1/250 f/5.6 105.0 mm ISO 400

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Entarteter Kardinal II

Entarteter Kardinal II
Der Kölner Erzbischof Kardinal Meisner, der unmittelbar vor dieser Szene die nicht religiös gebundene Kultur und damit auch einen Großteil der in diesem Museum ausgestellten Kunst als "entartet" bezeichnet hat, bittet den Architekten Peter Zumthor um Einlass in das neue Museum.

Ich träume davon, dass er ihm den Eintritt verwehrt hätte.

.mw, pehei have particularly liked this photo


8 comments - The latest ones
Iljuschin
Iljuschin
Ob der einen Job beim NDR sucht?
10 years ago.
MacMurphy has replied to Iljuschin
Als Ersatz für die Mutterkreuz-Moderatorin? :-)
10 years ago.
Iljuschin has replied to MacMurphy
Genau. Ist ja schließlich unwahrscheinlich, dass er gefeuert wird und jetzt mit ihr gemeinsam Apfelkuchen bäckt. Und ein richtiger Blut-und-Boden-Nachmittagsmoderator wär ´s doch?
10 years ago.
Hartmut Schneider (lichtundschatten)
Hartmut Schneider (l…
Die beiden gäben ein gutes Paar ab.... ;-)
10 years ago.
ortrun
ortrun
toller effekt! ich hab das zweite gesicht erst für ein spiegelbild gehalten.
10 years ago.
NicoleB
NicoleB
Zum kotzen - die lernen's nie, oder?

Davon ab - klasse Foto und Titel:)
10 years ago.
thodue
thodue
Ich denke, solche Äußerungen sind strategisch gut geplant und geschickt gesetzt. Dafür ist auch Kardinal Meisner zu klug, um so etwas einfach nur so daher zu sagen. Und genau dieses Kalkül ärgert mich, denn solche "Spitzen" scheinen ein Austesten zu sein, wie die Öffentlichkeit mit reaktionärem Gedankentum umgeht. Neben deutlicher Kritik in den Medien, fand ich bereits gestern Abend ohne Mühe Internetseiten, auf denen Meisner vor der "Medienmeute" in Schutz genommen wird.
Dazu kommt, dass in einer Stellungnahme des Bistums die Aussage noch absoluter gefasst wird. Da heißt es: " .... „Dort, wo die Kultur vom Kultus, von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet.“ Mit „Kultur“ bezeichnet er dabei die gesamten Lebensäußerungen einer Gesellschaft, nicht nur den „Kulturbetrieb“. Er wiederholt damit, was er bei vielen Gelegenheiten nicht müde wird zu betonen: Ein entgöttlichtes Zusammenleben der Menschen degeneriert zur totalitären Unkultur, weil ohne Gott die Maßstäbe des Menschlichen fehlen. Die Äußerung des Kardinals wendet sich also weder gegen bestimmte Kunstformen, Kunstwerke oder Künstler, noch will sie irgendjemanden diskreditieren oder gar diffamieren." ....

Das finde ich in der Auslegung noch zugespitzter als das umstrittene Zitat aus der gestrigen Predigt.
10 years ago.
Hartmut Schneider (lichtundschatten)
Hartmut Schneider (l…
Ich stimme dir zu Wolfgang. Diese Stellungnahme stellt ja die Ungläubigen schlicht als Menschen ohne Kultur und Hang zum Totalitarismus hin.

Wenn man vielen Kommentatoren der Predigt Meisners folgt, handelt es sich hier um Äußerungen eines Menschen, der keinerlei Beziehung zur Kunst entwickelt hat und hier sein quasi stammtischhaftes Verhältnis zur zeitgenössischen Kultur zur Lehrmeinung erheben will.

Nimmt man dazu die Bestrebungen des Papstes, die Katholische Kirche als Verwalterin des wahren Glaubens zu stilisieren, stellt sich ein mittelalterliches Bild dieser Kirche dar. Da muss man nicht einmal die Frauenfeindlichkeit und die undemokratische Grundstruktur dieser Organisation bemühen.
10 years ago.