Kaunos

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Posted on 01/10/2013


Photo taken on January  7, 2013



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Köln - Eigelsteintorburg

Köln  - Eigelsteintorburg
Die Eigelsteintorburg (im Mittelalter Porta Eigelis, Igelsteinportz(en), Eigelsteinportz(en); später Eigelsteinpforte, Eigelsteintor; Kölsch Eijelsteinspooz) ist eine von vier erhalten gebliebenen Stadttorburgen der mittelalterlichen Stadtmauer in Köln.Der Name der Eigelsteintorburg leitet sich von der Straße Eigelstein ab. Unter französischer Herrschaft hieß das Tor Porte de L'Aigle (Adlerpforte). Ob der Begriff „Eigelstein“ vom lat. aquila (= Adler, römisches Feldzeichen) hergeleitet ist (s. auch Eigelstein = Adlerstein, römisches Kenotaph), ist bisher nicht eindeutig nachgewiesen.

Auf einigen Darstellungen des Mittelalters und der Renaissance, beispielsweise auf der Kölner Stadtansicht von 1570 Arnold Mercators, wurde Köln mit zwölf großen Toren dargestellt, die auf das Abbild des himmlischen Jerusalem abzielten (daher der Begriff Sancta Colonia und Dat hillige Coellen = das heilige Köln). Diese zwölf Tore (Kahlenhausener Pforte, Eigelsteintor, Gereonstor, Friesentor, Ehrentor, Hahnentor, Schaafentor, Weyertor, Bachtor (seit dem 18. Jh. mit Pantaleonswindmühle), Pantaleonstor, Ulrepforte (seit dem 14. Jh. mit Karthäuser Windmühle) und Severinstor) waren in den vom Kunibertsturm im Norden (mit Tor zum Rheinufer) zum Bayenturm im Süden verlaufenden ringförmigen Teil der Stadtmauer integriert. Sieben der Tore waren große, zinnenbewehrte Doppelhalbrundturmtorburgen, zwei waren große Turmtorburgen mit zentralem, achteckigen Turmaufbau und Eckwarten (= Flankentürmen: Ehrentor) bzw. sechseckigem Hauptturm und Wehrerkern: Severinstor), eines eine große Turmtorburg (Friesentor) ohne Ecktürme mit rechteckigem Zentralturm auf sechsseitigem Unterbau, zwei waren kleinere Doppelturmpforten (die Kahlhausener Pforte mit eckigem und Rundturm und die Ulrepforte mit zwei Rundtürmen und Karthäuser Mühle). Daneben gab es noch mehr als 20, in die am Rhein verlaufende Stadtmauer und z. T. in deren Türme integrierte größere und kleinere Tore (u. a. Kleines und Großes Witschgassentor, Filzengrabentor (Doppeltor), Rheingassentor (Doppeltor), Hasengassentor, Markmannsgassentor, Fischpforte, Mühlengassentor, Neugassentor, Frankenpforte und Trankgassentor (Doppeltore mit hohem Zentralturm)), die nicht als Torburgen angelegt waren. Neben dem Eigelsteintor existieren von den 12 Toren heute noch die ähnlich gebaute Hahnentorburg, die Severinstorburg und die Ulrepforte.

Die Torburg wurde im Zuge der 3. Stadterweiterung von 1180 - 1259 (zwischen 1228 und 1248) erbaut und sicherte den nördlichen Zugang zur Stadt (Straße nach Neuss). Es war bereits die zweite Toranlage dieses Namens. Während der 2. Stadterweiterung von 1106 wurde das erste Eigelsteintor 100 m südlich der heutigen Anlage (nördlich des römischen Nordtores – auch Porta Aquilae, später Pfaffenpforte genannt) errichtet.
Quelle: Wikipedia

Georg, Renate, Evangrek63 have particularly liked this photo


Comments
Pandarine
Pandarine
Ich wusste gar nicht, dass es in Koeln eine Stadtmauer gibt. Interessanter Artikel, danke!
4 years ago.
Kaunos has replied to Pandarine
Na siehste, ein Grund mehr mal vorbei zu kommen.
4 years ago.
Pandarine has replied to Kaunos
Ich war da schon mal, vor ewig langer Zeit. Mein Vater war da irgendwann mal zu einem Lehrgang vom Zoll her, und ich ging noch zur Schule ...

Und spaeter war ich auch noch mal da, wahnsinnig froh, dass ich einen Parkplatz direkt am Dom ergattern konnte. Im Schatten, unter Baeumen - als ich zum Auto zurueck kam, war alles total besch!#$$%&!!!

;-D

Das war, als ich in D'dorf gearbeitet habe.
4 years ago.