Gabriele-Tergit-Promenade

Berlin Mitte


Wir geben ihrer Kippe ein Zuhause

21 Nov 2001 4 7 455
We'll give your cigarette a home.

Nikolaiviertel

21 Nov 2001 13 5 688
Nikolaikirchplatz

Potsdamer Platz

Nikolaiviertel

21 Nov 2001 5 1 300
Das Ergebnis einer Altstadt-Restaurierung im Plattenbaustil Georg im Kampf mit einem Drachen. Der Vorname Georg (und seine sprachlichen Abwandlungen) gehört zu den beliebtesten Vornamen in Europa.

JUNGFERNBRÜCKE

21 Nov 2001 2 350
Die Jungfernbrücke im Berliner Ortsteil Mitte ist die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt und zugleich die einzige der früheren insgesamt neun baugleichen Klappbrücken. Sie überspannt den Spreekanal und verbindet die Straßen Friedrichsgracht und Oberwasserstraße. Zu der Zeit, als Kurfürst Friedrich Wilhelm die Hugenotten ins Land gerufen hatte, sollte ein schönes junges Mädchen einen älteren reichen Mann heiraten. Aber die Jungfer mochte nichts davon wissen, weil sie sich in einen Burschen ihres Alters verliebt hatte. So setzte sie den beharrlichen Werbungen und begehrlichen Reden des Alten nur spöttische und abweisende Worte entgegen. Eines Morgens nun zog man die Leiche des Mädchens aus der Spree und stellte fest, dass es nicht ertrunken, sondern erst erwürgt und dann ins Wasser geworfen worden war. Der Verdacht fiel auf den jungen Freund der Ermordeten, und bald fand sich auch ein Zeuge, es war der abgewiesene alte Liebhaber, der aussagte, er habe die beiden den Abend vorher an der Brücke gesehen. Sie hätten gestritten, und dann habe der Bursche das Mädchen gewürgt und in den Fluss geworfen. Der junge Mann beteuerte seine Unschuld, aber man glaubte ihm nicht, und das Todesurteil war ihm sicher. Da meldete sich ein alter blinder Mann, der in einem kleinen Haus an der Brücke wohnte und an Schlaflosigkeit litt. In lauen Sommernächten, wenn er keine Ruhe fand, stellte er sich ans Fenster. Sehen konnte er zwar nichts, aber er genoss die klare Luft, die von der Spree her wehte, und hörte auf die Geräusche der Nacht. Zur fraglichen Zeit hatte er einen Streit zwischen einem Mädchen und einem Mann wahrgenommen. Er erklärte aber, das sei keine junge Männerstimme gewesen, die er gehört habe, sondern die eines älteren Mannes, rau und knarrend, eine ganz eigentümliche Stimme. Er würde sie unter tausend anderen heraushören können. Man holte also noch einmal den Beschuldigten zum Verhör und der erste Zeuge schilderte seine Beobachtungen. Kaum hatte er aber ein paar Worte gesprochen, als der Blinde laut ausrief: "Das ist die Stimme! Ich will nicht selig werden, wenn ich sie nicht wiedererkenne." Für das Gericht war damit der wahre Schuldige ermittelt worden und man ließ den jungen Burschen frei. Und weil es eine Jungfer war, die man da ermordet und in die Spree geworfen hatte, nannte man von diesem Tage an die Brücke Jungfernbrücke.

JUNGFERNBRÜCKE

21 Nov 2001 4 4 456
Die Jungfernbrücke im Berliner Ortsteil Mitte ist die älteste noch erhaltene Brücke der Stadt und zugleich die einzige der früheren insgesamt neun baugleichen Klappbrücken. Sie überspannt den Spreekanal und verbindet die Straßen Friedrichsgracht und Oberwasserstraße. Sage um eine Brücke Zu der Zeit, als Kurfürst Friedrich Wilhelm die Hugenotten ins Land gerufen hatte, sollte ein schönes junges Mädchen einen älteren reichen Mann heiraten. Aber die Jungfer mochte nichts davon wissen, weil sie sich in einen Burschen ihres Alters verliebt hatte. So setzte sie den beharrlichen Werbungen und begehrlichen Reden des Alten nur spöttische und abweisende Worte entgegen. Eines Morgens nun zog man die Leiche des Mädchens aus der Spree und stellte fest, dass es nicht ertrunken, sondern erst erwürgt und dann ins Wasser geworfen worden war. Der Verdacht fiel auf den jungen Freund der Ermordeten, und bald fand sich auch ein Zeuge, es war der abgewiesene alte Liebhaber, der aussagte, er habe die beiden den Abend vorher an der Brücke gesehen. Sie hätten gestritten, und dann habe der Bursche das Mädchen gewürgt und in den Fluss geworfen. Der junge Mann beteuerte seine Unschuld, aber man glaubte ihm nicht, und das Todesurteil war ihm sicher. Da meldete sich ein alter blinder Mann, der in einem kleinen Haus an der Brücke wohnte und an Schlaflosigkeit litt. In lauen Sommernächten, wenn er keine Ruhe fand, stellte er sich ans Fenster. Sehen konnte er zwar nichts, aber er genoss die klare Luft, die von der Spree her wehte, und hörte auf die Geräusche der Nacht. Zur fraglichen Zeit hatte er einen Streit zwischen einem Mädchen und einem Mann wahrgenommen. Er erklärte aber, das sei keine junge Männerstimme gewesen, die er gehört habe, sondern die eines älteren Mannes, rau und knarrend, eine ganz eigentümliche Stimme. Er würde sie unter tausend anderen heraushören können. Man holte also noch einmal den Beschuldigten zum Verhör und der erste Zeuge schilderte seine Beobachtungen. Kaum hatte er aber ein paar Worte gesprochen, als der Blinde laut ausrief: "Das ist die Stimme! Ich will nicht selig werden, wenn ich sie nicht wiedererkenne." Für das Gericht war damit der wahre Schuldige ermittelt worden und man ließ den jungen Burschen frei. Und weil es eine Jungfer war, die man da ermordet und in die Spree geworfen hatte, nannte man von diesem Tage an die Brücke Jungfernbrücke. Zu der Zeit, als Kurfürst Friedrich Wilhelm die Hugenotten ins Land gerufen hatte, sollte ein schönes junges Mädchen einen älteren reichen Mann heiraten. Aber die Jungfer mochte nichts davon wissen, weil sie sich in einen Burschen ihres Alters verliebt hatte. So setzte sie den beharrlichen Werbungen und begehrlichen Reden des Alten nur spöttische und abweisende Worte entgegen. Eines Morgens nun zog man die Leiche des Mädchens aus der Spree und stellte fest, dass es nicht ertrunken, sondern erst erwürgt und dann ins Wasser geworfen worden war. Der Verdacht fiel auf den jungen Freund der Ermordeten, und bald fand sich auch ein Zeuge, es war der abgewiesene alte Liebhaber, der aussagte, er habe die beiden den Abend vorher an der Brücke gesehen. Sie hätten gestritten, und dann habe der Bursche das Mädchen gewürgt und in den Fluss geworfen. Der junge Mann beteuerte seine Unschuld, aber man glaubte ihm nicht, und das Todesurteil war ihm sicher. Da meldete sich ein alter blinder Mann, der in einem kleinen Haus an der Brücke wohnte und an Schlaflosigkeit litt. In lauen Sommernächten, wenn er keine Ruhe fand, stellte er sich ans Fenster. Sehen konnte er zwar nichts, aber er genoss die klare Luft, die von der Spree her wehte, und hörte auf die Geräusche der Nacht. Zur fraglichen Zeit hatte er einen Streit zwischen einem Mädchen und einem Mann wahrgenommen. Er erklärte aber, das sei keine junge Männerstimme gewesen, die er gehört habe, sondern die eines älteren Mannes, rau und knarrend, eine ganz eigentümliche Stimme. Er würde sie unter tausend anderen heraushören können. Man holte also noch einmal den Beschuldigten zum Verhör und der erste Zeuge schilderte seine Beobachtungen. Kaum hatte er aber ein paar Worte gesprochen, als der Blinde laut ausrief: "Das ist die Stimme! Ich will nicht selig werden, wenn ich sie nicht wiedererkenne." Für das Gericht war damit der wahre Schuldige ermittelt worden und man ließ den jungen Burschen frei. Und weil es eine Jungfer war, die man da ermordet und in die Spree geworfen hatte, nannte man von diesem Tage an die Brücke Jungfernbrücke. www.berlinstadtservice.de/xinh/Jungfernbruecke_Sage.html

JUNGFERNBRÜCKE

21 Nov 2001 298
Nikolaiviertel

Nikolaiviertel

21 Nov 2001 5 3 391
Das Ergebnis einer Altstadt-Restaurierung im Plattenbaustil

Nikolaikirche

21 Nov 2001 4 4 423
Um das Jahr 1200 entstanden hier zwei Siedlungen, Berlin und Cölln. Um das Jahr 1230 erhielten beide Siedlungen die Stadtrechte. Urkundlich erwähnt wurde Cölln am 28. Oktober 1237. Ältere Urkunden sind wahrscheinlich bei einem Brand vernichtet worden, deshalb gilt dieser Tag als Gründungsdatum Berlins. Around the year 1200 here developed two settlements, Berlin and Cölln. Around the year 1230 both settlements received city rights. Cölln was mentioned in a document on 28 October 1237. Older records were probably destroyed in a fire, so this day is considered the founding date of Berlin.

Gabriele-Tergit-Promenade

18 Aug 2018 1 4 209
Gabriele Tergit (Pseudonym für Elise Reifenberg geb. Hirschmann; zeitweise Tergit-Reifenberg; weiteres Pseudonym Christian Thomasius) (* 4. März 1894 in Berlin; † 25. Juli 1982 in London) war eine deutsch-britische Schriftstellerin und Journalistin. Bekannt wurde sie vor allem für ihre Gerichtsreportagen, bekannt und dauerhaft als Schriftstellerin wahrgenommen für ihren Roman Käsebier erobert den Kurfürstendamm. de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Tergit