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E 18-55mm F3.5-5.6 OSS


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Pottenstetten, St. Ägidius alt und neu (PiP)

Pottenstetten, St. Ägidius alt und neu (PiP)
Ägidius, ein heiliger Abt in der Provence, gest. um 725, ist der einzige Nothelfer, der nicht den Märtyrertod gestorben ist. Sein Name kommt aus dem Griechischen und heißt „Schildträger“. Die „Legenda aurea“ deutet seinen Namen jedoch ganz anders: „Ägidius kommt von e, das heißt ohne; und geos: Erde; und dyan: leuchtend oder: göttlich. Denn er war leuchtend in großer Weisheit; göttlich durch die Liebe, die den Liebenden dem Geliebten gleich macht“. (Legenda aurea 666) Ägidius ist einer der volkstümlichsten Heiligen. „Seine Fürbitte wird angerufen bei Aussatz, Pest, Krebs, Irrsinn, ehelicher Unfruchtbarkeit, bei Dürre, Sturm, Feuersbrunst, Menschenfurcht, in großer geistiger Not und Verlassenheit, für eine gute Beichte, von stillenden Müttern, von Krüppeln.“ (Melchers 557).Sein Fest wird am 1. September gefeiert. Gestorben ist er um das Jahr 720 in Gallien. Aegidius
Dargestellt wird er oft im Benediktinerhabit, manchmal auch mit Mitra. Er trägt oft ein Buch in der Hand als Zeichen für die Regel, nach der er gelebt hat. Manchmal trägt er auch einen Abtstab. Immer wird er dargestellt mit der Hirschkuh, die beim ihm Schutz sucht. Manchmal steckt auch ein Pfeil in seiner Brust oder in seinem Schenkel. Jörg Riemenschneider hat ihn mit dem Buch in der Hand dargestellt und mit der Hündin, die seine Hand leckt, als Zeichen dafür, dass sie sich von ihm umsorgt und geschützt weiß. Sein Gesicht ist nach innen gekehrt, Bild für den Einsiedler, der in der Meditation Gott sucht.“

Die „neue“ Ägidius-Kirche mit ihrem achteckigen Grundriß und ihrem markanten Zeltdach.
Planung: Architekt Alfred Spitzner aus Parsberg
Erbaut: 1964, Bauzeit: 6 Monate
Einweihung: 08. November 1964

Die Kirche wurde als Oktogon geschaffen, das nicht nur dominiert und konzentriert, sondern auch der Verbindung von Altem und Neuem in einer diffusen Mischung von Licht und Dunkel einen überzeugenden Ausdruck verleiht. Die Dachkonstruktion besitzt einen einmaligen Zeltcharakter. Ungewöhnlich ist auch die Tatsache, dass sich in der gesamten Kirche keine Darstellung des „Gekreuzigten“ findet. - www.st-vitus.de/geschichte/geschichte.html

Flachgedeckte Chorturmkirche mit einfachem Langhaus, steilem Satteldach und Stichbogenfenstern, Ostturm mit Zwiebelhaube, Pilaster- und Gesimsgliederung, im Kern um 1300, im 18. Jahrhundert verändert; mit Ausstattung;

Kriegerdenkmal für die Gefallenen des ersten und zweiten Weltkrieges, breites Postament mit Inschriften,Sockel und Kreuzbekrönung, Granit, nach 1945.
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Burglengenfeld
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Boarischa Krautmo, Erhard Bernstein have particularly liked this photo


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