durch Peter Klöckner zu einem Großstandort der Schwerindustrie ausgebaut wurde. Die Anlagen der Hütte erstreckten sich über 1,7 km zwischen Wehringhausen und Westerbauer. In seiner Blütezeit hatte das Unternehmen 7000 Beschäftigte und verfügte über vier Hochöfen , einem Thomasstahlwerk , Siemens-Martin-Stahlwerk und Elektro-Stahlwerk sowie Blech- und Profilwalzwerk . Nach der Stilllegung der Anlagen zwischen 1972 (Hochöfen und Thomasstahlwerk) und 1982 (Drahtstraße) sind heute nur noch wenige bauliche Relikte zu erkennen.
Die ehemalige Kohlenbahn sollte der Hasper Hütte bis zu ihrer Stilllegung 1965 und dem bald darauffolgenden Rückbau vor allem dem Schlackentransport zur Halde Enerke bei Wetter-Volmarstein dienen. Hierzu kamen vor allem die beiden von der Firma Hanomag 1913 gelieferten Lokomotiven Nr. 12 und 13 zum Einsatz, welche zu den am meisten beanspruchten Schmalspur-Dampfloks Deutschlands gezählt haben sollen.
Dieses im Jahr 2006 unter Verwendung von historischen Elementen rekonstruierte Portal der Unterführung der einst ausgedehnten Anlagen des Bahnhofs Hagen-Harkorten (Ennepetalbahn) diente einst der Harkort'schen Kohlenbahn als Verbindung zum südlich der Bahn gelegenen Hüttenwerk.
Erhaltene Güterabfertigung des ehem. Bahnhofs Hasp…
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Ehemaliges Stellwerk der Ennepetalbahn (Hagen-Hasp…
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Gleisreste der ehem. Ennepetalbahn (Hagen-Haspe) /…
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Bahnstrecke Wuppertal-Elberfeld–Dortmund (Hagen-Ha…
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Industriegleise, vormals Ennepetalbahn (Hagen-Hasp…
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Werkbahnhof des Kraftwerks Voerde (Voerde-Möllen)…
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