1/60 f/5.6 15.1 mm ISO 100

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Antrieb
Gradierwerk
Kösen


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Das Gradierwerk

Das Gradierwerk
Rechts im Vordergrund das hölzerne Antriebsgestänge der oberen Wasserpumpen. Es bewegt sich auf den pendelnd gelagerten Stützen hin und her. Die Translationsbewegung des Gestänges wird unten im Pumpenturm auf die Pumpen übertragen, die das Wasser aus dem unteren Sammelbecken zum oberen Verteiler fördern. Die Wasserleitung - ebenfalls aus Holz - liegt unter der Erde.
"....Heute kann zu Recht gesagt werden, dass die noch vorhandenen Anlagen des einstigen Salzwerkes zu Kösen, einzigartig sind in ihrem Zusammenhang zwischen dem energieerzeugenden Wasserrad, der Kraftübertragungsanlage, dem Solschacht sowie dem eigentlichen Gradierwerk und der funktionierenden Technik...."
---> PiP's
---> Gradierwerk Bad Kösen
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Ulrich John, Elbertinum, Tanja - Loughcrew have particularly liked this photo


15 comments - The latest ones
 Elbertinum
Elbertinum club
Es gab schon immer kluge Köpfe -
ich habe das noch nicht ganz verstanden - wie kommt das Wasser nach oben ?
2 years ago.
Tacheles club has replied to Elbertinum club
Wenn ich Volker richtig verstanden habe, Albert, ist hier die Kraftübertragung einer Wassermühle der Saale unterhalb des Gradierwerks zu sehen. Diese treibt lokale Pumpen, die die Sole fördern.
2 years ago.
Ruesterstaude club has replied to Tacheles club
Hab ein paar PiP's hinzugefügt und eine ausführliche Beschreibung mit Bildern ist ---> hier zu finden.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Tacheles club has replied to Ruesterstaude club
Großes Kino!
2 years ago.
 Tacheles
Tacheles club
Danke fürs Zeigen.
Jetzt würde ich noch gerne wissen, wie denn die ganze Mimik gelagert ist, ohne daß es zu wilden Schwingungen oder einer Instabilität der lateralen Kraftübertragung kommt.
2 years ago.
Ruesterstaude club has replied to Tacheles club
Das war nicht zu sehen, denn die mechanische Anlage ist ja zurzeit noch nicht betriebsbereit. Momentan wird das Wasser mit elektrisch angetriebenen Pumpen nach oben befördert. Ich hab mir nur sagen lassen, dass sie ziemlich viel Lärm macht. Ich nehme an, dass das aus dicken Holzbalken bestehende Gestänge ausreichende Steifigkeit besitzt und dass die breit aufgestellten Stützen kaum eine Querbewegung zulassen (s. PiP's und --->hier !)
2 years ago. Edited 2 years ago.
grobi358 club has replied to Tacheles club
Hallo Tacheles, einmal trifft das von Ruesterstaude gesagte zu, und zum Anderen bewegt sich das Gestänge gaaanz langsam, da sind Schwingungen eher nicht zu erwarten. Ich sah es vor vielen Jahren mal vor Ort in Aktion. Grüße, Karsten
2 years ago.
Tacheles club has replied to grobi358 club
Vielen Dank, Karsten, man lernt nie aus!
2 years ago. Edited 2 years ago.
 Jaap van 't Veen
Jaap van 't Veen club
Beautiful series.
Thank you for the info.
2 years ago.
 volker_hmbg
volker_hmbg club
Vielen Dank für die zahlreichen Infos und links zu Beschreibung des sog. Feldgestänges. Und danach kann ich mir das so ungefähr vorstellen. Das Wasserrad betreibt über einen Exzenter das Gestänge (ähnl. Dampfmaschine), also mit einer Hin- und Herbewegung -auch über eine größere Entfernung scheint das gut zu funktionieren. Die horizonzale Bewegung muss dann im Turm über einen Hebel (in der Beschreibung "Kunstwinkel" genannt) in eine vertikale umgelenkt werden. Und die Pumpen (in der Tiefe) sind dann vermutlich Kolbenpumpen -soweit so klar.
2 years ago. Edited 2 years ago.
Ruesterstaude club has replied to volker_hmbg club
Stimmt, Volker. Du hast es gut nachgelesen. Ergänzung; Die Pumpen im Turm sind Saugpumpen, die nur über ca. 10 m Höhendifferenz fördern können, Deshalb sind sie in Kaskade angeordnet.
2 years ago.
 Kalli
Kalli club
Danke für die Erklärungen, Volker.
Ich habe ca. 1980 das Gradierwerk in Bad Karlshafen an der Weser gesehen, aber mir keine Gedanken über die Funktion gemacht.
2 years ago.
Ruesterstaude club has replied to Kalli club
Ich das erste Mal in ---> Bad Orb. Da war mein erster Gedanke, es sei nur zum Inhalieren gebaut worden.
2 years ago.
 Ulrich John
Ulrich John club
Danke fürs schöne Bild und die Infos dazu. Kenne so etwas aus Bad Nauheim; da kann man sich das auch sehr schön erklären lassen.
2 years ago.
Ruesterstaude club has replied to Ulrich John club
Bad Nauheim kenn ich nicht, wohl noch ---> Oeynhausen und ---> Salzuflen
2 years ago.

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