Braunschweig historisch
Folder: Niedersachsen
Album von Braunschweig, Einband
| |
|
|
Dieses Album fand ich im Nachlass meiner Großeltern. Leider enthält es kein Impressum, keine Jahreszahl und keine Angaben zum Fotografen. Die Einbandgestaltung im Jugendstil lässt mich aber vermuten, dass es vor dem I. Weltkrieg entstanden ist. Vielleicht können alte Braunschweiger Hinweise geben?
In lockerer Folge werde ich hier Fotos aus diesem Album veröffentlichen.
Braunschweig, Altstadtmarkt
Kleine Zäune auf dem Burgplatz ... HFF !
Braunschweig, Gewandhaus
| |
|
|
|
Ein über hundert Jahre altes Foto, das den Zustand der Ostfassade vor der Zerstörung im II. WK zeigt.
"Als Folge zahlreicher Luftangriffe im Jahr 1944 brannte das Gewandhaus vollständig aus, lediglich die Ostfassade blieb stehen. Die ursprünglich an der aus Bruchsteinen erbauten Nordseite des Gewandhauses stehende Häuserzeile aus sieben seit dem Jahr 1470 erbauten Fachwerkhäusern wurde ebenfalls im Jahr 1944 vollständig zerstört. ... In den Jahren 1948 bis 1950 wurde das Gewandhaus durch die Architekten und Bildhauer Friedrich Wilhelm Kraemer, Jakob Hofmann, Kurt Edzard und Karl Paul Egon Schiffers rekonstruiert und teilweise mit modernen Formen ergänzt." (Wikipedia)
Braunschweig, Alte Waage
| |
|
|
|
Die Alte Waage, wie sie heute im Weichbild der Braunschweiger Neustadt zu sehen ist, ist eine 1994 vollendete detailgetreue Rekonstruktion des ursprünglichen Gebäudes aus dem Jahre 1534, das durch mehrere Bombenangriffe während des Zweiten Weltkrieges, insbesondere durch den Bombenangriff vom 15. Oktober 1944 zerstört wurde. (Wikipedia)
Das obige Foto zeigt das Original vor über hundert Jahren.
Braunschweig, Burg Dankwarderode
| |
|
|
"Die Burg Dankwarderode am Burgplatz in Braunschweig ist eine sächsische Niederungsburg. Sie war über Jahrhunderte Residenz der Braunschweiger Herzöge und ist heute Teil des Herzog Anton Ulrich-Museums. " (Wikipedia)
Braunschweig, Denkmal Herzog Wilhelms
| |
|
|
Das Denkmal existiert zumindest an dieser Stelle nicht mehr.
Das Hotel "Deutsches Haus", einst als Gästehaus des Braunschweiger Schlosses erbaut, wurde nach dem II. Weltkrieg in modernisierter Form wieder aufgebaut.
Der Braunschweiger Dom
| |
|
|
|
"Der Braunschweiger Dom, offiziell Domkirche St. Blasii zu Braunschweig und früher Stiftskirche St. Blasius’ und St. Johannis des Täufers, ist die bedeutendste Kirche in Braunschweig. Er wurde 1173 als Kollegiatstiftskirche von Heinrich dem Löwen, Herzog von Bayern und Sachsen, gegenüber seiner Burg Dankwarderode „zur Ehre St. Blasius’ und St. Johannis des Täufers“ gestiftet und von ihm zu seiner Grablege und der seiner zweiten Gemahlin Mathilde von England bestimmt. ...
Ursprünglich als dreischiffige romanische Pfeilerbasilika im gebundenen System, mit Querhaus, drei Apsiden, Krypta, Hochchor und sächsischem Westriegel konzipiert (wie zum Beispiel beim Dom von Königslutter zu finden) und aus Kalkstein ... errichtet, wurde der Dom über die Jahrhunderte hinweg mehrfach erweitert und umgebaut. ...
Der Braunschweiger Dom wurde durch die über 40 schweren und schwersten Luftangriffe auf Braunschweig in den Jahren zwischen 1940 und 1945 im Vergleich zur bis zu 90 Prozent zerstörten Innenstadt, in der er sich befindet, nur unwesentlich beschädigt." (Wikipedia)
Braunschweig, Gesamtansicht vor dem I. Weltkrieg
| |
|
|
"Während des Zweiten Weltkrieges war Braunschweig Ziel zahlreicher alliierter Luftangriffe. Diese zerstörten etwa 90 Prozent der Innenstadt und 42 Prozent der gesamten Stadt. Der verheerendste war der Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944, bei dem 233 Lancaster-Bomber der No. 5 Bomber Group Royal Air Force (RAF) durch den Abwurf von etwa 200.000 Phosphor-, Brand- und Sprengbomben einen zweieinhalb Tage wütenden Feuersturm entfachten. Mehr als tausend Menschen starben bei diesem Angriff. Während des gesamten Krieges starben etwa 3.500 Menschen durch Bombenangriffe; fast die Hälfte von ihnen waren Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge." (Wikipedia)
Braunschweig, Hagenmarkt mit Katharinenkirche
| |
|
|
|
"Das Weichbild Hagen wurde um 1160 durch Herzog Heinrich den Löwen angelegt, wobei „Hagen“ eine eingehegte Siedlung bezeichnet. Der Hagenmarkt wird 1268 als „forum Indaginis“ und 1328 als „uppe dem haghenmarkete“ genannt. ...
Der Hagenmarkt wird seit dem Mittelalter dominiert von der an seiner Ostseite ab ungefähr 1200 errichteten Katharinenkirche, der seit 1528 protestantischen Pfarrkirche des Hagen. Der Gründungsbau erfolgte in enger Anlehnung an den Braunschweiger Dom und die Martinikirche in der Altstadt. Der Umbau zu einer gotischen Hallenkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Die Westanlage und der Südturm wurden 1379 fertiggestellt. In den Jahren 1887 bis 1890 restaurierte Stadtbaurat Ludwig Winter den Bau. Nach Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde 1946 mit der Wiederherstellung begonnen. Die Turmhelme wurden 1957 bis 1958 erneuert. " (Wikipedia)
Zum Begriff "Weichbild" siehe de.wikipedia.org/wiki/Weichbild
Braunschweig, Herzogliches Residenzschloss
| |
|
|
"Der erste Bau wurde ab 1717 unter der Leitung des braunschweigischen Landbaumeisters Hermann Korb errichtet, konnte aber erst 1791 vollendet werden. Nachdem dieses Gebäude in der Nacht vom 7. auf den 8. September 1830 niedergebrannt war, wurde unter Carl Theodor Ottmer bis 1841 ein zweiter Bau errichtet. Dieser wiederum wurde durch schwere Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt und 1960 endgültig abgerissen. ...
Von 2005 bis 2007 entstand an dieser Stelle ein Neubau, die Kombination des Einkaufszentrums „Schloss-Arkaden“ mit der optischen Rekonstruktion der Außenfassade des Braunschweiger Residenzschlosses, dessen dreiflügelige Form mit fünf Hauptfassaden weitgehend dem Ottmer-Schloss entspricht." (Wikipedia)
Braunschweig, Herzogliches Hof-Brauhaus
| |
|
|
|
"Die Hofbrauhaus Wolters GmbH ist eine regionale Großbrauerei in Braunschweig und die größte Privatbrauerei Niedersachsens.[2] Das Hofbrauhaus Wolters hat eine Tradition, die bis ins Jahr 1627 zurückgeht. Die Auszeichnung „Herzogliches Hofbrauhaus“ wurde der Brauerei 1882 verliehen, woraus bis heute die Berechtigung für die weitere Nutzung des Präfixes Hof abgeleitet wird. Zu den bekanntesten Biermarken gehören Wolters Pilsener und der Schwarze Herzog." (Wikipedia)
Heute wird das Gebäude unter dem Namen „Haus zur Hanse“ als gehobenes Hotel mit Restaurant genutzt.
Braunschweig, Herzogliches Hoftheater
| |
|
|
|
"Das heutige Staatstheater Braunschweig ist das älteste öffentliche Mehrspartentheater Deutschlands, seine Anfänge als Hoftheater reichen bis ins Jahr 1690 zurück. Herzog Anton Ulrich von Braunschweig begründete das Opernhaus am Hagenmarkt. Das Hoftheater war eine der ersten öffentlich zugänglichen Theaterbühnen im deutschsprachigen Raum ...
Das Opernhaus am Hagenmarkt wurde 1861 wegen Baufälligkeit geschlossen und 1864 abgerissen. ...
Am 1. Oktober 1861 wurde nach fünfjähriger Bauzeit das Große Haus, die neue Spielstätte am Steinweg, feierlich eingeweiht." (Wikipedia)
Der Kohlmarkt vor den Weltkriegen
| |
|
|
|
Ein weiteres Bild aus dem Braunschweig-Album.
"Der Kohlmarkt ist ein zentraler Marktplatz in Braunschweig. Er gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten innerhalb der Stadt und liegt im Weichbild Altstadt.
Bereits seit 1342 ist die Bezeichnung „uppe deme kolemarkede“ belegt, auf Lateinisch wurde der Platz als „forum carborum“ bezeichnet und auf Deutsch ursprünglich „Kohlenmarkt“. Die heutige Benennung „Kohlmarkt“ ist also auf „Kohle“, die dort gelagert und verkauft wurde, zurückzuführen und nicht etwa auf das Gemüse „Kohl“." (Wikipedia)
Die Humboldtstraße in Braunschweig
| |
|
|
|
Dieses Bild ist nur ein höher aufgelöster Ausschnitt aus dem Originalbild.
Das Originalbild ist im PiP zu sehen.
Lessingdenkmal und Ägidienhalle
| |
|
|
|
"Die Aegidienkirche ist die katholische Hauptkirche in Braunschweig. Das Baudenkmal ist eine turmlose gotische Hallenkirche am ansteigenden Südrand der Innenstadt und wird auch Liebfrauenmünster St. Aegidien genannt. Wie ihr romanischer Vorgängerbau aus dem Jahr 1115, der 1278 niederbrannte, war sie Abteikirche des von Markgräfin Gertrud der Jüngeren von Braunschweig gestifteten Aegidienklosters (Langform: Benediktinerkloster St. Maria und St. Aegidius). Nach dessen Aufhebung evangelisch-lutherische Pfarrkirche und im 19. Jahrhundert als Ägidienhalle profan genutzt, ist die Aegidienkirche seit 1945 Pfarrkirche der katholischen Propsteigemeinde St. Aegidien des Dekanats Braunschweig und gehört zum Bistum Hildesheim." (Wikipedia)
"Nach Wiederauffindung des Grabes von Gotthold Ephraim Lessing auf dem Magnifriedhof wurde ihm zu Ehren das Bronzegussdenkmal angefertigt (fertiggestellt 1849 nach einem Entwurf Ernst Rietschels). Die 2,60 Meter hohe Statue war das erste Standbild in Braunschweig, das eine menschliche Gestalt realistisch zeigte. Der Sockel des Denkmals besteht aus Harzer Granit." (www.braunschweig.de)
Braunschweig, Neues Städtisches Museum
| |
|
|
"Das 1861 gegründete Städtische Museum Braunschweig ist mit seiner Sammlung von über 270.000 Objekten zur braunschweigischen Geschichte eines der größten kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Deutschlands. ...
Erster hauptamtlicher Direktor wurde 1898 Franz Fuhse, unter dessen bis 1932 dauernder Leitung der 1906 durch Max Osterloh geschaffene Neubau am Löwenwall bezogen wurde." (Wikipedia)
Braunschweig, Inselpromenade
| |
|
|
|
Der Inselwallpark ist eine Parkanlage in der Stadt Braunschweig. Der Name stammt von der anliegenden Straße Inselwall, der sich wiederum auf Löbbeckes Insel bezieht, die den Westteil des Parks bildet. Der östliche Teil wird noch heute Löbbeckes Garten genannt. (Wikipedia)
Im Hintergrund ist Löbbekes Villa zu sehen.
Jump to top
RSS feed- Latest items - Subscribe to the latest items added to this album
- ipernity © 2007-2026
- Help & Contact
|
Club news
|
About ipernity
|
History |
ipernity Club & Prices |
Guide of good conduct
Donate | Group guidelines | Privacy policy | Terms of use | Statutes | In memoria -
Facebook
X

















