Bei Cewe
http://www.cewe-fotobuch.de hatte ich bereits zum Jahreswechsel 2006/2007 ein Fotobuch zur USA-Reise 2006 fertigen lassen. Damals habe ich inklusive Porto etwa 44 Euro gezahlt und habe dafür ein Buch erhalten, das mich - von kleinen Schwächen und dem Preis einmal abgesehen - begeistert hat. Das Buch hat das Format 21x21 cm und umfasst 58 Seiten.
Als ich von Blurb
http://www.blurb.com hörte und mir den Wechselkurs anschaute, habe ich das Buch mit dem gleichen Ausgangsmaterial nochmals "nachgebaut" und geordert. Am 18.03.08 habe ich die Daten übermittelt und heute (25.03.08) lag das Teil im Briefkasten. Es hat 60 Seiten im Format 18x18 cm und kostet mit Versand und Steuern $34,50 was in etwa 23 Euro entspricht.
Im direkten Größenvergleich - auch wenn der ungerecht ist - macht sich das kleinere Format des Blurb-Buches nicht so gut, denn bei Fotobüchern gilt: Großzügigkeit ist (meist) Trumpf - für meinen Geschmack zumindest.
Beide Bücher sind mit einem Hardcover-Einband versehen und hier zeigen sich große Unterschiede. Cewe bedruckt den Einband und ermöglicht die Wahl eines Hintergrundbildes; das führt zu mehr Gestaltungsmöglichkeiten wie das kleine Bild auf der Titelseite zeigt. Blurb hingegen druckt auf einen Schutzumschlag (das englische Wort "dustjacket" für Schutzumschlag ist großartig), der den leinengebundenen schwarzen Buchkörper umgibt. Ich mag Schutzumschläge zumal bei Blurb auf den Einfaltdrittelseiten jeweils noch ein Bild (Briefmarkenformat) und Text untergebracht werden kann.
Die Druckqualität ist bei beiden Anbietern gut - Cewe hat bei einem Bild Schlieren eingedruckt, dafür ist der gesamte Eindruck in puncto Helligkeit und Farben etwas brillianter als bei Blurb. Hier kommen die Bilder "gedeckter" und etwas weniger "tief" rüber, was mich nicht unbedingt stört.
Ein klarer Nachteil bei Blurb ist, dass eine Doppelseite mit nur einem Foto nur mit Mühe layoutet werden kann, da bietet Cewe eine einfache Funktion in der Software. Beiden Software-Versionen werfe ich vor, dass sie meines Wissens nach keine Hilfslinien zur Positionierung der Bilder im Freihand-Modus anbieten. Der Freihand-Modus von Cewe erlaubt zudem mehr Variationen, die bei Blurb zwar auch zu erreichen sind, aber Zeit und Geduld bedürfen. In der Geschwindigkeit tuen sich beide Programme nichts, beide könnten/sollten eigentlich schneller sein.
An die Druck- und Versanddauer bei Cewe kann ich mich leider nicht mehr erinnern:-(
Blurb hat rasch (s.o.) gearbeitet und der Versand aus den USA mit Swiss-Post (günstigte Variante um $7,- hat zumindest in diesem Fall gut geklappt)
Kurzfazit: Ein direkter Vergleich fällt wegen der unterschiedlichen Formate schwer, Cewe kommt im Druck etwas farbiger daher, dafür ist Blurb - so lange der Wechselkurs auf diesem Niveau steht - preislich sehr attraktiv und bietet dazu noch ein Gimmick an: den eigenen Bookstore.
lichtundschatten pro says:
Ich habe bisher nichts zu vergleichen, weil ich gerade meinen ersten blurb-Versuch gemacht habe. Das Ergebnis motiviert mich, eine größere und sorgfältiger layoutete Version zu machen.
Der erste Versuch: www.blurb.com/user/store/bikooo
ich bin jetzt auf meinen zweiten versuch gespannt (hier zu finden: www.blurb.com/user/store/Jorzik ) der hoffentlich bald hier eintrudelt, denn blurb hat die fertigstellung gemeldet (auch ein (info)-service, den ich schätze).
pehei says:
Kann ich gefahrlos bis zur Falz arbeiten, oder verschwindet beim Binden das Foto, bzw. der Text in der Mitte?
pehei replies:
Myphotbook wird auch gebunden und trotzdem braucht man nicht viel Platz zum Rand lassen, während das bei LIDL voll in die Hose gegangen ist. Eine gute Software zeigt den Randbereich entweder an oder berücksichtigt das bei der Bindung. Mittlerweile habe ich ein Buch bei Blurb bestellt. Bin mal gespannt auf das Ergebnis. Wenn ich Zeit habe werde ich meine Erfahrungen mal bloggen. Meine Lieblingsfirma wird Blurb aber wahrcheinlich nicht. Abgesehen vom Preis.
anyone_anywhere says:
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pehei replies:
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