Lars Trebing

Lars Trebing

Posted on 12/31/2007


Photo taken on December 10, 2007



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München
Super Plus
Benzin
Petrol pumps
136.9
129.9
Gas prices
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Super
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For my whole life so far, diesel fuel has always been significantly cheaper than gasoline (“Benzin”), and premium gas (“Super”) has always been at least a bit more expensive. In some other countries, diesel fuel is actually more expensive than gas, but in Germany the tax on gas is higher than on diesel, which always helped keep the prices apart.

A few weeks ago, the price difference between regular and premium disappeared completely at some stations, and the diesel/gas price difference was also diminishing. A few days later there were actually some stations where all three types of fuel were at the same price, and some where diesel was even more expensive than gas.

By the way, all of these prices are in Euro cents per liter. € 1.299/l are currently equivalent to US$ 7.21/gallon.

(Taken with LensAvenue gear. This photo is also available on Flickr.)

Comments
Thueringer
Thueringer
Lichtjahre her ... heute wärs ein Traum

1,50 Teuronen
9 years ago.
Lars Trebing
Lars Trebing
Abgesehen davon, daß ein Lichtjahr eh was ganz anderes ist, ist das ziemlich genau fünf Monate her (wobei das aber auch ein recht günstiger Zeitpunkt war). Übrigens habe ich hier noch ein Bild von April 2006 liegen, in dessen Ecke auch so eine Preistafel teilweise zu sehen ist: Super 133,9, Super Plus 139,9. So stetig aufwärts gehen die Preise also auch wieder nicht – und wenn man sieht, wie (und wieviel) die Leute immer noch fahren, kann man sowieso nur feststellen, daß das ganze Zeug immer noch viel zu billig ist.
9 years ago.
Holger has replied to Lars Trebing
Mag sein, dass das teilweise zutrifft, aber gibts denn wirkliche Alternativen?
Wenn wir als Familie verreisen, dann ist das Auto nun mal kostengünstiger als z.B. die Bahn. Abgesehen davon, dass es wesentlich komfortabler ist, mit Kind, Kegel und diversem Gepäck im Auto zu fahren, als irgendwas auf dem Bahnsteig zu vergessen. Wenn Du weißt was ich mein...

Kurzstrecken, da geb ich Dir Recht, kann man vielleicht auch mit Fahrrad oder Straßenbahn zurück legen.
9 years ago.
Lars Trebing has replied to Holger
Henne-Ei-Problem. :) Bevor Autofahren insgesamt so billig wurde, daß es sich jeder leisten konnte, gab es mal eine Zeit, in der die Bahn preisgünstig fast überall hinfuhr. Dann gingen die Fahrgastzahlen zurück, Strecken wurden stillgelegt …

Ich fahre übrigens selbst gerne Auto (erst seit kurzem finde ich Photographieren interessanter). Mein Auto ist ein für studentische Verhältnisse eigentlich völlig überdimensionierter und -motorisierter Saab, der mit zehn Litern Benzin nicht viel weiter als 100 Kilometer fährt. Trotzdem macht der Kraftstoff immer noch nur etwa eine Hälfte der nutzungsabhängigen Kosten aus – der Rest geht für Wartung, Reparaturen, Reifen und Öl drauf. Wenn man Steuer und Versicherung mit einrechnet, geht der Anteil der Tankkosten noch weiter runter. Eine durchaus deutliche Preissteigerung von 1,30 auf 1,50 Euro pro Liter erhöht die Gesamtkosten pro Kilometer also grob gerechnet um acht Prozent, d. h. ungefähr von 25 auf 27 Cent. Vernachlässigbar ist das nicht – aber auch nicht wahnsinnig viel, vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, daß jetzt halt ungefähr der Wendepunkt bei den Erdölreserven da ist (bisher konnte die tägliche Fördermenge stetig erhöht werden, jetzt wird sie über die nächsten Jahrzehnte zurückgehen – und gleichzeitig steigt der Bedarf aber immer noch).

Langfristig werden wir alle uns sowieso daran gewöhnen müssen, daß Mobilität insgesamt teurer wird (zumindest bis es Fusionskraftwerke und die passenden Fahrzeuge gibt), und eben öfter mal nach Österreich oder Holland reisen statt nach Amerika oder Australien. Dem steuerhungrigen Staat und den profitgierigen Mineralölkonzernen wird man daraus gar keinen Vorwurf machen können – die Erdölknappheit kommt sowieso, und die teilweise vorweggenommenen Preiserhöhungen können nur dazu führen, daß sie vielleicht ein, zwei Jahre später kommt als sonst.

Wenn ich mich wundere, »wie (und wieviel) die Leute immer noch fahren«, dann meine ich damit aber sowieso gar nicht die armen Familien, die sich einmal im Jahr in den Kombi stopfen und nach Italien fahren, sondern die unendlich vielen Pendler, die täglich ein paar Meter von meinem Fenster entfernt auf dem Mittleren Ring allein in ihrem Vierliter-Achtzylinder-SUV oder Dreiliter-Sechszylinder-Sportwagen sitzen und im täglichen Straßenverkehrskrieg bei Stau oder zähfließendem Verkehr jede Gelegenheit nutzen, sich mittels hektischen Spurwechseln und rekordverdächtigen Ampelstarts ein bis zwei Sekunden Vorteil gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zu verschaffen.
9 years ago.